Weiß ich - bin ich aber zu faul dazu, deswegen hab ich ja Ganzjahresreifen. Bei meiner Kilometerleistung sind die eh schnell durch
Mit meinem M3 Heckantrieb habe ich mit ganz neuen Winterreifen mehrfach auf eigentlich gut fahrbaren Strecken festgefahren. Tesla steht jetzt und ich nutze meinen T6 4WD California, mit dem geht‘s überall durch. Mein nächstes E Auto nur 4WD!
Aufgesetzt?
Welche Winterreifen und woran lag das festfahren? Aufgesetzt? Heck bricht aus? Bergau oder bergab?
Bitte gib uns ein paar Details.
Bin letztes Wochenende M3 Heckantrieb auch stehengeblieben im Schnee. Habe 4 mal mit Anlauf versucht zurück zu meiner Unterkunft zu kommen. Das Auto wird dann, wenn die Reifen durchdrehen immer langsamer und bleibt dann einfach stehen.
Dann ist mir eingefallen dass es ein Schlupfanfahren gibt, ausgewählt und am Berg wieder angefahren bis zur Unterkunft! Das ging sonst nur mit Allrad. Habe auch die Michelin Alpine drauf. Ich bin begeistert
. Das Bild ist am nächsten Tag aufgenommen nur um mal die Steigung zu sehen.
Bridgestone 235/40R 19 XL M+S 3PMS Blizzak LM005. Die Reifen haben sich festgefahren, ohne dass das Auto aufgesetzt hat. Hinten ist das Heck dann weg gerutscht, ich bin fast in ein parkendes Auto reingerutscht. Ein anfahren war nicht mehr möglich. Ich habe dann den Schlupf Start probiert das hat auch nicht funktioniert, die Räder sind durchgedreht. Die Steigung war moderat, andere normale Frontantrieb sind an mir vorbeigefahren. Ich bin echt erstaunt, was andere im Forum schreiben, meine Erfahrung mit dem Tesla mit Heckantrieb sind so gar nicht gut. Das ist der Grund, warum ich in Zukunft nur noch vier Radfahrzeuge kaufen werde. Tut mir leid, dass ich nichts Besseres berichten kann. Vielleicht liegt es auch in den Reifen aber die waren im Oktober erstmals auf montiert. Ja, es war bergauf, und die Straße war noch nicht geräumt, wie auf dem anderen Bild, zum Teil vereist.
Irgendeine Info fehlt uns hier noch.
Nicht nur die erzählten Erfahrungen hier, sondern auch bei objektiven Tests leistet das RWD M3 deutlich mehr als nach was das klingt.
Meine Erfahrung ist generell, dass die Antriebsräder vom Tesla nicht oder kaum durchdrehen und wenn nur Zentimeterweise. Das System regelt soooo schnell, dass beim kleinsten Durchdrehen das Drehmoment und auch die Geschwindigkeit runtergeregelt wird. Merkt man z.B. auch bei Nässe, dass trotz dass man voll auf dem Strompedal steht kaum vorwärts kommt und erst wenn Grip wieder vorhanden ist der Wagen beschleunigt.
Deshalb finde ich deine Erfahrungsschilderung sagen wir mal interessant und klingt sehr nach Verbrennerverhalten.
Röntgen hat ja geschrieben, dass er Schlupf-Start aktiviert hat. Damit drehen die Räder sehr wohl durch.
@Röntgen Hast du die Original-Winterreifen von Tesla drauf?
Wir haben auf unserem Model Y RWD die Tesla-Winterreifen montiert und da hatte ich bei ca. 15cm Neuschnee auch so meine Probleme. Beim unserem Model 4 RWD haben wir die GJR von Michelin montiert. Nach der Erfahrung mit dem MY hatte ich doch arge Bedenken. Hat sich aber als unbegründet rausgestellt. Das M3 ist bisher ohne Schwierigkeiten überall durch gekommen.
Danke für die Details. Offen bleibt die Frage welches Reifenmodell Du fährst.
Kannst Du das bitte noch beantworten?
Danke im Voraus!
Hat er: Bridgestone 235/40R 19 XL M+S 3PMS Blizzak LM005.
Danke, hatte ich überlesen. ![]()
Der Reifen sollte auf Schnee und Eis eigentlich gut genug sein, gem. ADAC Test. - Merkwürdig.
Der ADAC schreibt. ‘Beim Bremsen auf Eis kommt er jedoch mit unterdurchschnittlichen Resultaten nicht über eine befriedigende Bewertung hinaus.’
Aber trotzdem sehr merkwürdig.
Und der ADAC wertet als positiv „sichere Eigenschaften auf winterlicher Fahrbahn“. ![]()
Na vielleicht gibt es ja auch irgendein Defekt am Auto. Keine Ahnung ob sowas möglich ist in dem Bereich. Da kenne ich mich nicht aus.
Zu den Blizzak LM005 kann ich nur sagen, auf unserem MG4 (205/55 16) waren die lausig auf Schnee und Eis. Sind jetzt ausgemustert, mit Pirelli SF3 jetzt ein ganz anderes Fahrgefühl - sagen alle vier Familienmitglieder = Fahrer. Die hab ich auch auf dem Tesla.
Also ich kann nur sagen, dass ich beim RWD null Probleme sehe. Wir fahren regelmäßig auf einen Berg zu unserem Ferienhaus auf 1.800 m Seehöhe, steile kurvige Abschnitte inklusive. Immer wieder Schneefahrbahn und Schneefall. Das Ding fährt wie auf Schienen. Und wenn man stehen bleibt und sachte anfährt läuft auch alles 1A. Als Berge gewöhnter Österreicher gehe ich auch davon aus, dass man sein Fahrverhalten bei Schneefahrbahn anpasst. Technik, Reifen und Gewicht schalten die Physik nicht gänzlich aus. Ich kann natürlich nicht fahren wie im Sommer. Aber mit angepasster Fahrweise sehe ich bei normalen winterlichen Bedingungen keine Probleme. Eher besser als mancher Frontantrieb und deutlich besser als jeder Heckangetriebene Verbrenner. Ich würde den Aufpreis für einen AWD nicht mehr zahlen.
Dass der Allrad in einigen Situationen dennoch überlegen ist möchte ich nicht bezweifeln, lohnt sich für mich aber nicht.
Ja genau, AWD fehlt. RWD macht mehr Spaß und ist für jemanden geeignet, der selten im Schnee/Matsch fährt, i.O. Ohne Sorgen ist man ober nur mit AWD (und Schneeketten für Fall der Fälle).
Danke für Eure Erfahrungen. Ich war wegen der perfekten Schlupftegelung auch der Meinung mit dem RWD gut durchzukommen. Wenn viele von Euch so gute Erfahrungen haben, liegt es wahrscheinlich am Reifen. Wir haben hier im Bergischen Land immer wieder Schnee, die Steigungen sind aber nicht exorbitant und leider ist das M3 RWD mit den Reifen, die ich habe, hier nur eingeschränkt zu gebrauchen.
Mit dem Offroad Modus fährt das M3 (AWD) nochmal deutlich besser auf Schnee.
Der Drift-Mode über den S3XY Kommander ist hingegen nicht zu empfehlen (außer man will halt driften
)
Wirklich krass welche Beschleunigung der auch bei Schnee auf die Straße bringt!
