Assistenzsysteme: Tempomat, Schildererkennung, AP, EAP, FSD usw (Teil 1)

Jeder Automobilhersteller nutzt Drittherstellerprodukte für den Abstandsbasierten Tempomaten und die Schilderkennung. Namentlich MobileEye. Das ist ein israelisches Unternehmen, welches mittlerweile zu Intel gehört.

Die Ersteller klicken sich also die gewünschten Produktmerkmale zusammen und verbauen zusammen mit dem Fachpersonal von ME die Technik in den neuen Fahrzeugenmodellen. Bei Audi und Co. hat niemand die Möglichkeit an dieser Technik weiter zu entwickeln.

Tesla hat das früher mit ME probiert (die alten Model S hatten daher schonmal Schilderkennung auf dem Stand der damaligen Audi und Co.). Allerdings haben sich ME und Tesla bei der Entwicklung des AP 2.0 zerstritten. Einer der Gründe war, dass Tesla entgegen der Meinung von ME die Kamerabasierte Umsetzung für autonomes Fahren anstreben wollte und ME als Hersteller und Zulieferer sich geweigert hat, das weiter mitzutragen.

Daher hat Tesla daraufhin mit dem AP2.5 (basierend auf der ME Technik) und Infolgedessen mit dem AP3 eine Eigenentwicklung (losgelöst von den ME Ansätzen) begonnen.

Um dein Beispiel mit der Chipproduktion aufzugreifen:
Du hast in deinem Keller Chipsproduziert, die du zusammen mit der Expertise von AMD anfertigst. Jetzt trennt ihr euch und du entwickelst eigene Chips, die deutlich schlechter sind als die früher produzierten.

Die Erwartungshaltung ist aber eine andere: Mind. genauso gut wie früher oder gleichauf mit AMD, weil das war früher ja für dich auch kein Problem.

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Ah Okey tatsächlich eine Interessante vorgeschichte. Kannte ich so nicht.
Da bin ich mal gespannt was die Entwicklung von Tesla noch so zum Vorschein bringt.

Zu letzterem geb ich dir prinzipiell völlig Recht. Die Konsequenz/Fakt ist aber nunmal dass ich dann technologisch eben zurück/nicht mehr gut wie die anderen bin. Jetzt nehmen das dann einige Leute (glücklicherweise) eben in Kauf da Sie an mich glauben und erwarten dass da noch etwas kommt. Das ist ja pinzipiell gut (so machen wir es ja auch mit Tesla) aber momentan sind Sie daher mit den anderen nicht auf Augenhöhe. Woher das kommt kann der Person die das System benutzt ja erstmal egal sein.

Das ist eben der jetzige Stand für den Anwender/Käufer.
Mit diesem Wissen kann er sich auf das „Tesla da kommt schon noch was -Spiel“ einlassen oder eben nicht. An dem jetzt-Stand lässt sich aber nicht rütteln.

Ich glaube, dass ist einfach so ein Aberglaube der existiert, weil Tesla in einem Thema so extrem weit technologisch ist/war.

Das projiziert man dann direkt auf andere Bereich genauso. Den Vorteil den ich aktuell immer noch sehe ist der, dass sich Tesla nicht von den Gnaden und Gutwillen der Zulieferer (hier ME) abhängig machen muss, sondern einfach frei entscheiden kann, welches Thema aktuell mehr Bedeutung hat.
Wenn dann die Erkenntnis reift, dass für autonomes Fahren 100m vor dem Schild die Geschwindigkeit reduziert werden muss (und autonomes Fahren aktuell Prio hat), dann wird das Problem angegangen.

Wir haben ja auch lange auf die (Stand heute verfügbare) Schilderkennung gewartet. Top-Priority war das sicher damals nicht und wird es vermutlich auch aktuell noch nicht sein. Vielleicht fällt es aber als „Abfallprodukt“ noch mit Verbesserungen raus.

Als Käufer sollte man nicht Blind ein Fahrzeug kaufen sondern sich informieren und noch besser, es zur Probe fahren oder mit Fahrern direkt ins Gespräch kommen. Ich bin kein Verkäufer und sage ganz offen raus, was gut und auch was schlecht läuft. :man_shrugging:t3:

Naja, ich verstehe ganz ehrlich nicht, wie sich manche die Geschichte zwischen MobilEye und Tesla schönreden wollen, oder können.
Gut, ich hab mir jetzt auch ein M3P bestellt, bzw. hab an der Bestellung festgehalten, obwohl ich hier von den Schwächen gelesen hab. Aber viele werden das halt nicht vorher mitbekommen, und bitter enttäuscht sein, wenn sie von einem Fahrzeug mit funktionierenden Systemen kommen.
Und da werden die wenigsten dadurch getröstet, dass ME soundsoviel Jahre Erfahrung hat, und Tesla soundsoviel minus x. Aus meiner Sicht ist das einfach nur peinlich für Tesla, und auf lange Frist möglicherweise auch schädlich. Wie lange kann man denn das Image des Pioniers für autonomes Fahren aufrechterhalten, wenn in Wahrheit weder Regensensor, Schildererkennung, noch der Tempomat zeitgerecht funktionieren? Alles Dinge, die seit über 10 Jahren im Markt angekommen sind, und aus meiner Erfahrung zu 99% fehlerfrei funktionieren.
Und jetzt noch das Desaster mit dem Wegfall des Radars in Nordamerika. Ich mag Tesla, schon seit langem (hab ja auch Aktien seit bald 10 Jahren), und bewundere was die auf die Beine gestellt haben. Aber ich befürchte dass denen der Erfolg zu Kopf gestiegen ist, und man glaubt sich Dinge erlauben zu können, weil man nachwievor das beste E-Auto in Bezug auf Akku, Antrieb und Effizienz baut.
Allerdings schlafen die Anderen auch nicht, und damit meine ich nicht unbedingt ABM. Ich hoffe also wirklich, dass sie das überstehen.
Aus meiner Sicht ist die Situation nämlich insofern nicht zu vergleichen mit den letzten Jahren, weil da haben sich Leute ein E-Auto gekauft, weil sie überzeugt davon waren, sich vorher informiert haben, usw. Heute werden Teslas bestellt, weil es Förderungen gibt. Ich sehe es in meiner Firma. Die Leute kommen zu mir, und wollen Teslas, weil die gut gehen, und weil man nur 0,25% geldwerten Vorteil versteuern muss. Und diese Leute haben wahrscheinlich weniger Skrupel die Probleme früher oder später an die große Glocke zu hängen. Ein paar Monate kann man die noch mit OTA Updates hinhalten, aber dann muss geliefert werden…
Und das, die Illusion wurde mir hier in dem Forum leider auch genommen, dauert möglicherweise ewig… Bis dahin sind die anderen noch weiter weg… Es sei denn das kamerabasierte System funktioniert doch, aber das kann ich mir als Laie auch nicht vorstellen. Wie kann eine Kamera im Nebel, Schneefall, usw. funktionieren? Und dass sie das nicht tut, kann man aktuell in Nordamerika leidvoll am eigenen Leib erfahren…

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Genau so ist es einfach. Es kommen immer mehr „einfache Autofahrer“ zu Tesla und der E Mobilität. Da wird nicht hingenommen dass im 60k Auto manche Systeme schlechter funktionieren als im vorher gefahrenen Audi A3. Warum das so ist ist dem normalen Anwender völlig egal.

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Dort findest Du ein paar Antworten:

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Top gemacht :+1: Sachlich und übersichtlich.

Das ist doch ganz einfach.

Bei ABM etc. kaufst du ein System das so funktioniert wie es funktioniert. Fertig.

Bei Tesla kaufst du ein System, das in der Zukunft mal sehr viel mehr können soll als die aktuellen Systeme der anderen Hersteller und auch sehr viel mehr als das was man aktuell sieht.

Die 7.500€ sind eher als „Rabattpreis“ zu verstehen, um sich an der Entwicklung der zukünftigen Funktionen zu beteiligen.

Keiner muss das machen und kann das System ja auch später, dann zu einem höheren Preis, nachkaufen.

Auch der Standard AP ist eine Beta Funktion. So etwas gibt es gar nicht bei anderen Herstellern. Somit ist das eben auch schlecht vergleichbar. Dazu kommt, das diese Funktionen bei anderen Herstellern mit ordentlichen Aufpreisen verbunden sind. Bei Tesla ist das Serie.

Ich persönlich habe mich explizit für einen Tesla entschieden um diese Entwicklung mitzuerleben und nicht zu warten bis etwas „fertig“ ist und ich dann ein neues Auto kaufen muss.

„Nur“ eine Schildererkennung, ein Abstandstempomat, ein Regensensor etc. ist nicht das Ziel der Entwicklung. Das Ziel ist ein autonomes Fahrzeug.

Alles was wir dazwischen sehen ist nicht anderes als Experimente… und ja, wir experimentieren mit unseren Autos mit.

Daraus abzuleiten „Tesla kriegt es nicht hin“, oder „die anderen sind meilenweit voraus“ halte ich für wenig sinnvoll.

Wollte Tesla es sich leicht machen, dann bauen sie eben das MobileEye System, einen separaten Regensensor etc. ein und fertig… aber so erreichen sie nie ihr Ziel. Ein eigenes autonomes Fahrzeug und alle damit verbunden Vorteilen inklusive das alle Rechte zu interlectual property, Lizenzen, Patenten etc. bei Tesla liegen und nicht andere dann mit ihren Autos Geld verdienen.

In Zukunft werden sich Fahrzeuge nicht mehr über Hardware Features verkaufen, sondern über Software.

Wir werden in wenigen Jahren sehen wer am Markt bestehen wird und wer nicht.

Ich persönlich prophezeie das es so läuft wie bei der Batterie und der BMS Software. Die anderen kaufen zu und bekommen Kostenprobleme sowie Probleme bei der Weiterentwicklung und der Verfügbarkeit. Tesla wird weiterhin den günstigsten und effektivsten Antriebsstrag am Markt haben.

Die Zukunft bleibt auf jeden Fall spannend.

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Ich kann deine Sichweise persönlich durchaus nachvollziehen. (Bin in der Elektronikbranche tätig).

Aber…(dies ist mein letzter Versuch die Sichweise eines Otto Normalverbrauchers zu erläutern in welche ich mich doch des öfteren versuche hineinzuversetzen)… nicht jeder kauft ein Auto aus Marken Enthusiasmus…Ich persönlich finde die Entwicklung auch interessant auch wenn ich vermute mit dem aktuellen Auto gar nicht mehr alles mitzubekommen (Leasing).

Fakt ist um eine Marke bei der breiten Masse zu etablieren kann man nicht immer nur diese Sicht betrachten. 80% der Leute kaufen sich ein Auto und erwarten dass es den „aktuellen“ Stand der Technik hat. Und wenn ich jetzt jemanden der bsp einen Audi Etron etc hat im Tesla die Schilderkennung etc testen lasse wird er einfach sagen das es schlechter ist. Ich sage wie schon mehrmals gesagt nicht das ich eure Argumentation nicht nachvollziehen kann. Ich persönlich kann das sogar sehr gut aber das spiegelt nicht die Breite Masse wieder.

Das „Die 7.500€ sind eher als „Rabattpreis“ zu verstehen, um sich an der Entwicklung der zukünftigen Funktionen zu beteiligen.“ ist ja auch schön und gut… die Firma die sich das z.B Least schreit aber nicht „Mensch danke Tesla dass die Funktionalität die ich die letzten 2,5 Jahre monatlich bezahlt habe nun ein halbes Jahr lang funktioniert“

Ich will damit nur beleuchten, dass die von dir geschilderte Sichweise beim besten Willen nicht falsch, aber auch nicht auf jeden anwendbar ist.

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Gut zusammengefasst, seh ich genauso. Und ich hoffe wirklich dass Tesla das nicht auf die Füsse fällt.
Nachdem ich mir den Eingangspost im FAQ-Thread durchgelesen habe, kann ich nur sagen “heilige Schei…”. In Wahrheit funktioniert ja nichts wirklich anständig…

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Sie ist im Gegenteil nur auf die Early Adopter und andere Enthusiasten anwendbar. Und diesen Marktbereich dürften wir locker seit zumindest letztem Jahr verlassen haben.

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Damit hast Du vermutlich recht. Somit mag Tesla (zumindest im aktuellen Entwicklungsstand) kein Auto für die breite Masse sein.

Das war für mich auch ein wesentlicher Grund für die Entscheidung zu einem Tesla. Ich gebe aber gern zu, dass dies bei einigen meiner Bekannten auf Unverständnis stößt.

Letztlich kann doch jeder den Wagen erwerben, der zu den eigenen Wünschen passt. Die Entscheidung ist individuell und nie universell richtig.

Ich hatte mir vor der Bestellung einen Tesla für eine Woche gemietet und wusste also, was auf mich zukommen würde. Ich fand bereits vor einem Jahr viele Dinge bemerkenswert. Meine Vermutung ist, dass wir mit einer neueren Softwareversion (die auf dem Beta basiert, welches im Moment nur in den USA verfügbar ist), ganz wesentliche Verbesserungen sehen und zwar so groß, dass es alles hinter sich lässt, was die etablierten Hersteller im Moment anbieten können. Diese neue Version wird sicher nicht sofort autonomes Fahren ermöglichen, aber einen guten Schritt in die richtige Richtung bedeuten.

Ich kann die Entwickler verstehen, die nur noch wenig am alten Code ändern wollen, sondern ihre Energie auf die neue (Beta) Version konzentrieren. Ich bin ebenfalls Entwickler und würde es genauso machen. Der Nachteil ist, dass man in der alten Version keine wesentlichen Verbesserungen für einen größeren Zeitraum sieht. Aber anders kann man seine Ressourcen nicht sinnvoll einsetzen.

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"Benutzerhandbuch

Sie bestätigen, das Benutzerhandbuch von unserer Webseite für Ihr Model S, Model 3 oder Model X, je nach dem was zutrifft, erhalten und gelesen zu haben und es zu verstehen. Das Benutzerhandbuch ist auch über den Touchscreen Ihres Fahrzeugs zugänglich und erläutert Ihnen die Bedienung Ihres Fahrzeugs einschließlich verfügbarer Einstellungen, Funkionen und der Hardware. Das Benutzerhandbuch wird gegebenenfalls aktualisiert und überarbeitet, wenn neue Funktionen für Ihr Fahrzeug verfügbar sind."

Man sollte also wissen was das Auto kann.

"Widerrufsrecht

Wenn Sie ein Verbraucher sind und diesen Vertrag ausschließlich unter der Verwendung von Fernkommunikationsmitteln (wie z.B. über das Internet, per Telefon, E-Mail o.ä.) geschlossen haben, haben Sie das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag nach den nachstehenden Regelungen zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag, an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die Waren in Besitz genommen haben bzw. hat.

Steht in der Bestellvereinbarung, hat jeder Käufer unterschrieben.

Ich denke fairer geht’s.

Und „erwarten“ kann man immer viel…

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Du liest auch alle Disclaimer und AGB?
Und liest Handbücher VOR Anlieferung?
Das ist schon selten…
Und eine gewisse Erwartungshaltung denke ich darf man haben, man kann nicht alles ins Kleingedruckte packen.

Thema überraschende Klauseln und arglistige Täuschung.

Gerade aktuell mit der Lordosenstütze….

Die Lordenstütze im Beifahrersitz wird weder in der Konfiguration noch im Handbuch erwähnt…

Wenn ich 40 - 60.000€ ausgebe, dann sollte man etwas mehr als den Prospekt lesen.

Handbücher gibt es bei den anderen Herstellern i.d.R. gar nicht für Nicht-Kunden. Auch das ist bei Tesla fairer.

Die Bestellvereinbarung ist kein „Kleingedrucktes“.

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Muss toll für den Hersteller sein, solch kulante Kunden zu haben. Jetzt mal ehrlich, du scheinst ja viel Erfahrung zu haben.
Ich bin neu hier, hab mich hier durch den ganzen Thread gequält, wobei mir deine Beiträge hier in Erinnerung geblieben sind. Im Endeffekt schreibst du seit einem Jahr das selbe. Tesla hat den superduper Ansatz, die anderen, ich zitiere „wollen nur die low hanging fruits haben“, wobei Tesla sich an die high hanging fruits traut.
Jetzt die Frage: Was hat sich die letzten 12 Monate konkret verbessert? Und woran kann man erkennen, bzw. damit rechnen dass sich die nächsten 12 Monate viel verbessert?

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Alle Releasenotes kannst du hier nachlesen.

https://www.notateslaapp.com/software-updates/

Was angekündigt ist kannst du hier nachlesen.

https://www.notateslaapp.com/software-updates/upcoming-features

Ganz ehrlich… ich bin nicht kulant. Ich habe mir aber vorher überlegt ob ich diesen Umbruch und es ist ein Umbruch was Autos angeht, mitmachen will.

Sowohl die Autos selbst als auch gesamte Ökosystem „Tesla“ ist NICHT mehr das alte Modell mit Händler, Fabrikat, Generationenwechsel der Fahrzeuge etc. Das sollte einem klar sein wenn man ein Auto von Tesla kauft.

Ich kenne auch Menschen die mit einem Smartphone, den ewigen Updates, den Apps etc. nicht klar kommen. Kein Problem. Dann kauft ein Tastenhandy. Auch das gibt es noch. Man soll aber nicht erwarten, das die Smartphonehersteller jetzt wieder Tasten einbauen.

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Danke für die Links, die kannte ich noch nicht. Werde ich mir mal anschauen.

Klar, ich kann deinen Ansatz nachvollziehen, im Endeffekt mache ich nichts anderes. Auch ich gestehe Tesla erstmal zu die Dinge zu verbessern. Bei den üblichen Autoherstellern hätte ich das höchstwahrscheinlich nicht gemacht.
Nur frage ich mich halt, und das erwähn ich hier jetzt zum letzten Mal, wie lange Tesla von diesem wohlwollenden Ansatz profitieren kann, bzw. wie lange sie mit der Masche durchkommen.

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Das ist keine „Masche“, das ist eine Methode, die in der Softwareindustrie üblich ist. Tesla versteht sich als Technologie-/Softwareunternehmen, nicht als Autobauer.

Die Welt ändert sich, die wertvollsten Unternehmen sind Technologie-/Softwareunternehmen;

Bei Amazon trägt AWS (Cloud Software) 70% zum Gewinn bei. Nicht der Webshop.

Produktentwicklung funktioniert heute nicht mehr wie in den 80ern, dazu gehören auch das Prinzip eines „minimal brauchbaren oder existenzfähigen Produkt“ (Ich kann mir denken was jetzt kommt :slight_smile:)

Das Produkt wird mit;

Continuous Delivery
Continuous Deployment
Continuous Integration

ständig für die Bedürfnisse der Nutzer weiterentwickelt.

Die Zeiten wo Ingenieure jahrelang im stillen Kämmerlein tüfteln um dann mit einem „Heureka“ zu kommen sind lange vorbei. So wurde früher entwickelt. Die Autohersteller haben entwickelt , angeboten und es dann ggf. wieder aus dem Sortiment genommen wenn es sich nicht verkauft hat.

So… genug OT. :rofl:

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Natürlich, wie soll man denn sonst die Zeit bis zur Auslieferung überbrücken? Immer nur ein Reload des Tesla Accounts oder des Threads zum Schiffstracking, das machen meine Gelenke auf Dauer nicht mit!

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