Da wäre die jährliche Wartung aber billiger gekommen:
Deshalb deckt die Toyota Relax Defekte an der Batterie für ein Jahr ab, wenn der Batterietest bei der Inspektion bestanden wurde und das bis zu einem Fahrzeugalter von 15 Jahren und einer Laufleistung von 250.000 km.***
Soll doch jeder kaufen, was er/sie will. Gern auch PHEV, irgendwer muss die ja kaufen. - Gab auch genug Leute, die noch lange am Blackberry festhielten wg der langen Akku-Laufzeit und der haptischen Tastatur. Irgendwann gibt’s halt nur noch Smartphones bzw. BEV und dann gibt’s auch nix mehr zu entscheiden. That’s the way life goes.
Warum man sich mit PHEV den E-Auto-Markt kaputt macht:
Man hat immer die Wahl:
gute Zyklenfestigkeit
hohe Leistung
Preis NCA / LiTitatanat (Preis x 4)
Du kannst zwei Stück wählen.
Also einen mind. 60kWh Akku für das 2 Tonnen Auto, wenn es flott sein soll. > BEV.
Mit einem 20kWh Akku spart der Hersteller aktuell 4000€ ?
Da wünsche ich viel Spass, für das Geld einen Verbrenner einzubauen UND auch noch besonders hochwertige Zellen zu kaufen.
20kWh + Verbrenner bring keinen Gewichtsvorteil im Vergleich zu 60kWh BEV. Aber Nachteile beim Packaging und Luftwiderstand.
Die Akkus zu schonen geht nur, wenn ein Verbrenner mitläuft, weil der 20kWh Akku halt in der Spitze kurzzeitig nur 80kW liefern mag.
Das sind dann 100PS (Spitze) für 2 Tonnen. Und rund 25PS Dauerleistung.
Bei Voll-Last ist der Akku dann in 15 Minuten leer.
Das macht der Akku nicht oft mit.
Lösung en:
Verbrenner läuft im Standby warm und wird warm gehalten. Kat Elektrisch heizen. Der Verbrenner kann dann kann bei Lastspitzen hochdrehen.
Verbrenner läuft nicht, und muss bei Lastspitzen schnell einspringen. (Grüße an die Kopfdichtung und ggf. Turbo sowie die Mitmenschen, die dann leckere Kohlenwasserstoffe schnüffeln)
Auspuff muss dann nach vorne, vor den Frischlufteinlass, damit der Fahrer mit Vollgas sparsam ist
der Akku muss das halt wuppen. Auch bei kaltem Akku. > Lithium Plating, Akku leidet massiv.
Der Markt fordert Ansatz 3. Also sollte das Auto die Leasingdauer überstehen.
man nehme 10-20% „Verstecke Kapazität“ als Alterungsreserve.
Wenn die Degradation sichtbar wird, ist der Akku eigentlich schon auf 80% runter. Ab 70% geht es dann nochmal deutlich schneller bergab, weil dann ein faktisch 14kWh-Akku die Leistung bringen muss. Die „Herstellergarantie“ 80% SOH schafft der Akku dann knapp. Obwohl wenn er technisch am Leasingende vielleicht nur noch 60% hat, bezogen auf die „Eingebaute“ Kapazität.
Wenn die Akkus verrecken, sind die Kunden kuriert, und kaufen danach sicher KEIN BEV sondern einen ordentlichen Verbrenner.
Ziel (von 2020) erreicht.
Mittlerweile hat man wohl erkannt, das der Verbrenner ein „totes Pferd“ ist, von dem man absteigen muss.
Aber die ganzen „vergifteten Pfeile“ (PHEV) hat man jetzt verschossen, und die werden Wirkung zeigen und den Ruf der Akkutechnik massiv beschädigen.
Das Einzige was hilft ist jetzt SCHNELL E-Autos in den Markt drücken, damit man zeigen kann, das alte BEV funktionieren PHEV aber nicht.
Das war doch noch eine andere Generation von Akkus. Die neuen LiFePo bekommst du doch kaum platt.
Sagen wir mal 2 Vollzyklen pro Tag:700 pro Jahr wären 10 Jahre bis der SoC auf 80% runter wäre…
Im BEV sind die Lade und vor allem die Entladeraten oft weit grösser wie 1C und damit altern die Akkus schneller wobei auch da wird man moderne nur selten „vom Fahren“ platt bekommen…
Deswegen dominiert bei EVs allgemein ja auch offenbar die kalendarische Alterung.
Allerdings werden PHEV-Akkus idR ja auf 100% geladen, sie altern dadurch auch schneller kalendarisch.
Aber gut, auch im Tesla scheint der typische Akku ja keine 10 Jahre zu halten… bin eh mal gespannt, wie sich das bei Wenigfahrern so entwickelt.
Dies sagt ChatGPT dazu: "Entwicklung von PHEV-Verkäufen
H1 2025: PHEV-Verkäufe stiegen um 26,5 % auf rund 2,13 Mio. Fahrzeuge.
Marktanteil: Ihr Anteil an den NEV-Verkäufen sank von 41 % auf 39 %, da BEVs schneller wuchsen.
Sommer 2025: Ab Juli zeigten PHEVs die schwächste Wachstumsrate seit 2021 – nur +2,8 % YoY, während BEVs um 47 % zulegten.
Oktober 2025: PHEVs inkl. EREVs erreichten 605.000 Einheiten, nur +3 % YoY, während BEVs über 1,1 Mio. Einheiten verkauften.
Trend: PHEVs stagnieren zunehmend, da viele Käufer direkt auf BEVs umsteigen."
Nach meiner Recherche enthalten diese Zahlen für PHEVs auch die EREVs.
Selbst von den Herstellern werden PHEV/EREVs als Brückentechnologie deklariert. Die Frage ist nur, wie lang der Zeitraum für die Überbrückung ist. Ich denke, in 2035 wird man nur noch wenig von PHEV/EREV hören. Da sehe ich selbst Vollhybride und reine Verbrenner als die relevantere Technik für Nischen an.
Um mal wieder zum Thema zurück zu kommen: ich glaube, dass die deutschen Hersteller nach 8 Jahren Model 3 so langsam aufschließen. Aber sich die Autos trotzdem noch anfühlen wie aus dem letzten Jahrzehnt. Ich kenne kein deutsches Auto, das in dem Details annähernd so modern und einfach zu bedienen ist wie das Model 3. Ich fahre derzeit übergangsweise einen BMW X1 Plug-In - das Ding erfordert mir einfach zu viel Aufmerksamkeit. Vom kompliziert einzurichtenden Zugang per Handy bis zu den 3 Displays (inkl. Head-Up), auf denen alles doppelt bis dreifach dargestellt wird. Dafür kommt man an die Handyablage nicht ran und nach jedem Softwareupdate (immerhin inzwischen OTA) sind alle Einstellungen verstellt. Und von solchen Details gibt’s einfach Dutzende, und das nervt.
Davon abgesehen bringen mich die Konfiguratoren deutscher Hersteller um den Verstand (Audi Q4 konfigurieren ist eine Katastrophe und treibt einen in den Ruin - für ein kleines SUV stehen dann schnell 75k auf der Rechnung).
Und generell ist es jetzt keine sooo dolle Leistung, 8 Jahre nach dem Model 3 Release Autos auf den Markt zu bringen, die fast so gut sind wie ein Model 3, aber 50-100% mehr kosten.
welcher Hersteller hat den bei uns schon LFP im PHEV?
Mir fällt auf Anhieb keiner ein.
Die Audis haben Akkus um die 20 bis 30 kWh, rekuperieren aber mit bis zu 88 kW.
Das ist deutlich mehr als 1C und wie die geheizt werden, weil ich auch nicht.
Sonst sind leider kaum Daten zu finden.
In jedem Fall sind die Akkus beim PHEV deutlich höher belastet, als beim BEV und die Laufleistungen, bei hohem elektrischen Anteil, sind definitiv deutlich kürzer.
Ich ziehe mal einen Vergleich Smart#1 versus VW ID3, um von „Tesla-Bias“ unvoreingenommen zu sein:
Der Smart ist um Klassen besser im Look, moderner, und VW ist auch hier 5 Jahre hinterher. Bei Smart ist alles drin, und sehr gut verarbeitet, und flott; bei VW, naja nicht schlecht…
Und beide sind vergleichbare Hatchbacks derselben Klasse, und im Preis
Deutschland liefert sicher gute E-Autos, aber nur im Vergleich mit den jeweiligen Verbrennerkollegen der gleichen Serie, Head to Head mit China sehe ich das nicht so.
VW ist was für Rentner geworden.
Also zum neuen ID Polo gibt’s ja mittlerweile einige Videos bei der Mitfahrt und auch die Leistungsdaten. Im Prinzip wäre es von der Größe genau das, was ich suche. Kofferraum größer wie bei id3 (!), Anhängerkupplung möglich, Fahrkomfort wohl sehr angenehm. Also für einen 2 Personen Haushalt perfekt. Da wo mir mein M3 zu groß und sperrig ist. Jetzt kommt leider das “aber”. Maximale Akkugröße 54kWh. OK, das wäre noch die Schmerzgrenze, die ich eingehen könnte. Aber in Kombination mit DCT Max. 130 kW bin ich halt raus. Ich denke vom Komfort und Platz kann ich da locker auch Urlaubsfahrten machen. Aber da sind mir die Pausen dann doch zu lang.
Kurzum, geht Langstrecke und kleines E-Fahrzeug noch nicht optimal. Daher wird man “gezwungen” ein großes Fahrzeug zu kaufen, was man eigentlich nicht braucht.
Schade, denn sonst fände ich den ID.Polo richtig top!
Also mein Model 3 11/21 hat auch “nur” einen 55 kWh Akku und Ladeleistung war ähnlich. Wir sind damit gut und in der Urlaub gekommen. Wenn du ne gute Ladekurve hast, wäre das für mich kein Ausschlusskriterium.