Ein Reisebericht mit dem MY LR von DE nach DK

Wir hatten ja in letzter Zeit etliche Diskussionen zum Thema „welche Akkugrösse benötigen wir, welche Ladegeschwindigkeit ist ausreichend, brauchen wir ein Zeitlimit an den SuCs, wie sieht es im Urlaub mit dem E Auto aus, sind die Berichte vom ADAC und Co alle nur bezahlt“ und genau aus diesem Grund möchte ich mal meine persönliche Erfahrung einer Urlaubsreise nach DK mit einem der mordernsten und dem meisteverkauften BEVs als MY beschreiben. Wie sieht das ganze in der Praxis aus und welche Mythen und Märchen sind nun wirklich noch real?

Szenario
Hauptreisezeit, schulpflichtes Kind, Hunde, Ferienhaus erst ab 16:00 Uhr am Sa. verfügbar und buchbar.

Die Strecke:

Kassel DE => Nähe Vinderup DK
ca. 780 km
Primär A7

Zeitfenster:

Hauptferienzeit Dk, NOR, DE (Hessen,NRW…)
Abfahrt: 8:00
Ankunft geplant: 16:00

Das Fahrzeug:

MY LR 2023 LG Akku , 518 km TR
Start mit 100% um Staus und Umfahrungen realisieren zu können

Ziel:

100% => 10% leerfahren und von 10 => 80% in 35 min + 10min An- und 10min Abfahrt => 55min effektive Ladezeit

Grundreichweite:

100% => 10% SoC 320-340 km, ca. 180 wh/km, 80% => 10% 240-260km 180 wh/km

Ladestops (geplant):

  • Bispringen 30min (25=>80%)
  • Kliplev 35mim (10=>82%)
  • Ankunft 20%

Zwischenladen:

  • als Option angedacht bei z.B. Umleitungen und Stau

Die Ausgangssituation:

  • Zuhause WB, PV und Fahrzeug auf 100% vorgeladen
  • Ferienhaus mit WB und Ladeoption

Das Ferienhaus haben wir bewusst mit WB ausgesucht da die Ladeinfrastruktur direkt im Ort nicht vorhanden ist (nächster AC Lader 6km und HPC 12km entfernt) und andere Häuser bewusst das Laden am Haus ausschliesen. Das Ferienhaus war dann auch eines der oberen Preisklasse mit 3.600 Euro/Woche (Alternative für uns ohne WB ca. 2.600 Euro/Woche, jedoch auch eine Klasse niedriger).

Der Start:

Sa. morgends 8:00 Uhr Abfahrt, Ziel gegen 12:00 durch durch Elbtunnel.

Das dieses Zeil etwas sportlich ist war bewusst, aber so ist es nunmal. Früher kamen wir nicht weg. Die ersten 150km liefen nach Plan, dann aber bauet sich auf der A7 der Stau massiv auf und wir haben auf Empfehlung des Tesla Navis auch die richtige Entscheidung auf die A1 gewählt. Damit war Bispringen raus und Sittensen ein neuer V4er kam ins Bild.

SuC Sittensen:

Abfahrt BAB: 11:18
Auffahrt BAB: 12:25
Reine Ladezeit: 38min (!)
SOC: ? => 86% (52kwh)
Wartezeit auf freien SuC: ca. 15min, 2 Fahrzeuge vor mir, 3 Fahrzeuge hinter mir, 12 in der Anfahrt (!)

Schaut man Auf Tesla Logger: 2 freie Plätze, Tesla Navi sagt das Gleiche, aber wie kann das sein? Die Dänen und Norweger sind auch unterwegs und die haben wie wir ja wissen häufig ein BEV und laden gerne auch mit Fremdmarken an SuCs. D.h. Der SuC war voll belegt (kein Stall blockiert) und nur ein MS war die komplette Zeit die ich am SuC gewartet habe am Laden. Dennoch war nicht das MS das Problem sondern die SW von Tesla und dem Tesla logger, da diese keine Fremdlader anzeigt. Warum das zum Problem wird bei Hauptzeiten im Urlaub dazu kommen wir später.

Also aus dem ersten kurzen SuC Stop von geplanten 35min sind effektiv 1h7min geworden und wir sind noch weit weg vom Elbtunnel (den wir -nachdem wir schön in den grossen Stau reingefahren sind- gegen 14:00 Uhr passieren durften) und DK.

Da wir zu früh geladen haben mussten wir noch einen Ladestop einplanen.

SuC Bunsdorf:

Abfahrt BAB: 15:40
Auffahrt BAB: 16:20
Reine Ladezeit: 26min (30kwh)
SOC: habe ich nicht notiert (Aufgeladen haben wir so, dass wir mit 20% ankommen wenn doch noch was sein sollte) da ich schon sauer war aber zumindest keine Wartezeit!

Ankunft DK 19:03 am Ferienhaus. Erster Schock keine WB sichtbar, erstmal normal mit Ladeziegel anladen aber dann im Schuppen, die mobile WB gefunden. Alles gut.

Reisezeit:

11h inkl. Umfahrung und Stau + Elbtunnel
ABRP: 7h1min (ohne Stau)
Ladezeit ABRP: 54mim 2 Ladungen
Realität: 1h 47min 2 Ladungen

Erstes Fazit:

Der grosse Vorteil war mit 100% loszufahren und ein Ferienhaus mit WB zu buchen. damit konnten wir noch schlimmeren Staus und weietren Verzögerungen aus den Weg gehen. Die Ladesituation an den SuCs ist nicht wie hier im Forum häufig beschrieben kein Thema, sondern zur Hauptreisezeit bilden sich an den wichtigen SuCs Warteschlagen und längere Ladezeiten sind nötig (dazu aber später mehr). Das Kernproblem sind die Fremdlader die nicht erfasst werden. Die Zufahrwege sind auch in der Hauptreisezeit stark fequentiert was weitere Verzögerungen als Folge hat.

Bei einer Entfernung von 800km sollte man von mind. 2h Ladezeit (inkl. Anfahrt/Abfahrt und Warten) ausgehen. Dabei spielt es keine Rolle ob man ein neuen super Akku hat der 4C könnte oder ein altes MS 85er. Dazu aber später mehr.

Am Ferienort:

Unser Haus war landschaftlich top gelegen mit „first row ocean view“ und privaten Stand und dank mobiler WB hatten wir kein Problem mit „wir müssen laden fahren“. Durch Ausflüge in die umliegenden Städte und zu den Sehenswürdigkeiten haben wir insgesamt 160 kwh verbraucht und wir wollten den Wagen vor der Abfahrt auf 100% stehen haben. Hätten wir an HPCs laden müssen, wären das ca. 3xmind. 60min (inkl. An- und Abfahrt) gewesen. An fast jeden Supermarkt in DK steht zwar ne Tanke aber kein HPC. Wer hier wie wir viel unterwegs ist sollte dringen nur ein Ferienhaus mit Ladeoption buchen!

Die Rückfahrt:

Start Sa. 7:00
Ankunft geplant: 16:30
Strategie unverändert nur etwas wachsamer was die Zahl der freien Plätze am SuC angeht…

SuC Neumünster:

Keine freien Plätze, 20 Fahrzeuge unterwegs zum SuC
Gefahrene km: 336km SoC bei Ankunft 12% 186 wh/km
Abfahrt BAB: 10:23
Auffahrt BAB: 11:12
Reine Ladezeit: 44min (!)
SOC: 12=> 81% (56kwh)

Wartezeit auf freien SuC: 0 min da ich den letzten Platz im Eck gefunden habe, 3 Fahrzeuge hinter mir, 20 in der Anfahrt (!), Ladestrom am V3 begrenz auf 70-80kw(!!)

Ja auch die V3er machen wenn es sehr heiss ist und alle Plätze ständig beleget sind zu. Da hilft dir kein niedriger SoC oder ein super Akku, die Infrastruktur schafft es einfach nicht dir eine top Ladekurve zu geben. D.h. die Ladeleistung ist wie bei den alten MS und auch siehe oben die Ladezeiten. Selbst ein Fahrzeug mit theoretischen 15-18min 10-80% hätte eben seinen 45min benötigt.




Weiter gehts…war zwar etwas länger, aber das Eis hat geschmeckt.

Nun wollte wir gerne den massivem Stau auf der A7 umfahren. Der Tesla wollte das auch und hat sich in unlösbaren Szenarien gefunden. Die schnellste Route mit >30min Zeiteinsparung wollte er wählen aber der SuC wäre nur mit -5% erreichen zu gewesen. Die Hauptroute hatte den stark ausgelasteten SuC Rhüden, Northeim war nach der Prognose zu weit weg. Es gab keine Lösung vom Navi und wir musste Rhüden manuell setzen.

SuC Rhüden

Keine freien Plätze, 20 Fahrzeuge unterwegs zum SuC
Gefahrene km: 270km SoC bei Ankunft 12% 188 wh/km
Abfahrt BAB: 15:04
Auffahrt BAB: 15:10
Reine Ladezeit: -
SOC: -

Wartezeit auf freien SuC: ca. 45-60min, 4 Fahrzeuge in der Warteschlage, 20 in der Anfahrt (!), Ladestrom am V3 begrenz auf 70-80kw(!!)

Das machen wir besser nicht und spielen SoC Poker…bis zum nächsten SuC in Northeim könnte man es nich mit 3% SoC schaffen. Also los. Das ist natürlich nichts für schwache Nerven. Im Sommer bei 32 Grad mit Familie und Hunden im Auto SoC Poker und schauen ob das noch geht. Mit dem MY traue ich mir das zu da er normalerweise auch bei 0% noch etwas läuft aber es ist spannend. Wir reichen dann den SuC dank Schleichfahrt mit 90km/h hinter den LKWs mit 4%.

SuC Northeim

6 freien Plätze, 3 Fahrzeuge unterwegs zum SuC
Gefahrene km: 306 SoC bei Ankunft 4% 179 wh/km bis Rhüden dann 159 wh/km (hinterm LKW mit 90km/h)
Abfahrt BAB: 15:27
Auffahrt BAB: 15:52
Reine Ladezeit: 24min (52 kwh)
SOC: 4%=> ?

Wartezeit auf freien SuC: 0 min hatte wieder Glück und den letzten Platz ergattert. 2 Fahrzeuge in der Warteschlage,3 in der Anfahrt (!), Ladestrom am V3 nicht limitiert da 50% der Plätze durch Fremdlader beleget waren die auch teilweise eben 2 Plätze geblockt haben. Glück für mich, Pech für alle nachfolgenden die erstmal laden mussten. Das tragische an der Sache…6EnBW Plätze waren frei die aber keiner der Fremdlader nutzen wollte. Also man hätte laden können aber Geiz ist eben geil (auch in DK und NOR). Das ist eben auch ein Problem mit den Fremdladern.

Ankunft Zuhause:

16:32
Ladezeit auf der Rückfahrt all in ca. 1h20mim was ohne der Ladelimitierung und den Umweg Rhüden eigentlich recht nahe am ABRP schon dran ist.

Resümee:

Es gibt zahlreiche Vorstellungen und Aussagen rund um das Thema problemlose Urlaubsreisen mit dem BEV. Oftmals resultieren diese aus optimalen, theoretischen Szenarien und frei wählbaren Zeiten oder aus reine Analysen von Datenbanken. Das Problem wird hier bei meinem Bericht recht klar. Es gibt eben die Fremdlader, es gibt es Spitzenzeiten, Staus müssen umfahren werden und man sollte flexibel bleiben.

Bei modernen BEVs mit Reichweiten von 260-340km wie beim MY muss man sich deutlich die Frage stellen ob das so sinnvoll ist und ob man wirklich diesen doch enormen Zeitverlust vs. konventionelle Fahrzeuge in Kauf nehmen möchte. Jedes normale Fahrzeug hätte diese Strecke mit maximal einem kleinen kurzen Stop von 10-15min geschafft. Auch gerne zwei kleine Stops mit 10-15min sind sinnvoll und auch willkommen nur sollte man klar sagen, dass man kaum ylust hat, wenn eh schon Stau auf der BAB ist, sich nochmal 2h an den SuCs zu klemmen, immer unter Druck ob nich ein Platz frei ist oder genervt vom Warten. Zudem muss man ganz klar formulieren, dass sich nicht jeder ein Ferienhaus der 4 TEuro Klasse mal für eine Woxhe mieten kann, nur weil es ne WB hat. Zudem wird der Mythos vom billige Reisen schnell ad absurdum geführt, wenn man auf die teueren EnBW und Co Lader als Tesla Fahrer ausweichen muss (wenn man nicht warten

Wie sieht es bei der Ladeinfrastrukur aus?

Hier ist maximaler Nachholbedarf gefordert, denn in der Realität sind nicht „alle SuCs imm frei“ sondern während der Hauptreisezeit eben überbelegt was folgende Konsequenzen hat:

  • Man sollte mindesten 60min für das Laden einplanen egal ob man ein modernes BEV fährt oder ein älteres. Die Laderate sind nicht maximal und damit kommt es eben zu längerne Laden aller was die Rotation am SuC reduziert. Auch sollte man davon ausgehen, dass viele dann doch so voll wie möglich machen was wiederum die Wartezeiten erhöht und die Verfügbarkeit reduziert
  • Fremdlader werden nicht in der App berücksichtigt und man sollte von 30% während der Hauptreisezeit ausgehen. Ab einer Anzahl von 3-4 freien Plätzen sollte man von eher keinem freien Platz ausgehen
  • Stauumfahrungen sollten bei der Routenplanung vorab brücksichtigt werden. Am besten im Navi/ABRP die Alternativen der Ladeoptionen prüfen (andere Ladekarten einplanen)
  • Egal ob V3 oder V2 Bei hoher Auslastung geht die Leistung in die Knie und man kann keine moderne Schnellladung am Tesla SuC erwarten. Das ist ein entscheidender Unterschied zu Ionity. Hier ist es egal ob alle Stalls voll sind. Beim modernen V4er hatte ich auch nur 107 kw im Peak, jedoch lag der SoC >35% zum Start. Damit kann ich das nicht 100% verifizieren.
  • Eine Ladeplanung vor der Abfahrt ist dringend anzuraten. Einfach darauf losfahren bedeute ggf. deutlich längere Wartezeiten.

Braucht man am Ferienhaus eine Ladeoption?

Wenn ein AC Lader zu Fuss gut erreichbar ist nein, ansonsten ist es dringen anzuraten. Man sollte mit 100% also maximaler Reichweite wegfahren um Staus umfahren zu können oder stark ausgelastete SuC zu springen. Wer viel am Ort des Urlaubs unterwegs ist wird diese Option lieben.

Wäre es mit einem Verbrenner einfacher gewesen?

Ich denke die Frage erübrigt sich und zeigt einfach auf was passieren muss, damit sich das Thema E Mobilität weiter auch bei Familien Erstfahrzeugen durchsetzt.

Die Akkus brauchen eine höhere Kapazität und es muss massiv an der Ladestruktur gearbeitet werden damit auch Spitzenzeiten abgefedert werden können. Auch die Ladegeschwindigkeit muss steigen wobei das alles nichts bringt wenn die HPS runtergeregelt werden.

Warum gibt es dennoch soviel positive Reiseberichte mit BEVs?

Man muss die Grundlagen und Bedingungen dieser Bericht klar sehen. In einer Zeit mit wenig Reiseverkehr gibt es die oben genannten Probleme nicht. Es gibt keine massiven Staus oder man ist so flexibel diese zu meiden. Man kann sich auf die freien SuCs freuen da ja kaum Urlauber anderer E Nationen laden und die Fremdmarken ja wie generell BEVs in DE eher selten sind. Das sind aber isolierte Themen und Situationen die man nicht verallgemeiner sollten und genau hier sehe ich häufig gerade im Forum das Problem.

Die Realität ist eine eher komplexe, geprägt von Wartezeiten, fehlender Stauumfahrungen (da man den nächsten SuC nicht erreicht), fehlerhafter Daten der Auslastung die einfach eine komplexe Planung und Erfahrung erfordert.

Ist es stressfrei (wie häufig beschrieben)?

In keinster Weise, es stresst einfach generell, man hat Puls wenn ma SuC ankommt, das Windhundspiel am SuC, etc…

Sind die Berichte vom ADAC gekauft oder falsch bzgl. BEV und Urlaub?

Nach der letzten Woch kann ich sagen: In keinster Weise und Tesla + die SuCs machen hier nichts „besser“, sondern nur günstiger. Das kein Tesla in den Top 10 ist absolut gerechtfertigt!

Sind die Test vom ADAC der mind. 500 km echten Reichweite für den Urlauber fordert so absurd?

Nach meiner Erfahrung absolut nicht, es sollten sogar 600-700km sein.

Nur als Hinweis aktuell liegen wir beim MY bei 240-340 km (!) echter Reichweite bei TR von 520km. Dieser Wert ist nur im daily bei mir erreichbar mit 130-150wh/km auf der Autobahn sind diese Werte nicht realistisch.

War es den das so häufig beschriebene schöne und entspannt Reisen mit dem BEV?

In keinster Weise. Es war (wieder einmal) deutlich stressiger als mit einem Verbrenner.

War es den günstiger?

Ja, dank der Preise am SuC. Bei EnBW und Ionity ohne Abo nein.

Gab es auch Vorteile?

Ja der Platz im MY ist enorm und natürlich macht es mehr Sinn sich ökologisch im Urlaub zu bewegen, was aber der Spa bei uns der faktisch den identischen Strom wie der Tesla benötigt hat eh erledigt hat.

Für wem kann man das Verreisen mit dem BEV -während der Hauptreisezeit- dennoch gut empfehlen?

  • Jeder der sehr flexibel ist bzgl. Urlaubszeit und Abfahrtzeit
  • Wer sehr viel Zeit hat und den Weg zum Ferienort als Ziel sieht
  • Der auf keine der Hauptstrecken benötigt
  • Der am Abfahrtort und Zielort eine WB oder fussnähe eine WB hat
  • Jeder der auch heute schon ein BEV mit 500-600km echter Reichweite hat

P.S.Bisher hatte ich mir nur gedacht, dass es komplex und schwierig werden wird nach meinen letzten Erfahrungen der letzten Jahren an Ionity. Heute kann ich es belegen, dass die die aktuelle Realität ist. Beruflich bin ich Vielfahrer und hatte diese Probleme so noch nie unter der Woche.

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Sehr schöner Bericht und vielen Dank für die ausführlichen Infos.

Wir sind schon deutlich längere Strecken gefahren und haben dabei eigentlich höchstens den Stop fürs Mittagessen oder interessante Orte geplant.

Alles andere hat das Navi oder der Zufall gemacht.

Wir sehen uns gerne schon unterwegs alles mögliche an und konnten dabei immer wieder, dort wo wir ohnehin anhalten wollten, ganz in der Nähe Laden.

Mehrfach wurde uns sogar vom Navi ein SuC in der Nähe des Ziels empfohlen, obwohl wir eigentlich noch garnicht laden müssten.

So dauert zwar die Fahrt etwas länger, aber der Urlaub fängt früher an.

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Also ich selber fahre beruflich auch gerne mal deutlich längere Strecken >1.000 km ohne Probleme, aber das hier hat mich kalt erwischt. Gefühlt war es so…aber das es wirklich so ist hat mich schon gewundert.

Wir planen das nächste Mal anders und machen so wie du Zwischenstops an den Orten wo wir bleiben wollen und wo Warten auch mal kein Problem ist.

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Wir sind ja auch wieder unterwegs, diesmal wieder von Ost nach West 1300 km. Ich genieße den Raven. Laden in Brinkum, Mörs und Amiens, Ankunft hinter Rouens mit 59%. Warten 15 Minuten in Amiens, Franzosen aus Paris sind aber auch viele unterwegs.
Vor 2 Jahren waren wir auch zur Hauptkampfzeit in Busdorf SH. Dort war laden kein Problem, aber BK war überfordert, Tanke gegenüber mit langen Schlangen an den Säulen und im Shop. Da standen die Leute für jeden Vorgang mindestens 15 Minuten.
An den Hauptkampftagen ist die Infrastruktur einfach überlastet. Das SuC Netz ist da noch recht gut aufgestellt.

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Also die Schlangen an den Tanken gab es natürlich auch. Eine hab ich auch abgelichtet nur man muss klar sagen, dass dies lösbar durch die Reichweite wäre. Hier hätte man locker in DK am Land oder am Supermarkt „tanken“ können da die Emtfernung <800km mit einem modernen Diesel kein Problem dargestellt hätte.

Bei den SuCs muss ich auch klar sage die Auslastung war zu 50-75% eben der Durchreiseverkehr als DK, NL und NOR.

Das wird auch auf uns zukommen wenn es mehr BEVs gibt. Die Hauptreisezeit wird zu einem Problem werden und darauf muss es Antworten geben. Digital oder durch mehr Infrastruktur, grössere Akkus und schnellere HPCs welche auch die Leistung halten. Es helfen keine V3er die mit 70kw dann laden. Das verstärkt das Problem, da die Ladezeit für all hochgeht.
Warum das so ist weiss ich nicht. Der V4er war etwas reduziert aber nicht auf 70kw.

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A7 ist meine Hauptstrecke. Aber in den letzten fast 5 Jahren selten mal Ladestau gehabt. (Den längsten in Oslo. Eine Säule wurde vom Schneehaufen blockiert.)

Das Problem ist, dass zwischen Rhüden und Soltau bzw. Bispimgen noch SuCs fehlen.

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Danke für deinen ausführlichen Bericht und kann deinen Frust gut verstehen. Es bestätigt, für mich, niemals in der Hauptreisezeit im Juli mehr in den Urlaub zu fahren. Mir ist bewusst, dass es nicht für jedermann eine Option ist, aber mich hat dieses Verkehrsaufkommen schon zu Verbrennerzeiten sehr genervt und gestresst.

Ist der günstige Preis der Grund für die vielen Fremdlader am SuC oder gibt es auf der Strecke keine Alternativen? Ich kenne leider nur die SuC.

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Interessanter Bericht, der einige der derzeit noch vorhanden Schwachstellen gut aufzeigt. Ich habe bisher zum Glück nur zweimal erlebt, wie es ist, wenn man am SUC noch warten muss und sich dies zur Ladzeit noch dazuaddiert.
Da ich selbstständig bin und die Kinder schon aus dem Haus sind, bin ich zum Glück recht flexibel, was die Urlaubsplanung anbetrifft. Aber auch wenn es anders wäre (und ich ähnliche Erfahrungen wie du jetzt gesammelt hätte), würde ich nicht auf einen Verbrenner zurückwechseln wollen.
PV-Überschussladen, OTA-Updates u.v.m. stehen halt auch auf der anderen Seite der Medaille…

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Solche Strecken fahre ich seit Jahren ausschließlich Nachts nachdem es mich bei einer Urlaubfahrt nach Italien mehrfach richtig erwischt hat mit Verkehr/Stau.

Zusätzlicher Vorteil man geht im Sommer der Hitze aus dem Weg. Bei meiner letzen langen Fahrt ebenfalls einmal die A7 ab Würzburg bis DK war ich teilweise allein an den SUC…

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Aber wie machst du das dann mit dem Thema Betten Wechsel?
Das Ferienhaus steht ab 16:00 zur Verfügung.
Entweder man verliert einen Tag (!) oder man kommt viel zu früh an.

Auch die Reisezeit zu ändern geht eben mit schulpflichtigen Kind nicht. Die Ferien sind die Ferien.

Die einzige Lösung ist es die Strecke aufzuteilen.

Mit dem Verbrenner nerven diese Stecken auch ganz klar nur braucht man eben nicht on top das Thema Laden betrachten und man kann die entsprechenden Stauumfahrungen nutzen.

Also muss man sich doch recht stark anpassen und einschränken.

Diese Argumente hatten ich und @OS-Electric-Drive in den letzten Wochen immer wieder erwähnt (inkl. der Einschränkungen an den SuCs) was immer wieder hier im Forum angezweifelt wurde.

Ich denke der Bericht zeigt eben die Realität und die ist deutlich komplexer und aufwendiger als „ich fahre einfach mal los wie mit dem Verbrenner“ gerade wenn das Thema Ferien und schulpflichtige Kinder ansteht.

Ja da die Dänen und Norweger selten unsere Ladekarten haben (DK nutzt Clever) und damit zahlt man 80 Cet/kwh.

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Natürlich gibt es schlangen an den Tankstellen und auch hier haben wir welche gesehen die rund 25-30 Minuten für den Tankstopp benötigt haben. Dabei war es dann auch so, dass einer immer im Auto sitzen musste um weiter zu fahren.

ABER…

Beim Tanken wird halt in der Regel die gesamte Energie für die Reise nachgefüllt und nicht nur für die nächsten 200km. Bei 780km Reise sollte man doch eigentlich mit einem Stopp von 20 Minuten abspulen können. Ist ja keine Weltreise nach Sizilien…

Früher bin ich mit Kumpels mal eben an den Gardasee zum Surfen gefahren… da haben wir uns nur auf den Wind gefreut aber sicher nicht um eine Routenplanung den Kopf zerbrochen weil die Bretter auf dem Dach den cw Wert ändern…

Ich denke wir sind nah dran und bald durch…

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Danke für deinen Erfahrungsbericht. Ich bin gerade auch von München nach Kopenhagen gefahren und kann die Erfahrung teilweise bestätigen. Den SuC in Dänemark bei Koge habe ich übersprungen, weil deutlich überlastet. Dann wollte ich bei OK laden, da dort mit normaler Kreditkarte nutzbar. Leider hat das Laden nicht funktioniert. Gegenüber war dann Allego mit super günstigen 89 Cent (EnBW). Letztendlich habe ich dann einen Platz bei Ionity (dank Abo) ergattert und habe dort ein wenig geladen. Zum Glück habe ich einen Hotelparkplatz mit WB gebucht und kann nun hier vollladen & meine Reise nach Schweden entspannter fortsetzen.

Das Thema Überlastung während der Reisezeit war mir vorab bekannt und habe damit gerechnet. Würde ich ein E-Auto einem unerfahrenen Verbrennerfahrer für diesen Urlaub empfehlen? Eher Nein.

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War dieses Jahr auch wieder in Dänemark. Ich vermeide die Tage Freitag bis Sonntag für die Reisezeiten. Hinfahrt hat so 7:12h gedauert zzgl 1:13h Ladezeit und inkl. 30min Stau. Durchschnitt nur 90km/h, 22,9kWh / 100km Verbrauch.
Mit den SUC war alles super, da wir Dienstags gefahren sind.

Die Rückfahrt musste ich aber auf Sonntags legen und diesmal wegen eines Termins auch auf die A7. Elbtunnel war ok, so gegen 10:30Uhr. Aber bis Bispingen habe ich geschwitzt. Das Auto zeigte keinen freien Ladeplatz an, dann teilweise dann doch wieder einen und bis zu 31 Fahrzeuge in der Anfahrt. Der Standort war auch gedrosselt.
Nicht so stark wie bei dir, aber 97kW beim Anstecken mit 11% und dann mal kurz 158kW bei 27%, Schnitt 94kW, von 11-77% in 31Minuten.
Einige Fremdlader waren da, leider wurde die bei den V4 übliche Platzanordnung teilweise nicht verstanden. So konnte ich den freien Platz nicht nutzen, zum Glück fuhr in dem Moment ein anderer raus. Nach mir war dann Wartezeit, da sammelten sich ein paar Teslas.

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Hier mal be Schlage an der Tanke neben dem SuC

Ja auch das ist die Realität nur wie @OS-Electric-Drive korrekt schreibt kann man dies sehr flexibel einbauen oder eben nur eine Rast ohne „Laden“ an einem schönen Ort planen.

Das geht ja bei den SuCs nicht da man nehmen muss was zum SoC und Routenplanung passt.

Ich denke auch, dass wir bald durch sind, denn die neuen Akkus mit deutlich höheren Reichweite und schnelleren Ladekurven kommen.

Man muss sich nur überlegen ob die Tesla Ladestruktur wirklich nich so modern ist wenns selbst die V3er und wahrscheinlich auch die V4er reduziert Leistung abgeben bei hoher Auslastung. Hier sind ggf. modernere Anbieter mit Ladekarten besser. Das würde auch das Thema „SuC run“ entschärfen.

Mir war es und ist es wichtig hier auch jedem Umsteiger klar das Thema Urlaubsfahrt mal aufzuzeigen und wie man seinen Urlaub mit dem BEV planen und durchführen sollte.

Aktuell ist das noch notwendig und man sollte in der Hauptreisezeit neben dem Stau und den Umfahrungen deutlich mehr Zeit mitbringen als das „Tesla Navi“ oder „ABRP“ anzeigt. Auch sollte man immer mit Reserve Laden und Fahren (Geschwindigkeit anpassen!) um reagieren zu können.

Beim letzten Punkt habe ich mal noch zwei Beispiel:

Primär DK und kein Stau in DE:
111 Km/h im Schnitt, 186 wh/km Verbrauch, Reichweite (Start mit 100%) 340 km bei 12% am SuC. Weitere 20-30km wären ohne Problem möglich.

In DE mit langen Stau in HH und auf den letzten Drücker an den SuC.
Start mit 81% am SuC 4%:
306 km, 179 wh/km (hinter dem Lkw 159 wh/km)

Die Realität auch hier ist mit dem MY LR keine 160 wh/km als Verbrauch. Das geht nur, wenn man sich an einen LKW hängt mit 90 km/h.

Man sollte mit 180-190 wh/km planen.

Positiver Fakt:
Der extrem lange Stau rund um den Elbtunnel hat ca. 1% gekostet. Darüber muss man sich keine Sorgen machen auch wenn das Navi kurz mal 4-6% wegnimmt. Das kommt dann wieder…

Da wir „ganz oben in DK“ waren, wäre das zwar der Wunsch gewesen aber um 4:00 Aufstehen wäre schon etwas heftig gewesen, gerade wenn man noch 8h Fahrt vor sich hat.

Aber klar da rutscht man noch durch. Wir waren am Sa. um ca. 12:00 am Elbtunnel.

Weiteres Thema:
Habe gerade gelesen, dass ab 16:30 in Soltau 16/20 SuC offline waren, der Rest 50kw. Denke Tesla hat bei > 30 Grad thermische Probleme mit den V3er bei hoher Auslastung…

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Während der Reisezeit gibt es überall Staus.

An Flughäfen, Bahnhöfen, auf der Autobahn, an Mautstationen, Grenzen, Tankstellen usw. warum darf es dann an Ladestationen keine Staus geben?

Man kann die gesamte Infrastruktur nicht nach den paar Tagen während der Ferienzeit auslegen.

Selbstverständlich darf das nicht ausarten oder zu echten Problemen führen, aber wärend der Hauptreisezeiten gibt es nun mal Verzögerungen.

Bis auf die paar Tage funktioniert das gut und es wird ja auch noch weiter ausgebaut.

Ein perfektes System, bei dem es nie Staus oder Verzögerungen gibt, wird es aber nie geben.

Wer, wie ich, eine Stauallergie hat, muss eben Montags oder Dienstags anstatt am Wochenende los fahren.
Bevor ich mir so was antue, verzichte ich lieber auf 1-2 Tage oder nehme den Urlaub mit einem Wochenende weniger, z. Bps. von Dienstag bis Donnerstag

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Das Hauptproblem was ich sehe, dass ihr zu spät losfahrt :wink: um 8 muss man über die dänische Grenze bereits rüber sein :wink:.
Ich fahre immer 3 Uhr los egal Richtung Norden oder Süden. Dann komme ich meist entspannt vor der Hauptwelle durch. Ich habe in 3 Jahren und über 60t km nie einen vollen suc gesehen.

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Das geht bei vielen ja nicht. Die Ferienhäuser sind ind DK z.B. nur von Sa. 16:00 bis Sa 10:00 Uhr buchbar. Die Kinder haben eben dann Ferien wenn auch andere das haben.

Die Infrastruktur muss man nicht auf diese Zeit auslegen, dass sehe ich auch so es zeigt nur was „aktuell“ bei nur 10% Neuzulassungen an BEVs an Themen kommt.

Wir sind ja gerne in unserer Welt und vergessen, die anderen Urlauber oder Fahrer oder ganze Länder wo die BEV Quote höher ist.

Die SuCs waren zu 50% mit den nordischen Urlaubern belegt die ja eine höhere BEV Quote haben.

Wir könnten aktuelle keine 20% BEVs mit dem Bestand an SuCs abwickeln. Das würde zu ähnlichen Situationen während der normalen Zeiten führen.

Also der Ausbau muss massiv vorangehen und SuCs sollte man eher mit 20-40Stalls (in DK bei den grossen üblich trotz nur 1/10 der Bevölkerung) planen.

Und schau…das ist genau was wir eben nicht wollen.

Das ist Stress pur für mich und die Familie. Und ich sag jetzt mal das böse Wort…

Mit dem Verbrenner kann ich eben flexibel losfahren und dann geht das auch😉

Das Problem sind die Ladestops die dir alle 300km ne Stunde kosten…:see_no_evil: und die müsste man dann abziehen. Also Abfahrt 5:00…
Da ich das regelmässig im Job habe mache ich das im Urlaub nur weil ich ein BEV habe nicht.

Wie war das nochmal…man muss sich nicht mit dem BEV einschränken? Ebenso es gibt keine Wartezeiten am SuC (hier hatten wir bei 4/5 SuCs wo welche die warten mussten, trotz freier Plätze bei Tesla Logger)? Wer sagte die Reichweite reicht zum Umfahren locker da das SuC Netz dicht genug ist (hat uns auf der Rückfahrt laut Tesla 30min gekostet)?
Wer sagte das…? Ich glaube es war @harlem24…würde mal seine Meinung interessieren oder ggf. hat er einen Reisebericht aus der letzten Woche?

Denke der Mythos „heute schon alles so wie mit dem Verbrenner“ ist widerlegt.

BEV mit der Technik von heute jenseits von EQS und Lucid Air (ADAC top Plätze) bedeutet eben Einschränkung, Planung, Stress und Unannehmlichkeiten neben dem Stau der eh schon nervt. :wink:

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Danke für das teilen der Reiseerfahrung, insgesamt ist die ein „schönes“ und extremes Negativbeispiel.
Man darf aber nicht vergessen das an solchen Tagen und Uhrzeiten das Reisen auf derart frequentierten Reiserouten auch mit einem Verbrenner kein Spaß ist! Schlangen an Tanksäulen gibt es da auch.

Das größte Problem dürfte hier gewesen sein sich nur auf das SuC Netz zu verlassen statt auch Alternativen zu nutzen. Ich lade dann auch mal mit meiner EnBW oder EWE Go Karte mit oder ohne Roaming, je nach Anbieter. Selbst wenn das dann ca. 15 Cent mehr pro kWh kostet, macht das bei so einer Tour vielleicht 15-20 Euro pro Strecke aus. Ein Tropfen auf dem heißen Stein. Man kann auch für einen Monat auf ein Abo erhöhen. Diese sind z. B. monatl. kündbar. In meinem Fall wären das dann rund 6 Euro einmalig für einen Monat um die besseren Konditionen zu bekommen.

Wenn es geht sollte man gewisse Tage und Uhrzeiten meiden. In dem Beispiel wäre ich um 6 oder 4 Uhr losgefahren und wenn es geht an meinem anderen Tag.
Bei fast 800 km gehe ich von 8 Stunden Fahrzeit aus plus 2x 30 Minuten laden wenn alles gut läuft. Eine weitere Stunde für Verzögerungen bei der Planung oben mindestens. Das macht dann 10+ Stunden Reisezeit. Wenn ich um 16:00 übernehmen kann dann fahre ich um 6 Uhr morgens los oder eher. In der Regel kann man schon etwas eher übernehmen oder vertritt sich die Füße bis dahin oder macht vor Ankunft noch Mittag! Auch lade ich kurz vor dem Ziel noch ein paar Minuten um mit 50%+ anzukommen.
Ich fahre natürlich auch von zu Hause immer mit 100% los. Vor Ort lade ich dort wo wir unsere Ausflüge hin machen. Für die Rückreise lade ich gar nicht mehr auf 100% sondern fahre mit 50-90% los und lade beim ersten mal eher. Das läuft super entspannt.

P.S. Ich habe nur den SR und ziehe damit auch meinen WW bis 400 km eine Strecke. Geht auch easy.

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Ganz wichtiger Punkt, ist mir in DK auch aufgefallen: Kliplev - 48 Stalls, Kolding - 40 Stalls, Randers - 38 Stalls, selbst Söndervig (was wirklich ein Kaff ist) 12 Stalls.

Das funktioniert alles locker.

Nur wenn man irgendwo den Anspruch hernimmt, dass eAutos in allen Belangen besser sein müssen als Verbrenner, klappt das ein oder andere nicht.

Ich bin nicht der Meinung dass das eAuto alles besser können muss.

So lange die Vorteile weit überwiegen, stirbt keiner dran, wenn die Fahrt in den Urlaub eben 11 oder 12 anstatt 10 Stunden dauert.

Die Zeit spare ich übers Jahr locker, weil ich nie zur Tankstelle muss.

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