Assistenzsysteme: Tempomat, Schildererkennung, AP, EAP, FSD usw (Teil 1)

Reden wir in deinem Fall über den AP, der dich in der Spur alleine hält
oder über den Spurhalteassi, der dich warnt, wenn du die Spur verlässt?
Nicht daß wir aneinander vorbeireden. :slightly_smiling_face:
Wobei der AP ja nur bis 150km/h funktioniert, also reden wir über die TACC?

Gruß

TACC, AP, EAP, FSD geht beim M3 grundsätzlich nur bis 150 km/h

Wir reden von einem anderen Auto…
Und mein Hauptaugenmwerk ist Stadt und Baustelle. Klar Spurassis können Baustelle nur bei vernünftiger Markierung.

Krass… Meiner steht auch auf 3 und finde den Abstand beim fahren auch genau richtig (halbe Geschwindigkeit in m), nur halt das beim anfahren…

Hast du vlt ne ältere Software noch?

Hab Freitag meine LR abgeholt und jetzt 600km auf der Uhr. Bin sehr viel AP gefahren und muss sagen das ich leicht enttäuscht bin. Hab schon vorher den Thread gelesen und gehofft, dass es nicht so schlimm wird aber… :man_facepalming:
Hatte vorher einen 5er BMW und da hat die Schilderkennung richtig gut funktioniert. Abstandhalten und Spur folgen (besonders in Baustellen) war gefühlt um Welten besser.
Bin nach 600km so verunsichert bei der Schilderkennung, dass ich sie nur zur absoluten Not anschaue und mich gar nicht darauf verlasse.
Das mit dem AP ist auch so eine Sache.
Ist/Wird das mit EAP oder FSD besser, wenn man das einbucht? Wollte mir EAP schon bei der Bestellung vom M3 kaufen aber dachte mir das ich damit besser noch warte. Jetzt bin ich an dem Punkt das ich nicht weiß, ob ich es kaufen sollte.

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Nein, leider nicht. An der Qualität des Spurhaltens oder der Schildererkennung etc. ändert sich nichts. Es kommen lediglich Funktionen dazu.

Schau mal hier: FAQ: Assistenzsystem TACC, AP, FSD und Co

P.S.: ich komme auch von BMW und dachte, so schlimm wie es hier beschrieben ist kann es ja gar nicht sein, bei einem Auto dass „bald“ autonom fahren soll.

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Nein, ändert nichts an der eigentlichen AP Funktionalität

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Danke! Aber wenn du ein ähnliches Empfinden hast, dann bin ich beruhigt das es nicht nur mir so geht.

Naja, also ich persönlich merke den Unterschied ob ich AP oder NoA fahre, zumindest war das eine ganze Zeit so. Da laufen einfach andere Algorithmen.

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Also ich stimme [BeXPerimental] zu :slightly_smiling_face:
Ich wohne in der Schweiz - und da ich der AP/FDS „schwierig“ - bei jedem Tunnel deaktiviert er sich und bimmelt. Und wir haben hier viele Löcher in den Bergen )
Kombiniert mit der Schildererkennung…bähh. Geht gar nicht. Aber hey…mein vorheriger BMW konnte gar keine Schilder lesen :see_no_evil:

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Nur die Funktion „Mit Autopilot navigieren“ (Navigate on Autopilot = NoA) deaktiviert sich. Nicht der Autopilot selber. NoA kannst du aber auch global ausschalten. Hat hier in Europa eh nicht so viele Funktionen. Dann hast du weniger Gebimmel.

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Danke dir…ich hatte diesen NoA während der 14 tägigen Probezeit getestet - und da ist es mir aufgefallen, was somit ein Mitgrund war, es nicht zu kaufen. Und mein Kleinkind mag das Gebimmele nicht (wird öfters dadurch wach). Kann man das ganz abstellen oder ist das auch eine EU-Regulierung?

Andere mögen das „bimmeln“ und empfinden es als Vorteil gegenüber der Konkurrenz. Für mich ist es im Joe-Mode und okay.

Achso: Neue Version und das Folgeverhalten auf der Landstraße ist wieder so wie früher ohne Jojo-Effekt und mit der richtigen Distanz. Offensichtlich Glück gehabt in der Parameter-Lotterie.

NoA kannst du komplett abschalten. Dann kein Gebimmel vor und hinter dem Tunnel. Ebenfalls entfällt jedoch die automatische Abfahrt von der Autobahn und der Wechsel von einer auf die andere. Mehr kann das Teil noch nicht.

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Nebenbei bemerkt—Tesla wurde gerade in China regulatorisch gezwungen, noch ein weiteres Bimmeln einzubauen, nämlich beim Ein- und Ausschalten des TACC. Das Argument war, dass Benutzer versehentlich den TACC aktivieren könnten, der dann beschleunigen könnte.

Was bringt „Bimmeln“ wenn der Benutzer es trotzdem versehentlich einschalten kann?

Er wird vorgewarnt. Schön. Dies weiß er auch wenn das Fahrzeug beschleunigt.

Sinnvoller wäre es doch gewesen das man noch eine Taste drücken muss oder den Hebel länger.

danke dir… mein vorheriges Fahrzeug hat beim Aktivieren des Tempomaten einfach diesen aktiviert - Symbol im Display war aktiv, aber kein Ton.
Und wenn man ihn so einstellt, dass er die akt. Geschwindigkeit übernimmt, wird auch nicht beschleunigt. Daher verstehe ich das Regulatorium für den normalen Tempomaten (ACC?) nicht wirklich.

werden andere Hersteller jetzt eigentlich auch gezwungen, sowas einzubauen?

Beispielsweise die ganzen deutschen Autobauer, bei denen der Tempomat mittlerweile TOUCH-Flächen auf dem Lenkrad sind, wo es nichtmal ein taktiles Feedback gibt?

Nur, wenn das Auto beim Einschalten des Tempomaten selbsttätig beschleunigen kann.

Jedes andere Auto mit Tempomat oder ACC hat aus den selben Gründen eine grundsätzliche Möglichkeit den Tempomat zu aktivieren bzw. deaktivieren - die Funktion selbst startet dann mit „set“ oder „reset“. Mit einem Druck auf „Set“ passiert nichts solange du nicht vorher „entsichert“ hast. Du brauchst also zwei Bedienhandlungen (Aktivieren, Geschwindigkeit setzen) bis das Teil was tut, bei Tesla ist es eine. Auch die „Touchtasten“ am VW-Lenkrad aktivierst du nicht einfach durch nur Berührung, sondern durch Druck, etwas wie beim iPhone-bekannten „Touch-Homebutton“ mit haptischem Feedback.

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