Von Vorständen in diesen Regionen würde ich erwarten, dass man sich auf das Wesentliche konzentrieren kann und das man seine Hauptkonkurrenten genau kennt und das sogar bildlich. Profis lassen siech briefen und wissen sehr genau, wer wozu gehört und wer welche Aufgabe hat. Bei Technologien im oberen rechten Quadranten - gerade dort, wo auch BMW sich sieht - also Innovationen bei Effizient, autonomen Fahren, E-Mobilität etc.pp. sollten entspr. Manager sich ganz genau auskennen. Denn exakt das ist auch Bestandteil ihrer Arbeit - sollte es zumindest.
Ich bin aber Deiner Meinung, dass er Hr. Rudat nicht kannte. Neben Hr. Rudat hätte auch Amnon Shashua sitzen können und er wäre ebenfalls nicht erkannt worden - da bin ich mir ganz sicher !
Nur was sagt uns das denn ? Darum geht es hier…
Sich in einen Hyundayi auf einer Messe zu setzen und dann laut zu sagen „…Warum können wir das nicht…“ denn so war es damals mit Winterkorn - zeigt exakt auf, wo z.B. VW immernoch steht. Es ist die Brüskierung der eigenen Ingenieure vor Fachpublikum in Anwesenheit der Presse. Kein Manager mit korrektem ethisch, moralischen Koordinaten-Set, der verantwortungsvoll Menschen führt, würde / sollte so etwas machen. Das bespricht man im Vorfeld - angemessen !
BMW nimmt Tesla entweder nach wie vor nicht als ernstzunehmende Konkurrenz wahr oder tut eben so, als ob es so wäre…
Aber Du hast Recht - er wußte nur, daß er in einem Tesla Model X sitzt und war der Meinung, dass es sich um einen Prototypen handelt - seine ganz persönliche subjektive Wahrheit - kann ich schon verstehen…
EDIT sagt: Ob das ein Vorserienmodell war, ist auch Spekulation - mittlerweile wird das X ganz normal produziert - seit mehr als einem Monat…es war aber sehr gut poliert - das stimmt !
@past_petrol:
Nur um es klar zu stellen: ich bin ganz Deiner Meinung. Übrigens in allen Punkten.
Leider ist es halt schwer Leute zu finden, die gleichzeitig technisch kompetent, machtbewusst (d.h. dntscheidungsfreudig) genug und charakterlich/sozial geeignet sind. Das ist meist wie in Projekten: zwei von drei Dingen gehen. Mir ist aber ein sozial „holpriger“ Herr Krüger lieber als ein herausgeputzter Nunzio.
Diese Frage habe ich schon beantwortet. Die setzen sich mitunter auch in kleinere Hyundais. Davon - und den Aussagen - gibt es Videos.
Das dürfte er wissen. Seine Aussage war doch spezifisch über das ausgestellte Modell. Vielleicht wollte Herr Krüger mal das Serienmodell sehen? Vielleicht haben ihm die Leute von Audi darüber schon was erzählt? Und vielleicht war er nun enttäuscht nicht das Serienmodell zu sehen? Dann könnte einem ein „Das ist ja nur ein Prototyp“ schon schnell heraus rutschen. Sicherlich nicht die geschickteste Aussage. Aber es ist kein Weltuntergang.
Vielleicht bin ich einfach nur in viel zu politischen Projekten unterwegs um so etwas noch irgendeine besondere Bedeutung beizumessen. So etwas übersieht man am besten, da schläft man dann ruhiger und sieht die Welt weniger verbissen.
Kann jemand mal in Genf auf die VIN schauen? Das würde die Frage „Prototyp oder nicht“ beantworten. Meiner Einschätzung nach ist es ein US Serienfahrzeug (Demo-Car).
Mit dem ersten ausgelieferten EU-Modell sollten wir dann mal vor der BMW-Zentrale in München vorfahren und Herrn Krüger zur Besichtigung bitten. Aber vorher Polster auf die Ränder der Türen stecken.
War das überhaupt negativ gemeint mit dem Prototypen? Ich meine den Herrn Krüger interessiert natürlich mehr was die Konkurrenz in Serie ausliefert, als einen von Hand gebauten Prototypen.
Ich frage mich gerade, ob mir irgendwelche sozialen Fähigkeiten abgehen, dass ich nicht sehe, was hier das große Ding ist, oder ob manche eine® hier ein bisschen viel reininterpretiert.
Haltet ihr es für üblich, dass ein CEO die Chefs der Regionalniedelassungen der Wettbewerber kennt? Vorfällen da Rudat ja erst seit etwa einem halben Jahr Deutschlandchef ist. Ich kenne ein paar unserer Wettbewer persönlich, weil man sich auf Veranstaltungen getroffen hat etc. Aber ich käme nie auf die Idee mir vor einer Veranstaltung Fotos der Leute anzuschauen, damit ich sie beim Event dann erkenne!
Ach die Antwort auf die Frage, was er von dem Wagen hält finde ich relativ normal. Er sagt, dass sei ein Prototyp, gehe davon aus, dass das sein Eindruck war und keine irgendwie geplante Boshaftigkeit oder so. Was soll er dann mehr dazu sagen, wenn er unvorbereitet schräg von der Seite angesprochen wird. War halt Stream of Conciousness.
Dass ein Interview stattfindet, hat er vermutlich anfangs gar nicht gemerkt, war ja kein großes Team mit Licht und Ton da. Als er gemerkt hat, dass ein Interview stattfindet hat er gesagt kein Kommentar und ist verschwunden. Kam jetzt nicht sonderlich souverän rüber, aber mir kam auch nichts an der Sache jetzt besonders bemerkenswert vor.
Vielleicht mag mir einer erzählen, was daran das große Ding ist, ich verstehe es ehrlich nicht!
TL;DR? Das Kameralicht ist mehr als deutlich im Lack des Model X zu sehen. Es ist also an. Dann mischt er sich ungefragt in das Interview ein und will jemandem mit TESLA-Badge-Holder erklären, wie die Flügeltür zugeht. Aus Herrn Rudats „Okay…“ schließe ich, dass er nicht viel von Krügers Prototyp-Einschätzung hielt.
Er hat Rudat nicht erkannt, das merkt man ja daran, dass er dem „netten YouTuber da“ hilfsbereit erklärt, wie man die Tür schließt. Ist auch kein Wunder, er hat ja gar nicht so richtig hingeschaut, und selbst wenn – ich hätte jetzt weder den BMW-Chef noch den Tesla-Deutschland-Chef erkannt. Vielleicht hat er es ja auch nicht so mit Gesichtern.
Ob das „Prototyp“ jetzt unbedingt negativ gemeint ist, weiß ich nicht. Kann ja sein, dass er wirklich dachte, dass es eben ein Prototyp ist (auf solchen Messen ja bestimmt keine Seltenheit) und er da erstmal nicht viel zu sagen will, bevor er gesehen hat, wie das Modell „vom Band“ dann aussehen wird. Ich vermute einfach mal, dass in der Autoindustrie „Prototyp“ jetzt nicht automatisch eine Beleidigung für ein Fahrzeug ist, sondern erstmal eine neutrale Aussage.
Ich sehe auch kein „grosses Ding“, aber fand die Situation einfach urkomisch und schon sehr lustig.
Besonders wenn man sich den CEO Krüger im BMW-Prototypen anlässlich des 100-Jährigen vor Augen führt…
Sorry dass ich mich nicht deutlicher ausgedrückt habe. Wenn ich von einem Team mit Licht und Ton schreibe, meine ich, dass ein Lichtmann bzw. eine Lichtfrau und eine Tonfrau bzw. Tonmann dabei sind.
Wenn Du die Tesla-Badge im Video sehen konntest, dann würde ich fast wetten, dass diese vom rechten Sitz der ersten Rückbank nicht zu sehen war.
Ich sehe weiterhin keinen Anhaltspunkt dafür, dass Krüger zunächst wusste, dass er neben einem Tesla-Manager sitzt und dass da ein Interview geführt wurde. Bilder oder Videos mit einer Cam oder dem Smartphone schießt auf der Messe schließlich fast jeder Besucher.
Sehe ich genau gleich wie Du. Einerseits hat die Kamera zusätzlich eine andere Perspektive, was es erheblich schwerer macht eine Person (von hinten) zu erkennen).
Ich wage mal zu behaupten, dass er Elon Musk erkannt hätte
Ich finde es bemerkenswert, dass offensichtlich auf dem Teslastand für das Interview nicht so eine „wichtige“ Absperrung vorherrschte.
So konnte diese arrogante Szene mit Herrn Krüger entstehen. Vor lauter Arroganz hat er das Auto als Prototyp bezeichnet.
Die Neugier hat ihn auf den Stand getrieben, und die Verärgerung über solche Konkurrenten zu solcher Arroganz! Bäh
Habe auf Phönix 75 min Berichterstattung vom Genfer Autosalon gesehen,
da wurden alle Interviews von BMW,VW, Audi, usw. gut abgeschirmt getätigt!!!
Mal ganz ehrlich…Audi kündigt den Q6e an - BMW hat die i-Plattform u.s.w. !
Wer in dieser Branche - und das meine ich bierernst - nicht exakt weiß, was der andere macht, der ist da fehl’ am Platze ! Wenn es irgendjemanden beim Thema E-Mobilität zu beobachten gibt, dann Tesla aktuell.
Wäre das im November 2015 gewesen - Schwamm drüber. Wir haben März und in den Staaten fahren diverse X rum und BMW verkauft da seine X-Panzer dort. Wer genau will mir jetzt erzählen, dass man nicht exakt wüßte, wo genau Tesla jetzt steht ? Firmen wie BMW, Daimler & Co. wenden auch einiges auf, um genau zu wissen, was so die Konkurrenz macht - das ist normal in dieser Liga. Man kauft da auch mal gern die Modelle der Gegenseite und zerlegt sie.
Bei unserem weißen Einhorn aus Ingolstadt war das eben sehr auffällig.
Seine Aussage mit dem Prototyp war Absicht - alles andere wäre ja unterirdisch für jemanden in seiner Position.
Mich interessiert hier nur das Thema Prototyp - das drumherum kann man nicht so sehr einschätzen - da hätte man dabei sein müssen. Die aktuelle Führungslage bei Tesla in der Region rund um das Headquarter würde ich wissen wollen an seiner Stelle. Hr. Rudat ist DACH Chef - das sind schonmal drei Länder.
Wie gesagt - wenn er den Prototypen ernst gemeint hat und Hr. Rudat nicht kannte, dann sagt mir das sehr viel über BMW - ist aber deren Sache - ich hab’ ein schönes Auto…nicht von BMW…
Glaubst Du Elon Musk weiß, wer Wayne Griffiths, Josef Schmidt oder Bernhard Kaplan ist? Und was sagt das über Tesla aus?
Und ein MX mit einer 400er VIN, ich weiß nicht, ob der Wagen schon eine Fertigungsqualität hat, die weit über einem Prototypen steht. Ich glaube ich hatte hier im Forum gelesen, dass im Frunk des Genfer MX noch viel lackiertes Blech zu sehen war und auch der Teslamitarbeiter nicht wusste, ob da noch was fehlt oder ob das so gehört…
Also bei manchen Ansichten hier kann ich echt nur den Kopf schütteln. Der H. Krüger ist bei dem Messebesuch mit Sicherheit in allen relevanten Konkurrenzfahrzeugen dringesessen und in den meisten wahrscheinlich nicht alleine. Der guckt sich aber das Auto an und nicht welcher Hansel neben ihm sitzt Sieht man ja auch dass der den Hr. Rudat mit keinem Blick gewürdigt hat.
Ich fand das sogar sympathisch dass er bei der Frage wie man die Tür schließt helfen wollte. Bin mir sicher dass ihm die Situation nicht bewusst war.
Ich finde das Video aufgrund der Situationskomik ziemlich cool. Dem Krüger würde ich aber nichts böses unterstellen.
Is ja aber andersherum, oder ? Audi oder Toyota würde ich jetzt aus Sicht von Tesla nicht als ernsthafte Konkurrenz in dem exakten Bereich betrachten. Würde Toyota morgen einen 600 km NEFZ BEV auf die Bühne knallen, dann würde man auch die Menschen dahinter damit verbinden und kennen.
Ist ja alles gut - es sagt, dass BMW sich da nicht sieht oder Hr. Krüger das eben so nicht wahrnimmt wenn man so will - ist ja OK…
Eventuell wollte er ja auch nur sein Revier markieren und hat sich dabei den Kopf gestossen - passiert ja auch mal…