Jahreskilometerleistung E-Autos vs. Verbrenner

Spannender Artikel, zumal die Studie von Shell kommt.

4 „Gefällt mir“
  • früher mit Octavia: ca. 12.500 km/a
  • heute mit SR+: ca. 23.000 km/a

Und das ist ein Privatfahrzeug. Gründe hierfür:

  • macht einfach mehr Spaß
  • Kosten sind niedriger (eigene PV)

Was die BILD da berichtet ist allerding nicht wirklich neu. Den Benziner hatte man bereits vor wenigen Jahren eingeholt. Diesel damals schon Tendenz sinkend, Elektro steigend. Vermutlich durch Umstieg Diesel → BEV.

8 „Gefällt mir“

Sorry wenn es zu OT wird.
Bei mir das gleiche, beim letzten BMW (F11 520D Xdrive) waren es kanpp 80 Tausend in ziemlich exakt 4 Jahren. die letzten 3 Jahre Model Y LR-AWD waren es 73 Tausend, ziemlich exakt was die Monate betrifft.

Zudem waren die Gesamtkosten wesentlich geringer die letzten 3 Jahre als die 4 Jahre davor. Das nur was Sprit/Strom betrifft und die nervigen Kundendienste. Kaputte Sachen nicht eingerechnet bin ich da auf ca. 8000 Euro einsparung bis jetzt.

Auch wenn man den Strom nicht übergünstig bekommt, nahezu jeder kann da einsparungen erreichen. Fakt ist, die Leute warten auf besseres und dann warten sie wieder auf besseres.
Die Medien gaukeln ihnen das ja vor.

7 „Gefällt mir“

Klar, es wird auch Leute geben, die mit dem E-Auto jetzt mehr Kilometer fahren, als vorher mit ihrem Verbrenner - dann würde die durchschnittliche Fahrleistung der Verbrenner aber nicht sinken, sondern ebenfalls steigen (dadurch dass Fahrleistungen unterhalb des Durchschnitts durch den Umstieg auf E aus der Statistik fallen). Eine andere Erklärung wäre, dass jemand der mehr Kilometer fährt, eher auf ein E-Auto umsteigt, weil sich der höhere Anschaffungspreis bei mehr Kilometern eher rechnet, als bei Wenigfahrern.

Und im Durchschnitt fahren jüngere Autos auch jährlich mehr Kilometer, als ältere Autos - und E-Autos sind im Durchschnitt auch noch jünger als Verbrenner.

2 „Gefällt mir“

Mit EAuto fahren wir jetzt auch längere Strecken in den Urlaub. Früher sind wir geflogen.
Liegt jetzt aber nicht am EAuto, sonder am Gedanken CO2 einzusparen.
Dann gibt’s ja noch die kalendarische Alterung bei der Batterie. Zu schade die Batterie vor sich altern zu lassen.

10 „Gefällt mir“

Das auch, z.B. ich, dürfte aber nicht der Normalfall sein, bzw. in Auswertungen kaum sichtbar sein.

Das meinte ich ja in meinem Beitrag mit „Vermutlich durch Umstieg Diesel → BEV“.

3 „Gefällt mir“

Elektromobilität geht nicht, weil die Straßen verstopfen, weil Leute mehr fahren, weil es mehr Spaß macht..

3 „Gefällt mir“

Wir fahren erheblich mehr seit dem Umstieg.
Touareg 12tkm/a, Genesis ca 18tkm/a

Mal schnell 2-300km am WE, irgendwo hin…kost ja fast nix…

Hab doch geschrieben, dass es das gibt. Die eigentliche Erklärung für die Statistik ist das jedoch nicht, weil ja sonst in dieser Statistik die Fahrleistungen der Verbrenner nicht sinken würden. Die sinken aber, weil dort beim Umstieg die Fahrzeuge rausfallen, die überdurchschnittlich viel fahren.

Einen Beleg für Deine These hast Du nicht, oder?
FTR, meine Fahrleistung hat sich die ersten Jahre verdreifacht :wink:

Welche These genau?

Laut der Statistik sinken die durchschnittlichen Kilometerleistungen der Verbrenner, und die der E-Autos steigen.

Was passiert wenn ein Verbrenner mit niedriger Kilometerleistung gegen ein E-Auto mit dann hoher Kilometerleistung getauscht wird? - Sowohl bei Verbrenner als auch bei E-Auto steigen in der Statistik die durchschnittlichen Kilometerleistungen. Aber genau das ist laut Statistik nicht passiert. Die Kilometerleistungen der Verbrenner ist gesunken - was z.B. dann passiert, wenn Verbrenner mit hoher Kilometerleistung durch E-Autos ersetzt werden.

Insofern zeigt die Statistik nicht, dass die E-Autos nach dem Umstieg mehr fahren als die Verbrenner vorher, sondern dass vor allem Verbrenner mit hohen Fahrleistungen auf E-Autos wechseln.

Was jedoch nicht heißt, dass es das überhaupt nicht gibt - habe ich nicht behauptet.

1 „Gefällt mir“

Viele (mich eingeschlossen) haben ja 2 Autos in der Familie, früher kleiner Benziner und großer Diesel.

Jetzt E-Auto und den kleinen Benziner.

Früher war die Aufteilung ca. 30.000km Diesel, 20.000km Benziner.
Jetzt sind es 45.000km E-Auto und 5.000km Benziner.

Und ich denke so geht es vielen. Nicht, weil das E-Auto unbedingt viel günstiger auf 100km ist, sondern weil das E-Auto meist das neuere, komfortablere, moderne und vernetztere Fahrzeug ist mit dem man auch weniger Angst vor ungeplanten Pannen haben muss.

Dass man jetzt Flug- und Zugreisen aufs E-Auto umplant (also insgesamt viel mehr fährt als früher) ist wohl eher die Ausnahme im Bereich Free-Supercharging oder wenn THG-km zu verfallen drohen.

8 „Gefällt mir“

Ich fahre mit dem Elektroauto

  • weniger km pro Jahr
  • 5.000 km mehr pro Jahr
  • 10.000 km mehr pro Jahr
  • 15.000 km mehr pro Jahr
  • 20.000 km+ mehr pro Jahr
0 Teilnehmer

Moin,

genau: der PV-Strom kommt fast geschenkt aus der Wallbox, natürlich fährt meine Frau auch bei jeder Gelegenheit mit dem Tesla und lässt ihren Benziner stehen. Alle gemeinsamen Fahrten passieren natürlich auch mit dem Tesla. Wenn meine Eltern im Urlaub sind, verleihen sie ihren E-Corsa an meine Schwester, etc.

So verlagern sich bei uns zusätzlich 5000km vom Benziner auf meinen Tesla. Er ersetzt also 1,3 Verbrenner und nicht bloß einen.

Klar, dass so E-Autos mehr km fahren, als BEV. Das hat aber nichts damit zu tun, dass die Leute aus Spaß mehr herum fahren!

Deswegen sind auch Zulassungszahlen im Bestand irrelevant wie nur was, es zählen ausschließlich die Flottenkilometer!

Gruß
Felix

2 „Gefällt mir“

Genau so viel. :man_shrugging:

2 „Gefällt mir“

Thesen über Thesen, schön zu lesen.
Dann mache ich mit. Meine These, Leute, die zukünftig eher regelmäßig und viel fahren, nehmen schon heute ein BEV, um mehr Komfort zu genießen, den Geldbeutel zu schonen und um ein reines Umweltgewissen zu haben.

1 „Gefällt mir“

Als ich vor 10 Jahren auf E umgestiegen bin…vor lauter Begeisterung habe ich 2 Jahre lang tatsächlich mehr Kilometer pro Jahr abgefahren…wohlgemerkt vor Begeisterung. Vielleicht hängt es damit zusammen?

1 „Gefällt mir“

Naja, in der Umfrage wurde aber nicht abgefragt, wieviele km man vorher mit Verbrenner fuhr. Nur wieviele km mit Elektro. Der Vergleich wird dann wohl mit der durchschnittlichen Fahrleistung gemacht.

Viele E-Autos sind Neuzulassungen und das sind mehr Dienswagenfahrer als bei Gebrauchtkäufern. Wenn man das mit der durchschnittlichen Fahrleistung von Verbrennern vergleicht, dann fahren die Dienstwagen im Schnitt halt mehr.

Ich fahre beispielsweise mit Elektro so 50-60.000 km/a. Nach ca 3,5 Jahren wird der dann wieder abgegeben. Vorher mit Diesel bin ich auch 50-60.000 km gefahren.

Allerdings hatten die letzten zwei Diesel Mühe durchzuhalten. Nach 175.000 und beim letzten mit 183.000 km war der Motor hin. Bei Elektro bin ich da zuversichtlicher.

Meine letzten Diesel sind auch kurz vor 200000 verreckt. Das ist wohl ein Dieselfeature.

1 „Gefällt mir“

Mein Diesel ging auch mit 167.000 über den Jordan (bei Tesla) weil der Turbo sich schon angekündigt hat. Die Reperatur wäre alles andere als wirtschaftlich gewesen, und das nachdem ich 4 Monate vorher neue Bremsen einbauen habe lassen (ärgert mich bis heute -.-)

Fahre seitdem aber nicht mehr als vorher, bin da Garantie-Geizhals. Vll. wenn über 80.000km in 1 1/2 Jahren, aber auch eher unwahrscheinlich.

Ich fahre inzwischen spontaner mal zu kleineren Einkäufen, statt wie vorher nur auf dem Pendelweg. Da für den kurzen Weg und die Zeit max. 2-3% fällig sind und das E auf Kurzstrecke nicht wirklich mehr verbraucht (Eiskalte Wintertage ausgenommen) oder der Motor drunter leidet. Wenn man für die Arbeit 23.000+ im Jahr fährt hält sich das spontane „Bock noch länger im Auto zu sitzen“ bei mir in Grenzen :confused:

1 „Gefällt mir“