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Die Theorie von Frau reiche ist ja, dass es billiger ist, überall Gaskraftwerke hinzusetzen, als Leitungen auszubauen. Ich denke ja, wir brauchen beides. Und wenn man sieht, welche Bauwerke in Dubai und Saudi-Arabien in die Wüste gesetzt werden, dann kann man deiner Aussage, lieber hier zu investieren als alles dorthin zu überweisen, nur zustimmen.
Diese Denkweise von Frau Reiche widerspricht nur dummerweise der Realität!
Denn was nützt mir der tollste Gaskraftwerkspark im tiefsten Süden (Bayern) wenn die Kapazitäten der Gasleitungen und Kavernen schon heute bei Volllast nicht für einen Dauerbetrieb reichen (siehe dazu Winter februar 2012 als komplett Europa Tagestemperaturen von -10°C und kälter hatte…
Zusätzlich viele weitere Nachrichten in den folgenden Jahren wo man ein neues gud bauen sollte aber die Gasversorgung nicht sichergestellt werden konnte.
Nicht umsonst gibt es im ich meine Großraum Ingolstadt das mWn einzige Ölbefeuerte Kraftwerk in Deutschland.
Ja wir brauchen Reservekraftwerke! Aber nicht in dem Umfang wie Frau Reiche es gerne hätte und schon überhaupt nicht mit langfristigen gaslieferverträgen. Denn mit dem richtigen Ausbau von Netzen, Speichern und Windenergie (in süddeutschland) brauchen wir wesentlich weniger Gaskraftwerke!
Bedanke dich bei den Südländern Baden-Württemberg und Bayern, allen voran bei König Söder, die selbst keine bis sehr wenige Windräder aufstellen und deshalb den preisgünstigen Windstrom aus dem Norden haben wollen, wofür dann 1. die Fernübertragungsnetze für teuer Geld ausgebaut werden müssen und 2. für Entschädigungen an die Windmühlenbetreiber gezahlt werden müssen, wenn diese ihre Mühlen abriegeln müssen, weil gerade keine Abnehmer für den erzeugten Strom da sind.
Man die hatten ja echt einen Schutzengel.
Bei den Bildern hätte ich nicht gedacht, dass da jemand leben rauskommt.
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Ich habe mich gewundert, als ich erfahren habe, dass in der Raffinerie für die Herstellung eines Liters Benzin 1,6kWh elektrische Energie benötigt werden.
Bei einem WLTP Verbrauch eines Verbrenners von 5,5l/100km sind das 8,8kWh elektrische Energie, da fehlen also zu den, ebenfalls nach WLTP, 13,2kWh eines Tesla M3 nur noch 4,4kWh.
Wer nun mit seinem Balkonkraftwerk seinen jährlichen elektrischen Energiebedarf um 900 kWh senkt hat den Mehrbedarf für rund 20000km BEV Autofahren bereits abgedeckt und senkt zusätzlich den Importbedarf an Rohöl.
Energie, nicht Strom.
Die Öltanker, oder die Gasturbinen für den Pipelinetransport sowie die Heizkessel in der Raffinerie werden alle nicht elektrisch betrieben.
Natürlich habe ich nicht den Transport von Elektronen beschreiben wollen, sondern die Verwendung von elektrischer Energie. Ich habe es in meinem Posting konkretisiert. Wie gesagt, diese Tatsache ist nur wenigen bewusst.
Was noch so alles an anderen Energiebedarfen bei der Herstellung von Kraftstoffen versenkt wird, ist in diesem Wert nicht enthalten.
Hier ist es genauer konkretisiert:
Auch Verbrenner fahren mit Strom.
Aber die Zahl stimmt nicht, seriöse Quellen kommen zu ~10% der von dir genannten Zahl:
https://pubdb.bfe.admin.ch/de/publication/download/12057
Stimmt, insgesamt sind es 3-3,5 kWh Energie für 1l Benzin/Diesel.
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Teile dieses Energiebedarfs (in der Raffinerie) würden aber sonst auch einfach abgefackelt statt genutzt. Insofern muss man sich überlegen, wo man die berücksichtigt um sie nicht doppelt zu zählen.
Danke für die Klarstellung… Super Beitrag
Wobei das Thema „seriöse Quellen“ immer so eine Sache ist. Vor allem die Daten zur Förderungen etc.
→ diese Daten werden wohl oder übel von den Öl-Firmen kommen. Und wie „genau“ diese es mit der Wahrheit nimmt, ist schwer zu beurteilen. Da keine diese wirklich überprüfen können.
Nur mal so in den Raum geworfen…./
Auch beim zweiten großen europäische Autokonzern Stellantis geht die Abwärtsspirale weiter:
Gewitter?
Sogar wenn es von Ölfirmen kommt, ist es katastrophal
Für sechs Liter Diesel werden etwa 42 kWh benötigt
So teilt uns Exxon Mobil mit, dass „der größte Energieaufwand während der eigentlichen Bohrtätigkeit anfällt, die einige Wochen beziehungsweise Monate dauert – abhängig von Gesteinsart und Tiefe der Bohrung. In Spitzen können das bis zu 80.000 kw/h am Tag sein“.
- Den spezifischer Energieaufwand für Erdölförderung hat der Arbeitskreis Innovative Verkehrspolitik aufgelistet: 1 GWh werden für das Fördern von Rohöl mit der Energiemenge von 277 GWh benötigt.
- Der Transport des Rohöls zu den Raffinerien per Hochseetanker. Die größten dieser Schiffe transportieren etwa 300.000 Tonnen Rohöl und verbrauchen pro Tag etwa 1 Promille ihrer Ladekapazität. Konkret: Pro Fahrt von Saudi Arabien nach Amsterdam werden 3 Prozent der transportieren Energiemenge verbraucht. Das sind etwa 9000 Tonnen Rohöl pro Fahrt. Beispiel: Rohöltransport aus Aserbaidschan nach Hamburg 37 GWh für Diesel und 26 GWH für Ottokraftstoff im Jahr. [1]
- Transport des Rohöls per Pipeline. Vor allem Deutschland importiert Rohöl per Pipeline. Um den Rohstoff etwa über 500 Kilometer zu transportieren, sind Pumpen mit hoher Leistung nötig. Kalkuliert man die Durchschnittslänge (über 3.700 Kilometer) der Pipelines von Russland nach Deutschland mit der Leistung der Pumpen, so ergibt sich ein jährlicher Energieaufwand für den Pipelinetransport von 583 GWh für Ottokraftstoffe und 833 GWh für Diesel. [1]
- Der Energieaufwand für das Raffinieren von Rohöl: Anhand der Energiebilanzen deutscher Raffinerien lässt sich der spezifische Energieaufwand für das Herstellen von Diesel, Benzin und Erdgas ermitteln. Aus den Daten des Jahresberichts des Mineralölwirtschaftsverbands ergibt sich für 1 Liter Kraftstoff ein Energiebedarf von 1, 6 kWh.
- Transport der Otto- und Dieselkraftstoffe an die Tankstelle: Ein Tanklastzug nimmt in der Regel 40.000 Liter Kraftstoff auf, der Verbrauch eines beladenen Fahrzeugs beträgt etwa 30 l/100km.
Werden alle oben genannten Faktoren einbezogen, so ergibt sich, dass für sechs Liter Diesel etwa 42 kWh benötigt werden. Damit kommt ein Elektroauto in der Regel 200 Kilometer weit.
So wie Du es schilderst kommen mir auch Bedenken mit den 1,6kWh an elektrischem Energiebedarf pro Liter.
Mir fehlen weitere belastbare Zahlen, aus dem von mir zitierten Bericht kommen jedoch auch deutlich höhere Zahlen raus als 0,175kWh/l Benzin.
Insgesamt nimmt mMn der Anteil an Verlustenergie für Elektrizität sehr schnell durch den zunehmenden Einsatz an EE ab, bei sinkenden Erzeugerkosten und damit steigt die Wirtschaftlichkeit elektrischer Systemlösungen schnell an, egal ob Heizung mit Wärmepumpe oder elektrisch angetriebene Fahrzeuge im Verkehrswesen (die E-Lok war nur der Anfang), bei sinkender Umweltbelastung (Abgase und Kühlwasser Flüsse).
Der Anlass unserer Diskussion hier war ja die Aussage von Frau Reiche, dass nicht genügend Strom zur Verfügung steht.
Dazu muss ich halt feststellen, dass jeder Besitzer eines BEV und einer PV Anlage, vom Verbraucher an Elektrizität zum Erzeuger an Elektrizität geworden ist.
Wer früher 4000kWh an elektr. Energie und 1000 Liter Benzin benötigte, der speist heute mindestens 4000kWh ins Netz ein, er verbraucht weiterhin seine 4000kWh für Haus und Auto und unterwegs bezieht er über das Stromnetz die zu Hause eingespeiste EE (und wenn es nicht seine ist, dann die vom gleich denkenden Mitstreiter).
Mich stört an der Aussage von Frau Reiche die fehlende Zukunftsvision, der Mut die Probleme zu lösen und stattdessen im Status Quo zu verharren und wie das Kaninchen auf die Schlange zu starren. Wir müssen da keine Angst haben, die Schlange wird zuschnappen.
Das kommt nicht:
Die EU-Kommission plant einem Medienbericht zufolge ab 2030 ein Verbrenner-Verbot für Dienst- und Mietwagen. Laut der Behörde ist aber noch nichts entschieden. In Politik und Wirtschaft regt sich Widerstand.


