GF 4 - Genehmigungsverfahren

Vielleicht sollte man einen eigenen Thread über die deutsche Bürokratie machen und hier nur das Tesla-Verfahren diskutieren. Ersteres interessiert mich kaum.

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tjaja - so kann man es natürlich auch machen: Finger in die Ohren, laut „lala“ singen und so tun, als würde das Problem nicht existieren, es stattdessen aussitzen, damit sich IRGENDWER anders vielleicht drum kümmert.

Oder auch: Der deutsche Weg.

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Bitteschön:

Metadiskussion zum GF4-Genehmigungsverfahren, der Bürokratie und dem ganzen Rest

@Moderatoren vielleicht möchte jemand diesen Beitrag und die Antworten darauf dorthin schieben.

GF 4 - Genehmigungsverfahren - #1342 von Wade

Und dann hier im Thread auch wieder die Handbremse rausnehmen.

Gruß Mathie

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seht der Realität doch endlich ins Gesicht, das ganze ist ne Investitionsruine. Die Brandenburger haben damit bereits Erfahrung, siehe Cargolifter, Chipfabrik FrankfurtO etc.

Jetzt gebe ich auch meinen pragmatischen Senf dazu. Letztes Jahr ein M3 bestellt und zugelassen, das bestellte MY storniert, 4 Wochen später kommen die ersten MY MIC. Letze Woche MY bestellt LT Mai - ob MIC oder MIG - egal.
Grünheide wird irgendwann eröffnen. Bis dahin werden wir von Tommy und den anderen mit substantiellen Neuigkeiten versorgt. Wenn Grünheide eröffnet, schwappt sowieso die LaOla Welle durch Deutschland und jeder springt auf und nieder. Bis dahin abwarten und Hopfentee trinken. Weihnachten ist vorbei, also die „Spekulatius“ wieder einpacken.
Franz - und gsund bleim!

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Darauf habe ich Dir hier geantwortet:

Metadiskussion zum GF4-Genehmigungsverfahren, der Bürokratie und dem ganzen Rest - #3 von Mathie

Lasst uns hier doch bitte nur über das Genehmigungsverfahren der GF4 diskutieren!

Gruß Mathie

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Back to tpoic bitte!

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Deutschland: Hold My Beer.

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In dem Artikel war nicht vom Wasserverbrauch die Rede, sondern von zwei anderen Gründen:

Tesla hatte hier immer wieder Mengenangaben für giftige Chemikalien geändert, die bei Unfällen auslaufen könnten. Auch Teslas Pläne zur Reinigung von Abwasser müssen die Beamten noch begutachten.

Also zum Einen die sicherheitsrelevante Angabe giftiger Chemikalien, wo ja bereits sehr genau von Außen rauf geschaut wird und dann die Pläne zur Reinigung von Abwasser.

Sowas kommt daher, weil im Zusammenhang mit den Einwendungen und Stellungnahmen auch Tesla wieder hinterfragt wird und Informationen liefern muss. Wie allerdings auch die Angaben immer wieder ändern können, kann ich mir nicht erklären. Dass das aber weitere Zeit kostet, schon.

Gruß aus der grünen Heide :turtle:

Tommy

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ich kann mir das nur so erklären, dass die Definition von dem, was denn nun „giftige“ Chemikalien bzw. meldewürdige Stoffe sind, von Land zu Land unterschiedlich ist oder uneinheitlich gemeldet wurde bzw. wird.

Gibt ja durchaus auch Ecken, wo die Erwähnung von Dihydrogenmonoxid Skeptiker auf den Plan ruft und die Zuständigen zuerst die Augen verdrehen, dann aber trotzdem die Formulare mit den Werten einreichen - einfach, weil man keine Lust mehr auf Diskussion hat.

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Ich habe gelesen, die wollen tatsächlich große Mengen dieses Dihydrogenmonoxid in der Gigafactory einsetzen; trotz des hohen Gefährdungspotentials für das Grundwasser! :scream:

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Auch wird das ja im Extremfall alle 4h geändert, während der Produktion.

Also wenn es um Mengenangaben geht, dann doch wohl nicht: Menge X für alle gefährlichen Stoffe, die bei Havarie auslaufen könnten. Die Art der Chemikalien wird schon auf beiden Seiten klar sein, da Tesla das ja benennt und auch vielfach schwärzen lässt, bei der Auslage der Dokumente (Betriebsgeheimnisse). Aber hier ging es konkret um sich in den Angaben ändernde Mengen.
Und an die Anderen: zieht das doch bitte nicht in‘s Lächerliche. Niemand will bei einer Havarie seine Enkel gefährdet sehen. Oder ist das in Euren Gegenden anders? :thinking:
Deshalb ust das ein wichtiger Aspekt bei der Prüfung und Bewilligung…

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Ich dachte, für die Dihydrogenmonoxid-Diskussion rund um GF4 gibts hier sogar einen eigenen Thread? :slight_smile:

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absolut

ich denke daran aber mal wieder, dass es bei der Fabrik von Tesla eben „nur“ um eine bereits bekannte Fertigungsstraße geht, wie sie von jenen von VW, Mercedes und Co. nur bedingt abweicht (es gibt nicht sooo viele unterschiedliche Chemikalien beim Bau von Autos. Ganz gleich, welche Antriebsart), da alles rings um die Zellfertigung noch gar nicht betrachtet wird. Streng genommen könnte man sich also die geplanten Produktionsvolumina nehmen, die Zahlen von anderen Werken heranziehen und folglich 1:1 vergleichen. Die Unterschiede dürften sich da sicherlich im einstelligen Prozentsatz bewegen.

Und Havarie…wir reden hier immer noch von einer „normalen“ Industrieanlage und keinem Atomkraftwerk oder einer Giftmülldeponie. Sicher, die Stoffe und die Risiken müssen abgeklopft werden und der Feuerwehr sowie dem Katastrophenschutz im Schadensfall zur Verfügung gestellt werden, aber auch hier sollte man denke ich die Kirche im Dorf lassen. Ein Tesla ist kein Henkel oder BASF.

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So einfach ist das sicher nicht. Bei TESLA ist die Tiefe der Produktion höher. Das heißt, weit weniger Zulieferer (mit eigenen Risiken) sind involviert.

Ja, aber die Sachen landen ja trotzdem in der Fabrik, egal ob das Teil selber produziert wird oder man es einkauft…

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Ganz genau so ist es und das wird gemacht. Mehr erwarte ich auch nicht, aber auch nicht weniger :wink:

und natürlich muss die Vermeidung einbezogen werden. Schon poplige Lagerung von Reinigungsmitteln kann Auffangwannen erfordern…

Das ist meiner Meinung nach nicht ganz richtig.

Hier ein Beispiel dazu…. frei erfunden meinerseits, mit fällt gerade nichts besseres ein :wink:

Wenn Tesla die Innenausstattung im eigenen Werk herstellt, dann liegen die möglichen Risiken der Produktion im eigenen Einflussbereich und sind damit Teil der Betrachtung des gesamten Ablaufs.
Kommt die gleiche Ausstattung von einem Zulieferer besteht bei der Anlieferung keine Gefahr mehr, weil schon fertig.
Die Gefahr liegt dann am Produktionsstandort des Zulieferers.

Oder übersehe ich hier etwas?

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Ja, bei wenn sie mit gefährlichen Stoffen, z.B. Akkuzellen arbeiten, ist es imho egal ob die im anderen Gebäude produziert werden oder ob die aus China angeliefert werden. Das Risiko vor Ort bleibt gleich und es in beiden Fällen Vorsorge dafür getragen werden, dass im Fall des Falles nichts passiert.
Und das Risiko muss entsprechend bewertet und Pläne gefasst werden.