Anleitung: Türkei - Georgien - Armenien - Russland (Wolgograd - Moskau - St. Petersburg)

  1. Ladestopp, 19.07.2023., 147 km, Sarigyugh, Armenien - https://www.plugshare.com/location/513295
    EcoCars DC. Tipp: In Armenien nicht per Google Maps (= Kilometerlang kein Fahrbahnbelag, Schlaglöcher en masse) navigieren sondern per Yandex Maps (via Sewan fahren, Straße weitestgehend gut).


  2. Ladestopp, 20.07.2023, 128 km, Tbilisi, Georgien - https://www.plugshare.com/location/142907
    Zurück in Tbilisi. Espace (e-space) AC in Shoppingcenter.






    …LED: slava ukraini…

    Frida…

    Frank…

    Touristin… 17 Uhr… und tanzt schon auf’m Tresen. Kein Wunder bei „Unlimited wine for whole day“ :slight_smile:

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  1. Ladestopp, 20.07.2023, 151 km, Stepansminda, Georgien - https://www.plugshare.com/location/335419
    Espace (e-space) AC. Der letzte Ladestopp vor der russischen Grenze.

Wir befinden uns Luftlinienmässig nur ein paar km zwischen Südossetien, Nordossetien und Inguschetien. Jetzt kann das Abenteuer beginnen. :slight_smile: Und es beginnt tatsächlich, und zwar in der Form des langsamsten Grenzübertritts meines bisherigen Lebens. Sage und schreibe 13 Stunden stehen wir in diesem verdammten Grenzübergang, lol. Jedoch beginnen wir kurz vor Mitternacht mit dem Anstehen, sind also schon den ganzen Tag auf den Beinen. Und jetzt müssen wir 13 Stunden durchhalten ohne zu kollabieren, lol. (Das wussten wir zu diesem Zeitpunkt natürlich noch nicht) Ich war am Ende echt kurz davor abzubrechen und wieder zurückzufahren… und meine Freundin wäre dann von Tbilisi nach Moskau geflogen.

0 Uhr irgendwas. Man muss sich vorstellen, dass es nur 2 Fahrstreifen gibt. Rechts stehen die LKWs, und links die Autos, die von Georgien Richtung Russland wollen, also wir. Gleichzeitig gibt es aber natürlich auch LKWs und Autos, die von Richtung Russland nach Georgien fahren, aber es gibt eben nur zwei Fahrstreifen und wir (die aus Georgien kommenden) blockieren gemeinschaftlich beide Fahrstreifen. Für jedes Fahrzeug, das aus Richtung Russland kommt, müssen Minutenlang alle „unsere“ Autos und teilweise LKWs vor- und zurueck und seitlich rangieren, damit die entgegenkommenden Autos und LKWs Platz haben bzw. eben ganz normal fahren können. In Georgien gilt: Immer fahren, wenn es irgendwie geht. Niemals warten, abwarten oder nachdenken (vorausdenken). Einfach fahren und dann weitersehen. :slight_smile:
In der Ferne sieht man die Lichter der entgegenkommenden Fahrzeuge, für die jetzt (gerechtfertigterweise) Dutzende Autos in „unserem“ (gestohlenen) Fahrstreifen irgendwie Platz machen müssen. Es gibt aber halt keinen Platz, deswegen gibt’s nur 2 Fahrstreifen. Mamma Mia!

02:15 Uhr… man kann sich als „Externer“ nicht vorstellen, was in den letzten 2+ Stunden alles passiert ist. Dutzende Autos, die immer wieder vorpreschen und anderen, die seit Stunden anstehen, quasi eine Reindrücken. Einfach fahren, immer! Alles andere ist egal! Der „Witz“ ist: Durch jedes vorpreschende Auto entsteht für die dahinter eine zusätzliche Wartezeit von geschätzt 15 Minuten. Also 4 Autos aus Versehen „vorbeigelassen“ und man hat direkt eine weitere Stunde verloren. Das erste Mal an diesem Grenzübergang als Ortsfremde reihen wir uns aus Versehen links ein, wo „Bus“ steht, aber wo auch andere PKWs stehen, wird scho’ passen:

Das wird zu unserem Verhängnis, denn nach weiteren 2 Stunden Anstehen, beim ersten menschlichen Kontrollpunkt (Russland) angekommen, werden wir (und alle anderen, die diese Spur benutzt haben) zurückgeschickt. Die Bus-Spur darf nicht benutzt werden. 2 Stunden verloren. Und noch weitere, wenn wir uns nicht rücksichtslos (einfach fahren!) wieder an den Anfang des Abschnitts, den wir 02:15 Uhr erreicht hatten, reingedrängelt hätten. Dieses Mal also rechts - 04:40 Uhr:

Die in der linken Spur müssten ja alle gleich auch zurückgeschickt werden, oder? Denkste, wurden alle durchgelassen. Da hat wohl jemand seine Meinung kurzfristig geändert, lol. 05:30 Uhr, die russische Grenze ist jetzt in Sicht:

Der russische Grenzbeamte fragt meine Freundin (absichtlich nicht mich direkt, damals beim korrupten Grenzbeamten in Moldawien/Transnistrien war es ebenfalls so), was ich in Russland will, denn ich käme ja schliesslich aus einem „unfriendly country“ bzw. warum meine Freundin überhaupt mit mir Kontakt habe :slight_smile: (Ich habe übrigens einen Schweizer Pass, keinen Deutschen - sollte aber in dem Fall keinen Unterschied machen :slight_smile: …alles unfriendly!). Spoiler alert: Das war das einzige „negative“ auf dieser Russland-Reise. Der Beamte meinte dann „Wir müssen deine Daten in unserer Datenbank checken, komm spaeter wieder“ und behält meinen Pass erstmal. 30 Minuten später gehe ich an seiner Hütte vorbei und sehe, wie mein Pass auf seinem Tisch liegt und er die Augen zu hat, sitzend, und vor sich hindöst. Ich rufe laut „GOOD MORNING!“, damit er aufwacht und mal was tut für sein Geld. :slight_smile: Das hat ihm gar nicht gefallen. Als Strafe darf ich dann in 30 Mins erneut wiederkommen, waehrend er weiterhin „checkt“ (schnarch… schnarch…).

09:20 Uhr:

Was machen wir um 09:20 Uhr eigentlich immer noch hier, könnte man sich fragen? Nun, sehr wichtige ultra important Dokumente ausfüllen, natürlich! Das muss man sich so vorstellen: Man kriegt den 3-seitigen Wisch in die Hand gedrückt, den man ausfüllen soll. Man muss da eintragen wer man ist, wo man übernachten wird und alle möglichen Daten zum Auto. Dann muss man an einer Bude warten, bis da ein Fenster aufgeht und die Grenzbeamtin den ausgefüllten Wisch entgegennimmt und prüft. Sie macht das Fenster aber nur so alle 20 Minuten einmal kurz auf. Dann nimmt sie den ganzen Papierkram von 1, 2 Leuten entgegen, macht das Fenster wieder zu und macht es dann irgendwann wieder auf und sagt: Fehler, nochmal alles ausfüllen. Korrigieren geht nicht. Alles nochmal ausfüllen, von vorne, die VIN abschreiben und allen möglichen anderen Kram. Dann, nach dem 3. Versuch akzeptiert sie unser Formular und sagt aber: Meine Kollegin macht jetzt weiter, ich habe Feierabend. 45 Minuten bis die Kollegin übernimmt. Der gefällt unser Formular aber nicht. Irgendeinen kleinen Fehler findet sie immer. Nochmal ausfüllen… und das wiederholt sich dann noch ein paar Mal. Irgendwann denken wir, dass sie vielleicht Schmiergeld von uns will? Wir diskutieren, ob wir ihr einen Hunni oder so zuschieben sollen… könnte aber auch nach hinten losgehen… wir lassen es sein, und jetzt ist das Formular irgendwann OK, aber wir sollen das Eigentum nachweisen (Firmenwagen). Alle möglichen Daten übermittelt und in irgendeiner alten E-Mail von 2017 finde ich das skurile Dokument, das sie haben möchte. Ah, jetzt weiss ich wieder was es war: Ein beglaubigter (!) Handelsregisterauszug. Den hatte ich zum Glück als Scan in alten E-Mails rumliegen. Man muss sich vorstellen, dass zwischen jeder Einzelaktion immer so 20-30 Minuten vergehen. Wir sind völlig mit den Nerven runter.

Artig Formulare ausfüllen, und wieder, und wieder, und wieder. Ausfüllhilfe nur auf Russisch.

12:15 Uhr und wir sind durch. Freiheiiiiiiiit !!! FREIHEIT !!! (Also, zumindest was die Grenze betrifft :slight_smile: ) Ganz grob von 0 Uhr bis ca. 6 Uhr anstehen, und dann von 6 Uhr bis 12 Uhr Formulare, also 6h + 6h. Crazy shit! Aber egal, jetzt sind wir drin. Juchu!

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Das Ganze ist glatt filmreif - schreib mal nen Drehbuch, dann wird Steven Spielberg mal anklopfen. :wink:

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  1. Ladestopp, 22.07.2023, 46 km, Wladikawkas, Russland - https://charge.electro.cars/6293
    App: Electro.Cars, 22 kW AC.
    Ab hier steige ich für das Verlinken der Ladestationen auf 2chargers.net und die Betreiber um. Seit ca. Kriegsbeginn ist PlugShare.com für Russen nicht mehr nutzbar, deswegen haben diese ihre eigene Datenbank 2chargers.net aufgebaut, speziell für Russland.

    „Wladikawkas, übersetzt: „Beherrsche den Kaukasus“, ist die Hauptstadt der russischen Teilrepublik Nordossetien-Alanien. Die Stadt liegt nahe an der Grenze zu Georgien am Fluss Terek. Sie hat 311.693 Einwohner und ist ein Industrie- und Kulturzentrum des Nordkaukasus."



    Natürlich haben wir den ganzen Tag nach Ankunft gepennt und sind dann erst am Folgetag weitergefahren. Aber! So nah an Inguschetien!!! Kaukasische Wehrtürme (guckstu Google Bildersuche)!!! Das kann man sich doch nicht entgehen lassen. Also sind wir die paar Kilometer zurück zur Grenze nach Inguschetien gefahren! Die Berichte waren gemischt, so nach dem Motto „Nicht zu tief ins Land fahren“ oder „Am besten ganz sein lassen“ bzw. dass man ein separates Visum benötigen würde. Aber der Grenzbeamte hat dann für uns entschieden: Sorry, Ausländer sind zur Zeit bei uns nicht gewünscht. Musstu andermal wiederkommen! Tschüssi! Na gut… aber zumindest ein Foto von Inguschetien mit Kuh und Tesla muss sein. Da hinten links sieht man den Grenzübergang und da beginnt Inguschetien… schnüff…

    Also, weiter geht’s…
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Der 750.000ste km war an diesem Tag erreicht:

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Bitte mehr davon :slight_smile:

Du hast den Trip mit einem auf eine Firma zugelassen Auto gemacht …? und mit deutschem Kennzeichen plus Schweizer Pass? :slight_smile:
Kompliment…
deine hartnäckige Naivität ist bewundernswert.
Alles geht wenn man nur will :slight_smile:

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  1. Ladestopp, 22.07.2023, 220 km, Schelesnowodsk, Russland - https://2chargers.net/location/40916
    App: EZS Stavropolenergosbyt - Achso, habe vergessen zu erwähnen dass man ohne russische SIM-Karte die meisten (alle?) bzw. ohne russischen Google-Account dieser Apps nicht nutzen kann und in so einem Fall wohl etwas aufgeschmissen wäre. Naja: Prepaid-SIM am Kiosk holen + zweiten Google-Account registrieren wäre wohl ein Workaround. Aber dann braucht man wg. Sanktionen auch noch eine russische Kreditkarte, hm, das dürfte für den einfachen Touristen wohl schwieriger werden. Diese zwei Freundinnen haben sich diesen gebrauchten Leaf eben erst geholt, weil sie nicht mehr die Luft verpesten möchten. Und das war ihr erster Ladevorgang überhaupt. Wir haben alles erklärt. Und dann festgestellt, dass wir zwar gleichzeitig DC (Leaf CHAdeMO + Tesla CCS) laden können, aber CCS immer abbricht. Also ewig gewartet bis die beiden Freundinnen fertig waren. Dann kam schon der nächste, ein chinesisches Fahrzeug (Namen vergessen, aber falls hier jemand CarManiac guckt, kennt er es bestimmt und kann etwas beitragen) dass an GB/T geladen hat, wir auf CHAdeMO gewechselt. Dann weggegangen und nach 50 Minuten wiedergekommen, und dann wartet ein Model 3… ist aber ein Ami-Modell, deswegen hat er auf CHAdeMO gewartet, oh Mann. Sachen gibt’s! :wink: Der Basketballer auf dem ersten Bild, der mich zum Tesla ausgequetscht hat und mit seinen Kollegen probesitzen durfte, war übrigens der einzige Mensch der mich während dieser Reise gefragt hat ob es sich nicht etwas seltsam anfühlen würde, aktuell als Europäer in Russland unterwegs zu sein. Habe verneint… denn bis auf diese Frage war bisher eigentlich alles normal :smiley:



Das reicht für heute. Morgen geht’s weiter!

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Danke für den Bericht, tolle Story. Bin gespannt, wie es weitergeht und wie dann auch wieder zurück.

Der Wagen ist übrigens ein Zeekr 001 - ist mir vor zwei Monaten auf der A61 mit rotem Kennzeichen aus Aachen begegnet.

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Danke für Euren wirklich tollen Reisebericht! Bis morgen…

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Ich glaube, ich hätte mein Limit schon am ersten Tag erreicht, aber es macht einfach Spaß deinen Bericht zu lesen. Toll geschrieben und man kriegt einfach mal kleinen realen Eindruck von einem (großen) Gebiet zu dem ich wirklich rein gar nichts wusste.

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Wieder einmal ein super Reisebericht von dir, hab gerade nochmal den Bericht von dir überflogen, der genau so spannend war:

Du bist ja ein echter Weltenbummler.

Gruß

Kurt

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Cooler Bericht, wirklich sehr toll zu lesen!

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Oh man, wahnsinnig. Habe jetzt gleich den Reisebericht von 2018 gelesen, Israel und Jordanien.

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Wirklich toller Bericht und Hut ab. Ich hätte nicht Mal den den Mut ohne EV das zu machen :innocent:

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  1. Ladestopp, 22.07.2023, 181 km, Stawropol, Russland - https://2chargers.net/location/41193
    App: EZS Stavropolenergosbyt. DC CHAdeMO @ Einkaufszentrum.


    Um eine bessere Idee zu bekommen wo wir zu dem Zeitpunkt sind:

    In Russland hat sich McDonald’s - wie so viele andere auch - offiziell zurückgezogen, und die Unternehmung heisst jetzt „Vkusno i tochka“ was wörtlich übersetzt soviel bedeutet wie „Lecker und fertig!“ (bzw. „Lecker. Punkt.“ also im Sinne von „Es ist einfach (nur) lecker!“. Die Filialen und Mitarbeiter sind dieselben wie von McD, die Produkte sind minimal modifiziert worden. Mehr Details: Vkusno i tochka - Wikipedia

  2. Ladestopp, 22.07.2023, 284 km, Pawlowskaja, Russland - https://2chargers.net/location/39140
    App: Sitronics Electro. DC CHAdeMO @ Tankstelle.

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  1. Ladestopp, 23.07.2023, 137 km, Rostow am Don, Russland - https://2chargers.net/location/40497
    App: Punkt E. Strom ist kostenlos! Einkaufszentrum. Das Model 3 an CHAdeMO, wir an CCS, gleichzeitig.

    Nette App:

    Ersatzprodukte für die vom Coca-Cola-Konzern, die nicht mehr (so einfach) erhältlich sind:

    Fanta und Sprite…

    Russische „Salate“ - mjam - Mayo muss sein :slight_smile:

    Kondensmilch in Hülle und Fülle darf natürlich auch nicht fehlen…
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  1. Ladestopp, 23.07.2023, 131 km, Likhovskoy, Russland - https://2chargers.net/location/38938
    App: Sitronics Electro. DC CCS, an Autobahnraststätte. Verbrenner hat blockiert, aber nach höflicher Bitte umgeparkt.

    60 km Luftlinie bis Luhansk…
    heli
    Schöne Sonnenblumen! Man könnte aber auch schreiben: Paar Kilometer weiter sterben/starben Menschen, und wir machen hier nette Fotos mit unserem 100k EUR-Amischlitten…
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  1. Ladestopp, 23.07.2023, 191 km, Chernyshkov, Russland - https://2chargers.net/location/41114
    App: ElectroTransport Plus. DC CHAdeMO.


    Andere Perspektive:


    2 Stunden später kommen wir in Wolgograd (bis 1961 „Stalingrad“) an. Was wollen wir hier bzw. warum dieser Umweg? Vor vielen Jahren habe ich zufällig die „Mutter-Heimat-Statue“, die fünftgrößte Kolossalstatue der Welt, irgendwo in den Tiefen des Internets entdeckt, wahrscheinlich bei Wikipedia, und dachte mir seitdem „Irgendwann schaue ich mir die Mal in echt an!“, und jetzt war es soweit.

  2. Ladestopp, 23.07.2023, 190 km, Wolgograd, Russland - https://2chargers.net/location/37762
    App: ItCharge. 22 kW AC über Nacht, auf dem Hotelparkplatz. Das Foto habe ich am nächsten Tag gemacht.

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„Der russische Name der Statue lautet «Родина-Мать зовёт!» (Rodina-mat sowjot!, deutsch: „Mutter-Heimat ruft!“ oder auch: „Das Mutterland ruft!“). Sie wurde 1967 nach einem Entwurf des Bildhauers Jewgeni Wutschetitsch errichtet und erinnert an die Schlacht von Stalingrad.“ (Wikipedia)

Bei Nacht:


Und bei Tag…

Man muss dazu noch sagen, dass höchstwahrscheinlich der Großteil der Russen, die zum damaligen (Juli) und auch aktuellen Zeitpunkt zu dieser Statue reisen, eher pro-Krieg gestimmt sind. Bspw. hat eine Freundin meiner Freundin, ebenfalls wohnhaft in Moskau und contra-Krieg eingestellt, die kürzlich als Teil einer Gruppe nach Wolgograd zur Mutter-Heimat-Statue reisen sollen/können, diese Reise nicht angetreten, um nicht als Unterstützerin zu gelten bzw. um ihren Protest auszudrücken. Ich, als unpolitischer Pazifist, geboren und wohnhaft in Deutschland (die Statue erinnert immerhin an die von Russland gewonnene Schlacht von Stalingrad, in der die Deutschen die Angreifer waren), kam mir also an diesem Ort zu diesem Zeitpunkt irgendwie doppelt fehl am Platz vor. :slight_smile: Sozusagen unterwegs in geheimer Mission :wink:















Wolga…

Mit 1 PS durch die Stadt :slight_smile:

'n Eis und weiter geht’s…

PS: Hier noch ein Größenvergleich:

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mir kommen die Tränen bei deinem Bericht :slight_smile: super…

Toll das du diese Reise machst und viel von Russland sehen kannst

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