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Bestellung für Herbst 22 Leasing/Kosten

hallo zusammen, mein name ist bernd bin 33 jahre alt un 2 facher familienvater :slight_smile: ich komme aus dem landkreis hohenlohe in bw, seit einigen wochen bin ich stiller mitleser hier im forum,
zur atuellen fahrzeugsituation fahren wir einen jeep grand cherokee 3,0 diesel, dieser läuft im herbst nächstes jahr aus!
jetzt liebäugeln wir mit dem model x dual, dieser soll ja im herbst ein facelift erhalten! sehr interessantes auto auf jeden fall, was uns noch etwas abschreckt, ist das händlernetz, mächster telsa store wird mir in stuttgart angezeigt (65km fahrtstrecke) und die leasingrate (gewerblich) von stolzen 1300€ im monat bei 48monaten und 20tkm/jährlich,
der gc hat gerade mal die hälfte gekostet!
wieviel kostet der telsa wirklich wen ich wartungen/inspektionen und strom/diesel und kfz steuer und den umweltbonus etc gegenüberstelle? wie sind die erfahrungen mit der reichweite (haben schon einige beiträge darüber gelesen) sowie die anfälligkeit des wagens allgemein? habe keine lust 4x im jahr die 65km zu fahren nur weil irgend eine lampe an ist oder auch einen grösseren defekt!
ich freue mich über allen input!
ach ja und geladen wird vorerst an der steckdose!

lg driver

Ich fahre seit 12/2017 ein Model X 100D. Ich habe nach 171.000 km einen Durchschnittsverbrauch von 25,1 kWh/100 km über die Gesamtlaufleistung. Dazu muss man wissen, dass ich in Deutschland idR 140 km/h fahre, aber oft auch in AT, CH und auch in NL/DK/SE/NO unterwegs bin. Vermutlich fahre ich daher im Durchschnitt eher max. 120-130 km/h.

Die Ersparnis kannst du dir mit o.g. Verbrauch gut selbst ausrechnen, am besten eine kleine Excel aufbauen. Den kWh-Preis bei dir zu Hause kennst du, die Verbrauch des jetzigen Wagens ebenso sowie dessen Verbrauchskosten.

Versicherung bezahle ich 1.810 EUR/Jahr bei eMover (VK/TK). Steuer sind 0 EUR, da BEV.

Vom dauerhaften Laden per Schoku-Dose zu Hause möchte ich explizit abraten, dafür ist diese nicht ausgelegt. Günstig ist der Einbau einer CEE-Dose. Das Wallbox-Förderprogramm der KfW ist leider ausgelaufen.

Und ansonsten: Suche fleißig hier im Forum. Findest so gut wie alle von dir angesprochenen Punkte. Das MX finde ich persönlich fürs Leasing unattraktiv, habe es daher damals gekauft.

Servicenetz: Für mich ist das kein Problem, da es in München zwei Service Center gibt.

Verschleiß: Auf eigene Kosten habe ich die MCU2 sowie CCS nachrüsten lassen, beides entfällt natürlich bei den neuen Model X. Außerdem einmal eine Verschlusskappe an den Falcon Wing Doors (20 Euro) sowie einen neuen AC-Lader nach etwa 120.000 km. Ich meine der hat gut 1.500 Euro gekostet.

Leasing war bei Tesla schon immer viel zu teuer.

Dafür kann man beim Kauf, durch den geringen Wertverlust einiges sparen.
Auch mit einer Finanzierung fährt man wohl immer noch viel günstiger als mit Leasing.

Zur Zuverlässigkeit des neuen Model X kann dir leider keiner etwas sagen.
Insgesamt ist die Qualität bei Tesla aber schon sehr gut geworden.

Davon abgesehen dass ehrlicherweise der Verbrauch so nicht ab Steckdose gemessen werden kann, da kommen noch Ladeverluste und Verbräuche im Stand dazu. Die Autos von Tesla werden laufend effizienter teilweise per Software Update.

Mein Longrange Model X aus dem Mai 2019 hatte beispielsweise schon unter 22 Kilowattstunden pro 100 km (im Display 217 Wh/km)

Ja, die Instandhaltungskosten sind erstmal nur die Zeit die man eventuell investieren muss um den Wagen zum Service zu fahren. In den letzten Monaten wurde der Service aber wieder deutlich besser und viele Dinge werden vor Ort erledigt.
Der Tesla Service kommt zur Arbeitsstelle oder erledigt die Arbeiten vor der Haustür und man hat so keine Umstände, da die Termine in letzter Zeit auch sehr kurzfristig abgearbeitet wurden. Da die 4 jährige Garantie und auch die Kulanz meiner Meinung nach für Tesla spricht kaufe ich guten Gewissens wieder einen. Die Qualität wird immer besser aber eventuell sind die Autos aus Amerika wieder unterschiedlich, manche sehen so gut wie nie ein Servicecenter und manche haben doch öfter mal ein Problemchen unser aktuelles Model 3 aus Shanghai wird voraussichtlich nie ein Servicecenter sehen. Das Model X ist schon eine besondere Klasse, ich würde es wieder kaufen oder auch finanzieren aber keinesfalls leasen. Die Reichweite ist bei normaler Fahrweise (130 kmh) auf der Autobahn auch mal kurz 150 kmh gut über 350 km und ohne Einschränkungen und voll beladen.

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Danke für die Ergänzung. Beeindruckend, wie die Effizienz verbessert wurde und wird. Hatte ich bei mir vergessen zu erwähnen, dass ich natürlich einen „Oldie“ (Pre-Raven) habe.

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Hey, danke mal für den Input, Kaufen kommt leider nicht in frage… ich werde mich mal persönlich im Tesla Store erkundigen… telefonisch leider eine Katastrophe… :frowning: hat jemand Erfahrung was es noch Prozente gibt aufs Leasing? Oder sind es fix Preise die auf der Homepage angegeben werden…?
Lg

Es gibt bei Tesla idR keine Rabatte, auch nicht beim Leasing. Manchmal gibt es Leasing-Sonderaktionen mit einem niedrigeren Zins (gab vor längerer Zeit mal 0,49%), das war’s aber auch schon.

Ich schreibe „in der Regel“, weil es selten auch mal Ausnahmen gibt. Zum Beispiel beim Model 3 am Qaurtalsende oder früher beim Model X, wenn bereits produzierte, aber nicht verkaufte Fahrzeuge auf dem Schiff gen Europa waren und Käufer:innen gesucht wurden. Aktuell beim MX aber keine Rabatte, weil es ja de facto auch keine neuen Model X in Europa gibt. Das wird sich Stand heute noch mindestens 1 Jahr hinziehen.

Wenn du nur ein höheres Auto mit genügend Platz willst schau dir auch mal das Model Y an. Da kannst du auch online direkt eine Probefahrt vereinbaren die am selben Store ist und anschließend auch mit den Mitarbeitern über Model X und co. etwas quatschen.

Ich zumindest empfinde das Model Y als total ausreichend für deutsche Straßen, das X ist doch schon extrem groß (und teuer).

Vorsicht! Es kann bei Tesla zu signifikanten Preissprüngen kommen. Das Model X wurde z.B. 2018 quasi über Nacht gute 30 TEUR günstiger. Das muss sich nicht wiederholen, ich will nur darauf hinweisen, dass aus meiner Sicht bei einem Tesla das Thema Wertbeständigkeit vorsichtig betrachtet werden sollte.

Es gibt leider Anwendungsfälle, in denen das Model Y nicht geeignet ist. Bei mir sind zwei z.B. sehr relevant: Ich ziehe einen Anhänger mit 1,9 Tonnen, das geht beim Y nicht. Und ich benötige eine 7-Sitzer-Konfiguration, die es beim Y noch nicht gibt.

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dan wird sich ja auch die leasingrate dementsprechend anpassen :wink:
vielen dank mal,
ja ich brauche den wagen auf jeden fall ende nächstes jahr… ansonsten noch mal 4 jahre diesel fahren :wink:

Das wird wahrscheinlich das KO-Kriterium sein; es ist eher nicht davon auszugehen, daß Du bis Ende nächsten Jahres noch einen neuen MX bekommst, wenn Du bisher nicht mal bestellt hast. Aktuell liegen die geschätzten Lieferzeiten selbst für Besteller, die schon vor einem halben Jahr bestellt haben bei „Ende 2022“ laut Tesla…
Zum Thema Leasing könntest Du es ggf. mit einem externen Leasing-Anbieter versuchen; die haben manchmal bessere Konditionen. Ich habe damals gekauft und würde es nicht wieder tun, da über Nacht der Neupreis dann ein Jahr später um ca. 30.000 EUR gesenkt wurde, was den Wiederverkaufswert erheblich gedrückt hat. Mir ist es aktuell egal, weil ich ja nicht verkaufen möchte, aber wenn man häufig die Autos wechselt (wegen Laufleistung etc.), dann kann das ins Auge gehen. Aktuell gibt es ja auch wieder recht willkürliche Sprünge der Verkaufspreise (dieses Mal in die andere Richtung; über Nacht 5000 EUR teurer beim Model X).

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Zuletzt ist das M3 SR teurer geworden, kurz davor das MS und als nächstes wird das MX P bestimmt teurer. Die Preise vom MX waren vor dem mega Preissturz bei über 150 k. Euro. Die 110 k für das MX stehen da schon Monate lang, da erwarte ich erstmal keine Senkung.

Da kannst du beim Model X LR durchaus Recht haben.
Bei dem würde ich auch mit einer deutlichen Preisreduzierung rechnen, wenn die Nachfrage mal unter Produktionskapazität fällt.
Beim Model X Plaid finde ich den Preis aktuell schon recht gut und glaube nicht, dass der so stark fallen wird.
Nur beim Model 3 kann man aktuell wohl garnichts falsch machen.

Ist natürlich alles nur geschätzt.

So lange die Autos nicht geliefert werden können, fallen die Preise bestimmt nicht.
Sobald der erste große Schwung durch ist und die Nachfrage nachlässt, würde ich beim LR auf jeden Fall mit deutlich fallenden Preisen rechnen.
Ist wohl nur die Fragen, wann es so weit sein wird.

Von dem noch nicht realisierten „Verlust“ könntest du bei den aktuell sehr hohen Preisen und weil es keine Neuen gibt, bestimmt einiges wieder gut machen.
Ich gehe mal davon aus, dass die Preise für gute Model X nur noch steigen werden, bis die neuen in halbwegs ausreichenden Mengen verfügbar sind.
Wenn einem die Finanzen dabei wichtig sind, könnte man schon im nächsten Jahr über einen Verkauf nachdenken.
Könnte dann nur schwierig einen adäquaten Ersatz zu bekommen.

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ich lese immer wieder das thema reichweite… die nächstes jahre werden wir nach wie vor einen verbrenner zusätzlich in der garage stehen haben.
aber hier ist immer wieder die rede von reisegeschwindigkeiten auf der bahn von 120-140 kmh… aktuell fahren wir mir dem cherokee eine reisegeschwindikeit (so wie es der verkehr eben zulässt) von 160-180 kmh… wie sind hier die erfahrungen zwecks reichweite?
ich meine die grosseltern wohnen zb 130km entfernt… sonntags mal zum kaffe düsen und zurück… ohne das fahzeug laden zu müssen???

lg

Bei einer Distanz von 130 Kilometern gibt es praktisch keinen Zeitvorteil im Vergleich von 130 km/h zu 160 km/h. Bei meinem MX (zur Erinnerung: Pre-Raven, 12/2017) lande ich bei 40 kWh/100 km bei 160 km/h. Bei 130 km/h sind es 28 kWh/100 km. Beides habe ich im Sommer bei trockener Fahrbahn ermittelt.

Ergo: 43% mehr Verbrauch für eine um 23% erhöhte Geschwindigkeit, die in der Praxis bei einer Distanz von 130 Kilometern keine relevante Zeitersparnis bringt.

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also wen meine rechnung stimmt komme ich ja immerhin 30km weiter pro stunde :wink: bei einer distanz von 130km entspricht das 12 min. und das für eine strecke, also währen das schon mal 24 min bei hin und zurückfahrt… mit 180kmh gerechnet 34min… also das ist in meinen augen schon eine zeiteinsparnis…
natürlich ist eine reisedurchnittsgeschwindigkeit von 160 oder gar 180 kmh nicht realistisch…
aber bitte korigiert mich auch wen meine rechnug nicht stimmt :wink:

Deine Rechnung stimmt im Excel, aber eben nicht in der realen Welt. Du wirst nicht die ganze Strecke mit einer Geschwindigkeitsdifferenz von 30 km/h fahren können. Vermutlich ist am Ende der Verbrauch auch noch höher, da eben nicht konstant mit der höheren Geschwindigkeit gefahren wird, sondern mehrmals auf diese beschleunigt werden muss.

Ich hab diese Versuche schon einige Male hinter mir mit Freunden. München-Lindau, 180 km. Zwischen Vmax 130 km/h und Vmax 200 km/h gab es nie einen größeren Zeitvorsprung als 15 Minuten in der Praxis.

Aber ich will niemanden überzeugen :slight_smile: Dir ging es ja um den Verbrauch. Bei mir also die oben genannten 28 vs. 40 kWh/100 km. Vielleicht kann noch jemand mit einem neueren (Raven) Model X Werte beitragen? Diese dürften vermutlich besser aussehen als bei meinem Oldie.

auch ohne exel stimmt die rechnung, aber wie gesagt nicht auf realer strecke, das habe ich ja schon gesagt das müsste die durchschnittsgeschwindikeit sein, und diese auf 160 zu drücken ist nun mal nicht realistisch!
aber gut ich möchte hier keine reichweiten disskussionen anfangen, hierzu gibt es genug themen, und das die stromer hier (noch) nicht mit den verbrennern mithalten können wissen wir glaub alle :wink:
leider komme ich immer mehr vom stromer ab und denke es wird die nächsten 3-4 jahre wieder ein diesel werden… aber lange zeit bleibt uns nicht mehr, mercedes zb geben jetzt auch schon 10 monate leiferzeit für den zb gle 350 an…
lg driver

Ich habe es gerade mal bei ABetterRoutePlaner versucht.

Von Saarbrücken nach Mannheim mit Höchstgeschwindigkeit:
130 km/h 1h 10 min Verbrauch: ca. 42% SoC
160 km/h 1h 3 min Verbrauch: ca. 49% SoC
180 km/h 60 min Verbrauch: ca. 55% SoC
200 km/h 57 min Verbrauch ca. 61% SoC

Auf der Strecke sind einige Tempolimits.

Die Berechnung bei ABRP kenne ich als recht genau und zuverlässig.

Wenn es jemand für seine Strecke genauer wissen will, am besten die eigene Route eingeben und mit verschiedenen Geschwindigkeiten ausprobieren.

130 km/h
grafik

200 km/h
grafik

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