Das Model S ist vollgasfest

Guten Morgen die Damen und Herren Gleichgesinnten und Weltverbesserer.

bin heile retur gekommen. Tesla-Zählung hat ergeben auf der Hintour: in Deutschland 5 Tesla. Holland: 10. Belgien: 11. Frankreich: 8. England: 2.
Rücktour: England: 3, Frankreich: 5, Belgien: 10, Holland: 12, Deutschland: 3.

Hat mir zu denken gegeben. Entweder waren alle deutschen Tesla gerade am Laden oder die Herrchen arbeiten, um sich die enorme monatliche Belastung leisten zu können.

So. Muss wieder knechten.

Grusz.

Mücke

Bin gestern 1300km gefahren und ja, es geht problemlos, dass man die ganze Zeit 180 bis 210km/h fahren kann, dass bei -5 Grad aber trotzdem die Leistung stark zurück gefahren wird, ist nicht so schön. Das Beschleunigen wird damit schon zäh und erschwert es an den Verbrennern vorbei zu ziehen, wenn die auf die mittlere Spur zurück wechseln.

Auch wenn die Leistungsbegrenzung bei Ankunft am SuC noch in voller Höhe aktiv war, hat er trotzdem immer mit 114 bis 116kW geladen.

völlig normal bei 13% SoC …

Das war auch schon bei 50% so.

Es fängt normalerweise bei etwa 50 % an dass die Leistungsbegrenzung kommt, bei niedriger Batterietemperatur auch darüber.

Macht ein Durchschnittstempo von 190 - 200 km/h ohne Laden und die Fahrt hat 6 Stunden 40 Minuten gedauert, plus Ladepausen natürlich. Aus reiner Neugier: wieviele SUC-Ladungen hast Du gebraucht und wie hoch war dein Durchschnittstempo inklusive Laden? Ein Freund möchte gerne wissen, welche Strecke Du genau gefahren bist, weil er auch mal wieder 1300 km mit durchgängig 200 km/h fahren möchte.

Kann man hier nachvollziehen. Auf dem Hinweg gemütlicher, mit 3x Laden über die A61 und zurück flotter mit 4x laden über die A3.

Was nur für die recht alten 85er gilt, wie Du einen hast und ich mal einen hatte.
Hier geht es aber um die Erfahrung aus einem 85D. Die Begrenzungen haben sich durch Entwicklung über die Jahre verändert, und lassen sich so pauschal nicht sagen.

Die Leistungsbegrenzung war sicherlich aufgrund der Temperatur der beiden Rotoren der Asynchronmotoren die bauartbedingt nicht so gut zu kühlen ist. Der Akku selbst war bestimmt bei den Außentemperaturen nur mäßig warm und daher volle Ladepower.
Bin gespannt wann Teslas Motortechnologie vom hinteren M3-Antrieb auch bei S&X Einzug hält. Dann wird es sicherlich auch voll Power für Zwischenspurts jenseits der 200 geben.

Gestern nach dem Schi fahren bin ich ständig in die Begrenzung reingefahren, nur ein paar mal 100 bis 170 mit dem Verkehr mitbeschleunigt und schon kamen die gelben Begrenzungen ins Spiel. Sehr unwürdig für ein 100.000 Euro Auto (S90D, 2016).

Frage mich, ob es ein Tuning gibt für das Kühlsystem um die Kühlkapazität zu erhöhen. Wisst Ihr da was?

Könnte es sein, dass der Akku nach dem Skifahren zu kalt war?

Gruß Mathie

Mhh, nein, bin zuerst den Berg runter, ca. 15min mit viel Reku und schon beim Wegfahren war er so warm die Reku immer funktioniert hat.

Ist mir aber schon öfters aufgefallen, ist etwas enttäuschend allgemein und für so eine teures Auto. Würde sehr gern den Kühler tunen lassen, aber habe dazu nix im Forum gefunden. Ein Tajcan ist mir leider zu teuer, aber der addressiert genau das, natürlich auch ein Model 3.

Wo darf man in Österreich 170 km/h fahren? Und warum gibt es hier einige, die schon bei geringen Belastungen ihrer Fahrzeuge über obere Begrenzungen klagen (meist mit dem Hinweis auf 100.000 €)? Ich kann das nicht so recht nachvollziehen, was hierfür die Ursache sein könnte. Dieser Herr hier hat wohl das Problem jedenfalls nicht oder nur in unwesentlicher Form, vielleicht hilft Dir das Video:

Aber ansonsten: Wenn du rausgefunden hast, wie du alte S90D Motore per Tuning besser kühlen kannst, sag Bescheid.

Schön, dass es im Video funktioniert, umso mehr wundere ich mich ja warum es bei mir nicht geht länger über 160-180 zu fahren. Natürlich nur, wo es erlaubt ist.

Natürlich werde ich posten falls ich jemanden finde, der das kann, irgendwie gibt es kaum echtes Tuning für e-Autos, Kreisel hat ja leider nur ein paar Vorzeigeautos verbessert, wie den e-Golf mit mehr Kapazität versehen bei gleichem Batterievolumen.

Ist bei meinem ( auch ein S90D Facelift ) auch so.
Ob der Wagen nun 230 oder 250 läuft ist mir relativ gleich, so hohe Geschwindigkeiten brauche ich im Alltag nicht (mehr).
Dass die Leistung schon einbricht wenn man mal auf der linken Spur „mitfährt“ und 3…4 mal von 120 auf 180 beschleunigt ist allerdings schon ein wenig frustrierend. Klar ist das im Alltag irrelevant, klar muss man das nicht unbedingt haben, klar kann man sich das abgewöhnen. Hab ich, zu 90%, aber eben nicht zu 100%. In den seltenen Momenten wo man mal Spass hätte am Schnellfahren, nervt das.

Ich mag den S90 im automobilen Alltag sehr (!) mittlerweile. Gestern (Sonntag .-> ) hab ich meinen 15 Jahre alten Maserati V8 mal wieder aus der Garage geholt. Das macht schon auch sehr großen Spaß. Grollen, Fauchen, Kreischen, mit der Hinterachse wackeln :slight_smile:

Hey. Pubertäre Anwandlungen, meinetwegen. Aber ohne dieses „Große-Jungs-Gen“ gäbe es auch keine Firma namens Tesla.

Halb belustigend, halb tragisch, mit was man sich in Deutschland aufgrund eines solchen Relikts aus der Vergangenheit noch rumschlagen muss. Wer im sonstigen Europa mit dem Verkehr mitschwimmt, wird zu keinem Zeitpunkt eine Leistungsbegrenzung in einem ordnungsgemäss funktionierenden Tesla Model S angezeigt bekommen.

Selbst bei Passfahrten mit Anhänger kriegt man das nicht. Da dreht der Rotor ja nur langsam, und da liegt ja das Hauptproblem der Kühlung.

Hm, könnte insbesondere ein Problem der D-Modelle durch den 2. Motor zu sein. Mein P-nur-Heckantrieb zeigt dieses Verhalten nicht. Da kann ich bestimmt 5 x 100-180 km/h durchbeschleunigen ohne dass eine Begrenzungslinie kommt. Bin vor 2 Wochen Hamburg-Kiel-Hamburg gefahren, war schön frei. Die ganze Zeit um die 180-200 km/h gefahren, keine Einschränkung gesehen. Auch nicht wenn ich abbremsen und wieder durchbeschleunigen musste. Ich muss mich schon kräftig anstrengen wenn ich mal die gelbe Linie sehen will. Es sei denn der Akku hat einen tiefen SOC.

Kannst man durchaus so sehen. Nur: Weshalb schreibst Du dann in einem Thread mit, in dem es um die Vollgasfestigkeit geht, und das vor allem auf der BAB? Die gibt es nun mal - und da wird aktuell abschnittsweise auch schneller gefahren als im übrigen Europa. Um uns, die das nun mal ärgert, mitzuteilen was für in Vergangenheitsdenken verhaftete Vollidioten wir sind :wink: ?

Belustigend, vielleicht auch tragisch, ist irgendwie ja auch jedwede Oberlehrermentalität. Nicht wahr ?

So ne Vergleichsfahrt wäre ja schon mal recht interessant.
Aber - naja - dafür ist mir der Aufwand dann doch zu hoch :wink:

Auf der einen Seite hast Du recht, bei BEVs, bzw. bei Tesla gibt es Leistungs-Beschränkungen, wenn die Temperaturen, der SoC oder ähnliches nicht stimmen.

Auf der anderen Seite sind auch Verbrenner nicht in jeder Situation vollgasfest. Wenn Du einen Verbrenner kalt direkt auf 6000 Umdrehungen oder mehr hochjagst, dann klappt das zwar erstmal, aber wenn Du das jeden Tag machst, dann ist das Ding irgendwann schrott. Irgendwann kann 50.000-100.000km sein, was weiß ich. Es ist auf jeden Fall Gift für den Motor.

BEVs achten halt viel mehr auf ihre Lebensdauer, vor allen Dingen die des Akkus. Im Vergleich dazu gibt es komischerweise bei Verbrennern keine Begrenzung bei kalten Temperaturen, niedrigem Ölstand usw.
Grund wird sein, daß die wenigsten es in den 2-3 Jahren Garantie schaffen, den Antrieb zu schrotten. Bei BEVs beträgt die Garantie aber 8 Jahre, da muß man schon sorgsamer sein.