Das ist aber die US-Page und für die USA gilt das ja auch! Steht auf der DE-Page etwas ähnliches? Das ist genau was ich meine, der Eindruck wird erweckt, aber ein Versprechen?
Selbst wenn das mal als englischsprachiger Blogeintrag unter einer deutschen URL erreichbar war, gehe ich davon aus, dass das keine zugesicherte Eigenschaft im vertragsrechtluchen Sinn ist. Vielleicht könnte man als Wettbewerber über das UWG Tesla ans Bein pinkeln, aber als Käufer hat man da wohl keine juristische Handhabe.
Aber wenn man mal ehrlich ist, wer kann von sich sagen, dass der autoclosing Chargeport irgendeinen Einfluss auf seine Kaufentscheidung hatte?
Ich würde das Auto wieder kaufen, selbst wenn ich jedesmal mit dem Schraubenzieher am Chargeport fummeln müßte. Der anhaltende Dilettantismus in Sachen Kommunikation ist bei Tesla aber mittlerweile scheinbar Programm. Das halte ich -ganz unaufgeregt- für verzichtbar.
Also ich verstehe das hier nicht so ganz. Da wird gross und breit über den Autoclose Chargeport geschrieben, von Mangel und Rückgabe geredet etc.
Leute, habt Ihr euch schon einmal die Vertragsbedingungen deutscher Autohersteller durchgelesen? In denen steht zum Beispiel klipp und klar, dass der Hersteller jederzeit auch nach Bestellung das eine oder andere Ausstattungsmerkmal ändern oder weglassen kann sofern es sich nicht um ausdrücklich bestellte und aufpreispflichtige Zusatz-Ausrüstung handelt. Das ist deutsches Vertragswerk und erst noch rechtsgültig.
Und bei Tesla legt Ihr alles auf die Goldwage? Im Übrigen empfiehlt es sich auch hier, das Kleingedrucke in den Verträgen vor Kaufabschluss zu lesen. Da werden manchem - wie auch bei den deutschen Herstellern auch - die Augen aufgehen.
Oder noch anders: Es zählt im Rechtswesen, was Ihr im Vertrag stehen und unterschrieben habt beim Kauf. Nicht irgendwelche Werbe-Aussagen und -Versprechen im Internet. Das ist doch überall im Leben so. Warum soll das hier anders sein?
Was hat das jetzt eigentlich mit 7.0 zu tun? Ach so, wir schweiften ab, weil das lang angekündigte 7.0 mit Autopilot ja doch mal wieder verschoben wurde.
Warum das hier anders sein soll? Dazu zitier ich mal einen Tesla-Mitarbeiter aus Berlin, als es darum ging, etwas schriftlich aufgrund schlechter Erfahrungen woanders zu fixieren: „Wir sind hier nicht woanders, sondern bei Tesla Motors.“ Das ist der Selbstanspruch bei Tesla Motors. Aber wenn man dort der Ansicht ist, bei Tesla alles schriftlich fixieren zu müssen, um zu bekommen, was einem angekündigt wird, dann werd ich das auch tun. Dann sind aber wieder alle beleidigt. Und wenn ich Tesla behandle wie jeden anderen Vertragspartner auch - z.B. mit Kommunikation über das zuständige Mahngericht bei Zahlungsverzug, grüßt einen der eine oder andere Mitarbeiter demonstrativ nicht mehr. So richtig entscheiden kann sich weder Tesla noch einige hier im Forum. Ist man nun ein stinknormales Wirtschaftssubjekt oder ist man etwas besonderes.
Der ganze Mist, den man bei Tesla als Neuwagenkunde erlebt, führt bei mir vor allem zu einer Entscheidung: Wenn überhaupt nochmal Tesla, dann als Gebrauchtwagen, möglichst nicht direkt bei Tesla gekauft und keinesfalls neu direkt bei Tesla. Wundertüten krieg ich wonaders billiger und mit besserem Service.
Den Spruch mit "wir sind hier nicht woanders sondern bei… " habe ich mir in den 1980er schon bei einer deutschen Premium-Marke aus Stuttgart anhören müssen.
Genau wie das „nicht Grüssen“ etc. bei berechtigten Reklamationen. Das ist für mich absolut nichts neues.
Meine Erfahrungen mit Autokäufen sind ebenfalls gemischt, mal so und mal so. Jedoch auch bei ein und derselben Marke je nach Autohaus total anders.
Ich persönlich habe absolut kein Problem mit Tesla Motors gehabt. Im Gegenteil, ich habe mich excellent und zuvorkommend auch bei Reklamationen behandelt gefühlt. Und nein, ich habe keine Aktien des Unternehmens.
Mein Model S übertrifft jedenfalls genauso wie Service und Umgangsformen seitens der Mitarbeiter von Tesla Motors meine Erwartungen. Das ist ein tolles Auto und bisher super Service. Zum Thema Kommunikation in der Ankündigung von Eigenschaften/Updates sehe ich allerdings auch Verbesserungspotential.
@TeeKay: Für mich ist das wie auch sonst im Leben: Sicher ist so ein Einzelerlebnis für einen selbst total frustrierend und allenfalls enttäuschend. Aber hier aus einem Einzelerlebnis auf eine ganze Firma zu schliessen finde ich zumindest gewagt.
Was ich beim Durchlesen der Foren immer wieder feststelle: Die europäischen Erwartungen an Perfektionismus und andere Eigenschaften werden von USA-Unternehmen nur sehr selten erfüllt. Es werden auch sehr oft die persönlichen Erwartungen mit angeblichen Versprechungen seitens des Hersteller und die tatsächlich zugesicherten Eigenschaften nach dem Buchstaben der Vorschriften und Gesetze völlig durcheinander gebracht.
Darum hat sich bisher die deutsche Autoindustrie so sicher gefühlt und kaum ein USA-Auto in Europa und speziell in Deutschland Fuss fassen können.
Mein persönliches Fazit: Wer sich nur auf die Werbeversprechen eines USA-Unternehmens verlässt hat wohl im Leben bisher wenig damit zu tun gehabt.
Nein, ich will yellow nicht glauben. Es dauert noch ewig.
Nein, ich will yellow nicht glauben. Es dauert noch ewig.
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Shit. Klappt nicht.
Hoffnung flammt auf.
Wer gibt mir seinen Beta-Zugang?
Willkommen in der Anstalt!
Und denkt nicht wir wären hier etwas besonderes, nur weil die Gemüter etwas hochpeitschen. Perfektionismus - pah. Im US-Forum gibt es einen epischen Thread, weil der AP nicht kam. Dagegen spielen wir hier Ponyhof!
Sieht in der Tar gefährlich aus.
Für mich bleibt aber unklar, wieso das Lenkrad plötzlich nach links dreht bzw. wieso der „Autopilot“ diese Aktion durchführen haben sollte. Schließlich kommt gerade ein Auto entgegen, dass im wahrsten Wortsinn „auf dem Radar“ sein müsste.
Den unteren Rand des Lenkrads sieht man im Video nicht, von daher könnte es auch sein, dass der Fahrer die plötzliche Lenkbewegung durch ungeschickte Kniebewegungen (beim Filmen?) bewirkt und dann manuell eingreifen musste. Spekulation.