Und nochmal: selbst wenn das FSD aus den USA bei uns ankommt, wird dies keinen Einfluss auf die Qualität des Basic Autopiloten haben. Ist selbst in den USA bis heute nicht der Fall.
Also: hier ist auf absehbare Zeit keine Besserung zu erwarten.
Diese Fehlermeldungen kenne ich mit meinem MY 2024 nur zu gut. Die Kalibrierung wird vermutlich nicht viel bringen beziehungsweise gar nichts. Nach meinen Informationen und Recherchen liegt das einzig allein an der Software, die in der EU ist. Und da kann man leider nun gar nichts gegen machen.
Und das unterscheidet sich von keinem anderen Anbieter - so man nicht ein neues Auto kauft. Wer allerdings FSD gekauft hat, sollte „Besserung“ erleben. Und auch das gibt es sonst nirgends. Und wenn jemand einen neuen Tesla mit FSD kauft, wird er etwas bekommen, was es sonst ebenfalls nicht gibt.
Wir haben EAP, welches man sich eigentlich hätte sparen können. Ok, Spurwechsel auf Autobahn hin/zurück läuft ohne das der AP ausgeschaltet wird nur mit Blinker setzen, Autopark funktioniert, aber braucht man nicht wirklich, herbeirufen aus Garage oder engen Parkplatz funktioniert so lalala mit viel Geduld. Aber alles keine so wichtigen Sachen für uns. Dann nochmal 3800? Euro für Rote Ampel Stop und was noch? Sorry. Wenn schon dann richtig ala USA.
Prinzipiell hast du natürlich Recht. Und ich feier auch die Softwareupdates bei T, und was sich da so getan hat. Das ist ne eigene Liga, keine Frage.
Nur leider gilt das halt in einem wesentlichen Bereich nicht, wenn ich meine Erfahrung nach vier Jahren Tesla so nehme. Denn da hat sich in der Zeit (so gut wie) nichts getan, was die Assistenzen angeht. Die sind im Endeffekt gleich gut/schlecht, wie vorher.
Im selben Zeitraum hab ich auch Fahrzeug bei einem anderen Hersteller gewechselt. Unterschied was das angeht: Extrem. Deutlich besser, und überhaupt kein Vergleich zu T.
Vor allem auffällig in dem Bereich wo Tesla 2021 eine Offenbarung war, ist 2024 die Konkurrenz davongezogen.
Und bevor jetzt einer kommt. Aaaaaaber wenn das von Tesla dann kommt, dann…
Ganz ehrlich, die Sprüche höre ich seit 4(!) Jahren immer wieder. Nächstes Jahr kommt FSD, nicht 2022, nein 2023. Dann halt 2024. Selbst jetzt gibt’s die Selben, die mir 2021 erzählt haben das kommt bald. Aktuell liegen die Prognosen halt bei irgendwann 2025.
Gut möglich dass der Tag kommt, an dem ich FSD bezahle und freudig installiere. Aktuell würde ich aber 10:1 dagegenwetten dass das in der Zeit nicht mehr kommt, in der ich das M3PH noch fahre. Und das ist 2027. Danach wird wahrscheinlich kein Tesla mehr kommen. Nach zwei brauch ich sicher mal ne Abwechslung.
Klar gibt es das bei uns noch nicht, aber Tesla wäre schön blöd, jetzt noch ernsthaft Zeit und Geld in den alten Autopiloten zu stecken, auch wenn das vorübergehend Umsatz kostet.
Angeblich sind aktuell ca. 700 Tesla Mitarbeiter mit FSD 13 in Europa unterwegs, um möglichst viele Kilometer zusammen zu bekommen.
Überprüfen kann ich das nicht, daher „Angeblich“
Realistisch würde ich im nächsten oder übernachsten Jahr mit dem „echten“ FSD in Europa rechnen.
Genau das meinte ich. Dein realistisch nächstes oder übernächstes Jahr mag ja stimmen. Oder auch nicht.
Und selbst das wären gut zwei Jahre.
Bis dahin bleiben die Systeme halt Murks, während alle anderen auch nicht stehen bleiben.
Aber soll sich jeder mit irgendwelchen Zukunftsvisionen schönreden wie er will. Für mich ist das aktuelle System im Tesla was das angeht Murks, und bin somit wieder weg hier.
FSD in Europa kommt aktuell aufgrund von der UNECE nicht. Immer mehr Sitzungen die Ergebnislos bleiben oder Länder die plötzlich eine andere Meinung haben. Tesla geht aufs Ganze bei den Assistenzsystemen. Der AP ist nur nen Zwischenschritt. Klar könnt man da Geld reinstecken, dass er in manchen Situationen besser arbeitet. Wird auch immer wieder mal gemacht. Zumindest, wenn die Vorschriften es erfordern.
Letztlich muss man bei Tesla eben warten bis sie die große Software ausrollen dürfen.
Und selbst wenn FSD mal fertig ist, wird der AP vermutlich nicht besser, sondern der Kauf für FSD attraktiver.
Ja, das mit der UNECE und der R171 DCAS ist wirklich ein Trauerspiel. Aber das ist nicht der einzige Weg, FSD in Europa einzuführen. Der Weg über Sondergenehmigungen erscheint mir immer wahrscheinlicher. Wenn BMW eine Sondergenehmigung für ihr vergleichsweise popeliges „L2+“-System bekommen kann, müsste es doch auch für Tesla möglich sein. Sollte Tesla gegenüber den Behörden nachweisen können, dass FSDs erheblich sicherer ist als ein menschlicher Fahrer, können die europäischen Regulierer sich vielleicht ewig dem Fortschritt verschließen. Schließlich ist ihre Kernaufgabe, die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen.
Was Verbesserungen für den AP angeht, könnte ich mir schon vorstellen, dass da irgendwann was gemacht wird. Aber ich denke erst, wenn die wichtigen Meilensteine (z.B. Erreichen von „unsupervised“ bzw. erste L4 Genehmigungen) in trockenen Tüchern sind.
Sondergenehmigung hat das Problem, es muss für jedes Land einzeln gemacht werden. Das erfordert sehr viel Zeit und Geld. Und gilt dann auch nur für diese Version. Jede weitere Version die am Umfang der Funktionen was ändert und nicht nur Bugs behebt, braucht erneut eine Sondergenehmigung. Damit wäre die Entwicklung in den Ländern quasi auf Eis gelegt. Bei der Geschwindigkeit wie sich FSD entwickelt, rentiert sich das einfach nicht.
Ja, aber selbst dann sollte sich der Aufwand für Tesla lohnen, weil sie mit FSD ja viel Kohle machen können.
Die Entwicklung neuer Versionen muss ja nicht in Europa stattfinden, das passiert jetzt ja auch schon nur in Nordamerika. Dann bekommen wir halt viel später und weniger Updates als, z.B. nur bei größeren Versionssprüngen alle 12 Monate, aber selbst der aktuelle Status Quo (FSD V13) ist auf Jahre allem überlegen, was die Konkurrenz auf die Reihe bringen könnte).
Nicht ganz. Für die KI brauchst du aus jedem Land Daten. Die Daten aus den USA passen nicht zu Europa. Anderes Fahrverhalten da drüben, andere Ampeln etc.
Man ist ja schon mit FSDs in Europa unterwegs gewesen, z.B. bei der V12-Demofahrt für den schwedischen Verkehrsminister oder als jemand mit einem „gejailbrakten“ Tesla und FSD in Italien gefahren ist. Das zeigt, dass FSD hier grundsätzlich bereits mit der US-Version recht gut funktioniert und größere Anpassungen offenbar nicht notwendig sind.
Tesla sammelt außerdem schon jetzt Daten aus Europa, die sie für eine auf den europäischen Markt angepasste Version nutzen können. Da FSD bei uns im Shadowmode läuft, können viele Szenarien vermutlich auch per Simulation validiert werden.
Was aktuell fehlt, ist die Validierung der Software in der realen Umgebung durch die gesamte Flotte, wie es in den USA geschieht. Mit internen Testfahrern dauert das natürlich länger, aber da vermutlich 99 % der Entwicklung in USA erfolgen kann, sollte das kein grundlegendes Hindernis darstellen.
Du brauchst den Prototypenführerschein. Hast Du den? Da gibt es wiederum standardisierte (herstellerübergreifende) Stufen welche Systeme Du dann überhaupt im Prototypen fahren darfst.
Wenn Tesla Daten haben will nehmen sie einfach die Shadowmodelle die jetzt schon in der EU auf den verkauften Tesla laufen. Ich bezweifle die 700 Mitarbeiter Nummer stark.
Die Entwicklung findet ausschließlich über die KI in USA statt.
Bei uns werden nur Versuchsfahrten bzw. Fahrten zum Sammeln von Daten gemacht.
Mit echten Verbesserungen beim alten Autopilot würde ich nicht rechnen, weil da noch alles mehr oder weniger von Hand codiert werden muss.
Da FSD schon um Welten weiter ist, wird der mit Sicherheit früher oder später durch eine eingeschränkte Version des neuen FSD ersetzt und bis dahin nur noch das nötigste programmiert.
Weil nur Mitarbeiter Software ohne finale Zulassung bzw. Alpha Versionen fahren dürfen.