Batterie schonen, indem man mäßig beschleunigt

25 kWh / 100 km halte ich auch nicht für sonderlich viel. Vor allem bei Kurzstrecken im Winter (mit viel Heizung) kein Problem.

Bei 77.000km nach 11 Monaten waren es aber nich die Kurzstrecken im Winter :wink:
Schau dir das Video von Ove an…da wurde erklärt wie gefahren wurde…

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Hi zusammen,
man sollte doch bitte einen Fakt nicht vergessen:
Wie viel der gefahrenen Strecke kann man denn voll beschleunigen?
Ich denke mal, dass 1% schon sehr(!) hoch gegriffen ist.
Gehen wir ferner mal davon aus, dass volles Beschleunigen für die Batterien doppelt so hohen Verschleiß bedeutet, wie sanftes Beschleunigen.
Das würde diese Rechnung ergeben:
1% von 100.000km sind 1.000km Beschleunigungsstrecke. Der „Vollbeschleuniger“ hätte doppelt so hohen Verschleiß, also wie bei 2.000km gefahrener Strecke. Er käme also 1.000km weniger Weit bis er die gleiche Degradation hat wie der „Sanftbeschleuniger“.

Daraus würde folgen, dass der „Vollbeschleuniger“ nach 99.000km den selben Verschleiß hat wie der „Sanftbeschleuniger“ nach 100.000km. Oh wie schrecklich :wink:

Viele Grüße
Norbert

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Ohne jetzt alles gelesen zu haben, hier meine Meinung dazu:
Schont man mit mäßiger Beschleunigung nicht alle Antriebskomponenten, von Akku, über Antriebswellen bis hin zu den Reifen?
Spart man nicht auch Energie, wenn man mit ca. 200PS beschleunigt anstatt mit ca. 500PS?

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Zumindest letzteres kann ich aus der Zeit mit meinem letzten Verbrenner bestätigen. Ich hatte ihn mit 8-facher Bereifung gekauft. Als ich ihn mit gut 125.000 km verkauft habe, waren die Reifen noch nicht abgefahren.
Ich habe eben einen sensiblen rechten Fuß. :slight_smile:

Diese Annahme verhebt nicht. Der Strom ist deutlich höher bei starkem Beschleunigen (mehr als doppelt so gross) und die Akkubelastung nicht linear zum Strom. So erhitzen die Zellen z.B. stärker und diese Wärme kann nicht sofort abgeführt werden. Gerade die 21700er Zellen sind schlechter zu kühlen als die 18650er. Für die Leistungselektronik ist es auch deutlich belastender.

Ein Verbrenner braucht auch nicht viel mehr Benzin, wenn du stark beschleunigst. Dennoch ist die Belastung deutlich höher.

Ob doppelt, dreifach, vierfach oder was auch immer. Der Kern meiner Aussage ist, dass volles Beschleunigen für die Batterie vernachlässigbar ist, da prozentual zu selten genutzt wird.

Klar ist die Belastung höher. Zufällig habe ich rund 40 Jahre lang Verbrenner getunt.
Und auch da gilt, dass die Lebensdauer bei stark getunten Motoren nicht merklich sinkt, solange die Mehrleistung nicht ständig abgerufen wird.

Viele Grüße
Norbert

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Das beruht aber immer noch auf der Annahme, dass die Belastung für die Batterie mehr oder weniger proportional zur abgerufenen Leistung ist. Dies trifft aber nicht zu. Die Powerwall 2 z.B. gibt 7 kW Peak ab. Wenn wir dies auf ein M 3 skalieren (ca. 6-fache Kapazität) würde dies 42 kW Peak entsprechen. Dies ist sehr weit von der Leistung eines M 3s entfernt. Tesla ist bei der Powerwall entsprechend vorsichtig, da diese lange halten soll.

Ja weil der Inverter nicht mehr kann und sofern mir bekannt, 18650 verbaut sind.
Ich gebe Dir aber recht, proportional kann man Leistung zu Verschleiß nicht ziehen, das geht irgendwann in den Grenzbereich. Wo auch immer der liegt Wissen nur eingeweihte. Dabei wiederhole Ich mich, das beim Model 3 nicht alles abrufbar ist was geht, da softwareseitig begrenzt.

Kaum. Was höher ist ist die Leistung, dafür ist die Zeit kürzer, in der Du Deine erwünschte Geschwindigkeit erreichst und es gilt eben W=P*t. Doppelte Leistung bei halber Zeit ist gleiche Energie.

Die elektrischen Verluste sind aber höher weil quadratischer Zusammenhang mit dem Strom (also doppelte Leistung heisst doppelter Strom heisst 4-fache Verluste). Aber 4 mal wenig ist eben immer noch wenig :wink:

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Oh doch.
Gerade bei starkem Beschleunigen geht der Benzinverbrauch in‘s Exorbitante.
Ich hatte mal einen C63S AMG.
Wenn du gemächlich fährst, hast du ca. 15 Liter Verbrauch.
Wenn du stark durchbeschleunigst (ohne schneller zu fahren, sondern nur um schneller auf die Zielgeschwindigkeit zu kommen) kommst du schnell auf einen Durchschnittsverbrauch von 40 Litern.
Bei dauerhaftem Schnellfahren (z.B. auf der Autobahn mit 220 - 300 km/h) waren es 50 Liter.
Aus diesem Grund verstehe ich das Reichweitenthema bei Tesla auch nicht:
Ein schnelles Auto hat auch bei den Verbrennern keine hohe Reichweite.

Hattest du 2 Motoren verbaut ?

Schön wäre es. 1020 PS klingen nach Spaß :joy:

trotzdem ist der Verbrauch nicht nachvollziehbar, selbst beim Rennen kommt man nicht auf 50 L

Tja :man_shrugging:t2:
War btw ein 2020er Coupe.
Die 50 Liter hat man auch nur, wenn man man Vollgas gibt.
Als ich den das erste Mal gefahren bin, habe ich den in ffm abgeholt und bin 300km zu meiner Freundin gefahren.
Ich musste 3x Super Plus tanken, obwohl ich mit vollem Tank losgefahren bin…
In einer Woche bin ich etwas mehr als 1.000 km gefahren und musste 7x tanken gehen (zu 80% sportlich gefahren - den Rest sehr gemächlich).

Da war bestimmt was nicht i.O. so einen Verbrauch gibt es nicht. Punkt.

Bitte zurück zum Thema! Hier geht es nicht um Verbrenner!

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Ich widerlege hier nur den üblichen :käse:


AMG E 63 S 4-Matic Stage 3 680 PS

Das widerspricht jeglicher technischer Grundlage. Ein Verbrennungsmotor arbeitet effizient bei hoher Last und niedriger Drehzahl. Geh ich also auf 70% Gas und schalte bei 3.500 Touren hoch, dann ist der Verbrauch in der Phase der Beschleunigung deutlich niedriger, als gebe ich 15% Gas und schalte bei 3500 Touren - einfach, weil der Verbrenner dann wenigstens in diesem Teilstück mal effizient arbeiten kann…
Bei 220kmh und 50 Litern/100km bindest du den Leuten hier ordentlich einen Bären auf - außer du warst ausschließlich im 4. Gang im Drehzahlbegrenzer über 100km auf der Autobahn so unterwegs - und selbst dann ist das Szenario noch absolut unrealistisch.

Nun mal on Topic: Wenn man nicht gerade bei den aktuellen Temperaturen oder Temperaturen unter 0 Grad permanent aus seinem Tesla leistungstechnisch rausholt, was rauszuholen ist, ist das Thema „Batterie schonen“ in meinen Augen völlig irrelevant. Die Batterie stirbt vermutlich sowieso mit dem Alter - was fährt der durchschnittliche Autofahrer denn? 15.000km pro Jahr vllt? Der Akku eines Tesla Model 3 schafft sicherlich 1000 Ladezyklen - das wären 300.000-400.000km - je nach Fahrstil - beim LR/P. Allerdings bezweifle ich stark, dass der Akku 20 oder mehr Jahre überleben wird - im Winter in einer Neujahrsnacht bei -20 Grad mit Leistungsanforderung zum Fahren und im Sommer Ende Juli auf einem Teerparkplatz über Stunden abgestellt bei Außentemperatur 38 Grad und Teer-Temperatur von 50-60 Grad…

Insofern: Fahren und entspannen, nicht bei 100% stehen lassen und nicht bei extrem tiefen Ladeständen stehen lassen - und ansonsten: es ist ein Fortbewegungsmittel von A nach B.

@n3toX
In der Berechnung fehlt aber ein entscheidender Faktor:
Gebe ich bei einer Automatik ordentlich Gas, schaltet die Automatik weeeesentlich später.
Bei gemächlichem Beschleunigen schon bei 2.000 U/m und wenn ich Vollgas gebe beim AMG erst bei (ich bin mir gar nicht mehr so sicher) 6-7k U/m.
Dadurch hat man auch einen entsprechend höheren Verbrauch.
Zumal ich beim gemächlichen Fahren im Comfort Modus und beim Stoffen im Sport+ war. Das macht ebenfalls einiges aus, weil der Motor vieles anders regelt.
Und doch, ich hatte ganz sicher 50 Liter Verbrauch. Wenn ihr die Kosten übernehmt, kann ich gerne einen mieten und es für euch dokumentieren. Die 305 auf dem Tacho entstehen leider nicht durch Feenstaub.

Ich verstehe aber nicht, wieso das überhaupt noch thematisiert wird. Es ist ganz klar Off Topic und es wurde zurecht auch schon von anderen darum gebeten, dass wir die Verbrenner Diskussion einstellen…