ich bin in Kontakt mit Autotechnik Bihler wegen Auflastung Model Y.
Hier wurden Kosten angemeldet für ein Gutachten / Prüfung von 20.000 bis 30.000 €. Es wurde angefragt wie viele Interesse an einer Auflastung haben und auf welches Wunschgewicht aufgelastet werden soll. Das Problem: das Ergebnis der Untersuchung kann auch sein, dass keine Auflastung möglich ist.
Alle die Interesse haben, sollten das hier mal kund tun, dann werde ich das weiter geben. Da geht es erst mal um Interesse, nicht um Kosten.
Model 3 und Y sind da (noch) verschieden, nur Model Y hat das neue Heck.
Auflastung beim Model 3 wird nicht funktionieren. Beschäftige dich mal mit den Versuchen von Mrdotcom (sie wollten eben auch eine Auflastung erwirken), die haben Versuche gemacht und dabei ein Model 3 „zerissen“ (überspitzt)
Model 3 und Y sind im Heckbereich total unterschiedlich, Gigacast vs 70 Einzelteile.
Auch die Verschraubungspunkte der AHV und die selbst sind total anderst.
Und die Anhängelast/erhöhung ebenfalls, also ein Gutachten für beide ist nicht möglich.
Die Preisangabe ist recht sportlich, die reinen Prüfungskosten (Festigkeitsnachweis, Fahrversuche, Gutachten) beim technische Dienst ist grad die Hälfte.
Aber für eine Teilegutachten braucht man halt auch jemand mit vom KBA abgenommen QM System, das und seine internen Aufwände muss er ja auch verrechnen.
Bis 10% Anhängelasterhöhung ist ein Festigkeitsnachweis durch Messungen mit Dehnmessstreifen möglich. Vorteil davon, man riskiert nicht ein Fahrzeug zu beschädigen und kann das Fahrzeug hinterher uneingeschränkt weiterverwnden.
Über 10% erfolgt der Festigkeitsnachweis auf dem Prüfstand. Das Fahrzeug wird ein paar Tage mit definierten Lastprofil heftigst durchgerüttelt.
Dabei können an der Karosserie Risse entstehen. Dann hat man doppelt verloren, Fahrzeug ist Schrott und Anhängelasterhöhung gibts auch nicht.
Aber auch wenn es den Test ohne Schaden übersteht hat es hinsichtlich der Anhängelast sein Lebensende erreicht und das Prüffahrzeug sollte keinen Anhänger mehr ziehen.
Und dass was ich hier schon mal geschrieben hab sollte man auch noch bedenken:
So nen nicht verkauffähiges Y aus Grünheide ist ne gute Idee. Oder jemand mit guten Connections kann Tesla überreden ne Rohkarosse zur Verfügung zu stellen.
Also ich hatte nun nochmal Kontakt. Denen sind die Zulassungszahlen vom Y aktuell zu klein, die wollen abwarten wie sich die Zulassungszahlen entwickeln.
1.200 € für ein bisschen Schreibkram ist aber schon heftig. Technisch wird er nämlich bestimmt keine Änderung vornehmen.
Hab bei einem A6 mal eine Zuglasterhöhung vornehmen lassen. Hab ihm das Auto hingestellt und zwei Stunden in seinem Büro gewartet. In seiner Werkstatt war das Auto keine Sekunde, dafür ist er mal für eine Stunde damit weggefahren. Anschließend hat er mir die TÜV Abnahme überreicht und eine Rechnung über 650,- € in die Hand gedrückt. Fand ich damals schon viel, aber ich brauchte die Zuglasterhöhung unbedingt. Was ich erst später gesehen hab, im gleichen % Satz wie die Zuglasterhöhung wurde die Zuladung verringert. HAt für mich aber immer noch gepasst.
@Kreiseltaucher interessant. Also dieser Anbieter gab an, dass er ein TüV Protokoll mit einem Professor an der Hochschule durchgehen will, was ~5-6k€ kostet in Summe. Damit kann dann an den Markt gegangen werden. Ich denke, wenn man hier ein paar Leute zusammenbekommt, könnte man sicherlich die 1200 noch drücken. Er wollte mein Auto für 2 Wochen für diese technische Machbarkeit vor Ort haben.
Also ohne das ich den Menschen kenne ist mir das ganze zu dubios. Wenn ich für die Zuglasterhöhung des MY ein Geschäftsmodel sehen würde, dann würde ich investieren bis eine durch den TÜV abgesegnete Lösung bereit steht und der Verkaufspreis kalkuliert ist. So kann man dann seriös an den Markt gehen.
Hier muss ein Gutachten erstellt werden, sowas kostet viel Geld und die Leute die das machen haben keinen Bock darauf ewig auf diesem Geld sitzen zu bleiben… also sucht ein Haufen Leute die das VERBINDLICH mit machen und ihr könnt die Kosten gravierend drücken…
Ich persönlich bin an keiner Auflastung mehr interessiert, da ich als Zugfahrzeug wieder nen Verbrenner nutze und weil mein schwerer Wowa eh 2,3 Tonnen wiegt
Melde mich hier auch. Sobald es stichfeste Details und Verbindlichkeiten gibt bin ich dabei. Das Ablasten meines Wohnwagens würde sonst auch Geld kosten.
Mir wären schon 1800 kg recht, so auf Volvo oder Mercedes Niveau. In der Schweiz kann ich nämlich nichts auf die Stützlast abwälzen. Daher lese ich hier gern mal mit.
Den Punkt mit der Reduzierung der Zulandung kann ich nachvollziehen.
Schaut mal in der CoC unter Punkt 16.4 nach.
„Technically permissible mass of combination: 4018kg“
An diesem Punkt wird man bei einer Zuglasterhöhung sicherlich nicht vorbeikommen.
Gruss Hennes