Gebrauchtes Model S kaufen

Nachdem wir jetzt einig sind, daß es ein 75D ist, sage ich was dazu (weil ich „dieses“ Modell seit knapp 10000km nun glücklich bewege :wink: ) - das war auch meine erste Reaktion. Hat sich aber sehr fix gelegt, ich fahre nurmehr „stark“ - mein rechter Fuß hat sich daran erinnert, daß er schon tausende Stunden ein Klavierpedal bedient hat, und zu feinmotorischen Bewegungen fähig ist. Möchte es gar nicht mehr anders…

Ich fahre das MS nun seit (erst) 5 Monaten und die Rekuperation war für mich zu Beginn sehr stark gegenüber dem Prius III, den ich zuvor hatte. Doch mit der Zeit lernt man es schätzen und man braucht das Bremspedal tatsächlich nur noch selten. Deshalb verschleissen die Bremsen auch kaum.

Und Staus ? Noch nie war ich in Staus oder sehr langsamen/stockendem Verkehr so entspannt unterwegs. Egal ob AB oder in der Stadt, mit dem AP ein oder nur dem Abstandstempomaten überlässt Du dem Fahrzeug die mühsame Arbeit des dauernden Anfahrens und Abbremsen. Distronic war früher ! Mit dem AP bleibt das Fahrzeug auch in der Spur oder bildet eine Rettungsgasse, wenn der Vordermann es auch tut. Natürlich muss man da noch aufpassen und selber Entscheidungen treffen, aber wie gesagt, das ist mir eine grosse Hilfe im täglichen Berufsverkehr rund um Zürich.

Zum Verbrauch, der liegt mit meinem P85D in den letzten 5 Monaten zwischen 17.8 aktuell und 26.0 kWh/100km im Winter, je nachdem wie kalt es ist und der Akku geheizt, oder eben wegen der Hitze gekühlt werden muss. Dazu kommen Heizung oder Klimaanlage und Belüftung für den Innenraum. Dazu kommt das jeweilige Streckenprofil. Bei mir am Morgen immer erst mal auf den Hügel rauf und da steht nach 10 Min locker 65.7kWh/100km auf der Anzeige. Last but not least, habe ich die breiten 21 Zöllner beim P Model drauf ggü 19er bei der Winterbereifung. Somit sind die 13.8kwh/100km nicht sehr realistisch und zeigen nur einen Momentanwert auf der kurzen Strecke auf. Mit dem 75D wird aber der Verbrauch auf jeden Fall tiefer sein als bei mir. Der „lässig“ Modus hilft übrigens auch noch Energie zu sparen.

Viel Spass beim Weekend mit dem MS … der „haben wollen“ Effekt ist schnell da !

Naja, es hat schon seinen Grund, warum z.B. lammy sich ein Model S gekauft hat. Wir sind dieselbe Generation und technikaffin, wir haben uns schon in jungen Jahren die damals neuen Heimcomputer gekauft und viel (Taschen)-Geld in Amiga-Computer gesteckt. Dieser Effekt stellt sich bei mir auch gerade beim Model S ein, das ist faszinierende neue Technik und so ganz anders als alle Autos, die man früher gefahren ist. Allerdings bin ich mit dem Alter vernünftiger geworden und kann dem spontanen „haben wollen“ noch widerstehen. :slight_smile: Ich werde wohl direkt am kommenden Wochenende mal bei Greenride ein MS ausleihen und mich damit auf große Fahrt in die fränkische Heimat begeben. Meinem Nachbarn (Kfz-Meister mit eigenem Laden und Gebrauchtwagenhandel) habe ich schon letzte Woche gesagt, daß ich den ollen Benz loswerden möchte und für das am reinen Unterhalt des Mercedes gesparte Geld kann ich mir relativ oft an Wochenenden ein Model S ausleihen.

Eigentum daran zu erwerben könnte ich mir problemlos leisten, aber der Wertverlust ist mir zu hoch dafür, daß das Auto 8-10x im Jahr 1000km weit bewegt wird, sonst herumsteht und z.B. für den samstäglichen Einkauf der Fiat Panda meiner Mitbewohnerin zum Einsatz kommt. Natürlich würde ich ein vorhandenes MS öfter mal auch dafür verwenden, aber sich für diesen Zweck Eigentum an einem MS zu verschaffen lohnt sich noch immer nicht wirklich, das wäre Schönfärberei.

Auf den Verbrauch bin ich wirklich sehr gespannt, die 13,8kWh sind bei 130 auf der Autobahn logischerweise nicht zu schaffen, aber die gestrige Fahrt war doch nicht völlig unrepräsentativ für eine typische Stadtfahrt. Ich traute mich zu wetten, ein Model S bei vergleichbaren Bedingungen regelmäßig unter 15kWh/100km bewegen zu können, denn gäbe es das Wort „phlegmatisch“ noch nicht, dann müßte man es nach mir benennen. :slight_smile:

LG
Julia

Ja, der Wertverlust ist hoch, wenn man neu kauft. Ich hatte zwischen Weihnacht/Neujahr ein Fahrzeug gesucht und 5 angesehen/gefahren. Ich bekam auch gute Neuwagenangebote von Tesla inkl. 1% Leasing. Doch am Schluss war der Deal für das gebrauchte MS mit 36k km inkl. neuen Winterrädern so gut, dass ich zuschlagen musste (wollte, durfte). Gekauft bei einer Sportwagenvertretung in rot, welcher das MS wohl in Zahlung genommen hatte. Wertverlust für den Vorgänger von 130k CHF auf 74k CHF innert 2.5 Jahren. In der Zwischenzeit steigen die Gebrauchtwagenpreise etwas und ich könnte ihn sogar für mehr verkaufen, als ich ihn erstanden hatte…will ich aber nicht :slight_smile:

Lass uns wissen wie sanft Du das MS bewegen kannst. Mit kleinen Rädern, höherem Fülldruck, Reichweitenmodus auf AN und dem FL solltest Du schon unter 18 kWh kommen. Aber vergiss nicht, dass Du ein >2t Fahrzeug bewegst und das will erst mal in Bewegung kommen. Und auch wenn der Berg Dir viel Energie nimmt und danach wieder gibt, so ist der Schnitt doch anders, als wenn Du flach in der Stadt fährst. Die Wette geht bei kälteren Temperaturen leider sofort verloren. Aber probiers aus und sei einfach happy, wenn Du nah an die 16 kWh kommst im Schnitt über eine volle Ladung. Viel Spass :slight_smile:

Werde ich tun! Auf dem Hinweg am Freitag werde ich wohl eher schneller fahren müssen, damit es nicht allzu spät wird in Nürnberg und am Sonntag auf dem Rückweg kann ich dann das Gegenteil ausprobieren und eher langsam fahren (so um die 110-120km/h am Tacho). Wäre ich alleine, dann würde ich sogar auf beiden Abschnitten probieren, das Maximum herauszuholen, d.h. die gesamten 485km in einem Rutsch zu fahren, aber das will ich meiner Mitfahrerin nicht antun bzw. geht bei ihr beruflich nicht.

Und danke für die guten Wünsche, Spaß werde ich haben!

So, hier nun der Abschlußbericht vom 1200km-Wochenende mit Heimatbesuch per Model S P90D. Von der Hinfahrt am Freitag hatte ich hier schon berichtet: Nicht nutzbare Ladesäulen und Falschparker , nun aber die Erfahrungen am heutigen Rückweg, als ich mehr Zeit hatte.

Wir sind mit nicht ganz vollem Akku (290km TR, voll sind bei diesem Auto 396) in Nürnberg losgefahren und der Plan war, in Hengersberg nachzuladen. Diese ersten 188km bin ich mit Tempomat bzw. Autopilot auf 90km/h eingestellt gefahren, um zu testen, wie sparsam man maximal auf der Autobahn unterwegs sein kann, denn langsamer als die LKW fahre auch ich nicht, ich will denen partout kein Hindernis sein. Während des Studiums bin ich selbst LKW gefahren und kenne das. Die ersten 100km nach Regensburg geht es ordentlich bergauf und ab dort bis Deggendorf erstmal wieder runter zur Donau und nahezu flach weiter, daher eignet sich der Gesamtwert dieser Etappe ganz gut zum Berechnen der Reichweite bei 90. 146Wh/km ergeben 73kWh auf 500km, das ist im 90kWh-Akku drin, ohne ihn zu überlasten. Allerdings ist es relativ unsinnig, ohne Ladestop nach Nürnberg zu fahren - es gibt dort keinen SuC im Norden der Stadt, an der Schukodose laden dauert ewig und an anderen Chargern mit nur 16kW per Typ2-Stecker ist nicht viel weniger zäh.

Am SuC in Hengersberg war nicht viel los, aber die ladenden Fahrzeuge hatten recht weite Entfernungen zurückgelegt, um dorthin zu gelangen. Einer aus Bitburg, einer aus Holland und „meiner“ aus Wien:

Ab Hengersberg bin ich dann deutlich zügiger gefahren. Auf deutscher Seite bin ich mitunter auch mal 150 gefahren, meistens 140-145 und ab der Grenze in Suben 135km/h per Autopilot. Einen zweiten Ladestop gab es geplanterweise in St. Valentin, wiewohl ich nach dem Stop in Hengersberg mit weiterhin deutlich reduziertem Tempo auch hätte durchfahren können. Allerdings bin ich auch diesmal alles anderes als enttäuscht gewesen, die Etappe von Hengersberg nach St. Valentin sorgte trotz ordentlichem Tempo auch nur für 205Wh/km Verbrauch:

Es war übrigens doppelt praktisch, nochmal nachzuladen, denn am gut ausgelasteten SuC ergaben sich nette Gespräche, die jegliche Ladeweile gar nicht erst aufkommen ließen:

Morgen früh bring ich den P90D zurück zu Greenride. Ich bin im Prinzip vollauf zufrieden - mal schauen, wie sich die Gebrauchtpreise entwickeln, der Haben-Wollen-Effekt ist durchaus vorhanden.

LG
Julia

Hallo Julia,

vielen Dank für Deinen interessanten Bericht. Ich selbst fahre einen Facelift S75 (ohne Allrad) seit Oktober 2016 und nunmehr 35.000 km. Ich vermute, dass der Verbrauch zum 75D ähnlich sein wird. Bei Loanern ist mir aufgefallen, dass Vor-Facelift-Modelle etwas mehr verbraucht haben (warum auch immer) und auch die P-Modelle etwas mehr verbrauchen. Das kann natürlich am höheren Gewicht und mitunter an breiteren Reifen liegen. Mein Fahrzeug ist auf 19"-Felgen unterwegs.

Im Winter ist der Durschnittsverbrauch um fast 20% höher als im Sommer, und es ist schwierig, auf unter 200 Wh/km zu kommen, selbst bei Autobahnfahrten um die 110-120 km/h. Wenn die Straße nass ist (im Winter die Regel), dann ist der Verbrauch aufgrund des höheren Rollwiderstands durch die Wasserverdrängung tatsächlich spürbar höher. Bei Schnee ist es noch viel gravierender. Ist bei Verbrennern sicherlich nicht anders, aber da fällt das aufgrund der grundsätzlich detulich höheren Reichweite und weniger präzisen Verbrauchsanzeigen offenbar nicht so auf.

Im Sommer hingegen kann man das Fahrzeug sehr sparsam fahren, wie Du es auch bemerkt hast. Je langsamer Du fährst, desto sparsamer. So treibt Stop-and-go den Verbrauch kaum hoch, erst recht nicht, wenn man den AP verwendet. Auf Langstrecke komme ich bei Tempo 120-130 um die 180-190 Wh/km, bei Landstraßen auch auf 160 Wh/km. Die Klimaanlage scheint sich hier kaum auszuwirken.

Fazit: Im Winter wirst Du auf die Reichweite stark achten müssen, da kann es nach 300 km und trotz sachter Fahrweise schon mal recht knapp mit der Energie werden. Im Sommer jedoch kannst Du durch sparsames Fahren viele km herausholen, da ist es beim 75er kein Problem, 350 km und mehr zu machen, ohne gleich hinter den LKWs zu klemmen.

Vielen Dank für den Bericht :slight_smile: Meine Pendelstrecke bewältige ich im Moment mit 198 Wh/km im Schnitt auf 385km Reichweite. Mit gleichen 21" Felgen und Breitreifen. Meine Frage: In welchem Mode bist Du gefahren, „lässig“, „Sport“ oder gar „von Sinnen“ ?

Moin Hajo!

Auch Dir vielen lieben Dank für das Teilen Deiner Erfahrungen im Winter und bei nasser Fahrbahn. Bei meinem bisherigen Diesel ist mir der Mehrverbrauch im Winter nicht so sehr aufgefallen, da macht es mehr Unterschied ob ich auf der A1 mal wieder Wind aus Osten oder Westen habe.

Das gemietete Model S war ein VorMOPF und auf 19"-Rädern unterwegs. Es bestätigten sich die Berichte, daß gerade bei gleichmäßiger Autobahnfahrt die Kombination aus zwei angetriebenen Achsen wohl etwas sparsamer unterwegs ist und da fast alle infragekommenden MS mit Autopilot inzwischen Dual-Drive sind, wird es wohl auch bei mir ein D werden. Heute nachmittag werde ich mir mal einen 70D aus 2015 etwas genauer ansehen. Der hätte die für mich absolut notwendige helle Innenausstattung, wenngleich ich mir live anschauen muß, ob ich das beige im Tesla wirklich mag. Mein Benz ist innen sierragrau mit Wurzelnußholz, das gefällt mir schon sehr. Und ich muß nochmal Revue passieren lassen wie das mit der Reichweite und den Restkilometern bei Ankunft am SuC mit dem P90D so war und ob um wieviel länger ich unterwegs bin, wenn ich mit einem 70D und 130 nach AP unbedingt zweimal kürzer stoppen muß als mit einem P90D bei gleichem Tempo nur einmal etwas länger.

@robby3: ich vermute, die Frage nach dem Beschleunigungsmodus ging auch an mich. Wenn es das Wort phlegmatisch nicht gäbe, müßte man es nach mir benennen. Natürlich fahre ich im Modus „lässig“, das reicht bei voraus- und zurückschauender Fahrweise an jeder Autobahnauffahrt, um in eine passende Lücke einzuscheren und bei Grün an der Ampel loszufahren.

LG
Julia

Hallo Julia,

offenbar scheint die Einstellung „lässig“ (= pflegmatisch :laughing: ) doch Einiges an Verbrauch zu senken, wenn nicht als Kick-Down angewendet. Ich habe diese Einstellung nie verwendet, fahre also „normal“. Lohnt sich sicher mal, auf Langstrecke zu probieren und schauen, was gespart wird.

Ich hatte neulich einen VorMopf Loaner P90D, der gefühlt nur geringfügig mehr Reichweite als mein S75 hatte. Es gibt hier im Forum Informationen zu den „wahren“ Kapazitäten der individuellen Modelle, z.B. hier: viewtopic.php?f=71&t=15303

Vielleicht hilft Dir das bei der Abwägung, was die Batteriekapazität anbelangt. Man war sich schnell einig, dass der 75er Akku das beste Preis-Leistungsverhältnis und brauchbare Reichweite lieferte, und dass der Aufpreis zum 90er sein Geld nicht recht wert war. Klar, der 100er hat deutlich mehr Reichweite, kostet aber auch richtig viel mehr Kohle.

Am Ende des Tages hängt es bei der Langstrecke an der Position der SuCs, denn nur selten ist bei einer Restreichweite von 0 km gerade ein SuC verfügbar. Auf meiner Strecke nach Rügen (700 km) musste ich somit 2x an den SuC, weil es deren Abstände auf der A1 erforderte. Sonst wäre ich beim Überspringen von SuC Dinklage vor Hamburg bzw. beim Überspringen von Hamburg vor Rügen mit leerem Akku liegen geblieben.

Viel Erfolg beim Finden Deines Traumautos!

Hi ihr!

Ich komme gerade von Greenride hier in Wien und habe mir eines der zu verkaufenden Mietautos angeschaut und probegefahren. Es handelt sich um einen drei Jahre alten S 70D in midnight blue mit Leider beige, der noch eine typical range von 355km hat. Der äußere Zustand war besser als der des am vergangenen Wochenende gemieteten P90D, nur dem Fahrersitz sah man an der Wange die vielen Kilometer an, aber da hätte ich einen guten Sattler an der Hand, der mir schon am Granada super Arbeit geleistet hat und das sicher für wenige hundert Euro wieder schön macht. Innenraum insgesamt, Zustand der Verkleidungen, des Dachhimmels, der Rückbank oder von Frunk und Trunk waren einwandfrei, wie gesagt rein subjektiv besser erhalten als bei dem P90D. Die Probefahrt verlief bis auf ein leichtes Quietschen der Bremsen im Kriechgang völlig unauffällig. Da der Wagen drei Jahre alt ist muß er nun zum ersten mal zur Pickerlprüfung, das hatte ich angesprochen, aber der Verkäufer war nicht der Chef und muß das erst klären. Möglicherweise ist die Karre auch nur deshalb so billig, weil er kein frisches Pickerl mehr machen möchte, das sicher Geld kostet. Ich war so frei, mal eben drei tausend Euro weniger zu bieten als in der Anzeige stand, aber auch da konnte der Verkäufer mir nur sagen, daß der Chef üblicherweise wenig verhandelt. Jaja, das sagen sie alle, allerdings werde ich die Karre nicht ohne frisches Pickerl kaufen. Period.

Gefehlt hat mir eigentlich nur die elektrische Heckklappe. Techpaket ist keines drin, doch Sitzheizung hinten habe ich zwar im Mercedes, die wird aber so selten gebraucht, das rechnet sich nicht, deswegen auf ein passendes Fahrzeug zu warten. Wenn ich den um 45 kaufen könnte, dann könnte ich schwach werden. Ich könnte die Kiste bar bezahlen, aber meine Aktien performen seit Jahren schon besser als jeder Kredit kosten würde, also mal zu Bank dackeln und fragen, was 20k Kredit kosten. Bringt auch gleich mal 0,1 Prozentpunkte mehr auf das Restgeld, das am Sparkonto liegt, wenn man noch einen Kredit nimmt. :slight_smile:

Ich vergaß zu erwähnen, daß im Frunk auch ein Chademo-Adapter lag. Den könnte ich gut gebrauchen, denn noch gibt es Chademo-Ladesäulen.

LG
Julia

Zumindest kann ich Dir sagen was mein erstes Pickerl gerade gekostet hat, 59 € in meiner bisherigen Stammwerkstätte. Kein einziger Mangel…
Ansonsten wäre ich bei Greenride etwas vorsichtig, lass den Wagen von Tesla durchchecken (sind ja bloß 200 m entfernt), verlange das Pickerl und den Rest hast Du ja schon für gut befunden.

LGH

Ich fürchte auch, daß genau das jetzt fällige Pickerl das Problem sein wird. Naja, mal abwarten, was der Chef dazu sagt, der will sich melden. Auf dem jetzt drei Jahre alten Wagen ist ja auch noch Tesla-Garantie drauf, da sollte es sich einrichten lassen, denn eine Ecke weiter checken zu lassen.

Schau wegen den Sitzen bei einem Gebrauchten genau hin. Sind es noch die alte Generation, dann sind sie auf längere Strecken nicht so bequem wie die neue Generation. Wegen den Abnutzungen tippe ich eben auf die 1. Generation. Wenn Du nicht sicher bist, kannst Du die Bilder von Interieurs googlen. Ich bin vor dem Kauf beide gefahren und spürte einen Unterschied. Quietschen in den Bremsen habe ich beim Parkieren auch, wenn ich mich vorsichtig an die Wand rantaste. Vorallem, wenn es zuvor geregnet hatte. Hatte ich bei 3 von 4 Fahrzeugen :slight_smile:

Und die el.Heckklappe kannst Du nachrüsten, da gibts Beiträge hier im Forum dazu.

Die Geschmäcker sind verschieden. Ich finde die Sitze der alten Generation, bequemer und schöner. Bequemer gerade auf Langstrecke.
LGH

Ich würde sagen, unsere Hintern sind verschieden :slight_smile: Wenn ich länger mit weicheren „Sofasitzen“ fahre, meldet sich meine linke Hüfte … man wird nicht jünger :frowning: Wenn beim leihwagen die neun Sitze drinn waren und sie damit auf der längeren Strecke zufrieden war, würde ich nicht auf ein Fahrzeug mit den anderen Sitzen wählen. Ausser man kann die ebenso lang fahren und beurteilen.

Die Sitze sind die „tan new generation“. Ich finde die auf langen Strecken sehr bequem, kann allerdings keinen Vergleich zu den alten ziehen, mit denen ich noch keine Erfahrungen habe.

nach dem ich über das Wochenende rumgerechnet und hin und her überlegt habe, habe ich Greenride vorgeschlagen, daß der Wagen bei Tesla gecheckt werden und vor allem das Pickerl erneut werden soll. Nachdem die Jungs bei Greenride mir noch immer die Kaution des vor zwei Wochen gemieteten Model S schuldig sind, habe ich inzwischen mehr als nur leise Zweifel an der Zukunftsfähigkeit ihres Geschäftsmodells und deswegen deutlich den Check bei Tesla und das Pickerl gefordert und zudem nur 46k geboten. Mal schauen, was sie sagen. Wenn nein, dann eben nicht, denn dann weiß ich, wie der Hase läuft.

LG
Julia

Wenn er drei Jahre alt ist, dann läuft er ja noch in der Garantie. Ist was, dann fixt es Tesla. Zudem gab es auch Wartungsverträge und meiner hatte ein 4 Jahres Plan drauf. Da der Service fällig war nahm ich es in kauf, dass ich nach Erhalt des Wagen zum SeC in meiner Nähe gehe und gleich den (für mich) kostenlosen Jahresservice machen lasse. Hat für mich gut geklappt und so könnte ich den Händler noch etwas runter handlen (er hatte ja nichts mehr zu machen).

Viel Glück :slight_smile: Die Farbkombo ist perfekt !

So, der S 70D gehört so gut wie mir. Er hat heute ein frisches Pickerl bekommen und angeblich ist nichts im Fehlerspeicher abgelegt, das sagt aber wie wir alle wissen noch gar nix über den mechanischen Zustand des Fahrwerks. Leider hat das Tesla Servicecenter 200m weiter relativ lange Wartezeiten auf einen Check dort und ggfs. eine Aufbereitung, aber den Check bei Tesla will ich unbedingt noch haben. Ich habe es ja nicht eilig mit der Übernahme, irgendwann Ende Juli brauch ich wieder ein Auto und Anfang September hätte ich gerne einen Untersatz, um zum Ötztaler Radmarathon zu kommen. Schade, daß ich längst eine Unterkunft in Sölden gebucht habe - das Hotel, in dem ich letztes Jahr war, hatte in der Tiefgarage eine Ladesäule.

LG
Julia

Servus Julia,
die erste Hürde wäre also genommen. Wenn der Wagen, was ich mir bei Greenride nicht vorstellen kann, unter 80.000 km hat, dann hättest Du noch seitens Tesla die volle Garantie. Das Fahrwerk, Bremsen und Licht wird ja beim Pickerl überprüft. Evtl. Unfallschäden könnte auch ein ÖAMTC Ankaufstest aufzeigen.
LGH