Feldstudie Batteriezustand aus der Ladehistorie — 40 Model 3/Y gesucht, Protokoll vorab präregistriert

Hallo zusammen,

wir suchen 40 Model 3 und Model Y für eine Feldstudie: Wie zuverlässig lässt sich der Batteriezustand aus der normalen Ladehistorie schätzen? Teilnahme kostenlos, ihr bekommt euer signiertes Zertifikat (regulär 79 €) und eure Rohdaten.

Offenlegung: Dieser Beitrag steht im Marktplatz, wir sind zahlender Kooperationspartner des Forums, und aus dem Verfahren soll ein bezahltes Produkt werden. Verkauft wird hier nichts — wir suchen keine Kunden, sondern Fahrzeuge für die Studie. Am liebsten die schwierigen.

Was wir messen: Wie viel Energie steckt hinter einem Prozentpunkt Ladestand? Gemessen als Steigung der verbleibenden Energie über den Ladestand, je zusammenhängendem Messlauf, über Wochen, mit robuster Statistik und ausgewiesenem Unsicherheitsband. Daten über die offizielle Fleet-API — nur Lese-Scopes, das Fahrzeug wird nie geweckt.

Diese Welle prüft zwei Dinge: die Wiederholbarkeit (kommt nach vier Wochen dasselbe heraus?) und die Verfügbarkeit (bei wie vielen Fahrzeugen entsteht überhaupt ein Ergebnis — gezählt über alle eingeschlossenen, auch die ohne brauchbare Daten).

Was sie ausdrücklich NICHT prüft: ob der Wert absolut richtig ist. Dafür braucht es eine Vergleichsmessung mit eigener Messtechnik, und das ist Welle 2, separat präregistriert. Ein Genauigkeitsanspruch wird hier nicht erhoben.

Mitmachen kann jedes Model 3 und Model Y ab Erstzulassung 2019, in Deutschland zugelassen. S und X werden nicht abgewiesen, aber getrennt als explorative Gruppe ausgewertet.

Von diesen Fällen haben wir bisher zu wenige — falls ihr dazugehört, meldet euch besonders gern. Es ist aber keine Bedingung:

  • LFP (RWD/SR ab ca. Ende 2021) — flache Spannungskurve, Kalibrierdrift
  • über 100.000 km
  • unter 15.000 km — als Vergleichsanker: Wie sieht ein fast neuer Akku aus?
  • Baujahr 2019–2021
  • Leute mit TeslaMate / Teslemetry / Tessie — eure Historie ist ein unabhängiger Quervergleich, den wir sonst nirgends bekommen. Unabhängig vom Baujahr.

Aufwand: einmal verbinden, danach nichts. Mindestens 10 Wochen verbunden lassen und normal laden (mindestens einmal pro Woche — ohne Ladevorgänge entstehen keine Messwerte). Jederzeit ohne Angabe von Gründen widerrufbar.

Viele Grüße

Georg

PS: Zu jedem teilnehmenden Fahrzeug erscheint hier im Thread eine pseudonyme Kennung — etwa „S-017 · Model 3 LR 2021 · 90–110 Tkm". Kein Name, keine VIN, kein Ort. Einträge werden nie entfernt, und jede Kennung taucht im Endbericht wieder auf, mit Ergebnis oder mit Grund. So können wir unbequeme Fahrzeuge nicht stillschweigend weglassen.

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Hallo, ich hätte Interesse. Welche Daten werden den außer den Ladedaten abgerufen? Standort etc? Dazu habe ich nichts gefunden auf der Website.

Die Studie ist mit uns abgesprochen und das Unternehmen unterstützt das TFF Forum als Kooperationspartner.

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Berechtigte Frage, und danke fürs Nachhaken — auf der Seite stand bisher nur, was wir lesen, nicht was wir bewusst weglassen. Das habe ich gerade ergänzt.

Standortdaten fragen wir nicht ab. Die GPS-Position liefert bei der Fleet-API der Endpunkt drive_state — der steht nicht in unserer Abfrage. Wir holen genau fünf Endpunkte:

charge_state — Ladezustand, verbleibende Energie, Ladeleistung, Spannung, Strom, Ladelimit

vehicle_state — Kilometerstand

climate_state — Außentemperatur (Temperatur ist eine Störgröße, die wir mitschreiben müssen)

vehicle_config — Modell und Variante

gui_settings — ob das Auto in km oder Meilen rechnet, sonst interpretieren wir die Zahlen falsch

Der Scope ist vehicle_device_data — reines Lesen. Befehls-Scopes fragen wir gar nicht erst an, deshalb können wir das Fahrzeug auch technisch nicht aufwecken oder steuern.

Gespeichert wird daraus: Ladezustand, verbleibende Energie, Kilometerstand, Reichweitenanzeige, Ladestatus und -leistung, Außen- und Batterietemperatur, Packspannung und -strom, Zeitstempel. Pro Ladevorgang zusätzlich Start-/End-Ladestand, geladene Energie, Kilometerstand und ob es DC war. Keine Koordinaten, keine Adressen, kein Bewegungsprofil — es gibt dafür schlicht keine Spalte in der Datenbank.

Das Einzige mit Ortsbezug ist die Postleitzahl, und die kommt nicht aus dem Auto, sondern aus dem Bewerbungsformular: die ersten zwei Ziffern, mehr speichern wir nicht. Wir brauchen sie nur für die Klimaregion, weil die Messphase im Winter liegt.

Die Fahrzeugidentifikationsnummer liegt ausschließlich verschlüsselt in der Datenbank. Im veröffentlichten Datensatz steht weder sie noch ein Name noch eine Ortsangabe.

Alles nachlesbar: Feldstudie: Batteriezustand aus der Ladehistorie — mitmachen („Was mit Ihren Daten passiert") und in der Teilnehmerinformation vor der Einwilligung

Viele Grüße Georg

Habe gerade die Anmeldung versucht. [email protected] liefert die Fehlermeldung „Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein oder versuchen Sie es später erneut.“
Ist die Sicherheit hier vielleicht ein wenig zu hoch angesetzt?

Danke fürs Melden! Es lag nicht an der Adresse - die Fehlermeldung war leider falsch. Beides ist behoben — der Versand läuft jetzt über einen eigenen Dienst, und die Seite sagt künftig ehrlich, wenn das Problem bei uns liegt. Bitte probieren Sie es noch einmal. Falls es wieder klemmt: [email protected], dann mache ich es von Hand.

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Danke, hat nun funktioniert. Ich nehme teil und bin gespannt!

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Danke an der Stelle schon Mal an alle Anmelder. Gerne auch weitersagen an Freunde und Bekannte :slight_smile:

Frage dazu, ich habe unser Auto angemeldet und Stück für Stück wird die Übersicht komplettiert werden durch Laden/Fahren. Unten ist dann der Button Zertifikat kaufen 79€. Was kostet es uns dann bzw. sonst üblich, wenn du von

sprichst?

Falls ihr auf 2023 erweitert sprecht mich gerne an, Teslamate ist seit 2023 vorhanden.

Gute Frage, und die Oberfläche ist da gerade missverständlich — sorry.

Für dich kostet es nichts. Als Studienteilnehmer bekommst du dein Zertifikat kostenlos, sobald genug Messdaten da sind, und etwa vier Wochen später ein zweites für die Wiederholungsmessung. Du musst dafür nichts kaufen und nichts anklicken — es entsteht von selbst und du bekommst eine Mail.

Die 79 € sind der reguläre Preis für Leute, die nicht in der Studie sind. Dass der Knopf bei dir überhaupt auftaucht, ist ein Fehler in der Seite: Sie unterscheidet an dieser Stelle noch nicht zwischen Studienteilnehmern und normalen Nutzern. Wird heute behoben.

Deinen Fortschritt siehst du unter Akkubrief — das Batterie-Zertifikat für Ihr E-Auto — dort steht auch, woran es gerade noch fehlt, bis das erste Zertifikat ausstellbar ist.

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Ab Erstzulassung 2019 ist alles willkommen, 2023 also mitten drin. Die Liste mit „Baujahr 2019–2021" war missverständlich: Das sind die Fälle, von denen wir bisher zu wenige haben, keine Bedingung. Ich habe den Beitrag oben korrigiert.

Melde dich gern über Feldstudie: Batteriezustand aus der Ladehistorie — mitmachen , dauert zwei Minuten :slight_smile:

Mit TeslaMate seit 2023 bist du besonders interessant :slight_smile: - eine zweite Messkette über Jahre — genau darauf zielt einer der Endpunkte.

Würde im Prinzip alles auf mein M3zutreffen nur mit dem oben zitierten Zubehör kann ich nicht dienen.

Das ist Analyse-Software aus der Community - nicht zwingend nötig für die Studie.

Welchen Vorteil hat euer Zertifikat gegenüber allen anderen schon erprobten Ausleseverfahren, welche teilweise sogar kostenlos sind?

Welche Dinge habt ihr in Eigenleistung durchdacht, entwickelt oder geschrieben? Große Teile der Webseite und der Texte erwecken den Anschein, dass diese von einer KI wie Claude geschrieben worden sind.

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Heißt: mein m3 und ich könnte mitmachen?

Hallo @1297Christian, danke für die direkten Fragen:

Zum Vorteil: Die erprobten Ausleseverfahren (Dongle, Service-Mode, Teslas eigener Test) sind für dich als Besitzer (wahrscheinlich) völlig ausreichend. Unser Zertifikat zielt auf einen speziellen Moment: den Verkauf des Autos bzw dessen Bewertzng. Ein ausgelesener Wert ist eine Eigenauskunft — der Käufer muss dir glauben, dass er echt, aktuell und vom richtigen Auto ist. Der Akkubrief hingegen ist ein signiertes, VIN-gebundenes Dokument, das der Käufer selbst im Browser prüfen kann, und zeigt den Verlauf über Monate statt einer Momentaufnahme. Ohne Dongle, ohne Termin, nur Lese-Zugriff. Ob das am Ende einen Preis wert ist, entscheidet der Markt.

Zur Eigenleistung: Ja, wir nutzen KI als Werkzeug — beim Prototyping und bei Texten (Feinschliff kommt von mir, habe ich aber noch nicht überall geschafft). Das gehört 2026 zur Entwicklungsarbeit wie der Debugger dazu meiner Meinung nach. Der Wert ist aber eher: die Messmethodik (Kapazität aus Ladesessions, robuste Statistik, Temperatur- und LFP-Behandlung und weitere in Entwicklung befindliche Verbesserung en), das präregistrierte Studienprotokoll und die Entscheidung, alles offenzulegen — inklusive der Grenzen.

Kein Text beweist, dass die Methode stimmt — egal, ob ihn ein Mensch geschrieben hat oder eine KI. Deshalb machen wir die Feldstudie: Wir prüfen unseren Wert gegen Referenzmessungen (das ist dann die nächste Studie) und veröffentlichen die Ergebnisse.

Georg

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Ja, sehr gerne!

Danke für die Rückmeldung.

Ich finde, dass sich das oben so liest: man müsse diese Punkte erfüllen um teilnehmen zu können.