Assistenzsysteme: Tempomat, Schildererkennung, AP, EAP, FSD usw (Teil 2)

Meine Güte, dann lies doch drüber weg.
Dieses ständige verschieben von Beiträgen nervt nur noch

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Android Auto mag nicht die Lösung sein was die Assistenz angeht, aber wenn Tesla die Google Navi Daten nicht nur für die Anzeige sondern auch für die Navigation verwenden würde, dann wären 70-80% der aktuellen Probleme die hier geschildert werden schon weg.

Genauer: Baustellen, Umleitungen, genaue Straßenverläufe und… Tempolimits… wären dann keine Glückssache mehr, sondern korrekt in den Navi Daten vorhanden und Abrufbar. Zudem wäre es dann endlich möglich, fehlerhafte Daten direkt zu melden was zu schneller Korrektur führt.

Ich denke so ist die „Android Auto“ Diskussion gedacht.

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„Langweilig“ ist, dass Tesla seit langem offensichtlich nicht fähig und / oder nicht willens ist, die Qualität der Assistenzsysteme an das anzupassen, was Kunden, die von Marktbegleitern zu Tesla wechseln, als selbstverständlichen Stand der Technik berechtigt voraussetzen dürfen - nicht mehr und nicht weniger. Die Ursache für viele kritischer Kommentare ist kein Tesla-Bashing, sondern die mangelnde Qualität der Systeme. Und da Tesla-Fahrzeuge zunehmend von Nicht-Freaks/Fanboys, d.h. von Otto-Normalverbrauchern ohne Weltverbesserer-Einstellung, gekauft und gefahren werden, wird meiner Einschätzung nach die Zahl der kritischen Kommentare in Threads wie diesem hier nicht kleiner werden, solange Tesla an den zu Recht kritisierten Systemen nicht entscheidende Verbesserungen vornimmt.

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Also die „Android Auto“-Geschichte find ich auch etwas haarsträubend, was aber auch teils in der vermeintlichen Fachpresse dargestellt wird könnte einen schon zum Schluss bringen irgendwelche Apple/Google-Systeme wären ein entscheidender Unterschied. Da wird der Komplex „Betriebssysteme im Fahrzeug“ einfach bunt durcheinander gewürfelt. Da kann man schon mal zum Schluss kommen dass das Infotainment irgendwie entscheidend wäre…

Das andere Problem ist, dass zur Technologie hinter dem Autopilot und den Assistenzsystemen auch wirklich schon alles gesagt wurde, und das auch noch mehrfach. Und sich nicht wirklich etwas verändert so dass man die Änderungen technisch diskutieren könnte. Ich finde es eigentlich weiter spannend was Tesla so treibt, aber auch erschreckend dass man zwar die beste Updatefähigkeit besitzt und daraus einfach keine Vorteile zieht.
Mich würde die „Take Rate“ von FSD interessieren. Vor zwei, drei Jahren war FSD ein „Must have“, mittlerweile wird das ganze eher als „wenn du zu viel Geld hast“ gesehen. Zumindest in dem was man hier liest.

Im Grunde genommen ist auch die Technik vom AP billig. Markierungen werden erkannt und abhängig davon wird die Lenkung gestellt. Wenn auf der Spur vor einem ein Objekt erkannt wird wird das über die Längsführung auf Zeitlücke eingeregelt. Der Stand der Technik in Serie seit 10 Jahren.
Was gibt’s noch? Achso, Rechts überholen vermeiden. Radarbasiert (über „nebenkeulen“) Stand der Technik seit ~15 Jahren. Läuft bei Tesla mittlerweile nicht mehr, früher ging’s mal - denn wer braucht schon Radar. (Okay, vielleicht geht es ja wieder, Erfahrungen sind willkommen).

Die Diskussion krankt einfach daran, dass wir hier über Assistenz von Anno dazumal diskutieren. Viele haben mit Tesla das erst mal Kontakt mit ADAS-Systemen, natürlich ist man da begeistert. Leider sind die ADAS- und die Komfortsysteme weit weg vom Stand der Technik. Solange Tesla hier keine Neuigkeiten liefert bleibt das halt auch so. Zwischen dem was ich gerade im e-Tron habe ist halt Qualitativ und Funktional ein gewaltiger Unterschied auch wenn im Detail der Tesla halt auch mal was besser macht (siehe Landstraße, wo der AP eigentlich nicht zugelassen ist oder automatisierte Spurwechsel).

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In diesem Zusammenhang könnte man auch erwähnen, dass nach meiner Erfahrung die Spurverlassenwarnung in vielen Fällen nicht funktioniert. Wenn ich auf Landstraßen unabsichtlich über den rechten Randstreifen fahre (Geschwindigkeit > 64 km/h), ich schon im Lenkrad die Vibration der fahrbahnseitigen, geriffelten Seitenmarkierungen spüre und das Fahrzeug weder Warnungen optischer oder akustischer Natur von sich gibt noch lenkend eingreift (obwohl so eingestellt), dann enttäuscht mich dieses Verhalten schon sehr. Vor 13 Jahren nahm ich ein Fahrzeug aus Dingolfinger Produktion im Empfang, das in derartigen Situationen ausnahmslos korrekt gewarnt hat.

Wenn man hier Kritik an der nicht zuverlässig funktionierenden Spurverlassenwarnung äußert, erhält man sinngemäß auch Kommentare zurück, das Fahrzeug würde erkennen, ob man absichtlich über die Spurbegrenzungslinien fahren würde oder nicht. Schön wäre es, aber es ist leider nicht so.

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Dass es hier um die Assistenzsysteme von Tesla geht, sollte bereits aus der Kategorie dieses Threads hervorgehen: Tesla Software > Autopilot und Full Self-Driving.

Also bitte zurück zum Thema. Ich empfehle auch die im ersten Beitrag verlinkte FAQ. Es ist nicht erforderlich, dass deren Inhalte von jedem wiederholt und beklagt werden.

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Ich finde es schade, dass die „lauten“ die Foren dominieren - basierend auf Deinen bisherigen Beiträgen - und der Rest kann höchstens ein „Voting by feet“ machen.

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Wenn sie die ganzen Probleme mit den Assistenzsystem gleich beheben würden, dann haätte Tesla doch nur noch mehr Probleme mit der explodierenden Nachfrage. Wenn sich Leute deswegen abhalten lassen, ist es doch (momentan) gerade gut. Software verbessern kann man immer noch später, wenn diese Qualität wichtiger wird, um die Nachfrage anzuheben. Besser so, als bei anderen Bauteilen Einbussen hinnehmen zu müssen. Hardware nachrüsten ist schwieriger. Oder nicht lieferbare Hardware legt das Band still.

Ich denke nicht, dass Tesla bewusst die Qualität der Assistenzsystem schlecht hält, um die Nachfrage zu dämpfen. Wenn dem so wäre, würden sie die Qualität der Assistenzsysteme im Order-Prozess auf der Website nicht selbst in höchsten Tönen loben, sondern die Thematik eher unter den Tisch fallen lassen.

Ich glaube auch, dass sich die wenigsten Interessenten vor dem Kauf intensiv mit der Funktion des APs beschäftigen werden. Viele werden, auch dank der Bezeichnung „Autopilot“, eine Erwartungshaltung an die Qualität der Assistenzsysteme haben, die mindestens dem entspricht, was sie von ihrem zuvor gefahrenen „konventionellen“ Fahrzeug kennen. Umso größer kann dann die Enttäuschung sein, wenn man die ersten Kilometer mit diesen Systemen hinter sich gebracht hat. Was ist die mögliche Folge? Man sucht im Netz, ob das Verhalten des eigenen Fahrzeugs nur ein Einzelfall ist oder nicht. Und möglicherweise landet man dann auch hier im Forum, meldet sich an, liest die Erfahrung Anderer und ist dann unter Umständen leicht enttäuscht. Vielleicht tut man auch seinem Unmut kund und postet selber die gemachten Erfahrungen.

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Ich wage zu widersprechen. Sauber funktionierende Assistenzsysteme sind ein Beitrag zur Verkehrssicherheit, schlecht funktionierende ein Risiko.
Leute die ein ADAS-System als verkapptes Autonomes Fahren verwenden sind ein rollendes Verkehrsrisiko. In Italien hat jemand am Steuer seines Teslas Selfies geschossen - auf einer kurvenreichen Strecke; etliche YouTuber präsentieren das AP-System als „Autonomes Fahren“. Es ist traurig dass in den USA schon Menschen gestorben sind und gut dass hier noch nichts passiert ist.
Meiner Meinung nach sind schon zu viele aufgrund von „overconfidence“ zu schaden gekommen.

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Verwechselst oder vermischt du hier nicht Android Auto und Android Automotive? Letzteres stellt tatsächlich ein komplettes OS von Google für Fahrzeuge dar. Je nach Kundenwunsch zusätzlich mit Google Services, also Maps, inCar AppStore etc. - das kostet aber dann Lizenzgebühren. (Android Automotive basic ist free).
Polestar nutzt mehr oder weniger das komplettpaket mit dem (in meinen Augen hässlichen) UI von google. Einige OEMs weichen auch darauf aus und geben dem System ihr eigenes UI.

Die Fahrassistenzysteme kommen aber dann auch immer von dritten, also MobileEye, waymo oder sonstwer.

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Android Automotive ist ein Infotainment-System, ähnliches gab es auch schon von Microsoft mit Implementierungen bei Ford oder Fiat. Mit ADAS hat das nix zu schaffen.

Waymo ist kein Zulieferer.

MobilEye ist ein Zulieferer für Kameras und Wahrnehmung im Paket, die liefern aber auch kein Komplettsystem.
Auch bei den „off the shelf“-Tier1-Lieferanten fließt viel IP der OEMs in die Systeme, das wird gerne unterschätzt. Übrigens auch bei den OEMs selbst.

Setzt du laut mit kritisch gleich?

In welchem Thread kann man dann die Diskussion hier fortsetzen?

Hey Leute,
ich habe mit dem Update 22.8.3 die Erfahrung dass die Geschwigkeiten zuverlässiger von der Kamera gelesen und im Screen angezeigt werden. Außerdem regelt er jetzt zuverlässig die Geschwindigkeit runter. Wie ist eure Erfahrung?

Man kann diese Leute stumm schalten. Dann ist auch dieser Thread einigermaßen lesbar :slight_smile:

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Genau DAS ist eines der „Grundprobleme“ hier.

Hier im Forum bzw. generell „tesla-fahrend“ - mindestens in DE und Ö - sind überproportional viele Privatpersonen vertreten. Davon haben wiederum sehr viele einen Tesla überhaupt als allererstes eigenes Auto oder hatten davor ein sehr altes Auto (quasi ohne Assistenz).

S und X (wo durchaus einige Geschäftskunden dabei waren) spielen nur mehr eine sehr untergeordnete Rolle und bei den 3 und Y gilt hauptsächlich obiges.

Aufgrund des größtenteils nicht vorhandenen Flottengeschäfts „fehlen“ enorm viele Leute die Erfahrungen (und damit Erwartungshaltungen) an moderne Fahrzeuge haben. Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel.

Ich gehe daher mit deiner Einschätzung konform, dass sehr viele hier mit Tesla erstmalig Kontakt mit (fortgeschrittenen) Assistenzsystemen haben.

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Eine 22.8.3 ist mir nicht bekannt. Mit der 2022.8.2 hat sich bei meinem Model 3 nichts bei Verkehrszeichen und co. geändert.

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Wir machen hier keine Dubletten auf. Du kannst stattdessen die unerwünschten User stummschalten/ausblenden.

Autopilot und Navigation (Android Auto) haben überhaupt NICHTS miteinander zu tun. Der Autopilot ist auch nicht in der Headunit verortet. Funktionen wie kamerabasierte Schildererkennung besitzen eigene Steuergeräte um unabhängig zu sein. Bei BMW ist das z.B das KAFAS. Das Steuergerät bei deinem ehem. Audi übernimmt z.B. die Kamera für Verkehrszeichenerkennung, dynamisches Fernlicht, Fernlichtassistent und Spurhalteassistent. Kommt meistens von Bosch oder irgendwelchen Herstellern, von denen du noch nie gehört hast ( z.B https://www.autoliv.com/ ).