BAFA will nach einem Jahr die Förderung zurück bei Leasingfahrzeug

Die BAFA hat sich gestern bei mir gemeldet, dass Tesla den Herstelleranteil in den Leasingraten falsch berechnet hat. Tesla weist auf dem Finanzvertrag einen Herstelleranteil von 1588,99 € bei den monatlichen Leasingraten und nicht von 2250 € aus. Die Rechnung ist 48 * Leasingrate vor Abzug der Herstellerförderung - 48 * Leasingrate nach Abzug der Herstellerförderung. Als Gesamtsumme schreibt Tesla über die einzelnen Leasingraten 3.000 € Herstelleranteil der Förderung.
Die BAFA will nun, dass Tesla mir diese Differenz überweist. Diese Überweisung soll ich der BAFA dann belegen, ansonsten wollen sie die Förderung vollständig zurück.

Bei der Suche im Forum bin ich wohl der Einzige, der davon betroffen ist.

Wie sind Eure Vorschläge?

Gleich aufgeben, da Tesla sich dazu nie melden wird?
Rechtsanwalt beauftragen?
Einschreiben mit Rückschein an den deutschen Tesla Vorstand in Berlin schicken?

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Ich glaube nicht das er sich um deine 750€ kümmert.
Meine Vorgehensweise wäre , nachdem ich deine Äusserung nicht ganz verstanden habe :

  • Ist das plausibel was die BAFA Leute wollen ? Schließlich haben Sie das ja schon genehmigt gehabt und gehen jetzt evtl. von einem falschen Preis aus ? (Gab ja letztes Jahr ein paar Preisschwankungen)
  • Welche Summe soll dir überwiesen werden ?
  • Wer ist dein Leasinggeber ? Ist es Gewerblich oder privat ?

Ich habe es mal in den M3 Bereich geschoben , da dort mehrere mitlesen .

Wenn ich die jeweilige monatliche Leasingrate vor Abzug der Prämie von der Leasingrate nach Abzug der Prämie abziehe und mal 48 Monate rechne, komme ich auf einen Herstelleranteil bei der Umweltprämie von 1588,99 €. Die BAFA will bei dieser Differenz allerdings 2250 € Herstelleranteil haben. Damit ist deren Betrachtungsweise aus meiner Sicht ok. Die BAFA will nun, dass Tesla mir die Differenz von 661,01 € innerhalb von 14 Tagen überweist.
Warum denen das jetzt nach fast einem Jahr auffällt, kann ich nicht sagen.

Das dem Vorstand von Tesla mein Problem aber sowas von egal ist, ist mir auch klar. Man kauft einen Tesla halt nicht wegen des Service, sondern trotz des Services.

Privatleasing direkt über den TFS.

Da geb es mal einen Beitrag von NextMove zu. Schau mal bei YouTube, die haben ein paar Lösungsvorschläge gegeben. Ich kann mich aber nicht mehr genau erinnern, weil es mich glücklicherweise nicht direkt betroffen hat. Viel Erfolg

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Danke für das Raussuchen. Damit bleibt wohl nur der Gang zum Rechtsanwalt oder das Vorbereiten der Überweisung an die BAFA.

Scheinbar gibt es ja einen Thread hier im Forum…

Gerade einen Beitrag dazu gefunden.
Ärgere mich über mich selber, dass ich die beiden Prämien nicht abgeglichen habe im Leasingvertrag. Aber aus Schaden wird man klug. Einmal Tesla, …

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Wie wäre es wenn du einfach bei der Finanzabteilung bei Tesla mal anrufst statt direkt zu vermuten, dass die nichts machen werden?
Es wurde schließlich Sang und Klanglos der Herstelleranteil bei den laufenden BAFA Anträgen erhöht, die sollten das Problem ja kennen.

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Hast Du eine Telefonnummer, wo jemand hingeht? Die auf der Homepage führt zu einem AB. Da kann man zwar eine Nachricht hinterlassen, aber ich warte noch auf meinen Rückruf aus August 2023 zu einer Frage bzgl. meines Hagelschadens.

Tesla Hotline allgemein - dem netten Herren zuhören und beim Punkt Finanzierung durchwählen.

Wenn dort keiner hingehen sollte (sehr unwahrscheinlich) nochmal durch die Hotline und zum Thema Bestellung, betrifft ja schließlich den Kaufvorgang. Einfach mal freundlich/dreist anmerken, dass der Herstelleranteil im Leasing zu niedrig war und vll. das Problem schildern. Mir wurde bisher immer aus der Fachabteilung geholfen.

+49 (0) 30 700 149 725

Schon gemacht. Beim Thema Finanzierung kommt der AB.

Beim Thema Bestellung heißt es, dazu kann ich nichts sagen. Schreiben sie doch bitte an germany_sales eine E-Mail. Allerdings dauert es mehrere Monate bis eine Antwort kommt, da wir alle überlastet sind, so die freundliche Aussage.

Anruf in der Niederlassung brachte die Erkenntnis, dass man von nix weiß und man sich doch vertrauensvoll an die Hotline mit der Berliner Nummer wenden soll.

Ich hätte hier noch [email protected] anzubieten.

Ich schick dir noch eine PM mit der direkten Mail meines Operations Coordinators der mir in unserem SeC ordentlich unter die Arme gegriffen hat.

Das wäre dann noch die letzte Option - ins SeC gehen und dort das Problem vortragen.

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Drückt man sich am Telefon zu Neuwagenbestellung bekommt man einen Menschen… :wink:

Gab doch im Model Y Bereich hier im Forum einen Thread hierzu.
Da Stand dann auch irgendwo eine Rückmeldung von Tesla dazu bei abgelehnten/zurückgeforderten Anträgen, die Differenz begleichen zu wollen.

Edit:

Nicht gleich verzagen @Stefanlip :slight_smile:
Hier im Forum gibt es bereits Erfahrungsberichte, was zu tun ist, um die Differenz vom Leasinggeber erstattet zu bekommen. Sobald man das dann beim BAFA meldet/beweist, sind die dort auch zufrieden. ih8sn0w hat den passenden Thread im MY-Bereich verlinkt.

Vielen Dank für das verlinken. Dann habe ich noch etwas Hoffnung. Hatte den Thread selber leider nicht gefunden, sonst hätte ich keinen separaten Thread eröffnet.

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Passt schon.
In dem Thread lese ich regelmäßig mit, die Rückfragen kamen immer vor Auszahlung.

Bei dir ist das, für mich jetzt, der 1. Fall bei dem das nach Auszahlung gefordert wird.

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Das Thema mit der nicht BAFA-konformen Kalkulation bei den Tesla Leasing Verträgen wurde lang und breit an anderer Stelle hier diskutiert. Damals allerdings im Zuge von abgelehnten Anträgen, bzw. nachgeforderten Unterlagen…

Der „Herstelleranteil“ ist ein rein fiktives Konstrukt, was man schön gesehen hat als die Prämie wegviel und nahezu alle UVPs um den „Herstelleranteil“ gesenkt wurden. Dem Kunden wurde eigentlich auch nichts zu wenig ausgezahlt, schließlich hat er den Wagen bewusst zur vereinbarten Leasingrate erworben.

Trotzdem weisen die Tesla Leasing Verträge nunmal diesen eklatanten Formfehler (!) auf, weil Tesla (ohne Not) eine fiktive Leasingrate ohne den Bonus angibt und die Differenz mal der Laufzeit eben nicht gleich, sondern unterhalb des „Herstelleranteils“ liegt, was der BAFA ermöglicht, die Prämien zu verweigern. Hätten sie diese fiktive Leasingrate nicht angegeben, gäbe es das Problem nicht. Rückwirkend hat das seitens der BAFA natürlich ein Geschmäckle für den Endkunden, dürfte aber juristisch zulässig sein…

Sollte Tesla dir die Differenz überweisen, kämst du am Ende sogar noch besser weg, als hätten sie die Kalkulation direkt rechtssicher aufgestellt. Drücke dir die Daumen!

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Vielen Dank für Deine ausführliche Darstellung der unterschiedlichen Berechnung der Tesla Leasingraten in Verbindung mit dem Herstelleranteil der Umweltprämie.

Meinst Du mit „juristisch zulässig“ sein die Berechnung der Leasingrate mit dem Herstelleranteil der Umweltprämie? Dann müsste ich, wenn Tesla nichts zahlt, die Bafa verklagen?