Ideale Reisegeschwindigkeit für kürzeste Reisezeit?

Interessant ist noch eine zusätzliche Spalte: Differenz der Energiekosten dividiert durch die längere Fahrtzeit.
Da kommt oft mehr raus als der Stundenlohn.

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Das ist halt individuell unterschiedlich. Ich finde es deutlich angenehmer, auf der Strecke schnell zu fahren und dafür mehr Pausen zu haben, ich kann mich dann auch besser konzentrieren als beim längeren „Mitschwimmen“. Gerade auch, weil meine Erfahrung ist, dass man bei mittleren Geschwindigkeiten wesentlich mehr Spurwechsel und Geschwindigkeitsanpassungen braucht, gerade der Autopilot macht mich da dann mit seiner ewigen Ein- und Ausschalterei absolut wahnsinnig.

Insofern muss das jeder für sich selber herausfinden, was für einen ideal ist.

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Verstehe den Ausgangspost nicht:

ABRP rechnet ja die Strecke zum/vom Supercharger mitein
dann brauch ich ja nicht jedes mal 10Minuten dazu rechnen

andererseites ist die Gesamtstrecke immer gleich?? in der Tabelle, das kann nicht stimmen, weil man ja pro Anfahrt zum Supercharge auch ein paar km fährt…

„er hat sich bemüht“ würde man sagen…

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Ich finde den Ausgangspost und die angestoßen Diskussion sehr gut.

Bring doch gerne eine verbesserte Tabelle ein wenn du meinst dass sich da was wesentlich verändert.

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Er geht von Wartezeiten am Charger aus, schreibt er ja auch.
Und die zu fahrende Strecke bleibt gleich, der Umweg interessiert mich ja im Ergebnis nicht.
Ich werde auch je nachdem wie viele Spurwechsel ich mache etc. unterschiedliche gefahrene Distanzen haben, aber das ist doch für die Frage, wie lange ich von A nach B braucht, irrelevant.

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Nicht so wirklich. Es betrachtet ja nur die reine Fahrzeit. So gesehen ist es dann auch ein Plädoyer gegen Kleinwagen und E-Autos, denn wenn ich mit dem Diesel, 70 Liter Tank und 250 über die Bahn knalle, spare ich noch einige Minuten mehr.
Beim Tempolimit gehts ja um ganz andere Dinge als deine persönliche Bestzeit im Erreichen des Ziels.

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Super Zusammengestellt ! . Danke dafür!

Ich habe mal vor einiger Zeit an einer Strecke herumoptimiert (M3 LRAWD, nur SuC v2) und bin auf einen Sweetspot von 150 km/h gekommen (rein auf die Zeit betrachtet). Kostentechnisch/Ökologisch ist es sinnvoller langsam zu fahren (bis etwa 40 km/h, drunter wirds wieder schlechter :wink: )

Wer hier bei seinem Auto gesehen hat, dass es im Verbrauch keinen Unterschied macht ob 100 oder 130 sollte vermutlich seine Daten nochmal genau prüfen. Das macht physikalisch keinen Sinn (und deckt sich auch nicht mit meiner Beobachtung über die letzten 40.000 km Model3)

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Würde es nicht als Plädoyer gegen Kleinwagen, E-Autos sehen.
Aber klar der überzeugte Verbrenner Fahrer wird es so auslegen.
Ich sehe es eher als Plädoyer für Elektro da ich auch mal Vollstrom 200 geben kann ohne spürbar Zeit in Summe zu verlieren. Dass ich Ladepausen auf Langstrecke habe ist ja selbstverständlich.
Aber die Realität ist ja schon die erwähnte dass man je nach Strecke meist nur auf 100 - 120 km/h Durchschnitt kommt. Bin die letzten Jahre einiges Langstrecke auf 400 KM mit ca. 150 KM unlimitiert gefahren, selbst bei langen Strecken 250 km/h kam ich selten auf grösser 115 km/h Durchschnitt, einfach durch Verkehr, Tempolimits und Baustellen

Übrigens habe ich mich dann irgendwann auf 160-180 km/h bei freier Strecke eingestellt, das war für mich persönlich am entspanntesten

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Ich hatte das für eine Reise von Zürich nach Berlin (ca. 850km) mal im Detail angeschaut, allerdings unter anderen Bedingungen: mit einem Tesla Model X90D.
Der größere Luftwiderstand und die geringere Ladeleistung spielen hier natürlich eine Rolle.
Eigentlich ist das ja auch nur in Deutschland relevant, im Rest der Welt fährt man mehr oder weniger am Speed Limit. Ich bin kein Freund vom HyperMiling.

Beim Model X90D macht die Geschwindigkeit schon einen größeren Unterschied als beim Model 3, und die Idealgeschwindigkeit liegt bei etwa 130-135 km/h. 120 - 140 km sind akzeptabel.

Das wäre ein cooles Feature für ABRP, die Ermittlung der idealen Geschwindigkeit.

PS: 10min Overhead scheinen mir sehr hochgegriffen, 3 min reichen mir vollauf.

@10-Minuten-Dauer: Die Strecke vom/zum Supercharger kommt oben drauf. Die 10 Minuten sind nur die Zeit, die man braucht, um den Charger zu finden, die man braucht zum An-/Ab-Stöpseln, die man aber auch mal braucht, um auf einen freien Platz zu warten (bei 5 Stopps und im Urlaub, hast du irgendwann mal einen dabei, wo du wartest). Ist aber tendenziell „eher“ Worst-Case.

@Strecke-Immer-Gleich: Ja, die Kritik stimmt, tatsächlich sind es immer ein paar km unterschied (+/- 3km). Ich hab die 767 einfach nur angegeben, da das die „eigentliche“ Strecke ist, die ein Benziner auch nehmen würde.

@Verbrauch: Venn ich heute Abend dazu komme, ergänze ich mal den Verbrauch.

Super Zusammenstellung.
Nur leider nicht mit der Realität im Einklang, da auf sehr vielen Strecken (vor allem in Österreich -es gibt aber auch in Deutschland Strecken, die auf 80 Km/h beschränkt sind) eine entsprechende fixe Geschwindigkeitsbeschränkung gibt.
Und es wird von der Politik nicht wegen dem Verbrauch von Sprit/Strom diese Beschränkung erteilt, sondern vor allem wegen der Sicherheit (Unfallzahlen) und vor allem wegen der Lärmbelästigung. Im letzten Fall jedoch primär nicht wegen der Motorgeräusche (da wären unsere Elektromobile von Vorteil), sondern wegen des Abrollgeräusches der Räder!

Diese Abschnitte werden von ABRP ja alle beachtet, das ist ja das geniale. Wenn du 180km/h angibst heißt das nicht das du das immer fährst sondern es ist immer abhängig von den Bedingungen wie Verkehr Baustellen usw…

ABRP ist da wirklich sehr sehr genau wenn man die Daten richtig eingibt.

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Die Unterschiede sind doch sehr gering. Für ein Grund, überhaupt nicht mehr über das Thema nachzudenken und einfach zu fahren :wink:

Es gab doch ein Video von Björn, wo er sogar 170km/h (?) als ideale Geschwinidgkeit ausgerechnet hat…

Aus meiner Erfahrung:
Meine Frau fährt in Lässig und meist nur 123 km/h -> wir kommen jedes mal mit zu viel % an SuC an
Wenn ich die selbe Strecke mit 135km/h und vielen Überholvorgängen fahren, dann wird es jedes Mal knapp (unter 5%). Dabei sind wir nur ein paar Minuten schneller unterwegs.

Ich habe mal versucht auch 150 zu ballern und 170-180 auch.
Im Endeffekt war ich nur bei 170-180 merklich schneller, aber nur, solange AB frei war, also tief in der Nacht. Dafür war der Verbrauch so hoch, dass ich ein extra ungeplanten SuC Stopp einlegen musste.
Und das hat den Schnitt wieder nach unten gezogen.
Seit dem fahre ich 135 km/h auf der AB, ich schaffe mehr als 330 km in einem Stück mit ca. 90% des Kapazität und ich habe nicht so viel Stress wegen ständigem Beschleunigen und Bremsen.
Günstiger ist es auch noch :wink:

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Korrekt. Und wenn ich stundenlang 200 fahren will, greife ich wohl her zu einer E-Klasse mit großem Diesel. Also für mich: uninteressant.

Das ist jetzt aber Unsinn und hat mit dem Thema rein gar nichts zu tun.

Die Aufstellung ist spannend ja. Wenn ich mal wieder mehr unterwegs sein kann, werde ich das mal in der Realität auf meiner „Stammstrecke“ unter Realbedingungen austesten.

Und zu den Realbedingungen gehören Baustellen und dichter Verkehr, der übrigens umso stauanfälliger wird je größer die Geschwindigkeitsunterschiede sind, die gefahren werden, was wieder für ein Tempolimit spricht. Aber wie gesagt, das gehört nicht hierher… :wink:

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Ist für mich ein schwaches Argument. Ich würde gern meine PV erweitern und einen Batteriespeicher verbauen. Mein Antrag läuft seit 2 Monaten und ich höre nix. Das ist einfach ein Unding. Wenn ich einen Handwerker beauftragen möchte oder mir ein Auto kaufen möchte und höre 2 Monate nicht, ob der kommt oder ob ich das Auto zulassen darf, dann ist das ein Witz seeinesgleichen und das passiert auch nicht. Die Politik ist doch selber schuld - ich hätte erweitert, jetzt dann im Winter montiert mir keiner mehr das Ding bei Glätte aufs Dach und danach ist der Ofen aus, weil es als Neuanlage zählt und ich da dran 0 Interesse hab.
Normalerweise gehört da von der Politik eine Frist hin mit 2 Wochen zur Genehmigung und wenn man nix hört, ist es automatisch genehmigt. Im Übrigen auch bei den Landratsämtern - da beschwert man sich jetzt, weil die Frist wie lange? 3 Monate? ist, bis ein Bauantrag genehmigt werden soll? Wenn ich auf 3 Monaten keinen Bauantrag genehmigen kann, sorry, dann läuft im Landratsamt so einiges schief.

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Ich habe das auf der letzten Fahrt von Spanien zurück mal verglichen.

Vergleich ABRP-Plan und Realität

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Ich bezog mich auf die Aussage, es sei ein Plädoyer gegen Tempolimits, was ich nicht so sehe, denn dann ist es genauso gut auch eines gegen Kleinwagen & E-Autos. So war das gemeint.