Größe Ladeverlust am Ladeziegel?

Wir überlegen gerade, in einer Wohnung eine Wallbox anzubringen, aber leider wehrt sich der Verwalter mit Händen und Füssen und faselt von Brandgefahr und einem neuen Hausanschluss, der nötig wäre. Unser Elektriker sieht das anders. Wir müssen die Zustimmung wohl einklagen.

Nun überlegen wir, eine 3,7 KW Steckdose (auf Dauerbelastung ausgelegt) zu installieren.

Man ließt aber an verschiedenen Stellen etwas vom schlechten Wirkungsgrad: https://www.ratgeber-problemimmobilie.de/probleme-weg-wallbox/

Kann jemand diese Zahlen von 15% beim Model 3 bestätigen? Hat das mal jemand gemessen und mit der 11 KW Box verglichen.

Warum sollte das Model 3 wohl ein größeres Delta im Wirkungsgrad haben, als ein ID3?

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Ich denke, es dauert eine Weile, bis sich die Investition einer Wallbox amortisiert hat. Gute Steckdose funktioniert prima in der Garage.
Mir ist es auch egal, was da an Verlust weggeht…bzw. ich habe keine Lust auf das Anschluss-Gefummel einer Wallbox. Kostet vermutlich alles zusammen min. 1000.- Schon gar nicht würde ich sowas einklagen wollen…

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Nach meiner Kenntnis braucht das Auto ca 300 W. Also bei 3.7 kw Ladung etwa 8 %

Denke daran, dass auch die Ladung an einer Steckdose eigentlich anmeldepfichtig ist wie jede WB. Macht nur an Schuko kaum einer.

Wenn Dir Dein Vermieter aber den Anschluss einer WB ausdrücklich verweigert hat, dann hättest Du evtl. ein Problem mit ihm, wenn er das mitbekommt. Das könnte bis zur fristlosen Kündigung der Wohnung gehen (Worst Case).

Das Wohnungseigentumsgesetz räumt Wohnungseigentümern und Mietern einen grundsätzlichen Anspruch (Wallbox für Eigentümer & Mieter in Mietwohnungen | ADAC) auf eine Lademöglichkeit für ein Elektroauto. Die Miteigentümer dürfen nur noch über die jeweilige Ausführung mitentscheiden.

Allerdings kann die WEG beschließen, dass man keine E-Autos in der TG parken darf.

Du meinst eine 16A blaue CEE?
Weil eine Schukodose kann das nicht und der UMC erlaubt via Schuko eh nur 13A (was eigentlich schon außerhalb der 10A Dauerlastspezifikation liegt).

Lieber deinen Vermieter drauf hinweisen, dass er gesetzlich verpflichtet ist eine Wallbox installieren zu lassen. Nur sagen du willst eine hilft nicht. Der weiß anscheinend nicht was für ein Ärger er sich da gerade einbrockt.

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Die Ladeelektronik schluckt auch noch etwas weg. Die Ladeverluste bei einphasigem Laden sind etwas höher als bei dreiphasigem. Geringste Verluste erzielt man (aus dem Gedächtnis) bei 11 A, nämlich so um die 13%.

Trotzdem ist es oft preisgünstiger, eine CEE 16A Campingdose zu installieren, weil die sehr viel billiger ist als eine Wallbox, die sich erst nach etlichen Jahren amortisieren würde.

Wenn es eine Schuko-Steckdose sein soll, die bei diesen Strömen ja ebenso gut ausreicht, dann am besten diese hier:

https://www.amazon.de/dp/B07XZM2KQ4/

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Schraube Dir ne blaue Dose hin, wenn das vom Fahrprofil her reicht und dann passt das.
Hast ja nichts davon, wenn Du dann Stress mit Verwalter und Eigentümer hast, auch wenn Du im Recht bist.
Amortisieren wird sich eine wallbox eh kaum, insbesondere wenn der Einbau auch noch etwas aufwändiger ist.
Ich dachte vor vier Jahren auch, dass ich auf jeden Fall eine wallbox brauche, weil das bei meinem Fahrprofil unbedingt nötig sei, aber der Aufwand wäre immens gewesen, und somit die Kosten auch.
Jetzt lade ich seit vier Jahren „blau“ und es geht gut, trotz 25.000 km Jahresfahrleistung und ich lade fast nur daheim.
Amortisieren wird die sich eh kaum.

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Also für das Geld, was die Legrand-schuko-dose kostet, kann man sich doch gleich ne blaue Dose + ap- Gehäuse+ Diggizähler kaufen. Kommt dann noch der Adapter für den umc dazu und gut ist es.

Da hat man dann für " kleines Geld " eine adäquate Ladelösung, die auch dauerhaft und sicher funktioniert.

Die Kosten für den fachgerechten Einbau, hat man ja in jedem Fall.

BTT: Wenn ich per UMC mit 13 A lade habe ich 6 % Ladeverluste. Ich habe ein M3 aus 02/22 mit LFP 60 kWh.

In der Größenordnung liege ich auch bei meinen M3s.

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Du hast ja völlig Recht. Nur, wenn die blaue Dose augenscheinlich speziell fürs Elektroauto da ist und das nicht erwünscht ist, dann ist diese Schuko-Steckdose vielleicht eine elegante Umgehung des Problems.

Das stimmt natürlich. Die legranddose ist von der Optik her eher unscheinbar und trotzdem relativ sicher :+1:

Dazu kommen halt noch ca. 300W Standby-Verbrauch. Dann bist du insgesamt bei ca. 16 Prozent.

Die höheren Ladeverluste übers UMC kommen vor allem dadurch zu stande, dass man viel länger laden muss. Wenn man von 300W Ladeverlust ausgeht, macht es natürlich einen riesen Unterschied ob ich 16 Stunden für eine Akkuladung laden muss (16 Std. x 0,3 kW = 4,8 kWh /Akkuladung), oder 5,5 Stunden (5,5 Std. x 0,3 kW = 1,6 kWh / Akkuladung).
Man muss sich einfach nur bewusst sein, dass man mit dem UMC ca. 5 kWh bei jeder Akkuladung verheizt! Bei heruntergeregeltem Strom natürlich noch mehr!

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Nein, sie können nicht.

„ Eine Wohnungseigentümergemeinschaft kann nicht das Abstellen eines E‑Autos in ihrer Tiefgarage verbieten. Ein solcher Beschluss verstößt gegen die Grundsätze der ordnungsgemäßen Verwaltung, so ein Urteil des Amtsgerichts Wiesbaden (92 C 2541/21 vom 4. Februar 2022).

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Bist du sicher? Freitag:

Meine 6 % sind all in.

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4,8 - 1,6 = 3,2 kwh
3,2 x 0,32 € =1,03€
Wallbox 810€
blaue Steckdose 10€
810 - 10 = 800€
800/1,03 = 777
nach 777 Ladungen rentiert sich die Wallbox, allerdings werden für die 800€ die Zinsen verloren. 3% p.a. = 24€ p.a. .
Die Wallbox wird sich niemals rentieren…

Notwendig ist die Wallbox eher selten, aber wenn man sie fürs Fahrprofil braucht oder will, dann kaufe Dir eine.
Aber ohne Wallbox gehts auch und wenn Du deshalb weniger Stress haben willst, dann mache die blaue Dose hin.
Gut, bei meinem S 100 war es dann schon etwas zäh als ich noch mit 10 A laden musste, gebe ich ehrlich zu.

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Eine Wallbox hat sich nur dann rentiert wo der Staat diese komplett bezahlt hat.
Und sonst ist das einfach nur ein Convenience-Ding.

Allerdings muss man auch dazu sagen, dass die Ladung mit 11kW es ermöglicht bei einem stündlich dynamischen Stromtarif die günstigen Stunden auszunutzen. Das man das Auto in 3h vollbekommt wo man nur 15ct/kWh zahlt spart halt einiges an Geld gegenüber den 20-25ct/kWh die man sonst hat.
Trotzdem wird man nie die 500€ für die Wallbox reinbekommen, zumindest nicht allzu schnell.

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Vor einem Jahr habe ich es bei meinem M3 mit 60 kWh gemessen. An der Schukosteckdose die Ladung (Energie) gemessen und die gespeicherte Ladung im Fahrzeug abgelesen. Bei 13A ergab sich ein Verlust von 7% und bei 5A von 18%.
Den Verlust der Leitung vom Zählerschrank zur Steckdose war recht klein.
Bei einer fiktiven 100% Ladung mit 13A ergibt sich also ein Verlust von 4,2 kWh, bei meinem aktuellen Strompreis von 25ct/kWh wäre das 1,05€ pro Ladevorgang. Da muss man lange laden bis sich eine Wallbox finanziell rechnet.

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