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EuroNCAP: Autopilot technisch top, Nutzerinteraktion schwach

Hallo zusammen,
Die EuroNCAP hat einen Test mit verschiedenen Fahrzeugen durchgeführt.

Da ich meinen leider noch nicht habe kann ich das Ergebnis selber leider nicht beurteilen.
Mir scheint das die Abwertung nur aufgrund von Information Auto-Fahrer zustande gekommen ist das System selber aber im Vergleich hervorragend abgeschnitten hat. Wie objektiv ist dieser Test zu bewerten ? Immerhin sind keine Vertreter der Hersteller beteiligt. Ich finde es schade das diese „abwertung“ so heftig ausfällt und nach aussen ein Bild suggeriert das die Systeme im Fahrzeug nix taugen.

Gruss
Oliver

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Darf Tesla in den ersten Plätzen vor DE Autos stehen? Nein.
Dann wird eine Kategorie eingeführt wo Name „Autopilot“ bewertet wird…
Und schwupps, Mercedes, BWM, Audi und VW sind vor Tesla…

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naja … sie bewerten das Auto bzw. die Sicherheitssysteme ziemlich gut, stoßen sich an der Bezeichnung „AUTOPILOT“ (Wer alt genug ist erinnert sich an einen Fall aus den USA mit dem Wort CRUISE CONTROL)

Der Rest ist für mich einfach nur dämlich … und es sind Sachen die ich tatsächlich sehr schätze. Die „harte“ Grenze zwischen Autopilot an und aus zB. Ich will hier kein schwammiges „ein bisschen lenkt das auto aber ein bisschen lenk ich auch“ … Entweder er fährt, oder ich. Dazwischen ist für mich nix. Liegt evtl. an meinem Beruf in dem ich auch mit anderen Autopiloten zu tun habe :wink:

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Wenn man sich das durchliesst dann ist die Begründung etwa so konstruiert als wie wenn man den Sony-MiniDiscplayern Abzüge gibt weil man nicht wie bei einer Kassette das Band mit einem Stift aufrollen kann…

Simplification scheint Tester zu überfordern weil man dann nichts mehr Testen kann

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Natürlich ist die Begründung für die Abwertung subjektiv, aber man sollte sie genau durchlesen. Die Kriterien beruhen aber tatsächlich auf, auch hier im Forum vorgebrachten Auffälligkeiten:

  1. Keine Handbücher und mindere Transparenz von Tesla.
  2. Autopilot ist nach europäischen Verständnis ein Gerät, das alles selbst steuert was aber bei Tesla nicht den Gegebenheiten entspricht (siehe Gerichtsurteil). (nach amerikanischen Verständnis ist ein AP nur ein Hilfssystem)
  3. Kein Head Up Display, sodass der Blick des Fahrers für wichtige Informationen (wie dem eingeschalteten AP) von der Fahrbahn ablenkt wird.
  4. Bei Aktivierung des AP’s muss der Fahrer einen starken Widerstand am Lenkrad überwinden um ihn zu korrigieren.

Aber es wird vermerkt, dass Tesla allen Fahrzeugen technisch überlegen ist, jedoch nicht sehr willig mit dem Fahrer zusammenarbeitet, es wird also die Maschine-Mensch-Schnittstelle kritisiert.
Sprich technisch hui, usability mäßig pfui.

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Ich bin in der Lage, PDF-Dateien statt gedruckte Handbücher zu lesen. Ich verstehe, was mit Autopilot gemeint ist (so wie Flugzeugpiloten auch). HUD will ich nicht und habe gelernt, das Center Display zu nutzen. Bleibt der Widerstand. Na ja.

Ich bin froh, dass das Ding funktioniert.

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Also Handbuch habe ich… wie jeder Tesla… im Auto integriert… gut, kann man nicht auf dem Klo lesen (außer in der App). was ist den minderere Transparenz?

Autopilot - Wäre das nicht eher das Thema für den Dudenverlag sich über Semantik und Etymologische Hintergründe befinden?

Head-Up? Autopilot als Begriff kritisieren, aber ETrons mit gefühlten 500 Knöpfen außerhalb des Sichtfeldes sind ok? —> Simplification, es braucht kein Head-Up wenn ich nicht abgelenkt werde (IMHO)

Das letzte ist einfach ein Fakt - ohne Pro oder Con oder vor allem was besser sein soll… Entweder AP oder ich im Lead. Simplification.

Wo sie zu recht kritisieren ist die Tempoerkennung - das ist noch nicht Stimmig. Das muss besser werden.

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The Tesla Model 3 excels in the level of Vehicle Assistance but fails to balance that high level of support with a similar level of Driver Engagement leading to possible overreliance.

Das kann ich aus den Erfahrungen, die im Forum geteilt werden gut nachvollziehen.

Übervertrauen in die Fähigkeiten des Autopiloten wurde ja nicht nur im Extremfall Joshua Brown deutlich, sondern auch darin, dass hier von Autopilot Buddies geschrieben wird, was die Mods zurecht versuchen klein zu halten.

Auch die Beschwerden über angeblich gefährliche Notbremsungen (die lediglich Phantombremsungen des verkehrsadaptiven Tempomaten sind) zeigen mir, dass sich Nutzer zu sehr auf die Fähigkeiten des Autos verlassen und bei einem unerwartete Eingriff des Autos aufgrund einer Fehlerkennung dann erschrecken und glauben, dass eine Gefahrensituation vorliegt.

Was ich nicht ganz nachvollziehen kann, ist wieso es bei der Fahrunterstützung 0 von 25 Punkten gibt. Die hindernisabhängige Beschleunigung und verschiedene Notfallassistenten bleiben doch aktiv, auch wenn man den AP deaktiviert. Generell finde ich gut, dass der AP entweder an oder aus ist.

Wenn ich vom AP übernehme, will ich, dass der AP dann auch nicht mehr versucht, für mich zu lenken. Der Notbremsassistenten, ASP, ESR etc, die versuchen mich vor ernsteren Problemen zu bewahren sind ja weiterhin aktiv.

Insgesamt finde ich das Ergebnis aber durchaus nachvollziehbar.

Spannend finde ich, dass der AP technisch besser bewertet wird, als alle anderen aktuell getesteten Systeme, wenn ich hier die Threads zu den Not- oder Phantombremsungen lese, denkt man ja manchmal, das System sei der letzte Schund und versuche eigentlich permanent die lästigen Passagiere im Auto umzubringen. :wink:

@OliverPr willst Du vielleicht den Threadtitel ändern, etwa sowas:

„EuroNCAP: Autopilot technisch top, Nutzerinteraktion schwach“

Durchgefallen ist der AP ja keinesfalls, technisch wurde er am besten bewertet.

Gruß Mathie

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Kurzform

  1. im Auto immer aktuell oder online per google leicht zu finden.

  2. typischer EU/Deutscher Beamtenschimmel. Laut Der Autopilot, eine kurze Einführung: Nikolai Reed, Universität Würzburg ist die Definition des Autopiloten ist nur im Bereich der Luftfahrt gültig und selbst dort nicht für alle Systeme allgemein gültig. Wenn man jetzt noch berücksichtigt dass nicht das System „nicht funktioniert“ sondern die antiquierten EU Gesetze das System soweit kastrieren, finde ich es ehrlich gesagt lächerlich das auf den Begriff des Autopiloten zu schieben. -Not an Autopilot- so wie -Not a Flamethrower- …

  3. schonmal einen Renault gefahren? Alle Informationen in einem alten Twingo oder Espace zB sind ziemlich genau an der selben Stelle wie im Model 3. In der Mitte.

  4. ja bitte, so und nicht anders. Es muss eine klare Trennung geben zwischen was macht die Maschine und was mache ich. Übrigens wird es in der Fliegerei (wenn man schon die Vergleiche mit dem Autopiloten immer dort hin zieht) genauso gehandhabt. Es gibt kein bisschen so bisschen so. Wenn im Flugzeug der Autopilot fliegt muss man sogar eine VIEL höhere Kraft aufwenden um den Autopiloten durch Übersteuern auszuschalten. Dafür gibt es einen Knopf … überraschenderweise genauso wie am Auto.

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Aus meiner Sicht ist die „durchgefallene“ Kategorie reine Gefühl- bzw. Geschmackskategorie.
Einem gefällt es so, andern so. Einer nimmt es so waht, der andere anders. Das darf beim Test zwar angesprochen werden, aber doch nicht dadurch Gebnisse manipulieren.
Das genauso wie wenn ich sagen würde, dass ein Auto kompletter Schrott ist, wenn es mir persönlich nicht gefällt…
Evtl. fangen wir auch über an die Autofarben zu diskutieren?

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nicht wir, aber der NCAP :wink:

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Billiger, reisserischer Titel um Aufmerksamkeit auf das negative zu lenken, was an anderen Stellen schon diskutiert wird.

Und wieder mal von einem der NICHT Tesla Fahrer…

Sorry :confused:

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Ich hab mal eben die Edit-Funktion für den Threadtitel ausprobiert, hat funktioniert :slight_smile:

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Auch wenn ich die Gesamtwertung, zu Ungunsten des Tesla AP, willkürlich finde, sehe ich Nachteile bei der Handhabung.
Man muss schon einige Übung haben, um beide, Abstandstempomat und Lenkassistent, fehlerfrei zu nutzen.
Gerade nach Unterbrechung des Lenkassistenten kann der hoch eingestellte Tempomat einen Ungeübten in Schwierigkeiten bringen.

Ein HUD würde mich eher stören. Ich finde die freie Sicht, geradeaus auf die Straße, ideal.

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Das Problem sehe ich nicht, da der Tempomat ja durch den Abbruch des Lenkassistenten nicht verstellt wird. Wenn der Tempomat bei Übersteuerungen des Lenkassistenten auch rausfliegen würde, wäre das mMn weniger intuitiv, aber da ist jeder Jeck anders! Aber das war glaube ich auch kein vom NCAP negativ bewerteter Aspekt.

Die 0/25 Punkten für die Fahrunterstützung kamen glaube ich daher, dass der Lenkassistenten, wenn man ihn übersteuert komplett aussteigt und man ihn nicht quasi teilübersteuern kann, also etwas weiter rechts oder links in die Spur schicken kan und dann dort weiterfahren lassen.

Gruß Mathie

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Das ist genau das was dieser Test in der Öffentlichkeit verusacht. Die ansich gute Technik in den Hintergrund rücken und das gesamt Urteil negativ ausdrücken in Form eines kurzen Bildchens mit „moderat“ und einreihen in das hintere Feld der Hersteller. Schade das es dieser Mittel bedarf um die anderen zu pushen.

Und das ich ein NICHT Tesla Fahrer bin… oh entschuldige bitte das mein bestelltes Fahrzeug (23.09) noch nicht da ist…

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Scheint ja gestört zu haben. Aber Danke bin ich nicht zu gekommen bisher. Aber genau so wird es aufgenommen wenn Leute diesen Bericht nur überfliegen ohne ihn wirklich zu lesen. Noch mehr „Munition“ . Die schauen auf das Fazit des Tests und sehen „Oh ich dachte Tesla wäre so gut“ naja dann eben doch nen e-tron. Ich bin von Kollegen mit den Worten „Siehste doch Kernschrott die E-Karre“ „Willste den wirklich kaufen“ aufmerksam gemacht worden. Ich werde das Auto definitiv kaufen weil ich das Konzept dahinter Klasse finde mal von dem Auto selber abgesehen. Nach der Probefahrt stand fest „den oder kein E-Auto“

Auch in der Luftfahrt würde ich einen Autopiloten nur als Hilfsmittel sehen, das permanente Überwachung benötigt. Auch wenn die Dinger sehr zuverlässig sind, bauen sie auch viel Mist :laughing:

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Ich denke nicht, dass beim EuroNCAP bestimmte Kriterien gezielt gegen Tesla eingeführt wurden. Hersteller und nicht vertreten, Minsterien sowohl aus den Niederlanden, wo Tesla seinen Europasitz hat als auch aus Frankreich sind dabei und die Franzosen schneiden schlechter als Tesla ab.

Ich sehe da keine Manipulation lediglich eine in Teilen andere Sicherheitsphilosophie als ich sie hätte. Einiges an der Kritik, nämlich dass Tesla zum Übervertrauen in die Systeme einlädt, kann ich aber auch teilen.

Ich sehe es positiv, die Assistenten sind derzeit die besten getesteten und die etwas vollmundigen Werbeaussagen von Tesla werden durch das Handbuch relativiert und wer hier mitliest, sollte die Macken des Systems kennen …

Gruß Mathie

Finde ich nicht in Ordnung… Wenn der Thread Ersteller oder (ganz zur Not) Moderatoren den Titel ändern - ok, aber jeder andere sollte nicht das Recht haben… Ihr könnt ja sagen das euch das stört, und dann kann der Thread Ersteller sich das immer noch überlegen…