Intelligente Ladelösung von MAHLE für Mehrfamilienhäuser und Kleingewerbe

chargeBIG6 von MAHLE besteht aus einer zentralen Steuereinheit mit bis zu sechs 22kW Ladepunkten – preiswert und einfach zu installieren. Auf einer Hausmesse in Stuttgart am 4. Mai 2023 wird die neue Lösung präsentiert. Anmeldung über [email protected] . Mehr zur Ladelösung unter folgendem Link: https://chargebig.com/die-ladeloesung/chargebig6/.

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MAHLE unterstützt das TFF Forum als Kooperationspartner.

Ist cool.

Bis zu 6 Typ2 Anschlüsse, die netzseitig auf jeweils 6 Wohnungsanschlüsse gelegt werden können. Coole Sache!

Werde ich definitiv unserer Instandhaltung / Liegenschaft empfehlen. Meine Firma ist gerade an der Planung von Ladepunkten um das Firmengebäude :+1:t2:

Es freut mich, dass euch die Lösung gefällt.

Ich, Sebastian Ewert, bin Gründer und Geschäftsführer dieser MAHLE Einheit und seit Jahren hier im Forum privat unterwegs (Tesla Model S 75d BAFA).

Die erste Kundeninstallation haben wir kürzlich durchgeführt. Das hat echt Spaß gemacht. 4 Ladepunkte an einem Tag installiert, ab Zählerschrank.

Aus meiner Sicht ist das System der Traum jedes Elektrikers, so einfach zu installieren. Ein Dipschalter, ein Poti, und das Lastmanagement ist parametrisiert. :slight_smile:

Falls jemand demnächst auf der Hannover Messe ist, dann kann er sich das System gerne in Natura angucken.

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Das ist exakt die Lösung für unser Mehrparteienhaus (7 Parteien) wegen der Lastverteilung…

Heißt in Zahlen? (Pi mal Daumen reicht :yum:)

Der verteilet wirkt interessant. 6x Chint FILS, 6x Schütz vermutlich 40A, einmal ÜSPA links daneben. Das darüber (ca 8TE) und die 4 orangen (ca 4TE, Evtl zähler ?) Einheiten unten werden wohl zur steuerung sein ?

Edit: oh das ist der grose verteiler nur ohne deckel :smiley:

Echt colles system auf den ersten blick. Das mit den getrennten wohnungs Zuleitungen glaub ich sofort über die schütz. Aber wie wird die tatsächliche last pro ladepunkt gemessen ? Oder wird auf die Kommunikation mit dem Auto vertraut?

Dieser Kunde wollte noch Zwischenzähler für die Verrechnung mit dem Arbeitgeber. Das ist eine Option und für die Funktion nicht notwendig. Daher das Zusatzgehäuse unten und die orangenen Zähler.

Die DC Fehlerstromerkennung ist natürlich auch noch drin. Auf dem Ladecontroller sind ein Dutzend Patente implementiert, damit das System überhaupt so funktioniert. Beim Lastmanagement vertrauen wir darauf, dass sich die Autos an die Vorgaben des PWM Signals halten. Hier haben wir bei der Auswertung von mehreren 10.000 Ladevorgängen auch noch nie einen Ausreißer gesehen (die selbst gebauten Drehstromadapter sind selten geworden :wink:)

Anbei noch einige ergänzenden Informationen:

Alles an Elektronik in nur einem Kleinverteiler - am Parkplatz selbst braucht es nur den „dummen“ Steckerhalter, für Mehrfamilienhaus, Werkstatt und Gewerbe, die Lösung für 4-6 Parkplätze

  • 6x 11 kW oder 22 kW
  • Lastmanagement auf 36A, 63A, 125A Summenstrom parametrisierbar
  • Anschluss über Haushaltszähler, kein Abrechnungssystem notwendig
  • Zugangsberechtigung über Schlüsselschalter
  • inkl. Wandhalter
  • inkl. Unterverteilung
  • inkl. Überspannungsschutz
  • inkl. FI /LS
  • optional Paket Werkstatt / Gewerbe (Anschluss über eine Zuleitung für alle Ladepunkte)

Neben der zentralen Ladelösung von MAHLE für Anwendungsbereiche ab 18 Ladepunkten für das Flotten- oder Arbeitgeberladen, bietet MAHLE chargeBIG nun eine Lösung für kleinere Anwendungsbereiche in der Wohnwirtschaft und für Werkstätten. Das Ladesystem chargeBIG6 besteht aus einer zentralen Steuereinheit - dem MAHLE chargeBIG6 Ladeverteiler - mit bis zu 6 dreiphasigen Ladepunkten mit fest angeschlagenem Kabel und Typ 2 Stecker. Der Ladeverteiler beinhaltet alle notwendigen elektronischen Komponenten wie Ladecontroller, Fehlerstromschutzschalter und Sicherung. Die für das System möglichen Leistungsanforderungen belaufen sich je nach Konfiguration auf 25kVA, 43kVA oder 86kVA, die das Lastmanagement nach Bedarf auf die Ladepunkte verteilt. Die Ladeinfrastruktur ist einfach zu errichten, kostengünstig und wird über den Haushaltsstromzähler an das Netz angebunden. Eine Abrechnung von Ladevorgängen und die Anbindung an ein Ladeinfrastruktur-Backend sind nicht notwendig. Die Ladepunkte funktionieren im plug&play-Modus und können auf Wunsch über Schlüsselschalter freigeschalten werden. Auch für Arbeitgeber, die keine eichrechtskonforme Abrechnung benötigen, ist die Lösung geeignet.

Technische Vorteile:

  • Minimale Wartungskosten durch zentrale Anordnung der Komponenten
  • Laden von doppelt so vielen E-Fahrzeugen im Vergleich zu bestehenden Ladelösungen
  • Dreiphasiges Laden gemäß DIN EN 61851-1 Mode 3 mit Ladeleistung 11/22kW
  • Möglichkeit der Drosselung der Ladeleistung per Schalter am Controller
  • Größenoptimierter Ladeverteiler auf kleiner Installationsfläche (LxBxT: 600x600x180mm) inklusive Überspannungsschutz und Temperaturüberwachung sowie Outdoorfähigkeit mit IP65
  • Einbindung bestehender Brandmeldeanlagen und Notausschaltkreisen über potentialfreien Kontakt standardmäßig möglich

FAQ:

  • Kann ich auch weniger als 6 Ladepunkte nutzen / anschließen? Ja, das Paket umfasst jedoch immer die Komponenten für 6 Ladepunkte. Bei einem Bedarf von 4-6 Ladepunkten ist unser System ideal. Oder, wenn man später einfach aufrüsten möchte.

  • Wie stelle ich das Lastmanagement ein? Über einen Drehschalter, siehe beiliegende Bedienungsanleitung.

  • Darf ich die Ladetechnik selber installieren? Nein, jede Wallbox / Ladestation darf nur von qualifiziertem Fachpersonal installiert werden.

  • Wofür stehen die 36A / 63A / 125A im Lastmanagement? Diese stellen den zulässigen Summenstrom aller 6 Ladepunkte dar. Wenn 6 Elektrofahrzeuge gleichzeitig laden und der Hausanschluss knapp ist, dann laden diese jeweils nur mit 6A. 6x6A = 36A Summenstrom. Die Standardeinstellung beträgt 63A.

  • Lädt mein Auto mit 11 kW oder 22kW? Dies wird bei der Erstinstallation durch den Elektriker per Drehschalter eingestellt. Wenn der Netzbetreiber und die vorgelagerte Elektroinstallation dies zulassen, so können jeweils 22kW maximale Ladeleistung eingestellt werden. Alle von MAHLE gelieferten Komponenten erlauben 22kW, sind jedoch für 11kW abwärtskompatibel.

  • Wie schnell lädt mein Elektroauto, wenn nur 2 Ladepunkte besetzt sind? Dann bietet die Ladeinfrastruktur den Autos jeweils die Hälfte des erlaubten Summenstroms an, solange der Maximalstrom nicht überschritten wird. Bei einer Parametrisierung 22kW / 63A Summenstrom somit je 31,5A.

  • Sind alle benötigten Komponenten dabei, um die Ladeinfrastruktur in Betrieb zu nehmen? Es ist fast alles dabei. Beim Anschluss über den Haushaltszähler ist im Zählerkasten jeweils noch ein Leitungsschutzschalter pro Ladepunkt zu installieren, C Kennlinie, 16/20A oder 32A. Und es werden noch die Infrastrukturverkabelung und Leerrohre / Kabelrinnen benötigt. Für die Verkabelung wird NYM-J oder NYY-J 7x6mm² empfohlen.

  • Was ist der Unterschied zwischen den Varianten mit 6 Zuleitungen und mit nur einer Zuleitung? Die Variante mit 6 Zuleitungen ist ideal für Mehrfamilienhäuser. Die 6 Ladepunkte können jeweils über den Wohnungszähler angeschlossen werden. Dies setzt aber eine modernde Gebäudetechnik voraus. Im Paket Werkstatt/Gewerbe sind entsprechende Brücken / Phasenschienen dabei, damit alle 6 Ladepunkte über eine Zuleitung angeschlossen werden können. Das Lastmanagement funktioniert bei beiden Varianten.

Lieferumfang: 1x chargeBIG6 Kleinverteiler, 6x Wandhalter, 6x Ladekabel Typ 2 3,5m, PG Verschraubungen, Kabelknickschutz, Haltebügel, Montagematerial, Standsäulen sind NICHT Teil des Lieferumfangs und können auf Anfrage separat bestellt werden.

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Na dann hoffen wir mal, dass das Ding zuverlässiger ist als der Mahle Onboardlader im Corsa E😂

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Den OBC macht eine andere Einheit. :wink:

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Frage als Laie: Wie erfolgt die Zuleitung in die Tiefgarage bei einem MFH?

Die Problematik bei Eigentümergemeinschaften ist ja bekannt und doch recht schwierig. Ist es möglich, eine bereits vorhandene Installation zu integrieren?

Die Frage zielt darauf hin, dass ich persönlich eine individuelle Lösung aktuell anstrebe, weil die Gemeinschaft eine „größere“ Lösung bisher nicht für erforderlich sieht.

Hierzu ist es notwendig, eine Leitung von meinem Zähler bis zum Stellplatz zu verlegen.

Um die Kosten niedrig zu halten, ist aus unserer Sicht die einzig sinnvolle Lösung in kleinen Mehrfamilienhäusern der Anschluss über den individuellen Haushaltszähler.
Leitungsschutz in den Zählerschrank, und dann eine Leitung bis zum Stellplatz.

Du könntest direkt eine chargeBIG6 kaufen und nur deinen Ladepunkt anschließen. Dann könnten später noch 5 weitere Parteien aufspringen und das Lastmanagement wäre schon da.

Und nochmal: „Kosten niedrig“ - wovon reden wir hier? Ich brauch eine Hausnummer, bevor ich in eine Eigentümerversammlung gehe und sage, „he, der Mahle hat da 'ne coole neue Lösung im Angebot“.

Die chargeBIG6 kostet 5.399€ brutto.

Fertig installiert lagen die letzten Installationen „all inclusive“ bei 12.000-14.000 EUR brutto (abhängig von Kabellängen und Kabelwegen).

Also ca. 2.000 EUR pro Ladepunkt brutto fertig installiert mit Lastmanagement und Anmeldung beim Verteilnetzbetreiber.

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Hey mz3c,

aus persönlicher Erfahrung kann ich da nur sagen, dass das wirklich ein Kampfpreis ist. Man kann auch schnell 50% oder 100% mehr bezahlen.

Bei uns waren letztendlich die monatlich laufenden Kosten mit ausschlaggebend. Viele “Systemanbieter” verlangten “damals” (2021) je Monat eine Gebühr von 20€ (+/-5€). Da war dann zwar die Abrechnung mit dabei. Aber die braucht man ggf. gar nicht oder man kann sie auch selber machen.

Ich wünsche Dir von Herzen viel Erfolg mit der Lösung!

Gruß
Martin

Sehr schön danke für die ausführlichen Informationen. Mal diversen Kunden vorschlagen. Da die meisten wiener im altbau leben ist das Management super. Haben ja schon zum teil Probleme auf 3P umzustellen da die haus zuleitung zu gering ist… wiener netze …

Bei chargeBIG18-36 betragen die laufenden Kosten 13€ pro Ladepunkt und Monat. Hier gibt es eine jährliche Wartung, die App, die Backendanbindung und die Abrechnungsdienstleistung dafür.

Bei chargeBIG6 gibt es keine laufenden Kosten. Wir empfehlen halbjährlich den FI zu testen. Gerne können wir auch die Wartung anbieten. Die kann aber auch jeder andere Elektriker machen.

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