Erneuerbare Energien allgemein (Teil 2)

na ja eher mal selber kehren, denn ich weiss das hier:

„Da das Balkonkraftwerk aber nicht für die EEG-Vergütung berechtigt ist, jedoch die Produktion vom Zähler der großen PV-Anlage zugerechnet werden, erhalten Betreiber unter Umständen trotzdem für das Balkonkraftwerk eine Vergütung. Wer das Balkonkraftwerk also betreiben möchte, ohne es durch Fachpersonal für die EEG-Umlage anzumelden, der begeht möglicherweise Subventionsbetrug. Immer dann, wenn der Strom des Balkonkraftwerks eingespeist wird, dürfte nämlich eigentlich keine Vergütung angerechnet werden.“

Wenn es nun jetzt anders wäre, wäre das toll aber ich kenne genau diesen Stand bei EEG Anlagen…ebenso das Thema Steuer dann bei den älteren Anlagen…ist das nun geregelt?
Wenn ja dann mal bitte den entsprechenden Text aus dem Gesetzt und die Umsetzung.
Das würde vielen helfen! Danke!

Es gab mal einen Tesla Tarif für Besitzer einer Powerwall. Sonst hat Tesla nichts mit Octopus zu tun.
Der Tarif dort heißt Intelligent GO und geht auch mit vielen anderen Fahrzeugen bei denen aus der Ferne das Laden gestartet werden kann. Man steckt abends ein, gibt einen Ziel SoC ein und eine Uhrzeit, wann der SoC im Auto erreicht sein muss. Octopus zeigt dann an wann die Ladung nachts erfolgen muss und startet auch den Ladevorgang.
Machen wir schon seit einer Weile und klappt gut.

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Ich bin eh der Auffassung, dass für viele das Thema „erweitertes“ Balkonkraftwerk das beste Paket ist. Man spart sich den E-Anschluss und das ganze Netzbetreiber Geraffel… Anmeldung kann jeder selber machen und mit Speicher kommt man da echt gut durch, wenn man kein BEV oder WP damit versorgen will…

Für größere Systeme mit braucht man dann aber auch die geeignete Dachfläche.

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Stimmt! Und du hast erklärt das es ja kein Problem wäre da es ja Bezahlterminals gibt.
Aber jetzt wird’s noch schräger. In 2021 gab es eine Förderung für Wallbox im privaten Umfeld, da wurden etwa 800.000 Geräte gefördert… zusätzlich gibt es Förderung in verschiedenen Bundesländern für private Wallboxen und zusätzlich viele nicht geförderte Wallboxen oder mobile Charger. Die meisten Leute dürften eher tagsüber mit dem Wagen unterwegs sein (Arbeit usw) und nachts den Wagen zuhause stehen haben.
Da die allermeisten die ich kenne wann immer möglich zuhause laden dürfte das bedeuten das eher zuhause als unterwegs also entweder wenn möglich mit Überschuss aus der PV oder nachts (wie bei uns) geladen wird.
Wenn keine Überschüsse vorhanden sind und flexible Tarife vorhanden sind (was immer häufiger vorkommt) wird geladen wenn’s bezahlbar ist (also ausreichend Strom zur Verfügung steht. Wenn wir eine Dunkelflaute haben sollten dürfte trotzdem nachts vorrangig geladen werden wenn man flexible Tarife oder eine zwangsweise reduzierte Ladeleistung hat.
Also Verschiebung in Zeiten mit weniger Bedarf weil es da billiger wird oder überhaupt laden möglich wäre.

Und zudem habe ich nicht von gleichmäßigen Auslastungen beim tanken gesprochen…sondern lediglich das diese über den Tag verteilt stattfinden würden…
Der große Unterschied ist aber das du zum tanken hinfahren musst und dort nach etwa 10 Minuten wieder verschwindest während du beim Laden nicht dabei warten musst (an AC) da der Mensch ein faules Gewohnheitstier ist bedeutet das man möchte so wenig Aufwand wie möglich haben, also möglichst nur einmal für den kompletten Hub das Kabel stecken/ziehen möchte und nicht mehrfach am Tag. Daher wird eher nachts geladen wo der Stecker bestimmt drin bleibt bis der Akku voll ist, es sei denn die Ladeleistung ist zu gering um es über Nacht zu schaffen…
Tags wird dagegen wie gesagt entweder Überschuss oder HPC geladen …also vermutlich doch gleichmäßiger verteilt als man meint.

Zum Rest, nur weil du es dir nicht vorstellen kannst bedeutet es nicht das es nicht funktioniert.
Schau einfach 20 oder 25 Jahre zurück, hast du da vermutet das es Module mit 220Wp/m2 als Standart gibt, das Module für 14ct/Wp zu bekommen wären und das man 400GWp/a zubaut Tendenz stark steigend. Oder das WEA mit 6-8MW an Land möglich sind?
Die Netzbetreiber jedenfalls haben vor unter 20 Jahren noch behauptet das bei mehr als 5% EE aus PV/WE im Netz das Netz nicht mehr beherrschbar ist und zusammenbrechen wird…
Wir sind mittlerweile stundenweise bei über 100% Strom aus EE im Netz, den Blackout habe ich trotzdem noch nicht erlebt…
Ebenso wird das auch bei 40 Millionen eAuto und 30 Millionen Wärmepumpen irgendwann funktionieren….
Der Bestand nimmt ja relativ langsam zu….wie damals bei EE…
Irgendwann wird es auch wie bei EE da einen großen Boom geben und bestimmt auch den ein oder anderen Tag ziemlich eng werden, trotzdem werden wir weder erfrieren noch mit leerem Akku irgendwo stecken bleiben weil es keinen Strom zum Laden gab oder gibt.
Wir haben noch etwa 20-30 Jahre bis es in die Richtung geht das wir 40 Millionen eAuto oder 30 Millionen Wärmepumpen haben….
Und wer weiß was es bis dahin noch für Entwicklungen bei speichern gibt und wie effizient PV noch wird oder wie ertragreich WEA so das die Dunkelflaute doch weniger problematisch wird als wir uns derzeit vorstellen können.

Ich kann mir sehr viel vorstellen, genau das ist auch immer meine Aussage wenn es darum geht vieles als „unmöglich“ darzustellen.

ABER

Die Frage ist eben WAS man sich vorstellen kann… Es wäre vorstellbar, dass H2 Autos billiger sind als BEVs… .Genauso vorstellbar, dass BEVs schneller laden als Verbrenner, oder dass e-Fuels unschlagbar werden…

Nach dieser These könnte jede Technologie den Durchbruch schaffen…

Vielleicht werden es ja GW Batteriespeicher machen… Das kann sein, aber für eine Dunkelflaute und 150-200GW Last im Schnitt wird halt viel Kapazität notwendig… Ob das mit Batterien geht, keine Ahnung… ich denke es wird schwer… aber was ist schon unmöglich… Da bin ich voll bei Dir!

wäre wenn es mit der EEG Anlage ohne Ärger geht…das ist noch offen. Ich kenne nur den oben verlinkten Stand…

Ich lade im übrigen im Sommer auch oft den Tesla mit meinem 2 kw Insel WR😉 Das geht recht gut und wenn der Speicher voll ist an der Insel müsste ich bzw. der MPPT abschalten. So lädt eben der Tesla mit 6-7A…nicht effizient, nicht top geht aber…

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schon klar. Entweder geht das global - oder es geht global vor die Hunde

Im Tarif EdF Tempo gibt es die Zeit bleu (ist tages- und uhrzeitabhängig) für knapp 13 Cent Strom.
Das ist aber ein sehr spezieller Tarif und nicht unbedingt für Jean Normalverbraucher zu empfehlen.

Grüner Strom ist bei einem anderen Anbieter übrigens aktuell der günstigste Fixpreis:


Bitte beachten, dass bei einem 36 kw Anschluss die Grundgebühr auch über 40€ pro Monat betragen kann. Ein 18 kw Anschluss bietet m.E. das beste Preis/Leistungsverhältnis. Der kostet um die 25€ pro Monat.

Die ersten Vorboten zeigen nun auch in den historischen Daten was gerade am Markt los ist.

Ich war so oder so verwundert, dass es noch so einen Backlog gab aber nach und nach kommen die Einschläge näher.

Auch wenn das Jahr 2024 sicher ein sehr sehr geiles PV Jahr wird, so sind wir in keinem Monat am Ausbaupfad gewesen und dürften das auch nicht mehr schaffen… (20GW p.a.)

Und man sieht auch, wie wenig die Politik doch weiß außer dass ein paar mit MWh und TWh ein paar Diagramme gezeichnet hat.

Wie kann es sein, dass wir TRTZ des Verfehlens der Ziele nun eine MASSIVE Änderung im EEG erwarten die den Ausbau weiter reduzieren dürfte?

Ich kenne wirklich wenige die das Thema Spot Preise auf dem Schirm hatten…

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Kann Dir zumindest einen Grund im Häuslebauerbereich nennen: Gierige PV-Anbieter, die noch immer 2,5-4k€ pro kWp verlangen. Die Einkaufspreise sind zwar massiv eingebrochen, aber die Angebotspreise nicht. Da warten alle drauf.
Ich verhelfe gerade 4 Leuten gleichzeitig zu einer PV-Anlage. Günstiger als jetzt war es noch nie. Aber die Angebote, die die sich teilweise eingeholt haben sind schon erstaunlich. Der mit Abstand teuerste ist immer Enpal.

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Klar, jetzt sind die Anbieter wieder gierig… Gerne können alle die hier viel im Homeoffice sitzen, bei irgendwelchen großen Firmen sitzen mir mal eine Kalkulation zeigen … Schlimm ist es immer, und da reagiere ich sehr empfindlich, wenn man mit Menschen zu tun hat die von der Kalkulation eines Betriebs einfach keine Ahnung haben, davon dann aber jede Menge und noch andere beleidigen…

Okay, so far so good… aber war es nicht Enpal der es rühmlich in die Sendung „Die Anstalt“ geschafft hat?

Also Butter bei den Fischen, Ihr kennt ja die EK Preise für eine 10kWp Anlage mit 10kWh Speicher… Was darf die denn kosten, dass der Anbieter ein richtig fairer Typ ist?

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Mein Einkaufpreismaterial + 500€ pro AT pro Mitarbeiter. Deal?

Und genau aus dem Grund hat keiner mehr Bock… YMMD … sowas nennt man absolut weltfremd…

Daher macht es auch keinen Sinn, wenn Menschen von solchen Utopien überzeugt sind zu diskutieren…

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Also Angebote zwischen 2-4k hatte ich auch.

Hab dann das mit 1200€/kwp genommen. 2 AT mit 4 Personen für 25kwp.

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Hängt ja mal massiv von der Größe ab, bei 25kWp finde ich 1.200€ schon fast etwas viel, aber wie gesagt… Gerüst und Zählerplatz machen da dann den Unterschied!

Aber 4.000€/kWp für 25kWp wären 100.000€ das kann ich mir nicht vorstellen und das würde ich gerne sehen…

Ein Dachdecker bekommt 21,12 Euro die Stunde. Was meinst Du denn, wieviel die Arbeit dem Hausbesitzer Wert ist?
Und wenn Du die Anlage bei einer der Firmen bestellst: In welcher Sprache kannst Du dich mit den Handwerkern verständigen und was bekommen die wohl?

Habe gerade für einen Freund die Materialliste erstellt. Hat keine 20min gedauert. 21,36kWp, 20kW WR, 12,8kWh LFP + Wallbox. Kosten keine 13.000€.
DIe Angebote gehen bis 38.000€. (aber Anlage etwas kleiner)

Ich gehe davon aus, dass Solateure günstiger einkaufen können, als ich. Sonst machen sie ja schon da etwas falsch.
Und für diese Anlage rechne ich mit 3 Tagen bei 2 Mann + 1 Tag Elektriker. Macht 7 Manntage. D.h. im Schnitt der Angebote 2428€ pro Manntag. Der helle Wahnsinn.

Wie gesagt, Du hats keine Ahnung und dann erzähle mir bitte keine Geschichten…

Mach eine Firma auf oder kaufe eine und Krempel sie um… und mach es besser wenn alle anderen so doof sind!

Du kennst die Prozesse einer Firma nicht und daher wäre Fragen die bessere Alternative und nicht mit Illusionen irgend welche Geschichten zu erzählen :slight_smile:

Ich freue mich über mehr Wettbewerb… wirklich!

Aktuell, schwierig… Weil viele Streckenhändler die Überkapazitäten mit neuen Onlineshops unterwegs sind. Die Lager sind Übervoll und müssen geleert werden und wenn es ums Überleben geht, kennt man keine Freunde mehr.

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Die Solateure machen das anders. Siehe Erneuerbare Energien allgemein (Teil 2) - #1667 von Teasy
Da werden auch mal 8kWp mit 5kWh Akku für 28.000€ angeboten. Natürlich + Gerüst und + Zählerschrank. Obwohl der Kunde das Dach voll haben will und den Strom sogar selbst braucht.

Ich glaube nicht, dass mein Freund sich in das Selbstbauabenteuer gestürzt hätte, wenn er ein Angobt für den o.g. Leistungsumfang incl. Zählerschrank für 1200€ bekommen hätte. Hat er aber nicht.

Habe gerade ein Angebot zur Durchsicht bekommen: 10kWp auf Flachdach, 10kWh Deye Niedervolt Akku für günstige 28.000€. Wallbox +2000€, Zählerschrank nicht dabei.

Wie gesagt, nicht lamentieren machen!

Bei Daimler würde kein Mitarbeiter ein Solarmodul auch nur tragen :rofl: :rofl: :rofl:

Ich hab in der Schweiz ein Angebot für 29 kWp. Inkl. Gerüst, Montage, Anmeldung, Inbetriebnahme. Preis 47k. Macht ca. 1600p pro kWp. Ich hätte gerne 1550 pro kWp, bin also nicht weit weg. Akku ist nicht dabei.