Ich schätze sowohl Letos Meinung als auch die von past_patrol hoch ein. Beide haben hier im Forum schon oft genug bewiesen, dass sie nicht unfundiert rumschwafeln sondern wissen, wovon sie sprechen. Die Beiträge sind also allemal interessant zu lesen. Das einzige, was ich beisteuern kann, und das tue ich fast zwanghaft bei jeder Diskussion, die sich um Allrad im Allgemeinen und Audi im Besonderen dreht, ist ein Link auf diesen Artikel: classic.motor-kritik.de/classic/ … 121501.htm
Was der Herr Hahne zu Elektroautos zu sagen hat, ist leider nicht lesenswert. Auf mein Angebot, schon im Jahr 2013 mein eigenes Model S für eine Ausfahrt zur Verfügung zu stellen, damit er sich aus erster Hand ein Bild machen könnte, kam leider nie eine Reaktion. Dieser Audi-Allrad-Artikel (aus dem Jahr 2010) hat es mir aber angetan: Bei der Lektüre gingen mir einige Lichter auf. Viel Spaß damit!
Ich habe es Amateur-mäßig als Privatier betrieben - musste ja Montags wieder Arbeiten und alles selbst bezahlen .
Bei den bikes endet die Forschung nach den Haftgrenzen i.d.R. im Kies . Damals gab es den ganzen Elektronikkram noch nicht - bis auf Schaltautomat und Anti-Hopping Kupplung musste man das selbst herausfinden - da wurde man schnell sehr feinfühlig .
Heute kommen die Leute vom track runter und fragen, was da so alles im cockpit blinkte. Die Antwort ist dann: race ABS, anti wheely, anti Schlupf / ESP …
Das wären vor wenigen Jahren alles low und high sider oder einklappende Vorderräder gewesen.
Keine Frage - man ist aus dem Stand sehr schnell durch die Helferlein - so soll es auch sein !
Heute unterscheiden sich die Guten von den weniger Guten dadurch, dass die Guten wissen, warum sie trotz der Helferlein schnell sind. Die andere Ecke ist sehr gefährlich - denn hier wird man irgendwann sehr hart auf die nach wie vor bestehenden Gesetze der Physik hingewiesen und diese Stürze sind dann heftiger.
Beim S merkt man in bestimmten Situationen fast kaum die Regeleingriffe, weil diese so fein und präzise sind, dass ich mich da wirklich drüber freue.
In der aktuellen Ct ist ein Artikel über das Model S drin. Hier wird beim AP auch bemerkt, wie feinfühlig die Lenkeingriffe sind. Das S macht das auch im Antriebsstrang VOR dem Regelbereich des ESP - das ist klar - das ESP und dessen Abstimmung beim Eingriff ist ne andere Kiste - da legen AMG und Co mehr Augenmerk drauf…müssen sie auch…
Ich empfinde die Regeleingriffe des ESP im MS wie past_petrol auch wesentlich präziser und flotter als zB in meinem S8(D2), leider hatte ich für ausführlichere „Tänze“ bisher keine Gelegenheit mangels ausreichend Schnee & (Frei)zeit. Rein was den Vortrieb angeht, muss das D-MS sich jedenfalls denke ich nicht verstecken in puncto Traktion.
Einfach ein endgeiles Moped! Die 916 und alles was bis zur 998 daraus entwickelt wurde, ist einfach traumhaft.
Was für ein Modell ist das auf den Bildern? Mit den hängenden Einspritzdüsen müßte es ja eigentlich ne 996R oder eine 998 Variante sein…oder liege ich da komplett daneben??
Ich hatte in der Tat großes Glück, die 916er Reihe auf dem Track pilotieren zu dürfen. Sie war in den 90ern und Anfang des ersten Jahrzehnts der Tesla unter den Bikes - allen meilenweit voraus…
Ich fing mit einer 748 SPS an, dann folgte eine 996 SPS F2 (Homologationsmodell für die SBK WM 2000) und auf dem Bild ist eine limitierte Auflage zu sehen - eine 998 S Bayliss.
Ich bin immer mit kurzem Steuerkopfwinkel gefahren, hatte Brembo Bremszylinder, modifizierte Bremsen (ab der 998 nicht mehr nötig), CTS-Schaltautomat, Anti-Hopping-Kupplung, Termignoni-Auspuffanlage (hier Ttian), Magnesium Felgen, GFK-Verkleidung, Austauschtank (das Original hatte ja ein Autogramm von Troy drauf…damit im Kies zu landen wäre Sünde !!!), Alu-Schwungscheibe (leichter), längere Lenkerstummel, andere Griffe, Sturzpads bla…
Reifen waren immer Michelin Slicks - mit denen kam ich am besten klar. Zum Schluß fuhr’ ich komplett Öhlins mit modifizierten Federbein hinten und eigenem setup. Reifenwärmer waren von KLS.
Jaja…ich bin auch parallel immernoch SuperMoto gefahren auf ner KTM LC4 620 SC SM - selber umgebaut. Später bin ich dann noch eine HyperMotard 3 Jahre gefahren - eine 1100 S mit anderen Nockenwellen, Termignoni, Lenkungsdämpfer - bla - damit konnte man es auch richtig stehen lassen - das war ein sehr schönes Motorrad…
Das ist exakt, was ich meine…man kann super sehen - gerade in der ersten Einstellung - wie die einzelnen Achsen regeln und wie vor allem zwischen vorn und hinten geregelt wird. Über Grund ist der Wagen etwas langsamer als er sein müßte - also leichtes wheel spin…aber man muß sich mal den Untergrund und die Fahrzeugmasse vor Augen halten.
Vom Prinzip her sind da nur die Reifen der begrenzende Faktor - alles andere kann der Wagen sehr gut…
Habe heute auf trockener Strecke kein Verkehr mal ne engere Landstrassenkurve rechts angegangen und bin im Scheitel mal auf Vollstrom gegangen, während der Lenkwinkel für den Kurvenausgang schon korrekt war.
Also es sind ja über 2t und das Ding klebt derart am Boden und brettert aus der Kurve, daß es Dich leicht nach innen zieht - dabei geht es einfach nur nach vorn…das ist schon sehr krank…