Zu deinen BatteriesprĂŒngen von 1â3 % wĂ€hrend der Fahrt
Der Tesla zeigt den SOC (State of Charge) nicht als exakten physikalischen Wert an, sondern als Ergebnis einer Berechnung bzw einer âSchĂ€tzungâ basierend auf Spannung, Strom und Temperatur.
Bei TemperaturĂ€nderungen des Akkus (z. B. durch Fahrtwind, Last, Heizung oder KĂŒhlung) schwankt die Zellspannung. Das kann dazu fĂŒhren, dass das Auto plötzlich 1â3 % mehr oder weniger anzeigt.
Beim Model S und auch bei meinem Model X sind diese SprĂŒnge manchmal deutlicher als beim Model 3, weil die Akku-Architektur und die Software anders reagieren.
Was deinen Anstieg im Stand von 48 % auf 50% angeht, auch hier ist es meist nur eine Neukalibrierung der Spannungsanzeige nach AbkĂŒhlung oder ErwĂ€rmung des Akkus.
Die Batterie âlĂ€dtâ nicht wirklich von selbst â es werden nur die angezeigten Prozente angepasst.
Besonders nach lÀngeren Ruhephasen kann das BMS (Battery Management System) die SchÀtzung prÀzisieren und den SOC etwas anheben oder absenken.
Rekuperation als Ursache?
Schön wĂ€râs 
Dass Rekuperation bei flacher Strecke wie in Berlin nicht 1â3 % reinholt, ist korrekt â das können wir schon Mal auszuschlieĂen.
Der Unterschied liegt fast immer an der Anzeige, nicht an real eingespeicherter Energie.
Ob das normal ist?
Ja, absolut. Diese âscheinbar magischen ProzentzuwĂ€chseâ sind bei Tesla (und auch bei anderen Marken) normal.
Ein echtes Problem mit sterbenden Zellen wĂŒrde sich anders Ă€uĂern: z. B. durch massiven Reichweitenverlust, starkes Zell-Balancing, Fehlermeldungen oder stark unterschiedliche Zellspannungen im Service-MenĂŒ.
Mach` dir also keine Sorgen und genieĂe die Fahrt in deinem Model S 