Elektromobilität in den Medien (nicht Tesla) (Teil 5)

Das ist schlichtweg…

In der Automobilpresse (Stinker) hat man jahrelang Autos über den Klee gelobt die wegen mir 10% oder 20% sparsamer waren als alte Modelle oder die der Konkurrenz.

Ein BEV ist weit sparsamer als nur 10% oder 20%, egal ob Laternenparker oder erste recht EFH-Besitzer mit PV. Hier reden wir bei der Mittelkasse von (inzwischen) Kaufpreisparität und Einsparungen von 30% bis 50% im Betrieb, und in der Kompaktklasse immer noch von in der Summe von Einsparungen von mindestens 15% bis 30%.

Klar, darf man nicht nur die deutschen Hersteller untereinander betrachten, denn die haben nicht unbedingt die effizientesten und preiswertesten BEV im Angebot, um es mal noch sehr zurückhaltend auszudrücken.

Ok, bei den Kleinwagen kommt es noch mehr auf den Hersteller und das Fahrprofil an, aber hier dürfte der Break Even in naher Zukunft liegen, speziell wenn nun immer mehr chinesische Fahrzeuge auf den Markt kommen, quasi bzgl. Preisdruck die Japaner der Neuzeit.

Siehe hierzu auch die Tabellen selbst des ADAC, der ja wohl kaum als pro-BEV einzustufen war und nach wie vor ist.

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„Wer sein E-Auto mit Haushaltsstrom lädt, zahlt durchschnittlich 30 Cent je Kilowattstunde.
…
Mit einem speziellen Autostrom-Tarif liegen die Kosten für das Laden an der heimischen Wallbox im Durchschnitt bei 25 Cent.“

Verifox

Dasselbe nochmal etwas „aufgekocht“:

„Am günstigsten ist Haushaltsstrom: Für Neukunden kostet der Strom in Deutschland aktuell (Stand: 27. Februar 2024) 25,57 Cent pro Kilowattstunde, hat das Vergleichsportal Verivox berechnet. Für Bestandskunden ist der Strompreis zuletzt auch gesunken: Im Schnitt 37,37 Cent kostet die Kilowattstunde für private Verbraucher mit bestehendem Vertrag derzeit.“

Autobild

Wer ist nun raus. Er oder du?

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Fanboy-Tankie hatte aber Recht. Dass du ihn wegen deines verknoteten Weltbildes blockieren willst, ist absolut unnötig. Mach den Knoten raus!

Ich lade über einen Vertrag von letztem Mai bei Ionity für 26 Cent an der Autobahn. Bei meinen 50.000+ km pro Jahr lohnt sich die Grundgebühr von fast 18 Euro monatlich dabei vielfach!

Bei Tesla lädt man für unter 50 Cent, wenn man einen hat, oder für 13 Euro Monatsgebühr mit allen anderen Fahrzeugen. Bei der EnBW lädt man ohne Vertrag auch für 51 bis 60 Cent. Mit vielen anderen Apps kommt man auch ohne Grundgebühr viel tiefer, man muss nur ein wenig graben. Ich empfehle hierzu die Lektüre des Fadens Günstige Ladekarten/Ladeapps Vergleich und seiner weiteren Fortführungen.

An dem solltest du die Infos deines Journalisten-Nachbarn messen, wie lange er die Nase wohl auf das Thema gelegt und von wem er abgeschrieben hat. Wenn es um E-Mobilität geht, sollte man Leute fragen, die sich damit auskennen, und E-Fahrzeuge täglich und vielfach nutzen, und sich damit auch beschäftigen.

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Nö, aber die Preise sind deutlich zu hoch.
Tibber liegt bei 25-26, feste Verträge irgendwo bei 28ct/kWh.
Unterwegs am SuC zwischen 40 und 50ct.

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Nein, warum sollte man Teslaaktien besitzen müssen?

Dumme Frage zurück, bist Du wirklich Teslabesitzer oder nur hier um primitiv zu stänkern?
Deine letzten Beiträge lassen mich doch stark daran zweifeln, ob Du schon mal länger als 100km am Stück ein BEV bewegt hast, geschweige denn einen Tesla.

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Und andere Fahrzeuge werden nur noch gefördert, wenn sie eine umweltfreundliche Produktion nachweisen können. Fahrzeuge, die in China produziert werden, sind deswegen von der Förderung ausgeschlossen. Das betrifft insbesondere auch das Model 3.

→ oder der BMW iX3, Polestar, Smart und viele andere auch - diese Politik wäre in Deutschland schlecht (nicht) umsetzbar. Man könnte auch den Dienstwagenfahrern das 0,25% BLP Privileg für nicht „Made in Europe“ Fahrzeugen streichen - macht auch keiner hier in Deutschland.

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In Frankreich ist zudem sämtliche Förderung für M3 ausgelaufen, und das haben die mehr gekauft als wir.

Ich brauche ca 16kWh/100km, wenn man meinen alten Maingautarif mit 34ct nimmt, sind das 5,44 Euro auf 100km. Den Tarif gibt es bundesweit, und er ist monatlich kündbar. Welchen Verbrenner fährst du für 5,44€/100km?

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Korrekt - wenn man sich den rollenden Verkehr ansieht, ist der Anteil an BEV darin definitiv überproportional im Vergleich zum Gesamtbestand. Aber das ist Gut so, weil damit die Vermeidung von 80-90% der Emissionen wahrscheinlich schon bei einem Flottenbestand von nur 25-40% der Fahrzeuge erreicht ist.

Niemanden interessiert der eine Ferrari von dem Mid-Life-Crisis Menschen hinten links der mit gedröhne auf sich aufmerksam machen muss…

(Oder der 4er Golf von Mutti, der 30 Jahre in der Garage sich die Reifen platt steht).

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Steht so wohl in der Tabelle drinnen, aufgrund derer das EU Parlament dann abgestimmt haben soll? Da würde man sich schon wünschen, dass die nicht von einem Journalisten, sondern einem Experten ausgearbeitet wurde. Wessen Lobbyistengruppe dieser Experte jedoch entsprungen sein muß, um die Behauptung aufzustellen das ausschliesslich H2 aus Methanreformation schlechter wäre als BEVs, wäre wirklich hinterfragenswert…

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Stimmt leider nicht ganz. (Und der Entschwefelungskatalysator ist in der Raffinierie, nicht im Fahrzeug, wenn man von den Verunreinigungen des Fossilen Endprodukts durch Kat-Abrieb absieht).

Die in beiden Fällen verwendeten Lacke enthalten organische Kobaltsalze als Polymerisationskatalysatoren. Wobei auch hier (großteils) ein BEV keine exzessiv schöne Lackierung mehr aufweist - aber darunter immer noch einiges an Rostschutzlackierung vorhanden ist (CT).

Ist von 2006 - inzwischen sind wohl bereits 1/4 in Li-Ion Consumer devices und ein weiteres viertel für Traktionsakkus, statt nur 22%…

Jaguar steigt aus der Verbrennerproduktion aus:

https://www.golem.de/news/verkehrswende-jaguar-stellt-die-verbrennerproduktion-ein-2403-182912.html

Hat mich überrascht. Gerade Jaguar verkauft doch immer dicke Aggro-Verbrenner (insbesondere in den letzten Jahren).

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Wenn der Wasserstoff in einem sonnen und windreichen Land hergestellt wird kann das sein, dass der Wirkungsgradnachteil egalisiert wird. Denn für ein BEV braucht es am Ende eben immer ein Kraftwerk das den Strom bereitstellt zu jeder Zeit.

Ich bleibe aber dabei, dass es Wasserstoffautos maximal in der Version gibt, dass der Wasserstoff in einem Gaskraftwerk verstromt wird und so im BEV landet egal was die Effizienz sagt.

Die Ursel knickt ja gerade ein. Die Verbrenner-Lobby hat anscheinend ganze Arbeit geleistet.
Hoffentlich sind die Hersteller nicht so blöd und setzen weiter auf die Kutsche.

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es bleibt zu hoffen das Leise und E das neue Statussymbol wird und nicht Zylinder und Stinken…

jedem Verbrennerverfechter sei empfohlen 30 Minuten an seinem Auspuff zu inhalieren … selbst der sauberste Diesel wird für einen klaren Kopf sorgen :upside_down_face:

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Die knickt nicht ein, die hat sich den ursprünglichen Plan zur Überprüfung nur bestätigen lassen.
Vorgesehen war er von Anfang an.

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Dann hoffen wir mal. Wäre eine große Enttäuschung.

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Das ist natürlich Wasser auf die Mühlen der vielen E-Auto Hasser… ich "freue"mich schon wieder auf Diskussionen das mein Tesla ja jetzt die Umweltsau ist…

Ich sehe das eher als versteckten Protektionismus weil die europäischen Autohersteller nicht vom Verbrenner lassen können.
Und vermutlich ebenfalls eine Vorbereitung der Politiker endlich auch bei den oftmals steuerbefreiten E-Autos abkassieren zu können, wenn man jetzt den Umweg geht über die Stromherstellung den vermeintlichen CO2 Ausstoß beziffern zu wollen.

Eben. Wenn du deine Flottenziele nicht erreichen kannst und gleichzeitig die Brieftasche leer ist, um irgendwo Zertifikate zu kaufen, dann geht eben nur noch BEV verkaufen. Ab einem gewissen Punkt sind dann ICE nicht mehr ökonomisch tragbar im Portfolio (negativer Skaleneffekt).
Genau das dürfte bei Jaguar jetzt der Fall sein und man muss quasi den Sargnagel beim ICE einschlagen.

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