Fragen vor dem Kauf eines M3P

Hallo Tesla Fahrer und Freunde,

Ich bin neu hier im Forum und plane das ich mir in nächster Zeit (0-3Monate) einen Tesla Model 3 Performance in Schwarz/Schwarz zulegen.

Ursprünglich bin ich begeisterter BMW fahrer und darf auch 2 E46 (320d Touring fl und 323ci) mein eigen nennen. Doch schön langsam werden die beiden echt alt und ich möchte mir für „Kurzstrecken“ einen Neuwagen anschaffen (mein erster Neuwagen).

Ich hab aber noch ein paar Fragen.

  1. Wie sieht das mit der Versicherung aus (Österreich)?
    Mein Vertreter hat zu mir gemeint das seine Tarifen bei E-Autos nicht konkurrenzfähig sind. Gibt es hier Empfehlungen für eine Vollkasko?

2.Zuverlässigkeit. Wie sieht das bei Tesla aus mit der Zuverlässigkeit? Gabs hier schon Leute ein böses Erwachen hatten auch im Bezug auf den Support von Tesla

3.Tuning und Individualisierung. Ich hab ja gehört das Tesla hier sehr streng ist und das eigentlich gar nicht so gern sieht. Darf ich Felgen, Fahrwerk und Folie (Innen und Außen)im Ramen des TÜVs natürlich anbringen ohne das Tesla meckert?

  1. Driften. Da ich ja Heckschleudern gewohnt bin und der Performance ja auch den Trackmodus hat. Kann man hier wirklich das ESP ganz ausschalten und mal an einem Parkplatz oder im Schnee ein paar Kreise ziehen?

5.Langlebigkeit. Da ich schon Plane das Auto zu fahren bis es mir auseinander fällt, wie siehts aus mit rost und sonstigen „Krankheiten“ hab auf Instagram mal gelesen das einen bei 200000km schon den 4.Motor hatte.

6.Emotion. Ist ein Tesla Model 3 Performance was auch für „Autoverrückte“ auf lange Sicht.

7.Laden und Reichweite. Da ich die Möglichkeit hab Zuhause zu laden wird dies aus meine Bevorzugte Lademöglichkeit sein. Ich würde mit Starkstrom laden. Ist dies tendenziell schlecht für den Akku oder eher gut? Ich hab mir auch überlegt da ich nur rund 40Km Arbeitsweg habe, dass ich einfach jeden Tag nach der Arbeit das Auto anstecke und über Nacht einfach stecken lass und das Auto auf 60%Ladezustand begrenze (solle ja wohl reichen für 40km).
Wie sieht die Reichweite bei „Sportlicher“ Fahrweise im Winter aus.

  1. Spotify. Ich hab auch schon öfters gehört das Spotify auch bei Premium nicht so eine gute Qualität haben soll. Stimmt das?

So das war jetzt viel danke an alle die sich das bis jetzt durchgelesen haben :sweat_smile:

Rechtschreibfehler dienen der Allgemeinen Belustigung und dürfen für sich behalten werden.

Ich freu mich auf eure Antworten

Danke im Voraus

Mfg

Andreas

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Soweit man den YouTube Videos glauben mag ja. Du kannst im Track Modus auf einen Prozent genau die Antriebsverteilung bestimmen. Einfach 100% auf hinten, Stabilitätskontrolle auf -7 und es sollte problemlos gehen.

Ich habe mein Model 3 SR+ abgeholt und eine Woche später war die 12V Batterie kaputt. Auto fuhr noch problemlos, nur einige Funktionen sind eingeschränkt. In dem Fall hab ich den mobilen Service gerufen der das bei mir in der Garage repariert hat. War super nett und ging problemlos. Das dürfte aber eine Ausnahme darstellen, denn wie auch bei allen Herstellern gibt es Montagsfahrzeuge.

Starkstrom ist ja langsames AC Laden, das ist super für den Akku. Das Onboard-Ladegerät ist meiner Meinung am effizientesten bei 13A.

Laut dem Handbuch ist das die präferierte Vorgehensweise, allerdings würde ich auf 80% laden lassen, 60% geht natürlich auch.

70% von der im Sommer. Bei sehr sportlicher Fahrweise 200 - 250km.

Sind halt 96Kbit/s Vorbis. Nicht allzu dolle, dann lieber lossless nehmen mit Tidal :slight_smile:

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Kommt drauf an ob mit sportlich eher eine hohe Geschwindigkeit oder häufiges Beschleunigen gemeint ist.

250-300 km schaffe ich selbst mit dem Model Y problemlos im Winter auf der Autobahn bei 130-140. Wenn man Stadt oder Landstraße fährt geht da noch deutlich mehr.

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Wenn ein Nutzer driften möchte gehe ich davon aus, dass der das Pedal sehr häufig durchdrückt und auch gerne mal auf der Autobahn (also da wo es erlaubt wäre) mal den Topspeed fährt.
Sonst hast du natürlich Recht, normalerweise ist da viel mehr drin.

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Ganz so ist es nicht😅 in Österreich haben wir ein Tempolimit 130km/h. Ich bin jetzt auch kein raser.

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Ja gut, dann sagen wir mal 300-350km :stuck_out_tongue:

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Kleinigkeiten kann es immer mal geben, manche wenige haben natürlich auch mal Pech. Wirklich wilde Sachen sind aber sehr selten und 4 Jahre bist du mit der Garantie ja sicher, bei Antrieb und Akku sogar 8.

Das ist definitiv nicht die Regel, 200k sollte mit 1. Akku und 1. Motoren (sind ja zwei) kein Thema sein. Rost ist da vielleicht eher ein Thema in AT, aber das kann noch niemand so richtig sagen.

Dazu vielleicht das: :blush:

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Zur Zuverlässigkeit und Langlebigkeit noch ein paar Links:

Da geht es ums Model S, da es mit dem Model 3 naturgemäß noch nicht so extrem lange Erfahrungen gibt. Tesla wird seit den ersten Model S aber viel gelernt haben und ich denke dass sich ein neues Model 3 heute noch besser schlägt.

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Fahrwerk, Felgen und Folie sind kein Tuning.
Davon abgesehen kann dir Tesla bei Felgen und Folie nichts verwehren, warum sollten sie auch. Bei Fahwerksveränderungen wird nichts übernommen wenn es irgendwann mal die Querlenker ausschlägt, aber das ist bei allen Marken so und auch ihr Recht.

Ich bin Auto Enthusiasts und bekomme kommende Woche meinen zweiten Tesla. Davor war es ein Long Range mit Boost, ich wollte aber etwas mehr und Track Mode. Hab noch einen 350z als Cabrio für die schönen Wochenenden und hatte mal einen M2C. Im Vergleich dazu braucht sich der Tesla keinesfalls verstecken. Im Alltag sowieso im jeder Hinsicht überlegen macht der Wagen auch bei artgerechter Haltung sehr viel Spaß.

Fehlender Sound ist da natürlich immer subjektiv, aber ein guter Sound alleine macht für mich auch kein schlechtes Auto emotionaler.

Der Track Mode wird dir beim Fahren auf Kante durchaus noch kleine Korrekturen machen, liegt aber eher am offenen Differenzial, das versucht wird ausgeglichen zu werden. Für Drifts reicht es aber alle mal, gibt auch ein Drift Preset. Bedenke aber, dass nicht wirklich die Leistung vollvariabel auf den Achsen verschoben wird es ist eher ein simulierter Bias. Wäre es nur der Heckmotor würde eben die komplette Leistung vom Frontmotor fehlen.

Was im Volksmund Starkstrom genannt wird ist für das Auto im Grunde ein Witz. Das sind 11kw und bei weitem noch langsames Laden. Ladelimit bis 60% schont den Akku natürlich bestmöglich. Allerdings ist die maximale Leistung eher bei SoCs >90%. Wenn du jeden Tag im 50-60% Fenster bist fehlen dir ein paar Dutzend NM und PS.

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Ich weiß nicht ob die aktuellen M3Ps noch den Panasonic bekommen oder schon den LG, aber letzterer hat auf jeden Fall super Leistungsentfaltung über die komplette SoC Range.

70 oder 80% SoC Limit sind aber auch noch sehr schonend und vielleicht ein besserer Kompromiss.

Wie bei allen Autos, mal so, mal so. Support hängt arg von Deinem Service Center ab. Teilweise sind die sehr überarbeitet und dann kann das zäh sein, ansonsten geben sie sich schon Mühe.
Generell würde ich - so lange gibt es das Model 3 ja noch nicht, 10-Jahres-Erfahrungswerte kannst Du also nicht bekommen - schon eher eine bessere Zuverlässigkeit erwarten als bei Verbrennern.
Ich selber (M3 LR, noch aus der deutlich problematischeren US-Produktion) hatte einige Auslieferungsmängel (vorwiegend Optik), das hat alles ziemlich gedauert, bis das gemacht war, haben sie aber schlussendlich getan. Ansonsten hatte der Wagen noch nix an Problemen.

Nicht irre machen lassen, was Du da schreibst, hat Tesla alles zu akzeptieren und tun sie auch.
Wo sie wohl rumzicken, ist, wenn Du am Fahrwerk Änderungen machst und dann mit Garantiefällen kommst. Was ein Thema ist, denn das Fahrwerk hat schon so ein paar Schwachpunkte.
Würde mich davor abschrecken, Fahrwerkskomponenten zu tunen, auch wenn ich über ein KW-Fahrwerk mal nachgedacht habe, Teslas Dämpfer und deren Abstimmung sind ja nicht so berühmt.

Soll mit dem M3P super gehen im Track Mode.

Motoren sollen beim Model S anfangs ein Problem gewesen sein, die vom Model 3 sind IMHO recht zuverlässig, ich würde da schon eine längere Lebensdauer als beim Verbrenner erwarten. Gut, Du hast natürlich zwei davon, doppeltes Schadensrisiko. Würde mir trotzdem keinen Kopp drum machen, das sind E-Motoren, im Vergleich zu dem Kolben-Gedöns halten die ewig.
Rost ist schon eher ein Thema, gibt auf YouTube Leute, die sich lange drüber auslassen. Die Autos sind aber auch hier alle noch zu jung, um es wirklich zu wissen und die YouTuber haben auch alle US-Teslas gehabt, evtl. sehen die China-Fahrzeuge auch bei Hohlraumkonservierung etc. besser aus.

Aber hallo. Schon alleine wegen dem Wumms. Und dann hat das Auto im Mechanik-Bereich doch am Ende des Tages vergleichsweise simple Technik. Das ist kein Nachteil, sondern bedeutet, dass man da doch letztlich noch recht viel dran machen kann, wenn man will.

Zu Hause laden ist ideal. In dem Fall dann Dauer-Ladestand so niedrig wie möglich (also nicht unter 50% aber wenn Du mehr Ladung nicht brauchst, sind Deine 60% gar keine schlechte Idee). Ansonsten alltags bis 80% sollte kein Problem sein, mal auf 100% auch nicht, man sollte den Wagen nur nicht länger damit rumstehen lassen.

Seeehr schwieriges Thema, einfach, weil „es kommt drauf an“.
Du kommst vom BMW… also ich bin so jemand, der vor dem Tesla schon gerne mal nach dem Schema „gefahren wird, was der Wagen hergibt“ gefahren ist, da hast Du den Tesla dann auf der deutschen Autobahn nach 150km leer. Isso. Mit Dauer-Fahrten jenseits der 200 saugst Du den Akku sowas von schnell leer, da muss man sich von verabschieden.

Nun bist Du in Österreich und da betrifft Dich der Bereich vielleicht nicht so… also bei 130 sieht das komplett anders aus, da ist der Wagen sehr effizient, da kannst Du schon 400km oder mehr schaffen (100-0, macht man natürlich nie).
Im Winter bis zu 30% weniger, wenn Schnee und wirklich kalt auch noch mehr. Das ist einfach so, das tut weh.

Beschleunigen zieht auch viel Strom. Wenn Du den Wagen richtig trittst - und vor allem auch viel richtig bremst (statt viel zu rekuperieren), dann kannst Du auch den Verbrauch ziemlich in die Höhe treiben. Zwischen „maximal treten“ und „cruisen“ liegen bei mir auch 30% oder so, bei gleicher Geschwindigkeit.
Was den Wagen erstaunlicherweise überhaupt nicht stört, sind Berge. Da ist der ein absolutes Wunder, da merkt man, dass da die Geschwindigkeiten absolut relativ gering sind.
Ich bin im Spätsommer viel in Südtirol rumgefahren, ich bin über Pässe geballert wie nur ging und hatte dann trotzdem nichtmal annähernd Autobahnverbrauch. Es ist sehr faszinierend, wie man die Energie, die man bergauf reinsteckt, bergab wieder zurück bekommt.

Leider ja.
Musik vom USB-Stick oder jetzt auch von TIDAL klingt klar besser.

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Sollte ich längere Strecken vor mir haben hätte ich geplant diese einfach mit meinem Diesel BMW zu fahren. Da ich nicht plane meine E46 zu verkaufen. Wäre zu schade meiner Meinung nach.

… wenn Du erstmal den Tesla hast, wirst du da wahrscheinlich anders drüber denken.

Als ich schon meinen Tesla hatte und danach mit meinem BMW zum TÜV fahren musste, saß ich gefühlt in einem Traktor. Beschleunigung nur mit Gedenksekunde und der Lärm.
wurde dann sehr zeitnah verkauft :wink:

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Klar, behalte den als Backup, das schadet erstmal nicht. Aber wie gesagt, kann sein dass du stattdessen irgendwann einfach noch ein Model 3 willst :slightly_smiling_face:

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„Hättest“ Du geplant, ja. Sowas planen viele, bevor sie den Tesla haben.
Danach planen sie dann in der Regel für die langen Strecken dann doch lieber den Tesla zu nehmen 8)
Aber die Planung ist ja OK, behalte ihn als Backup, dann hast Du eine Sorge weniger im Vorfeld.