GF 4 - Genehmigungsverfahren

Bitte entspannt euch einmal.

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Wen meinst Du mit „Euch“? Geht es evtl. um dieses Posting von mir weiter oben?

GF 4 - Genehmigungsverfahren - #1271 von Mathie

Darin habe ich zwar Bezug genommen auf andere Länder, aber ausdrücklich festgehalten, dass Bauprojekte in Deutschland oft ein bürokratischer Alptraum seinen. Falls Du also dieses Posting gemeint haben solltest, habe ich genau das von Dir behauptete „Argument“, dass es in DE gut sei, weil es anderswo schlechter sein nicht gebracht.

Warum dann hier Dein Rant?

Was meinst Du konkret mit „bei mir“? Tesla hatte ja von Anfang an renommierte Ingenieurbüros für die erforderlichen Gutachten an Bord, das Finden von Gutachtern scheint nicht das Problem gewesen zu sein. Also was ist die Relevanz dieser Aussage im Zusammenhang mit dem Genehmigungsverfahren der GF4?

Klar die Behörde hat auch was versemmelt, die zweite Auslegung musste wiederholt werden, weil Fristen nicht eingehalten wurden, ist blöd und da gibt es an einigen Stellen erhebliches Optimierungspotential.

Ich habe selber gerade bei zwei Baugenehmigungsverfahren Klagen gegen das Bauamt laufen, weil die Bescheide ewig nicht kamen und dann rechtsfehlerhaft waren. Aber gerade weil ich weiß, was alles schief laufen kann, wenn man nur ein kleineres Bauprojekt genehmigt bekommen will, welches mit 10 oder 12 Mio. Investitionsvolumen keinen Politiker besonders interessiert, sehe ich halt auch, dass es bei Tesla eben nicht so schlecht läuft, wie hier behauptet wird.

Gibt es Verbesserungspotential bei Genehmigungsprozessen in Deutschland? Ja sicher, bei Baugenehmigungen könnte ich da viel beitragen, zu BImSchG-Genehmigungen hat @Kernschmelze da was interessantes verlinkt.

Aber diese teilweise absurd themenfremden Rumgejammer (wenn etwa auf die Ukrainekrise als „Argument“ zurückgegriffen wird) und die weltfremden Phantasierereien über mögliche Ursachen für eine und Folgen von einer gemutmaßt Versagung der Baugenehmigung nerven mich wirklich extrem!

Tommy bringt hier Infos aus erster Hand, Kernschmelze Erfahrungen im Bereich BImSchG-Verfahren, @MPH besitzt ein Stück Wald in der Gegend und kann aus eigener Erfahrung Infos zu Wald, Wasserhaushalt etc. in der Gegend Beitragen. Und es gibt noch viele weitere Leute mehr, deren Beiträge tatsächlich einen Mehrwert haben. Fragen, Meinungen, fundierte Spekulationen und auch mal ein lockerer Spruch sind (zumindest mir) hier auch sehr willkommen und beleben die Diskussion.

Aber wieso schreibt man hier unwahre Tatsachenbehauptungen hin, legt anderen Aussagen in den Mund, die diese nicht gemacht haben? /rant

Gruß Mathie

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Alles soll in der Zukunft besser werden: Handelsblatt

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zb hier und andere Posts um die Zeit:

Da hast du genau das geschrieben, dass Tesla schuld ist und nicht die Behörden/die Bürokratie.
Mir also Lügen vorzuwerfen finde ich dagegen ziemlich Harsch.
Den Rest meinen Post als Blödsinn zu betiteln, obwohl ein Tatsachenbericht mit Realen Beispielen zeugt von keiner guten Netiquette und Diskussionkultur.

Du siehst ich hab mitgelesen. Ich erinnere mich sogar an Posts von vor Monaten. Ja ich hab das verallgemeinert, aber nur weil ich eben nicht Tage oder Wochen zurück lesen wollte und schauen wollte wer da genau welchen Post gebracht hatte. Das sollte auch nicht einzig auf deinen Post zielen, sondern allgemein zum Thema Beitragen, daher auch die Verallgemeinerung.
Ich will hier nicht Trollen, ich will auf die immer stärker ausufernde Bürokratie mit all ihren Folgen aufmerksam machen.
Bei Tesla geht es im Vergleich zu anderen Bauvorhaben noch halbwegs gut voran, aber es könnte noch sehr viel einfacher, schneller und billiger gehen. Und das das ganze eben ein Massives Problem ist zeigt ja auch der Artikel ausm Handelsblatt oder dass Habeck Genehmigungsverfahren beschleunigen will.
Und sowas geschieht halt nur wenn ein möglichst großen und öffentliches Bewussstein für derartige Probleme vorhanden ist.

Ja zum Beispiel deinen Post oder auch noch 2-3 andere die auch das Argument gebracht haben dass Tesla schuld ist weil Unterlagen fehlen. Wusste aber nicht mehr wer wann wo was geschrieben hat, aber mir war so als ob das der Grundtenor von einigen war.
Du schreibst zwar dass es in Deutschland oft ein bürokratischer Albtraum ist, aber halt nur sehr kurz und den Rest des Posts habe ich eher als „Verharmlosung“ der Bürokratie gesehen weil es in anderen Ländern genauso schlecht oder schlechter ist. Ist für mich so rüber gekommen, falls das nicht so gemeint war hab ich mich wohl getäuscht.

Wiso Rant? Nur weil ich ausführlich und mit konkreten Beispielen Schreibe ist das ein Rant? Mein Post ist in keinster Weise persönlich angreifend oder sonstwie beleidigend.

Naja bei meinen eigenen Bauvorhaben der letzten Jahre und Jahrzehnte (und bei einigen anderen bei denen ich direkte Einblicke in Antrags- und Genehmigungsverfahren hatte). Bei einem hatte ich genau mit dem renommierten Ingenieurbüro gearbeitet wie Tesla auch (Müller BBM). Das sind ohne Frage fähige Leute, aber die können halt auch nur max 24h am Tag arbeiten. Und wenn dem zuständigen Sachverständigen dann ein Hund in die Hand beißt kann sich das mal eben um Wochen verzögern. Das hat nun aber absolut nichts mit Tesla zu tun, sondern sind halt meine eigenen Erfahrungen. Es gibt hunderte Gründe warum ein Gutachten nicht rechtzeitig fertig ist…
Das hat genauso viel oder wenig mit Tesla zu tun wie tommys Erfahrungen im Bereich BImSchG oder deine Erfahrungen mit Genehmigungen im Ausland.

Legst du mir hier etwa in den Mund dass ich hier Themenfremdes rumgejammer und weltfremde Phansastererein über die Ukraine poste?
Da könnt ich jetz auch anfangen und dich Lügen bezichtigen :wink:
Mach ich aber nicht weil ich weiß dass es allgemein bezogen ist obwohl du die ganze Zeit vorher mich zitiert hast.

Und ja, ich hab nun auch wieder nur Tommys Post zitiert und nicht deinen, weil man halt nur alle halbe Stunde ne Antwort schreiben kann…

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Also in dem Zitat steht scion mal nicht, dass ich die Bürokratie in Deutschland verleugne. Und „andere Posts um die Zeit“ ist mir zu vage. Ich denke, ich sehe das Problem. Du liest irgendetwas, was nicht Deiner Meinug entspricht und interpretierst dann, wie es Dir passt.
Da sich das Ganze immer mehr vom Thema entfernt, keine neuen Erkenntnisse bringt, Beweise sowieso nicht, bin ich hier heraus. Das bringt Niemandem etwas.

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Ausser acht lassend das Tommy die Deutsche Bürokratie im Allgemeinen verteidigen würde, finde ich das Problem, dass eben diese hat, in Deinem Beitrag am besten auf den Punkt gebracht.
Ich versuch das mal vereinfacht auszubauen:

  • Dekorative Treppe aus Baumstämmen. Statik passt- genehmigt.
  • Unfall-die genehmigende Behörde wird verklagt und verliert - Auflage für den nächsten Antragsteller 60% Steigung sind maximal erlaubt
  • Unfall durch wegrutschen-klage-verlust- neue Vorschrift (Antirutschbelag)
  • Unfall Trittlänge-neue Vorschrift
  • Durchgangshöhe (es wird von der Behörde auch der Verkauf an 2+m- Käufer eingerechnet)
  • Vorschriften Geländer usw.
    Über die Jahre häufen sich immer weitere Zertifizierungen an.
    Die hübsche Baumstammtreppe wird Niemand mehr bauen (schon wegen der fehlenden Nachweise zur Holzgüte, Herkunft etc.)

Antwort zu den folgenden Kommentaren:

Richtig, die 60% sind falsch und noch weitere Punkte.
Die Erkenntnis daraus:
Einen vollständig fachlich korrekten Beitrag oder eine rechtssichere Genehmigung zu erstellen ist immens schwieriger (für Nichtfachleute sogar unmöglich), als einzelne Fehler darin zu finden und damit die komplette Aussage/Genehmigung zu Kippen.
Unsere Ampelkoalition versucht ja gerade Genehmigungsverfahren zu beschleunigen. Erstmal nur durch Weglassens des Neubeginns nach Planänderung. Mit Sicherheit ein grosser Schritt.
Das Problem, warum Texas soviel schneller ist als Grünheide ist meiner Meinung nach aber ein anderes und grundlegendes:

In Texas darf Tesla seine Baumstammtreppe bauen (die sicherheitsrelevanten Empfehlungen sind nachlesbar). Kommt es zum Unfall, zahlt Tesla die berühmten 2 mio. für den heissen Kaffee.
Teslas Planer sind von sich heraus daran Interessiert nichts anbrennen zu lassen.

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Vielleicht sollte man einen eigenen Thread über die deutsche Bürokratie machen und hier nur das Tesla-Verfahren diskutieren. Ersteres interessiert mich kaum.

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tjaja - so kann man es natürlich auch machen: Finger in die Ohren, laut „lala“ singen und so tun, als würde das Problem nicht existieren, es stattdessen aussitzen, damit sich IRGENDWER anders vielleicht drum kümmert.

Oder auch: Der deutsche Weg.

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Bitteschön:

Metadiskussion zum GF4-Genehmigungsverfahren, der Bürokratie und dem ganzen Rest

@Moderatoren vielleicht möchte jemand diesen Beitrag und die Antworten darauf dorthin schieben.

GF 4 - Genehmigungsverfahren - #1342 von Wade

Und dann hier im Thread auch wieder die Handbremse rausnehmen.

Gruß Mathie

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seht der Realität doch endlich ins Gesicht, das ganze ist ne Investitionsruine. Die Brandenburger haben damit bereits Erfahrung, siehe Cargolifter, Chipfabrik FrankfurtO etc.

Jetzt gebe ich auch meinen pragmatischen Senf dazu. Letztes Jahr ein M3 bestellt und zugelassen, das bestellte MY storniert, 4 Wochen später kommen die ersten MY MIC. Letze Woche MY bestellt LT Mai - ob MIC oder MIG - egal.
Grünheide wird irgendwann eröffnen. Bis dahin werden wir von Tommy und den anderen mit substantiellen Neuigkeiten versorgt. Wenn Grünheide eröffnet, schwappt sowieso die LaOla Welle durch Deutschland und jeder springt auf und nieder. Bis dahin abwarten und Hopfentee trinken. Weihnachten ist vorbei, also die „Spekulatius“ wieder einpacken.
Franz - und gsund bleim!

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Darauf habe ich Dir hier geantwortet:

Metadiskussion zum GF4-Genehmigungsverfahren, der Bürokratie und dem ganzen Rest - #3 von Mathie

Lasst uns hier doch bitte nur über das Genehmigungsverfahren der GF4 diskutieren!

Gruß Mathie

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Back to tpoic bitte!

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Deutschland: Hold My Beer.

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In dem Artikel war nicht vom Wasserverbrauch die Rede, sondern von zwei anderen Gründen:

Tesla hatte hier immer wieder Mengenangaben für giftige Chemikalien geändert, die bei Unfällen auslaufen könnten. Auch Teslas Pläne zur Reinigung von Abwasser müssen die Beamten noch begutachten.

Also zum Einen die sicherheitsrelevante Angabe giftiger Chemikalien, wo ja bereits sehr genau von Außen rauf geschaut wird und dann die Pläne zur Reinigung von Abwasser.

Sowas kommt daher, weil im Zusammenhang mit den Einwendungen und Stellungnahmen auch Tesla wieder hinterfragt wird und Informationen liefern muss. Wie allerdings auch die Angaben immer wieder ändern können, kann ich mir nicht erklären. Dass das aber weitere Zeit kostet, schon.

Gruß aus der grünen Heide :turtle:

Tommy

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ich kann mir das nur so erklären, dass die Definition von dem, was denn nun „giftige“ Chemikalien bzw. meldewürdige Stoffe sind, von Land zu Land unterschiedlich ist oder uneinheitlich gemeldet wurde bzw. wird.

Gibt ja durchaus auch Ecken, wo die Erwähnung von Dihydrogenmonoxid Skeptiker auf den Plan ruft und die Zuständigen zuerst die Augen verdrehen, dann aber trotzdem die Formulare mit den Werten einreichen - einfach, weil man keine Lust mehr auf Diskussion hat.

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Ich habe gelesen, die wollen tatsächlich große Mengen dieses Dihydrogenmonoxid in der Gigafactory einsetzen; trotz des hohen Gefährdungspotentials für das Grundwasser! :scream:

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Auch wird das ja im Extremfall alle 4h geändert, während der Produktion.

Also wenn es um Mengenangaben geht, dann doch wohl nicht: Menge X für alle gefährlichen Stoffe, die bei Havarie auslaufen könnten. Die Art der Chemikalien wird schon auf beiden Seiten klar sein, da Tesla das ja benennt und auch vielfach schwärzen lässt, bei der Auslage der Dokumente (Betriebsgeheimnisse). Aber hier ging es konkret um sich in den Angaben ändernde Mengen.
Und an die Anderen: zieht das doch bitte nicht in‘s Lächerliche. Niemand will bei einer Havarie seine Enkel gefährdet sehen. Oder ist das in Euren Gegenden anders? :thinking:
Deshalb ust das ein wichtiger Aspekt bei der Prüfung und Bewilligung…

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Ich dachte, für die Dihydrogenmonoxid-Diskussion rund um GF4 gibts hier sogar einen eigenen Thread? :slight_smile:

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