Der Tesla Punch verdirbt einen halt. Ich bin von meinem 2020er M3P ausgehend leider immer etwas enttäuscht gewesen, wenn ich das MYP oder das M3P mit LG gefahren bin. Und seit ich mit dem X-Plaid fahren durfte… ![]()
Spätestens wenn du mal einige Zeit ein S Plaid gefahren bist, sind alle Autos langsam.
Ich habe den Fehler gemacht, mit dem Plaid zur Rennstrecke in Frankreich zu fahren und dort den Lamborghini Huracan zu testen.
Insgesamt ein geniales Auto, super Fahrwerk, toller Klang, starke Bremsen, aber die Beschleunigung war echt lahm. ![]()
Aktuell fahre ich ein Y LR, da hätte das wohl mehr Spaß gemacht.
Mein Fazit zum Thema Leistung: Es kommt immer darauf an, wo du her kommst.
Naja, das mit der Solidität würde ich bezweifeln.
Bleib lieber bei deinem Model 3 Performance.
i4 M50: Fahrwerk, Bremsen, Assistenten sind wesentlich besser als M3P, eine normale Kofferraumöffnung ist auch super.
Kein Wunder. Man bekommt ja auch fast 500 kg mehr Technik.
Mehr Leistung geht immer. Dasselbe hast nach einem Rimac oder Air Sapphire beim Plaid.
Was mich beim neuen M3P am meisten gestört hat waren die Bremsen. Direkt umgestiegen von i4 m50 mit dem Bremsenupgrade auf den Tesla und das ist echt grottig. Klar merkt man das Mehrgewicht in den Kurven und die Lenkung könnte noch etwas direkter sein. Aber Bremsen kann Tesla mal gar nicht.
Das kann ich bestätigen, der S Plaid ist von einer anderen Welt!
Das M3P marschierte schon gehörig, aber das S Plaid setzt nochmal deutlich einen drauf. Die Bremsen habe ich aber nicht in bester Erinnerung in Anbetracht der Leistung. Klar P/L mäßig ist das M3P Super!
Aber im täglichen Straßenverkehr eindeutig zu viel des guten, beide.
Klar ist‘s toll wenn man‘s hat wenn man‘s braucht aber andere Verkehrsteilnehmer rechnen einfach nicht mit so einer Beschleunigung, deshalb ist man für andere und sich eine Gefahr. Klar bei freier Fahrbahn geht schon was, aber eher in Richtung Längsbeschleunigung, als in Querbeschleunigung.
Mir langt mein Y LR diesbezüglich, im Prinzip war ich auch vom 3 SR angetan. Sonstige mit dem M3P vergleichbare E-Fahrzeuge bin ich noch nicht Probe gefahren.
Kriterium wäre neben der „Performance“ vor allem Reichweite, Bedienung, Langstreckentauglichkeit, Durchschnittsverbrauch, Platzangebot, Staurraum, Heckklappe anstatt Kofferraumdeckel, Händlernetz, Garantie und Wiederverkaufswert.
Bremsen und Fahrwerk konnte Tesla noch nie und auch der Plaid geht nur mit Track Upgrade.
Die normalen Bremsen sind absolut nicht ok.
Auch beim M3P. Bremsen sind absolut unterirdisch.
Das war aber schon immer so bei den meisten Ami Kisten. Fahren halt gerade aus recht gut ![]()
Wie kommst du darauf?
Der größte Unterschied, ist eigentlich, dass man bei Tesla bisher fester auf das Bremspedal treten muss, weil der Bremskraftverstärker schwächer ausgelegt ist.
Das ist in USA üblich und bei den meisten US Auto so.
Mit Brake-by-Wire könnte sich das ganz einfach ändern, weil die Pedalkraft da nur noch ein Parameter ist.
Im Juniper ist das schon drin, jedoch bin ich den noch nicht gefahren, sodass ich nicht weiß, wie Tesla das abgestimmt hat.
Der Bremsweg des M3P ist nicht schlechter als bei den gängigen Wettbewerbern, nur für Renneinsätze ist die Bremse nicht gedacht.
Das sehe ich nicht so.
Ich hatte beide schon.
Nur weil man viel Leistung hat, heißt das nicht, dass man ständig zu schnell fährt.
Bei Anfängern kann das schon gefährlich werden und eine Beschränkung beim Führerschein, ähnlich wie bei Motorrädern, könnte bei PKWs durchaus sinnvoll sein.
Sowohl die M3P wie die MSP Bremsen in Serie sind für die Vmax auf der BAB auch nur sehr bedingt geeignet.
Brems doch mal von 265 km/h auf 100 km/h runter mit beiden. Und dann nochmal von 160 km/h auf 100 km/h. Das Fading ist wirklich heftig…
Ja normales Fahren geht gut aber Bremsen kann und konnte Tesla nicht.
Ausnahme das Track Paket dann beim MSP.
Wie geschrieben. Bin mit meinem i4 zu einer Testfahrt mit dem neuen M3P gefahren und dann die selbe Strecke abgefahren. Dosierbarkeit und Bremsstärke ist bei BMW massiv besser. Wird man so im Alltag nicht merken, aber wenn man mal sportlicher unterwegs ist reicht es nicht.
Weil man stärker auf das Bremspedal treten muss, um die gleiche Wirkung zu erzielen?
Laut AMS hat der Performance einen Bremsweg von 33,4 m.
Der BMW 330i M Sport kommt auf 33,6 und der i4 50M kommt auf 33,3 m.
Außer dass man beim Model 3 fester auf das Bremspedal treten muss, scheint es nicht viel Unterschiede zu geben.
Nein, weil sie völlig überfordert ist. Von 100 auf null ist sie ganz ok. Aber brems damit mal von 260 auf 100. Da bekommste Angst. Und nach dreimal bremsen ist schluss mit lustig und alles rubbelt.
So was mache ich nicht.
Wenn es überhaupt mal eine Notbremsung gibt, dann sicher nur eine.
Aber Leistung ist das ja auch nicht, wenn man mit einem Gewichtsvorteil von 400kg den gleichen Bremsweg erreicht?
Und es kommt ja auch auf die Dosierbarkeit an wie ich persönlich finde.
Wüsste auch nicht warum ich noch mehr Leistung benötigen würde als das MYLR hat.
Super Argument ![]()
Meine Bremsen mussten jetzt nach 65tsd Kilometern komplett gewechselt werden, bissl über 2.500 Euro, für eine Performance-Bremse, die keine ist.
Ich kann mit der Bremsleistung gut leben, aber nicht für den Preis.
Wenn die schon komplett erneuert wird, warum machst du dann nicht für weniger oder ähnliche Kosten was besseres rein?
Wie man aus dem Performance ein rennstreckentaugliches Auto macht, steht hier:
Da braucht man aber etwas mehr als nur Bremse.
der 330i M Sport ist nicht schwerer als der Performance und steht auch nicht früher.
Übrigens ist unter 34 m ein sehr gutes Ergebnis für eine Limousine in der Mittelklasse.
Das Problem ist nicht 1x von 100km/h auf Null (dafür reicht die Bremse) sondern mehr als einmal eine Bremsung von 200-260 km/h (was die Kisten ja laufen) auf 100 oder 120 km/h.
Also BAB und vor dir zieht einer raus.
Das kannst du genau 1x machen. Ab dann hat bisher jede Tesla Serienbremse ein deutliches Fading gezeigt und beim zweiten Bremsvorgang wird dir Angst.
Das ist u.A. der Hauptgrund warum der MSP ohne Track Pack kastriert wurde und da sind die Bremsen „roten“ ab 2023 noch deutlich besser als beim M3P.
Da MSP und M3P fast die gleiche Vmax haben ist mit nicht klar wie man so einen sorry Schrott in einen Wagen mit Vmax > 250 km/h verbauen kann.
Wie gesagt es geht nicht um den BKV sondern um das Fading und es geht nicht um Track sondern normale BAB wenn man das M3P auch so fährt wie es gedacht ist.
Ich persönlich habe mich bisher in jedem Tesla > 200km/h nicht so wohl gefühlt da mir klar war wenn es knapp wird sitze ich lieber in einem anderen Wagen.
Man könnte das lösen aber dann haben wir das Problem mit „zu wenig Bremsen“ oder „zu teuer“. Die Bremsen sind somit für 95% der User ausgelegt und nicht für die 5% die auch wirklich auf der dt. BAB die Vmax rausholen.
Bei einem M4 oder Taycan geht man davon aus…deshalb freue ich mich schon bald wieder in einem Wagen sitzen zu können der auch dafür gebaut ist was im Schein steht. ![]()
