Erfahrungen TeslaNow Mietvertrag und die kostenlose Supercharger Flatrate Teil 1 Nutzung (Flatrate)

Hallo,

dies ist heute aus gegebenem Anlass mein erster Post in dieser Gruppe als Info für andere Tesla Mieter über die Firma TeslaNow.

Vorweg zu meiner Situation:

Ich fahre und miete seit Oktober 2022 einen Tesla Model Y LR. Der Vermieter ist TeslaNow, eine noch relativ junge Firma am Markt. Wie auch hier im Forum an diversen Stellen zu lesen ist, gab es bei dem ein oder anderen Probleme bei der Bestellung bzw. Auslieferung des Autos. Bei mir war das auch so. Bestellt habe ich den Wagen bereits am 12.05.2021, damals mit der Idee, einen Wagen aus Grünheide zu bekommen. Letztendlich übergeben wurde mir der Wagen im Oktober 2022. Ja, ich hab lange durchgehalten, aber hatte noch ein Auto zur Verfügung und auch die kurzfristigen Verschiebungen der Übergabe hab ich eher für ein Problem von Tesla als von TeslaNow gehalten.

TeslaNow kann ja auch nur die Autos an Mieter übergeben, die Tesla liefert.

Ich war ab da an auch sehr zufrieden mit dem Tesla und dem Service von TeslaNow. Für mich als E-Auto Anfänger wurden kleinere Probleme schnell telefonisch oder per Email von TeslaNow gelöst. Nachdem sich alles eingespielt hatte, wurden regelmäßig meine Mietraten eingezogen. Alles war in Ordnung.

Das dachte ich zumindest bis Ende Oktober 2023.

Da bekam ich folgende Email:

„ Hallo ,

bei Deinem Fahrzeug wurde ein schädliches Nutzungsverhalten der Fahrbatterie festgestellt.

Grundsätzlich und zunächst theoretisch ist es gut für Lithium Akkus sie bei Nichtbenutzung um 50 % und bei Nutzung um 80 % zu halten. Davon leiten sich die logischen Konsequenzen für den praktischen Alltag ab. Das regelmäßige Abstellen mit einem niedrigen oder hohen Ladestand ist schädlich für die Batterielebensdauer.

Das Batteriemanagement (BMS) benötigt regelmäßig (ca. 2-mal pro Monat) Unterstützung, die Zellspannung zu kalibrieren und auszugleichen, indem der Akku an AC-Stationen (1-11 KW) voll aufgeladen wird.

Es ist daher nicht sinnvoll, das Fahrzeug im Alltag sehr häufig an Superchargern zu laden. Auf Langstrecken gelten andere Regeln, dass der Akku voll genutzt werden kann, weil diese normalerweise seltener vorkommen und eine schnelle Zielerreichung in der Situation Priorität hat.

Die Idealtemperatur der Akkuzellen ist zwischen 20-40 Grad und daraus ergibt sich noch eine weitere Nutzungsempfehlung. Falls vor der Fahrt eine Lademöglichkeit besteht, sollte diese genutzt werden, um die Zellen indirekt aufzuwärmen und erst kurz vor der Fahrt einen höheren Ladestand zu erreichen. Falls möglich, wäre es somit deutlich besser vor der Fahrt zu laden als nach der Fahrt. Dies lässt sich auch bequem über die Tesla App unter „Zeitplan“ organisieren.

Ein Akkutausch ist mit so hohen Kosten verbunden, die sich nahe einem wirtschaftlichen Totalschaden bewegen können. Ein Nutzungsverhalten, welches das billigend in Kauf nehmen würde, kann selbstverständlich niemand wollen.

Wir möchten Dich bitten, mehr Möglichkeiten für eine AC-Ladung (1-11 KW) zu finden und den Supercharger zukünftig über ein Zahlungsmittel in der Tesla App zu abzurechnen. Für Rückfragen stehen wir Dir jederzeit gerne zur Verfügung!

Vielen Dank! „

Ich bin aus allen Wolken gefallen. TeslaNow streicht mir ohne irgendeine Vorwarnung die vertraglich vereinbarte Supercharger Flatrate !

Ich dachte immer, ich mache alles richtig, wenn ich den Akkustand des Tesla um die 70 bis 80 % halte. Aber dem war wohl nicht so. Ich habe den Fehler gemacht, die Supercharger Flatrate zu nutzen, um den Wagen aufzuladen ! Dies ist laut TeslaNow nur auf Strecke sinnvoll, ansonsten nach neuesten Erkenntnissen schädlich !

Zur Erklärung etwas zu meinem Fahrprofil:

Ich nutze den Tesla unter der Woche meist für Kurzstrecken. Der Wagen steht in einer Garage meistens bei einer Ladung von 70 bis 80 %. So komme ich unter der Woche super klar. Wenn dann weitere Fahrten anstehen, habe ich die TeslaSupercharger benutzt und bei der Rückkehr nach Hause habe ich den Tesla an einem 3 km entfernten Supercharger, der direkt auf meinem Heimweg liegt, auf besagte 70 bis 80 % geladen. Das war praktisch und schnell.

Über das Jahr habe ich schätzungsweise 75 % an Superchargern und den Rest an normalen Ladern geladen. Ich dachte, es ist alles ok, bis diese Email kam. siehe oben.

Ich habe dann sofort in meine AVBs (Allgemeine Vermietbedingungen) geguckt und fand zum Thema Laden nur folgenden Pargraphen:

§ 13 Wartung

…

(3)

Das Ladelimit des Akkus darf im Normalfall maximal auf 80 % gestellt werden. In seltenen Fällen auf 90 % und in Ausnahmefällen auf 100 %. Ebenfalls ist das Leerfahren des Akkus unter 5 % nur im Notfall erlaubt.

…

Demnach habe ich alles eingehalten. Ich dachte, es muss wohl ein Versehen sein und habe bei TeslaNow angerufen.

Hier wurde mir dann unterstellt, ich würde in einer „Geiz ist Geil“ Mentalität eine Schädigung des Akkus bewusst in Kauf nehmen. Aus diesem Grunde würde man mir jetzt die Flatrate streichen. Mein Ladeverhalten würde dazu führen, dass der Akku nach 5 Jahren mehr oder weniger defekt ist und ein baldiger Tausch erfolgen müsste. Ich bekam weder einen Hinweis diesbezüglich von TeslaNow noch irgendeinen Hinweis im Auto, sondern wurde direkt vor vollendete Tatsachen gestellt. Ich war baff.

Das Laden, so wurde mir im Telefonat mitgeteilt, soll hauptsächlich an normalen Chargern erfolgen und die SuperCharger wären nur auf Langstrecken zu nutzen. Man soll auch kurz vor einer längeren Fahrt den Akku an einem normalen Lader auf 100 % laden, damit sich die Batterie kalibrieren kann. Dies ging aus meinen AVBs nirgendwo hervor, und ich war der Meinung, den Ladestand in der entsprechenden Range, wie im Auto ja auch angezeigt zu halten, wäre optimal.

Ich habe bis jetzt ca. 14.000 km gefahren und nun ein ungutes Gefühl, den Akku bereits geschädigt zu haben. Vielmehr bleibt aus dem laut damaligen TeslaNow Slogan „unbezahlbares Flatrate Gefühl“ nun ein ungutes Gefühl übrig, überhaupt den Supercharger zu nutzen.

Aber es kommt noch besser: in diesem Telefonat sagte man mir, man hätte auch überlegt, den Wagen zurück zu holen oder den Mietpreis zu erhöhen. Wie Bitte ? Ohne zuvor irgendwann einmal auf das „schädliche“ Laden angesprochen worden zu sein ? Ich dachte, ich hätte einen Mietvertrag, an den sich aber TeslaNow nicht halten will bzw. mir schädliches Verhalten vorwirft. Ich könnte noch froh sein, dass man mir nur die Supercharger Flatrate entzieht. Man würde dann in ein paar Monaten nochmal schauen, ob sich mein Lade-Verhalten gebessert hat und dann evtl. die Flatrate wieder aktivieren. Ich war wirklich wie vom Blitz getroffen, weil ich bis dato eigentlich sehr zufrieden war mit TeslaNow und wir bei kleineren Problemen wie Fahrzeugübergabe, fehlende Anhängerkupplung etc. immer eine zufriedenstellende Lösung gefunden haben.

Ich dachte „Ok jetzt die Anwälte bemühen ist Stress, Zeitaufwand und für beide Seiten nicht gut.“ Ich hab ja schließlich noch 4 Jahre einen Mietvertrag.

Also Zähne zusammenbeißen und jetzt nach TelsaNow Vorgaben laden und gucken was in 2 Monaten passiert.

Aber das war leider noch nicht Alles. Vor 3 Tagen war dann auf einmal meine Premium Konnektivität deaktiviert ! Was hat das jetzt mit dem Laden zu tun ? Ich hab also wieder bei TeslaNow angerufen und nachgefragt, was ich den jetzt wieder falsch gemacht hätte. Ja das wäre jetzt so und würde auch bis zum Vertragsende nicht wieder eingestellt für die mutwillige Schädigung des Akkus.

Ich könnte dies aber auf eigene Kosten wieder aktivieren.

Wie bitte ? Ich bin wieder wie vom Blitz getroffen und habe jetzt ein wirklich ungutes Gefühl. Anscheinend will mich TeslaNow als Mieter unbedingt los werden und das ohne jede Vorwarnung aus heiterem Himmel mit der Unterstellung, ich hätte die Schädigung des Akkus billigend in Kauf genommen.

Dies erstmal als Info für alle TeslaNow Mieter oder die, die es noch werden wollen.

Zusammengefasst habe ich nach einem Jahr TeslaNow Miete einen Tesla, bei dem die vereinbarte und beworbene Supercharger Flatrate und Premium Connectivität von heute auf morgen deaktiviert bzw. abgeschaltet wurde ohne zuvor jemals auf irgendein Fehlverhalten hingewiesen worden zu sein. Der Mietzins ist natürlich gleich geblieben und wurde nicht gekürzt.

Bestimmt gibt es in diesem Forum auch den ein oder anderen TeslaNow Kunden. Habt ihr evtl. auch so eine Email bekommen ? und wenn ja, wie verhaltet ihr euch ?

An die Anwälte in diesem Forum: Wie ist das Verhalten von TeslaNow zu bewerten ? Soll ich mir den Stress antun und auf Einhaltung des von beiden Parteien unterschriebenen Miet-Vertrages klagen ? Ich wollte ja eigentlich meinen Vertrag über 5 Jahre erfüllen bin aber sehr besorgt, was demnächst noch alles auf mich zukommt. Wird mir ohne Vorwarnung der Wagen vom Hof geholt ? oder der Mietpreis erhöht ? Mir wurde ja im Telefongespräch mitgeteilt, dass es diese Überlegungen bei TeslaNow gab.

Allgemein an alle Experten in dieser Runde:

Habe ich meinen Akku jetzt bereits geschädigt ? Gibt es evtl. irgendwo eine versteckte Einstellung, wo man den Akku Zustand auslesen kann ?

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Hallo Bernd, willkommen im Forum! Wenn der „erste“ Schreck überwunden ist, empfehle ich dir unseren Wegweiser für den Start im Forum:

Wegweiser: Neu im TFF Forum und/oder neu im Tesla

Zu deinem Anliegen wird hier gleich die Post abgehen. Im Vorfeld jedoch ein Hinweis:

Wir bieten keine Plattform für jegliche Rechtsberatung an. Daher bitte ich dich, den rechtlichen Aspekt selbst zu klären.

Zum Verhalten von TeslaNow kann ich nur sagen: Das geht gar nicht. Versuche dich schnellstmöglich zu trennen oder deine zugesagten Leistungen zurück zu erhalten. Meiner Meinung nach haben sie ein finanzielles Interesse für die Sanktionen.

Und keine Sorge, den Akku hast du nicht beschädigt. Der Tesla mit seinem Akku ist für das Laden an Superchargern entwickelt worden. Genau so ist der Supercharger für deinen Wagen entwickelt worden!

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Mit ziemlicher Sicherheit: Nein, ganz und gar nicht. Es gibt Studien, die belegen, dass Supercharger zu vernachlässigende Auswirkungen auf den Akku haben: Tesla battery longevity not affected by frequent Supercharging, study says | Electrek

Zitat:

We compared cars that fast charge at least 90% of the time to cars that fast charge less than 10% of the time. In other words, people who almost exclusively fast charge their car and people who very rarely fast charge. The results show no statistically significant difference in range degradation between Teslas that fast charge more than 90% of the time and those that fast charge less than 10% of the time.

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Wow. Das ist wirklich beeindruckend dreist!

Das wichtigste ist von @dermks schon gesagt worden, daher nur zwei Dinge zusätzlich:

  • Mittlerweile gibt es einige Langzeitstudien, dass Supercharging / DC Schnellladung (zumindest wie Tesla sie steuert) nicht so schädlich ist, wie man vorher angenommen hat. Auch hier im Forum gibt es entsprechende positive Beispiele.
  • Die Empfehlung regelmäßig zur Kalibrierung auf 100% zu laden, ist hingegen völliger Humbug beim Model Y Long Range mit einem LG NMC Akku. Das ist erstens unnötig, zweitens auch von Tesla überhaupt nicht empfohlen und letztendlich schädlicher als dein bisheriges High DC Rate Ladeverhalten.

Lass diesen Umgang auf keinen Fall so stehen und lass dich rechtlich beraten!

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Anwalt nehmen, Verbraucherzentrale einschalten. Dafür gibt es Verträge,damit diese beidseitig eingehalten werden. Viel Erfolg

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Kündigungsfrist klären und zusehen dass passend ein neues Auto da ist. Wenn mich meine Erinnerung nicht trügt ist die Miete bei Teslanow auch ziemlich ordentlich, ich bin sicher dass für das Geld eine Finanzierung oder Leasing möglich sind. Falls Du das Mietauto genommen hast um reinzuschnuppern: Jetzt weißt Du ja, dass dir der Wagen gefällt, dann darf es auch eine verbindlichere und langfristig günstigere Lösung sein.

Was den Telefonton angeht: Bei Startups scheint sich das immer mehr einzuschleichen. Ob das ignorante Vertretertypen wie bei Enpal sind oder eine kürzlich dienstlich ertragene Kaltaquise („Wir finden Sie sollten mit uns mal einen Termin machen damit Sie wissen wie wir drauf sind“ - die wollten Lösungen für Datacenterüberwachung anbieten, eher eine Krawattenbranche), der Umgangston geht in den Keller, Eigen- und Fremdwahrnehmung bei den Mitarbeitern gehen extrem auseinander. Kundengespräch wurde früher geschult, heute wird das wohl durch Tschackarufen im Kreis ersetzt.

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Darf ich an dieser Stelle mal fragen was du monatlich zahlst? Wahrscheinlich haben sie einfach drauf spekuliert das ihre Flat nicht so beansprucht wird aber dan sollte man sowas ggf. nicht anbieten …

Wundert mich nicht, nach dem was bisher im Thread zu TeslaNow zu lesen ist: Erfahrungen mit M3 Miete von Teslanow

→ Anwalt und vertraglich zugesicherte Leistungen einfordern.

Nicht so verrückt machen lassen. Mein Kollege und ich haben beide alte Model 3, die fast immer von 100 bis auf und ab und zu unter 0 runtergefahren werden. Auf seinem 60, auf meinem 40 T km. Keine Abnutzung bemerkbar. Bei vielen E-Autos gabs diese Begrenzung auf 80% im Bordcomputer auch nicht. Erster egolf zb. Den haben wir seit 2016 und der kriegt jede Nacht auf 100% voll und steht manchmal tagelang. Klar ist das nicht gut, aber ich halte meine Freundin ja auch nicht für den nächsten frisch.

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Hallo,
ich hab die hohe Servicezahlung genommen also 19.500,- und dadurch eine monatliche Miete von 329,- mit dem autonomen Fahren, Anhängerkupplung und eigentlich ja auch Supercharger Flat und Premium Konnektivität.

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Hallo Bernd
Das klingt alles danach, dass sie dich am liebsten aus dem Vertrag drängen wollen.
(Salamitaktik)

Deshalb unter hanebüchene Begründungen keine Flatrate und Premium Connectivity

Haben sich vermutlich verkalkuliert und jetzt laufen ihnen die Kosten davon. Dazu noch die Aussicht auf geringere Erlöse beim Verwerten des Wagens am Ende der Mietzeit.

Aber Vertrag ist Vertrag und nicht dein Problem, wenn sie sich verkalkuliert haben.

Von daher Verbraucherzentrale/Anwalt, um Deine Ansprüche zu sichern zumal du ja ordentlich in Vorlage getreten bist!

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Das ist ja echt extrem günstig. Ich vermute inklusive Versicherung. Kein Wunder, dass die dich loswerden wollen. So macht man ja auch Verlust, gerade wenn die SuC Preise wieder steigen.

Da würde ich mich fragen, ob die 10€ für Premium Connectivity dir mehr weh tun, als irgendwann eine insolvente Firma und ohne Auto dastehen.

19500.- Miete (5 Jahre)
-5000.- Versicherung(5 Jahre)

  • 7000.- Ladekosten (5 Jahre)
    -600.- Premium Connectivity (5 Jahre)
  • xxxxx.- Wertverlust

Nach 5 Jahren hat das Fahrzeug sicher einen höheren Wertverlust als 6.900.- und dann hat die Firma noch nicht Mal einen Cent dran verdient.

Hallo,
nein die Versicherung bezahle ich.
Deine Rechnung verstehe ich nicht ganz.
Ich habe einmalig 19.500,- Gezahlt und zahle jeden Monat 329,-
60 x 329,- = 19.740,-
Meine Kosten sind auf 5 Jahre gesehen also ca. 40.000,- die ich
an TeslaNow bezahle. Hinzu kommen dann noch die Rückgabekosten wie beim Leasing
also Lackschäden etc.
Laut Liste hat der Wagen wohl ca. 67.000,- gekostet. Hab keine Erfahrungen mit Restwert bei einem Tesla nach 5 Jahren und ca. 60.000 km Laufleistung.

Hallo Bernd,

Ich fahre mein Model S seit nun 7 Jahren und habe 225.000 KM damit zurück gelegt. Meine SuC Quote liegt bei mehr als 90% und ich fahre in der Regel im Bereich von 10-90%. Es würde mir im Traum nicht einfallen den Wagen kurz vor einer Langstreckenfahrt auf 100% zu laden.

Ich hatte bisher NULL Probleme mit dem Akku und ca. 9% Kapazitätsverlust.

Wenn das bei einem Model S kein Problem ist, wird es bei einem Model Y sicherlich erst recht kein Problem sein, denn Tesla hat zwischenzeitlich die Akkutechnik mit Sicherheit weiter entwickelt und verbessert.

Lass dich also bitte nicht von dieser Firma verrückt machen. Die Leute mit denen Du dort Kontakt hattest haben höchstwahrscheinlich noch nie in einem Tesla gesessen und keine Erfahrung welches Nutzungsverhalten günstig oder schädlich ist.
Was sie aber sicherlich haben ist eine genaue Aufstellung der SuC Kosten die Du „verursachst“ hast und wie sich das auf ihre Ertragssituation auswirkt.

Ich würde mir an Deiner Stelle umgehend rechtliche Unterstützung holen. Vermutlich wird dazu noch nicht mal Tesla spezifisches Wissen notwendig sein, denn es geht hier ja um einen Mietvertrag und dessen Erfüllung.

Ich würde weiterhin am SuC laden und die nun entstehenden Kosten auf deiner Seite TeslaNow in Rechnung stellen bzw. die Mietzahlungen entsprechend kürzen. Das gilt auch für die Premium Konnektivität. Das solltest Du aber mit dem Juristen besprechen damit Du es richtig machst.

Wenn Du keinen Stress haben willst versuch aus dem Vertrag rauszukommen.
Wenn Du ein wenig Mehrarbeit aushälst würde ich der Gegenseite zeigen das sie die von ihnen angebotenen Leistungen erfüllen müssen.

Ich würde übrigs auch prüfen lassen welche Daten diese Firma von Tesla erhält.
Tesla wird sicherlich die SuC Nutzung abrechnen. Vielleicht können sie aber auch noch mehr Dinge sehen. Da sie sich ja schon recht merkwürdig verhalten haben glaube ich nicht das sie sich an so etwas wie die DSGVO halten. Vorsorglich sollte der Rechtsanwalt darauf hinweisen.

Viel Erfolg.

p.s. denk bitte auch daran das die Gegenseite hier auch Zugriff hat. Auch wenn wir sicherlich an Deinen Erfahrungen interessiert sind solltest Du vorsichtig sein was Du hier veröffentlicht.

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Hallo
ja ich versuche das auch neutral darzustellen. Ich hab nur meine jetzigen Erfahrungen geschildert, eine Meinung muss sich jeder selbst bilden. Die Email ist original hab nur die Namen entfernt.

Bist du irgendwie gegen eine Insolvenz des Vermieters abgesichert?
Das Geschäftsmodell mit Model Y ist schon Aufgrund andauernder Preisreduktion eher nicht so einfach zu kalkulieren.
Die erklärte Absicht von EM in erster Linie so viele E-Autos auf die Straßen der Welt zu bringen wie nur möglich und erst in zweiter Linie Rücksicht auf Gewinn (offenbar nur wichtig für weitere Expansion) zu nehmen lässt alle die mit seinen Autos ein Geschäft machen wollen überrascht zurück -siehe Aussagen von Herz zum Wertverfall ihrer Flotte!
Ich drücke dir die Daumen das Du möglichst schnell dein Geld zurück bekommst und würde von so hohen Vorleistungen, ohne Absicherung jedem Abraten.

Alles klar. Dann sieht das natürlich anders aus.
19.500.- einmalig plus die 329.- monatlich. Zusätzlich noch die Versicherung selbst bezahlen.

Ich dachte erst, dass es nur die monatliche Zahlung gibt. Dann sieht das ganze anders aus. Dann würde ich mich auch dagegen wehren. Am besten zum Rechtschutz gehen.

Ich verstehe das Konzept dieser Firma nicht? Wie wollen die Geld verdienen, Tesla gibt keine Nachlässe. Warum hast Du nicht bei Tesla direkt bestellt?

Hallo TeslaBernd,

Beim lesen eines anderen Threads fand ich diesen link:

Könnte dir ggf. bei deiner Argumentation gegenüber Teslanow helfen.

Hallo Bernd,

mir ist fast genau das selbe passiert. Bei mir ist es eben so, dass ich direkt bei einem Supercharger wohne und auch jeden Tag daran vorbei fahre. Von mir wurde verlangt, dass ich ab jetzt selber zahle. Daraufhin habe ich denen eine Email geschrieben, dass ich das nur widerwillig tun würde, da ich mir keines Verstoßes bewußt bin. Gestern bekam ich dan eine Mail mit der Kündigung des Vertrages. Ich habe das Auto bis Dienstag zurück zu bringen. Hast du auch eine Mail im Oktober bekommen, dass die AVB aktualisiert wurden?
Ich stehe derzeit in Kontakt mit einem Juristen, der mir gesgt hat, dass sies nicht rechtens sei. Er prüft derzeit noch die Details.
Gruß Joe

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