Das es noch keine Thread für den ix5 G65 gibt hier mal die News die gestern ja schon etwas weiter oben kamen:
Laut der Übersicht kommt der Elektro-X5 mit einem wahren XXL-Akku, denn der Hochvoltspeicher wird offenbar eine (Brutto-) Kapazität von 147,8 kWh haben und damit deutlich mehr Energie als jeder andere Elektro-BMW vor ihm.
Der Neue Klasse-X5 wird außerdem ausgesprochen kraftvoll, denn gemeinsam kommen die E-Maschinen an Vorder- und Hinterachse auf eine Systemleistung von 577 PS sowie ein System-Drehmoment von über 800 Newtonmeter.
Hier mal die Übersicht aus dem Link was alles kommt:
Da sieht man was das bissl mehr Höhe der Zellen ausmacht, da kommt wahrscheinlich noch ein „kleiner“ mit über 100 kWh. Dass der i5 aber weniger als der kleine im i3 hat ist peinlich. Das geht ja noch gute 3 Jahre dann so.
Ist zwar der IX3 Faden, gilt aus meiner Sicht aber für beide. Ich finde die Entwicklung geht komplett in die falsche Richtung. Sry das so zu sagen, aber ähnlich wie komplett überzogene Leistungswerte bei BEVs (die aber keinen sonderbaren Mehraufwand verursachen) ist jetzt anscheinend bei manchen deutschen Marken das Motto “hau den größten Akku rein den du finden kannst”. Hat mit Umweltaspekten halt auch leider nichts mehr zu tun, ein vermutlich 3t SUV zu produzieren mit einem Akku, der zu 80% der Nutzungszeit nur zu 25% benötigt wird nur um irgendwelchen irren Petrolheads verkaufen zu können, dass man mit dem BEV dann garantiert auch auf der deutschen Autobahn im Winter gemütlich 350km mit 200km/h rasen kann. Sry aber das finde ich ehrlicherweise absurd und geht aus meiner Sicht komplett gegen den Gedanken eines elektrisch betriebenen sparsamen und umweltfreundlichen Fortbewegungsmittel.
Über 150 kWh kann man diskutieren, aber „großer Akku“ spielt für mich (ohne eigene Lademöglichkeit zu Hause oder auf der Arbeit) eine Rolle. Dabei geht es nicht so sehr um Reichweite (ich mache auf der Autobahn eh alle 2-2,5 STunden Pause und kann dann nachladen), aber im normalen Alltag reduziert es einfach die Häufigkeit der Ladestations-Besuche. Ich lade lieber einmal 40 Minuten als 2x20 Minuten, denn dann entfällt eine Anfahrt und ich habe die 20 Minuten dafür eingespart.
Darum ging es dem durchschnittlichen Autofahrer noch nie. Nur wenige haben geglaubt, mit ihrem E-Auto den Planeten zu retten – die meisten wollen schlicht ein gutes Auto fahren.
Naja ich sehe es leider eher so: wo früher bei D Autos einfach die Technik die Vorreiterschaft begründete (tolle Motoren, Effizienz, Verarbeitung) wird anscheinend weil man überall eben diese verloren hat nurmehr wie im Zahlenquartett mit Extremen gearbeitet (Beispiel neuer Cayenne mit über 1000PS). Anstatt für den Fahrer das beste Erlebnis zu bieten (flüssige Software, tolle Verarbeitung, gute Langzeitnutzbarkeit) stehen nurmehr praxisferne Zahlen im Vordergrund, die dem normalen User kaum Mehrwert bieten. Das ist halt aus meiner Sicht derzeit auch die “Realität” - und ich bin jetzt 20 Jahre D Autos gefahren, der Tesla ist mein erstes nicht-deutsches (obwohl in D gebautes ) Auto ausser meinem seligen ersten PKW, dem Mazda 121 in violett…
Genau das sehe ich anders. Deutsche Hersteller stehen nach wie vor für herausragende Fahrwerke – inklusive ausgefeilter Wankstabilisierung, moderner Mehrkammer-Luftfederung und Hinterachslenkung. Dazu kommen Assistenzsysteme, die tatsächlich entlasten statt zu nerven, exzellente Sitze und eine überzeugende Geräuschdämmung.
Vor diesem Hintergrund stellt sich für mich die Frage: In welchen Disziplinen ist die ausländische Konkurrenz hier wirklich führend? Ein deutsches Auto fahre ich auch bei 180 mit einem Finger am Lenkrad und voll funktionsfähigen Assistenten.
Ich bin von einem deutschen Fahrzeug zu Tesla gewechselt, weil die deutschen Hersteller damals kein überzeugendes E-Auto im Angebot hatten. Inzwischen bin ich – auch aus Enttäuschung und wachsender Ernüchterung – wieder zu einem deutschen Fahrzeug zurückgekehrt.
Davon hat der IX3 genau - gar nichts. Ich fahre einen Juniper und kann an dem Fahrwerk nichts aussetzen. Mag früher anders gewesen sein, weiss ich nicht. Was du ansprichst sind alles absolute Luxus-Features, die in Summe vermutlich nicht einmal 5% der gebauten Autos eingebaut haben. Konkurrenz belebt ja das Geschäft und gerade Autos wie der IX3 und vielleicht auch der IX5 wären vermutlich nie entwickelt worden, wenn in China nicht so massive Konkurrenz aufgebaut worden wäre. Und ganz ehrlich: wer kauft(e) jemals ein Auto nur wegen dem Fahrwerk.
Nicht nur für dich…für alle die was ziehen wollen und keine E Fahrer Romantiker sind😉
Was ich auch hier spannend finde…es wird weniger über das Fahrzeug gesprochen sondern über „was wer braucht“?!
Nunja BMW liefert eben den MX Nachfolger. Wo ist bun das Problem?! Auch das MX war damals zu gross, komplex und mit den FW eigentlich sinnlos?! Aber es hatte seine Fanbasis und ich fand es mega!
Und der iX5 ersetzt eben viele Verbrenner die genauso unsinnig sind als SUV. Generell sind SUVs unsinnig sber wir fahren sie dennoch alle?!
Somit der iX5 ist eben mit 150 kwh Akku eine Ansage und wenn er nun etwas weniger Verbraucht wie der iX sind wir in der sehr genialen 1.000km oder mit Hänger 400-500km Klasse.
Top das man sich traut das so zu machen. Ein würdiger MX Nachfolger!
Ich weiß noch als Nio die große Werbetrommel gerührt hat mit ihrem 150 kWh Semi Solid State Akku, der es aber nie in Serie geschafft hat. Gab damals auch Berichte das der CEO von Nio im ET7 eine 1000 km Strecke ohne Nachladen geschafft hat. Das schafft der aktuell iX3 auch schon beinahe mit “nur” einem 108 kWh Akku. Und das als SUV, der ET7 ist eine Limosine.
Jetzt bringt BMW einen 150 kWh einfach mehr oder weniger still und heimlich raus. Wahnsinn!
Wenn da echt 140kWh nutzbar rauskommen und man von zirka 15% Mehrverbrauch als beim iX3 ausgehen würde, stehen da also gute 100km mehr WLTP als beim iX3.
Ein i5 mit Heckantrieb könnte bei selber Batteriegröße sicherlich bei 1050km WLTP spielen. Das wäre schon irre.
Zudem muss man nicht zweimal den Akku sinnfrei aufwärmen. Große Akkus sind für alle Laternenparkierer ein großer Segen. Die Denke ich brauche nur einen kleinen Akku gilt nicht für jeden. Vorteil, schon heute kann sich jeder der will einen kleinen Akku kaufen.
Große Akkus verbieten ist wie ein Tempolimit fordern. Einfach bereits heute selbst handeln statt anderen die eigene Lebensweise aufzudrücken. 150kWh+ Akkus gehört sicherlich die Zukunft und fördert die Elektromobilität losgelöst vom Bio ohne Heizung Image.