Das MIIT hat eine neue Version des Dongfeng Yipai 007 angekündigt. Dieser wird mit vier 100-kW-Radnabenmotoren ausgestattet sein, die gemeinsam eine Leistung von 400 kW erzielen. Damit ist der Yipai 007 das erste in China in Serie gefertigte Fahrzeug mit Radnabenmotoren.
Radnabenmotorenhaben zwar den Vorteil, dass keine Antriebswellen o.ä. benötigt werden.
Aber sie haben den erheblichen Nachteil der sehr großen ungefederten Massen.
In Sachen Fahrdynamik und Federung halte ich Radnabenmotoren für ungünstig.
Ja aber vorab sollte man es erst mal abwarten da die Entwickler diese Themen ja auch kennen. Vielleicht haben sie ein Lösung dafür gefunden. Ich würde ihnen eine Chance geben und wenn es einen Effizienzsteigerung gäbe, bin ich dafür denn die Verbrauchswerte müssen sinken, dann können auch die Batterien Größen sinken.
DCC schaffen heute locker 1.000 Zustände pro Sekunde und sind nicht einmal teuer. Ich sehe da kein Problem mehr. Zumindest mal was Neues im Einheitsbrei.
In dem Video deutet er etwas von einem ID.Polo-R an.
„Sehr groß“ ist natürlich ziemlich übertrieben.
Ja, die ungefederte Masse ist größer, aber das ist mittlerweile beherrschbar. Der große Vorteil ist der Wegfall der Antriebswellen und Differentiale und „torque vectoring“ gibt es gratis dazu.
Die Frage ist aber, wie laut die Motoren sind, da sie direkt an der Felge sitzen.
Bremsscheiben natürlich auch weg, das Teil sollte an allen Rädern eine elektromagnetische Bremse haben. Deepdrive hat hinten wohl noch eine Trommel drinnen, der Motor scheint auch ganz anders aufgebaut zu sein.
Nein. Das wäre nicht zulassungsfähig. Und eine elektromechanische Bremse braucht ja auch Scheiben oder Trommeln.
Ja. Scheint ein Doppelrotormotor zu sein.
Die große ungefederte Masse habe ich jetzt schon bei meinem MYP mit UT Felgen.
Das geht schon.
Die entscheidende Frage wäre für mich, ob sie den freigewordenen Innenraum gut genutzt haben. Im Grund müsste das Ding ja einen Riesenfrunk und einen sehr tiefen Kofferraum haben…
Derzeit,
wenn man 4 Motoren hat, kann man das mit der Redundanz gut argumentieren, der Ausfall aller 4 Motoren kann de facto als unmöglicher Fall angenommen werden.
Wobei der Deutsche TÜV wird wohl von den weltweiten Entwicklungen erst überrannt werden müssen bis er darüber nachdenkt.
Das ist ein Thema für Verstappen u.Co,
als Otto Normal ist das heute kein Thema mehr. Meine Uber-Felgen sind sicher schwerer als so ein Motor.
Eben, die Vorteile überwiegen.
Im umgebauten Tesla?
Mit Sicherheit nicht. Der Aufwand wäre viel zu groß. Aber stellt auch mal Serien Teslas vor mit Radnabenmotoren…
Der 007 wurde nicht von Anfang an als Radnabenfahrzeug entwickelt, sondern ist mit Verbrennungsmotor erhältlich. Von der Raumausnutzung würde ich da jetzt nicht zu viel erwarten.
Hier wird auch was zur Raumausnutzung gesagt, Platz wird frei für Mitfahrer und Gepäck…
Link
Die Motoren sind aber nur eine Komponente des Rekuperations-Systems. Man wird also sicherlich nicht hergehen, und vier getrennte Batteriemodule etc. installieren, das ergäbe wenig Sinn.
Also ist die elektronische Bremse über die E-Motoren faktisch nur eine, nicht vier. Also braucht es noch weitere mechanische Bremsen, außerdem eine mechanische Feststellbremse.
Nicht falsch verstehen, ich finde das (über 100 Jahre alte) Konzept der Radnabenmotoren toll. Also daher soll das keine Kritik am Konzept sein, nur ein Hinweis, dass es trotzdem mechanische Bremsen bedarf.
Ich finde die Diskussion interessant, ja stimmt , 2 Batteriemodule, > so what, no problem.
Man kann mehrere Batteriemodule machen, es gibt ja genug Zellen. Z.B. wäre eine 2x30kWh-Blöcke Aufteilung kein Problem, wird ja sonst auch in Batterieparks in ganz anderer Skalierung auch gemacht.
Detto redundante Verkabelung,…
Ich kann mir schon vorstellen das klappt. Redundanzsysteme funktionieren einfach.
Hat ja bei z.B. elektronischen Stellwerken für Eisenbahnen auch geklappt, die haben die mechanischen Stellwerke irgendwann abgelöst. Das gibt es 2+ Kanäle, und niemand muss mehr hinaus die Weichen mechanisch umstellen bzw. überwachen während der Zugfahrt.
Es geht ja nicht nur um die Batteriemodule, man müsste ja jeweils 2 Radnabenmotoren mit einem komplett eigenständigen Motor- und Batteriemanagementsystem verbinden. Das würde die Kosten deutlich erhöhen gegenüber einem System für alle vier Motoren.
Die Batterien sind I.d.R. modular aufgebaut, bei VW MEB-Modellen z.B. 9 Module beim 77 kWh Akku, meine ich. Aber wie gesagt, das ist ja nur ein Teil des Systems.
Hab ich geschrieben, redundante Verkabelung, und klar redundante BMS,…
So viel teurer würde das bei einer Massenproduktion nicht sein, und die Bremsen sind ja auch nicht billig die kommen weg.
BMS ist da, Batterie ist da, also Hardware ist da, Massenproduktion ist da.
und die Software ist just to do.
Das BMS von Tesla ist ja auch verschiede konfigurierbar, heute steuert ja sie auch z.B. 3 Motoren in den schnellen Teslas, oder 2 Motoren im Dual Motor, oder nur einen Motor in den RWD. Also Konfigurationen gibt es heute schon.
Ich denke das Teure sind die Motoren, und wenn ich schon 4 nehme, dann nutze ich das maximal aus.


