Ich fahre jetzt seit vier Jahren Model 3 SR+ und habe 120.000 Kilometer gefahren ohne eine einzige kWh zuhause geladen zu haben, da ich Laternenparker bin.
Pro Jahr habe ich trotzdem mehrere tausend Euro gegenüber einem Benziner/Diesel gespart.
Geladen habe ich teilweise durch Supercharger-Freikilometer durch Referrals, sowie günstig an nahen AC-Ladesäulen der Stadtwerke (letztes Jahr 0,37 ct/kWh durch Elli, aktuell ca. 40 ct/kWh Nachtladetarif der Stadtwerke Bochum). Auch außerhalb der Freikilometer kann ich an den mittlerweile sehr zahlreichen und günstigen Superchargern auf meinen Pendelstrecken laden.
Auch Laternenparkern kann ich E-Mobility nur empfehlen.
Mit dem 2019er MS liege ich über die 80k km jetzt bei 22 kWh/100 km aktuell, fahre leider auf Landstraße gern auch mal zügig und geniesse auch mach Jahren noch die Beschleunigung. Sagen wir mal grosszügig es wären 25 mit Drain und Verlusten, dann wären das bei enbw ca 10€/100km für das Schiff.
Könnte schlimmer sein. Aber grundsätzlich halte ich den Fahrstrom schon für teuer.
Wir haben halt auch noch 25kwp aufm Dach, von daher nobrainer.
Lass es, kritische Äußerungen sind in diesem Forum nicht erwünscht - es sei denn, sie richten sich gegen Verbrenner oder zumindest gegen andere Hersteller.
Hans sagt ja, Deine Aussagen sind gelogen und erfunden…
Wurde versteckt, bleibt aber trotzdem richtig…
Man kann mich hier gerne kritisieren, dass ich für meinen Eingangspost das brutalste Monat heraus gesucht habe. Wie gesagt, gibt es auch durchaus augenfreundlichere Monate. Zusammenhänge speziell hinsichtlich Jahreszeit und Temperatur sind absolut erkennbar.
Aber seit der Energiekriese bin ich sicherlich nie unter 10 EUR / 100km gekommen und das mag sich vielleicht sogar gut anhören aber hier gibt es eben auch die Variable der Free-SuC ladungen, die hier gar nicht mit einfließen.
Auch wenn 19€/100km erstmal viel klingen, so muss man doch die Gegenleistung dafür sehen.
Aber ich verstehe den Threadersteller, bei mir macht sich langsam auch das Gefühl breit, dass man anfängt, die E-Auto Fahrer zu melken.
Die Stadtwerke möchten für ihre, längst refinanzierten, 12 Jahre alten, 11KW AC Lader 50ct/kWh, Tendenz steigend. Noch dazu ist die Dichte an langsamen Lademöglichkeiten einfach zu gering, das bringt zusätzlich Unmut.
Unser MY P ist bei 22,67kWh/100km laut Spritmonitor, wir haben ebenfalls keine eigene Wallbox, nur einen TG Parkplatz, Vermieter sind die Stadtwerke, welche aber in den nächsten Jahren keine Lademöglichkeit realisieren wird.
Hätten wir bei meinen Schwiegereltern nicht die Möglichkeit für den EK unser Auto zu laden, so würde ich im Alltag deutlich mehr fluchen.
Das Laden des eigenen E-Autos ist trotz ausreichend vorhandener Wallboxen beim Arbeitgeber untersagt.
Auf der Langstrecke ist es kein Problem, in der Stadt müssen wir zum Glück selten laden, aufgrund des geringen Verbrauches.
Nerviger und teurer als noch vor 2 Jahren ist es trotzdem.
Ladeverluste aus der Wallbox nicht berücksichtigt in diesem Beispiel…
Wir tun jetzt einfach mal so, dass ich normalen Strom aus dem Hausnetz nehmen würde, ohne PV etc. und setzen den Preis pro kWh mit 0,30€ an. Öffentlich AC-Laden mit 0,45€/kWh und DC-Laden mit 0,55€/kWh. Das dürften realistische Durchschnittswerte sein…
Hausnetz: 8,23€ / 100 km
Öffentlich AC: 12,34€ / 100 km
Öffentlich DC: 15,08€ / 100 km
Fazit: Klar, ich fahre nicht bewusst sparsam und ein SR lässt sich grundsätzlich sparsamer bewegen als ein P. Trotzdem wird das selbst mit dem normalen Hausstrom eine knappe Kiste von den Gesamtkosten, wenn man gegen einen wirklich sparsamen Verbrenner antritt.
Meine Erfahrungen zum Laternenparken erst zwei Jahre mit einem MG ZS EV (SR) und jetzt seit drei Wochen mit einem MY SR:
Das erste 1/2 Jahr mit dem MG konnte ich nahezu kostenlos laden, da es damals bei Aldi und Lidl noch kostenlos möglich war beim Einkauf DC zu laden.
Seitdem nutze ich einer der vier öffentlichen AC Lader in der nähe unserer Wohnung. Der Community by Shell Recharge lader kostete in der ersten Zeit 30 Ct / kwh, danach nutzte ich ihn dann für 50 Ct / kwh ohne Blockiergebühren. Seit einem 3/4 Jahr konnte ich dann die Thüga Ladekarte nutzen und hab jetzt seit kurzem auf die SW Huntetal Ladekarte gewechselt mit jeweils ca. 36 Ct / kWh ohne Blockiergebühren. Ab und an lade ich mal noch bei Aldi für 39 Ct/kwh.
Selbst wenn ich von einem Verbrauch von 25 kW/100 km ausgehe (mit Ladeverlusten) sind es aktuell 9 € auf 100 km. Ein ähnlicher Verbrenner würde bei 8 Litern auf 100 km bei 1,70 € pro Liter 13,6 € kosten. Ich fahre also deutlich günstiger und das schon seit 2 Jahren.
Hier nehmen die Stadtwerke auch 39 Cent für AC Laden.
Da ich zu Beginn des Ukrainekriegs bzw. im folgenden Sommer so dumm war, für zwei Jahre einen vermeintlich günstigen Stromtarif für 42 Cent abzuschließen, ist öffentliches AC-Laden sogar billiger, aber da wir derzeit ja eher wieder bei 25 Cent für Hausstrom sind, sind die Mehrkosten von ca. 50% für öffentliches Laden nicht von der Hand zu weisen und ich kann die Bedenken schon verstehen.
Und jetzt bitte mit einem Verbrenner vergleichen, in der gleichen Leistungsklasse. Zum Beispiel ein Mercedes CLA AMG oder andere in dieser Richtung.
Da kommst du mit Sicherheit auf folgende Werte. EDIT: Verbrauch Stadt/Autobahn getauscht
Autobahn 8.23L/100km
Landstrasse 12.34L/100km
Stadt 15.08L/100km
Bitte immer gleichem mit gleichem Vergleichen. Und nicht M3P gegen einen sparsamen Verbrenner. Man darf dann noch KFZ-Steuer, Service, Bremsen, THG usw. mit einberechnen.