Immer noch offtopic.
Du hast dir hoffentlich beim EQC auch noch anderes angeschaut:
Lack, Spaltmaße, Geräuschdämmung, Ambientebeleuchtung, Regensensor, Sitze, Knarzen und Klappern usw usw.
Ich kenne die Beschreibung vom Spurhalteassitenten im EQC nicht. Kann also nicht beurteilen wie er Ausfahrten fahren sollte.
On-topic: NoA kann kaum eine Ausfahrt Beifahrerfreundlich fahren.
Steigt sogar einfach mal ohne Ding dong oder Alarm aus und sagt, dass vielleicht ein Lenkeingriff erforderlich ist. Da frag ich mich dann jedes Mal: wer denn jetzt. Tesla oder ich. Entscheide mich aber jedes Mal beherzt einzugreifen, damit es gar nicht erst komisch wird.
Mit Familie im Auto lass ich NoA gar nichts mehr selber fahren.
Genau das brauch ich unbedingt
Es war eine Fahrt bei Tag und ohne Regen. Die Innenausstattung bewirkt bei mir eher Augentinitus. Ich mochte Mercedes früher sehr wegen der schlichten und klaren Bedienelemente. Mittlerweile ist es kompliziert wie ein Flugzeugcockpit aus den 70er. Überall kryptische Schalter usw.
NoA hat bei mir kürzlich (war noch die 30.2 glaub ich) eine neuralgische Ausfahrt erstaunlich smooth genommen, also ohne dieses hektische reinziehen, muss ich jetzt mal öfters testen.
in den letzten Tagen wieder einige teils gefährliche Situationen gehabt… Spurhalte-Assistent folgt den von links im Bogen kommenden Fahrbahnmarkierung und versucht auf die rechte Spur zu wechseln. Mir hat noch 30 Minuten später das rechte Ohr geklingelt vom Schrei meiner Frau…
Für mich sind diese Systeme nett, aber aktuell völlig unbrauchbar (außer vielleicht der Abstands-Tempomat, sofern man permanent überwacht, dass auch wirklich die richtige Geschwindigkeit erreicht wird.
Aktuell frage ich mich, ob mich das Überwachen des vermeintlichen Assistenten nicht vom eigentlichen Geschehen auf der Straße zu sehr ablenkt. Es gibt mir einfach zu viele Fehler, als dass ich da entspannt mit fahren könnte ehrlich gesagt.
2 Fälle wo ich mit der Spurplanung nicht einverstanden war (ohne Mittellinie):
90° Linkskurve in der 30er Zone, dem (zum Glück nicht vorhandenem Gegenverkehr) wollte er keine 2m mehr lassen.
Langgestreckte Rechtskurve 50er mit rechts und links 1.5m breiten Radstreifen gestrichelt abgetrennt, dazwischen bestimmt 6 Meter Platz - dennoch wollte er über 200m immer weiter in die Mitte.
Hatte heute einen überraschenden AP Ausfall bei -3C und Einfahrt ins Tunnel. Scheiben begannen zu beschlagen und auf einmal Gebimmel und Abschaltung.
Sowas scheint mir ein HW-Problem zu sein, was aktuell nicht gemeistert wird!?
Geht mir genauso. Mich stresst die Überwachung der Helferlein mehr, als dass sie nützt.
Bisher empfand ich den Abstandstempomaten als hilfreichste Unterstützung. Aber seitdem die Dinger meinen, dass sie selbstständig irgendwas regeln wollen bezüglich Geschwindigkeit etc., gehen sie mir eher auf den Geist.
Der Rest scheint mir einfach nicht ausgereift genug, um wirklich mein Vetrauen zu gewinnen.
Ein Zitat von Brad Templeton fasst seine Wertung bzgl. der aktuellen Umsetzung des FSD ganz gut zusammen:
Den Autopiloten zu verwenden ist eine erschütternde Erfahrung. Es ist definitiv nicht entspannend oder unterstützend. Wer meint, eine Sechs sei zu hart, der möge mir sagen, wo man eine Fahrprüfung ablegen kann, bei der man zwei rote Ampeln überfährt, den Zebrastreifen über längere Zeit an mehreren Kreuzungen blockiert, während die Leute hupen und der Prüfer zweimal ins Lenkrad greifen muss, um zu verhindern, dass man irgendwo gegen fährt, und dreimal wahllos abbiegt, ohne dass der Prüfer das vorgegeben hat – und trotzdem keine Sechs bekommt. Tatsächlich würde die Prüfung bei den meisten dieser Fälle schon beim ersten Zwischenfall abgebrochen werden.
Templeton has been an active writer in the field of Robocars since 2007, building the site Robocars.com and writing regularly at Brad Ideas. In 2010, he joined the Google self-driving car project (now known as Waymo) where he consulted on strategy and technology. He has also served as a consulting advisor for Starship Technologies[12] in the delivery robot space and QuanergyLIDAR, among others. He writes frequently on this topic on his own web site, the Forbes site[13] and others. Templeton is inventor on 21 patents in self-driving cars and telephony.[14]
Ein Mann, der zwar durchaus AHNUNG hat, bei dem aber sowohl die Google bzw. Alphabet-Brille, wie auch die LIDAR-Brille sitzt.
Sollte man, wenn man dessen Bewertung des Konkurrenzproduktes betrachtet, das zudem im Clinch mit LIDAR steht, durchaus im Hinterkopf behalten. Davon abgesehen ist die Chip in der Beziehung nur um vielleicht drei Haareslängen besser als eine gewisse, andere Zeitung mit vier Buchstaben.
Die Feststellungen und Beobachtungen, die Templeton geäußert hat, hätte jeder Fahrer treffen können, der in den genannten Situationen unterwegs war - auch ohne angebliche Vorbelastung und Verblendung durch andere „Brillen“. Chip hat über das bestehende Video lediglich berichtet, ordentlich zitiert und die Essenz aus dem Forbes-Bericht und dem Video sinngemäß zusammengefasst. Da wurde auch nicht in Bild-Zeitungs-Niveau dramatisiert, übertrieben oder aus dem Zusammenhang gerissen. Dass Einige hier vielleicht die Meinung von Templeton nicht ansatzweise teilen oder sich darüber ärgern, mag durchaus sein. Ihn aber deswegen gleich zu diskreditieren, ist in meinen Augen nicht zielführend.
es macht aber durchaus einen Unterschied, ob man das Fahrassistenzsystem, die Selbstfahrbeta UND die Prä-Prä-Beta alle zusammen in den Topf wirft, gut durchmischt und sich dann jeweils immer die schlechtestmöglichen Resultate rauspickt, oder ob man ein wenig neutral an die Sache herantritt - und zwar mit Ahnung, aber OHNE hüfttief im Sumpf der Konkurrenz zu stecken.
Aber bringen wir hier nicht das FSD in den USA mit den hiesigen Assistenzsystemen durcheinander.
Templeton bezieht sich doch auf ganz andere Dinge (auf dem Zebrastreifen anhalten, wahllos abbiegen) und bewertet diese als nicht „Autonom-fahrfähig“ im Sinne einer Führerscheinprüfung.
Das wurde aber angefügt als Argument, ob die von uns hier derzeit erlebten Assitenzsysteme eher be- oder entlasten.
Also die Assistenzsysteme sind definitiv kein Müll, den normalen AP nutze ich permanent außerorts und Innerorts teilweise(auf dem Stadtring ja, auf kleinen Straßen teste ich nur nach Lust und laune) und ich bin definitiv weniger müde nach Autofahrten als vorher.
Ich wäre natürlich bei noch geringerer Fehlerquote und besserer Schilderbeachtung noch entspannter.
Die sinngemäßen Aussagen, dass Templeton sich die schlechttestmöglichen Resultate herausgepickt hätte und dabei selbst „hüfttief im Sumpf der Konkurrenz zu stecken“, um zu suggerieren, dass seine Wertungen ausschließlich parteiisch seien und er damit aktiv Stimmung gegen die US-Version des FSDs betreibt, ist in meinen Augen nichts anderes wie reine Unterstellung und Mutmaßung (für diese Tugenden wäre die weiter oben erwähnte Tageszeitung mit den 4 Buchstaben durchaus bekannt). Im Video äußert sich Templeton mehrfach deutlich darüber, was er von Elon Musk und seiner Arbeit hält. Und das ist nach meiner Wahrnehmung alles andere als negativ.
jap, das sehe ich ebenso.
Ich habe ja, wie ich schon an etlichen Stellen betont habe, das FSD-Paket und in den rund 46.000 Kilometern, die mein Kleiner jetzt runter hat, stecken runde 30.000 Kilometer, die ich mit FSD unterwegs war. Darunter auch etliche LANGE Touren, bei denen ich ebenfalls bestätigen kann, dass ich, verglichen mit meinem W204, den ich vorher hatte, ERHEBLICH entspannter angekommen bin. Somit SIND die Assistenzsysteme eine Entlastung.
Ich fahre btw. auch mit NoA auf der Autobahn, lasse ihn automatische Spurwechsel (auch wenn er da immer noch hin und wieder etwas zickt) machen und die Abfahrten automatisch nehmen. Hab ich auch schon mit Mitfahrern gemacht, ohne dass es diese gestört hätte (im Gegenteil: Etliche waren eher fasziniert davon).
Ich kann mir also die Beobachtungen und Behauptungen hier im Thread nur auf drei verschiedene Arten erklären:
Ich bin aus IRGENDEINEM Grund besser als alle anderen (halte ich, der ich durchaus selbstkritisch bin, jetzt mal für unwahrscheinlich)
die anderen sind aus IRGENDEINEM Grund blöder als ich (finde ich auch unwahrscheinlich)
ich habe IRGENDWAS anders an meinem Wagen
pickt euch raus, was euch am Besten zu passen meint. Und wer jetzt meint, ich wäre ein Vertreter von „Das Ding ist so perfekt, wie es ist“, der hat denke ich die etlichen Beiträge von mir, wo ich auf die Fehler und Grenzen des Systems hingewiesen habe, aber auch das Verbesserungspotenzial und die Stellen, wo derzeit schlicht nix mehr gemacht wird (und was mich immens ärgert) überlesen. Allerdings ist es wohl auch eine Frage der Betrachtungsweise. Bei manchen Menschen muss man wohl wirklich immer erst 140% leisten, damit diese auch WIRKLICH halbwegs zufrieden sind. Mir dagegen reichen 90% absolut.
Oder, wie es ein holografischer Doktor mal gesagt hat: „Mögen alle deine Wünsche wahr werden - bis auf EINEN, damit du noch etwas hast, nach dem du streben kannst.“
Ich fahre - wo es geht - immer LA und (CH) auf AB AP. AP ist viel entspannter als selber fahren. Nicht AB etwa wie selbst fahren mit plus und minus; z.B. kurvige Strecke, da ist oft schon der TACC anstrengend … @wuzy ich finde - ok, habe ich schon kund getan - ohne Mehrwert im Forum. Wir wissen, dass Alles was FSD-Assistenten sind, im Beta Staus sind. Wir wissen, dass Halten auf Zebrastreifen, Kreisel - you Name it - nicht funktionieren.
Das immer wieder in immer neuen Blickwinkeln kundzutun empfinde ich nicht zielführend.
Ich habe den Videobeitrag auf YT bereits vor knapp einer Woche gesehen, habe ihn aber bewusst hier nicht erwähnt. Wenn nun ein anderer Nutzer den Chip-Beitrag zitiert, liegt das nicht in meiner Verantwortung. Mein Ansinnen war es lediglich, die zugegeben leicht reißerische, aber eigentlich nichtssagende Überschrift des Chip-Beitrags „Sein Urteil ist knallhart“ mit einem wortwörtlichen Zitat von Templeton zu erläutern. Dass sich Manche durch dieses Zitat offensichtlich persönlich getroffen fühlen und Stellung gegen Templeton beziehen, ist deren Meinung.
Bei der Einführung des Zitats hatte ich aus gutem Grund wortwörtlich von „aktuelle Umsetzung“ gesprochen. Nichts anderes sagt Templeton: Seine Aussage ist als reine Momentaufnahme zu werten. Er merkt in diesem Zusammenhang sinngemäß noch an, dass er etwas pessimistisch bzgl. der weiteren Entwicklung des US-FSD für dieses Jahr sei. Das ist aber keine absolute Aussage, die für alle Ewigkeit gültig ist. Man sollte sich das Video bis zum Ende ansehen, bevor man vorschnell Schlüsse in Bezug auf eine angebliche Voreingenommenheit von Templeton zieht, die so gar nicht zutreffen.