Wie wird die Phasenbelastung am Haushaltszähler (moderne Messeinrichtung) ermittelt. Es gibt da ja die optische Schnittstelle.
Ich bin Nutzer einer grossen chargeBIG Lösung in Stuttgart Zentrum.
Bin mit dem Handling und der App (super einfach und bedienfreundlich) sehr zufrieden.
Tolle Lösung.
Aber:
Die Ladeleistung ist irgendwie unbefriedigend für meinen Anwendungsfall.
Kann bei meiner Anwesenheit meist nicht mal An- und Abfahrt nachladen.
Meist die ganze Tageszeit 1,9 kW, manchmal kurz bei 4,8. Aber nie bei 7,4 kW.
Selbst jetzt am Ostermontag als einziges Fahrzeug an den 18+ Ladeplätzen nur max 4,8 kW.
Wer ist da der Begrenzer? Mein Arbeitgeber, oder das System?
Lastmanagement mit gleichmäßiger Verteilung auf alle Abnehmer kann es m.E. nicht alleine sein. Siehe Ostermontag.
Können wir gerne auch per PN klären, dann lösche ich hier.
Hallo Eberhard, das große System hat eine aktive Schieflastregelung. Das kleine System nicht. Es reicht hier aus, wenn bei der Installation darauf geachtet wird, dass die Phasen durchrotieren. So haben wir das auch in der Installationsanleitung beschrieben.
Hallo Mike, vielen Dank für Deine Rückmeldung. Die einfache Antwort: sowohl als auch.
Wenn Du bei vielen Fahrzeugen nur mit 1,8 kW lädst, dann ist einfach der Netzanschluss am Ende. In der Regel reichen 2kW pro Fahrzeug im Mittel für den Netzanschluss aus. Mehr bekommen wir auch oft nicht in die Tiefgarage gelegt. Du bist an einem Standort mit sehr hoher Auslastung, was auf der einen Seite natürlich toll ist. Auf der anderen Seite aber auch die Physik an die Grenzen bringt. Wenn nicht mehr Strom da ist, dann kann der auch nicht verteilt werden. Ich lasse mein Team hier aber nochmal gerne in die Parametrisierung gucken, vielleicht finden wir noch einen Sicherheitspuffer, den wir verringern können.
Wenn du alleine mit 4,6kW lädst, dann ist das leider auf den Netzbetreiber zurückzuführen. In Deutschland fordern die technischen Anschlussbedingungen maximal 4,6kVA, es sei denn man hat eine Schieflastregelung. Die hat das große chargeBIG System. Man kann aber nur regeln, wenn es auch ausreichend Verbraucher gibt. Laden drei Autos auf drei Phasen, dann regelt die Schieflastregelung auf 32A = 7,4kW hoch.
Wir können eine Eco/Premium Tarifgestaltung anbieten. Bei Premium werden diese Fahrzeuge aus dem Lastmanagement rausgenommen und dürfen mit 32A starten. Das ist aber an eurem Standort nicht der Fall und mit Blick auf Netzanschluss und Auslastung auch nicht zielführend.
Wir sehen beim Arbeitgeberladen meist, dass in 3h knapp 10kWh nachgeladen werden. Das entspricht auch dem durchschnittlichen Fahrprofil. Du hast dann eine überdurchschnittliche Pendelstrecke, wenn Dir das nicht reicht, oder?
Hallo Sebastian @mz3c,
wow, ganz herzlichen Dank für die ausführliche und für mich als Stromlaien sehr gut verständliche Antwort.
Dann ist das für mich passend und nachvollziehbar.
Finde ich klasse.
Und passt auch zu meiner sehr guten Erfahrung mit Eurer Hotline, die ich anfangs 2 bis 3 mal angerufen hatte. Super freundlich und netter, motivierter Mitarbeiter.
Meine Weiterempfehlung für euer Modell habt ihr.
Edit: Ja, Pendelstrecke einfach 90 KM. Mit nem Y Performance 2/3 Autobahn. Da verbrauch ich bissi mehr…
Edit 17.04.
3 Tage nach meiner obigen Nachricht.
Gleicher Lader wie oben hat heute eine tolle Performance abgeliefert. So macht das richtig Freude.
Kein Vergleich zu vorher.
Danke @mz3c. Offenbar wurde tatsächlich nochmal nachgeschaut.
Wo ist die Ladelösung genau zu sehen auf der Hannovermesse?
Vielen Dank für die schnelle Antwort! ![]()
Schade, ich dachte es gäbe einen Stand. Morgen bin ich leider nicht auf der Messe.
Wir haben auch einen Stand auf der Hannover Messe, zusammen mit „THE LÄND“ - Land Baden-Württemberg. Halle 12, Stand D15. Kommt gerne vorbei.

Tolle Lösung. Behalte ich mal im Hinterkopf. Ich hatte in unserer Tiefgarage ein riesen Thema und letztendlich meine Tesla Wallbox nur einphasig mit 3,7kW angeschlossen. Netzbetreiber wollte komplett den Zählerschrank getauscht haben (Ist von 1984). Aktuell hat keiner der 16 Miteigentümer Interesse an einer gemeinsamen Lösung. Ich kann jetzt zumindest über Nacht ca. 60% SoC nachladen. Das reicht mir. Mal sehen was in ein paar Jahren so kommt.
Kleines Update: es gibt wieder Förderung im Ländle:
Aufgepasst - es gibt eine neue #Förderung für Ladeinfrastruktur in Baden-Württemberg!
Die Förderung #Charge@BW wurde neu aufgesetzt mit einer Laufzeit bis Mitte Juni 2024. Entweder 40% oder bis zu 2.500€ pro #Ladepunkt
können gefördert werden. Bei Wohnungseigentümergesellschaften gilt dasselbe pro Ladeplatz, da für WEGs ausschließlich die #Installationskosten übernommen werden.
Förderbrechtigte: Natürliche und Juristische Personen mit Sitz in Baden-Württemberg
Laufzeit: bis 30.06.2024
Fördergegenstand: Anschaffung von Ladeinfrastruktur, Installationskosten von Ladeinfrastruktur
Förderhöhe: pro Ladepunkt/Ladeplatz max. 2.500 EUR oder max. 40% Förderquote; die Bewilligungssumme Ihres Vorhabens beträgt dabei mindestens 5.500 Euro
Was kann finanziert werden:
Sie installieren bzw. leasen, mieten oder contracten #öffentlich zugängliche #Ladestationen inkl. Netzanschluss mit anschließendem #Betrieb in Baden-Württemberg (z. B. Einzelhandel, Parkhäuser, öffentliche Parkplätze, Freizeiteinrichtungen).
Sie führen vorbereitende #Elektroinstallationen ohne Ladeinfrastruktur für den (späteren) Anschluss von Ladepunkten in #WEGs in Baden-Württemberg durch.
Sie betreiben die geförderte Infrastruktur (#Ladeinfrastruktur und #Netzanschluss) mindestens 3 Jahre ab Fertigstellung an dem im Antrag definierten Ort in Baden-Württemberg. Bei Leasing, Miete, Contracting beträgt die Vertragslaufzeit mindestens 3 Jahre.
Sie können die Förderung für maximal #250 Ladepunkte bzw. Ladeplätze in der Programmlaufzeit bekommen.
Mehr Details und die genauen Voraussetzungen finden Sie hier:
Verlieren Sie nicht zu viel Zeit - die Fördermittel sind wie immer begrenzt und
schnell sein lohnt sich! Sprechen Sie uns gerne an, wir kombinieren das passende #chargeBIG Produkt mit der Förderung für Ihren Bedarf!
Unsere WEG plant eine Ladeinfrastruktur für 52 mögliche Stellplätze. Leider muss dafür eine separate Zuleitung vom nächsten Mittelspannungstrafo gelegt werden. Das Angebot des Netzbetreibers hierfür beläuft sich auf 88.000€. Wäre das nicht so ein Anwendungsfall für die angebotene Förderung?
Habt ihr auch ein System für eine solche Anzahl von Ladepunkten oder hört das bei 36 auf?
88000 Euro für 52 Stellplätze? Das geht doch noch.
Hallo Andi, der Netzanschluss ist bei charge@BW auch förderfähig.
Wir können mit dem großen System alles ab 15 Ladepunkten abbilden, Ende offen. 52 passt gut, dass wäre ein 36er und ein 18er Schrank fast vollständig ausgelastet. Gerne über die chargeBIG Homepage melden, für ein konkretes Angebot.
Viele Grüße,
Sebastian
Nur für den Netzanschluss ist das schon happig. Die Frage ist, welche Anschlussleistung angefragt wurde. Eigentlich reichen 104kVA, wenn man bei der Gleichzeitigkeit noch etwas runter geht auch 86kVA. Das bekommt man eigentlich von jedem Kabelverteilschrank (3x125A). Vielleicht kann man da noch etwas optimieren und sich die Direktleitung sparen?
Das Angebot vom Netzbetreiber beinhaltet eine Anschlussleistung von 100 kW. Die Entfernung zum Mittelspannungstrafo beträgt ca. 100 m. Die Kosten sind auch wegen den Erdarbeiten so hoch, man kann sich aber auch von einem Tiefbauunternehmen ein Angebot erstellen lassen.
Man muss sogar evtl. schauen, ob die Anschlussleistung nicht noch höher ausfallen muss, falls in Zukunft die Gasheizung durch eine WP Anlage für die Beheizung und Warmwasser der Gebäude ersetzt wird.
Die Direktleitung ist wohl unumgänglich da die Wohnanlage aus sechs Häusern besteht, die alle einen eigenen Hausanschluss haben, der dadurch leider jeweils entsprechend klein ausgefallen ist. Auch sind die Wege zu weit und kompliziert, dass jede WB an den eigenen Zähler der jeweiligen Wohnungen gehängt werden könnte.
Ich werde zuerst die Hausverwaltung bitten wegen der Förderung nachzufragen. Das wäre natürlich super wenn man für das Projekt einen Zuschuss bekommen könnte.
Natürlich würden am Anfang nicht alle 52 Stellplätze mit einer Ladestation ausgestattet werden. Aber aus meiner Sicht muss das System gleich so aufgesetzt werden, dass der Ausbau in der Zukunft dafür möglich ist.
Sobald ich vom Verwalter eine Rückmeldung habe werde ich den Kontakt zu euch vorschlagen.
@tesla-andi Ich finde es super, dass sowas überhaupt angegangen wird. Ich bin bei uns (TG mit 40 Stellplätzen) der Einzige, der überhaupt Interesse daran hatte. Lass mich raten, ziemlicher Neubau und viele junge Eigentümer?
Das Haus ist Anfang der 90er und ich würde mal schätzen dass ca. 1/3 jüngere Leute Eigentümer sind.
Zwischenzeitlich ist der Beschluss durch und das Projekt wird umgesetzt. Ca. 130.000€ für die Infrastruktur davon knapp 90.000€ für den separaten Stromanschluss mit 120 kVa.
Den Ausschlag hat sicher der beabtragte Zuschuss von 40% gegeben und die Tatsache, dass der Rest aus der Rücklage finanziert wird.
Leider hat sich die Gemeinschaft nicht für das Mahle System entschieden, weil doch etwas teurer wie das vorläufig gewählte Easee System. Endgültig wird das aber nächstes Jahr entschieden wenn man sieht, wie sich das bei Easee weiter entwickelt.


