Akku-Kapazität (70/85-er) gesunken nach Update 2019.16.2

Das kann ich nicht beurteilen. Nur sagt es nichts darüber aus, ob Probleme auftreten und wie sie ggf. gelöst werden…

Das kommt sehr auf die Garage an…

+1
Tesla hat(te) das beste Produkt aber hat die unterirdisch-schlechteste Kommunikation aller Firmen, die mir persönlich bekannt sind. SeC Mitarbeiter ausgenommen…

Wo ist denn der Thread für die reduzierte Ladeleistung hin? Wird das jetzt auch hier diskutiert?

Hatte heute auch je 2h Fahrt rund 50min Laden auf 600km im P85+ - das ist echt bescheiden :frowning:
Haben wir eine Hoffnung das das besser wird?

Es sind ja verschiedene Teilnehmer am juristisch aufarbeiten bzw. Klagen. Wir müssen wohl oder übel abwarten.
iSwiss
PS die Frage die sich mir stellt ist ob ich vor Ablauf der Garantie noch Klagen muss oder so ein Urteil wenn es mal da wäre auch rückwirkend gelten würde?!?

Wenn du ein neues Auto kaufst schon. Zumindest für 3 bis 4 Jahre… je nachdem brauchst dann wieder ein Neues :wink:

Ich für meinen Fall habe ein Fahrzeug gekauft und bezahlt mit einem 90 kW/h Akku und Supercharger Free.
Noch bin ich nicht betroffen vom „Akku-Gate“ aber offen gestanden bin ich schon auf HabAcht ab wann auch die 90er dran sind.

Eine Beschneidung des SuC auf 80% würde de facto bedeuten dass mein Wagen auf Langstrecken auf die rechnerische Reichweite eines 72er Akkus beschnitten wird. Da wäre ich ja mal gespannt was die Juristen dazu sagen.

Wenn die aktuelle Art Kommunikationspolitik und Umgang mit dem Kunden in 2023 noch Tesla-Standard ist - wenn die vielen Model3-Fahrer ihre Akkus mal ein paar Jahre benutzt haben - geht der Laden verdientermaßen den Bach runter. Bis dahin gibt es hoffentlich genügend andere Anbieter konkurrenzfähiger BEVs. Und ein „Danke Tesla - Du hast das BEV erfunden“ wird der Markt nicht kennen.

Wir sollten diesen 80% Quatsch nicht weiterverbreiten ohne dass eine Quelle dafür genannt wird.
Soetwas wird leider viel zu schnell zum Selbstläufer

ja, da haste mal recht. Ist n tückisch Ding, das www :wink:

Schon erstaunlich, daß so viele Leute gerne glauben Tesla plagt sie aus reiner Bosheit/Dummheit und gleichzeitig willens sind, den „genügend anderen Anbietern“, (ah, war da nicht was mit WIRKLICHER Bosheit/Dummheit/Gier?) zutrauen, weder das Problem zu entwickeln, noch daran zweifeln, das es so einfach zu lösen geht.

Ich fühle mit jedem, der gedrosselt ist, aber ein bißchen Einsicht, das Wirtschaft & Chemie nicht mit „Ich will aber…“ zu beherrschen sind, wäre schön.

Es geht hier weder um Bosheit oder Gier oder sonstige moralische Qualifizierungen - sondern schlicht darum dass jemand Produkt A für Geld X gekauft hat - und die juristische Frage ist, ob der Hersteller aus Produkt A nachträglich AKTIV ( per Softwareupdate oder SuC Beschneidung ) ein Produkt B machen darf.

Ob Tesla das Problem nicht lösen kann, oder nicht lösen will, oder das technisch überhaupt nicht zu lösen ist, steht überhaupt nicht zur Debatte.

Hallo,

Wurde das hier schon gezeigt → [url]Tesla limits my supercharging speed - YouTube

Ich bin auch mit einem 100D und habe seit Nov 2019 gemerkt, dass mein Auto langsamer lädt. Vor allem die Art und Weise der leisen Implementierung gefällt nicht. Ich habe das Gefühl, die wollen uns nur dazu bewegen einen neuen zu kaufen. Aber falls die besagten 2500 kWh stimmen, dann ist das echt wenig.

Hoffe dagegen kann etwas unternommen werden.

Poste dies mal in dem dafür passenden Thread Reduzierung der Ladeleistung bei öfterem DC-Laden - #1314 von Eckhard in dem wir schon seit Jahren darüber sprechen. Dort ist dein Bericht zum 100-ter besser aufgehoben als bei der Reduzierung der Kapazität von 70- bzw. 85-ziger Batterien.

Ob du dagegen etwas unternehmen kannst hängt vom Kaufdatum ab. Wenn du dein Auto ab 2018 gekauft hast dann stand das in der Bedienungsanleitung drin, dass häufiges DC-Laden die Ladeleistung reduziert und die Ladedauer um wenige Minuten erhöht.

Das kann ich gut verstehen das du von den Beschwichtigungen von Tesla genervt bist. Das ist leider ein Folge der schlechten Kommunikation zu diesem Thema.
Allerdings noch ein Hinweis. 250km lange Autobahnfahrten bei niedrigen, also winterlichen Temperaturen, d.h. schon bei unter 10 Grad, kühlen die Batterie insbesondere auf der Autobahn aus und führen, wenn man keinen Supercharger im Navi angewählt hat, damit die Batterie aufgewärmt wird, zu langsameren Ladeleistungen am Lader. Seit Mai 2019 ist die Ladekurve deutlich temperaturabhängiger geworden, so dass das jetzt auffällt.
Um sicher zu gehen solltest du die Batterietemperatur auslesen um zu wissen ob die Batterie wirklich warm genug war, um mit voller Ladeleistung laden zu können.

Viele Grüße

Dirk vom E-Auto-Vlog

Man könnte die beiden Threads inzwischen zusammenführen, denn mit den neuen Erkenntnissen gibt es kein einziges Model S oder X mehr, das nicht früher oder später von einer Reduzierung der Ladeleistung betroffen sein wird. Diese Erkenntnis hat Sprengkraft.

Nochmal zum „80%-Quatsch“.

Nach 320.000 km Langstrecke und drölfzig MWh DC-Ladung bin ich mit dem S85 bei unter TR320 km bei 100% und TR291 km bei 90%. Immer Rangemode on.

TR400 war bei Abholung. Macht pünktlich 80%.
Kann man sehr wohl weiterverbreiten.

Edit: Die Degradation ohne Beschneidung war allerdings etwa 25km.

Hallo,

ist eine 20% Degeneration bei 320.000km jetzt gut oder schlecht?

Viele Grüße
Peter

Sorry, ich hab noch editiert… Die Degradation vor Beschneidung war viiiel geringer!
Also gut.

Eine berechtigte Frage, die ich mir natürlich auch durch den Kopf gehen lasse.
Welches Fahrzeug wird zukünftig mein Model S ablösen?
Wird es wieder ein Tesla und wenn ja, welches Model?
Oder von welchem Hersteller welches Modell?

Unter Abwägung aller Vor- und Nachteile sehe ich aktuell leider nur wieder einen Tesla in meiner Einfahrt.
Das kann sich natürlich im Laufe diesen oder nächsten Jahres ändern.

Als ich mich Anfang 2015 ernsthaft mit den Elektroautos auseinandergesetzt hatte, hatte ich mir gesagt:
Selbst wenn der Akku 50% seiner Kapazität verlieren würde, käme er dann immer noch weiter als das zweitbeste Fahrzeug.
Tesla Model S 85: 502 km (NEFZ)
Renault ZOE: 210 km (NEFZ)

Gehe ich nach der realen Reichweite, dann sieht es bisher noch ganz gut aus.
Reichweite (EPA): 367 km
Winter-Reichweite (Trip-Meter): 288 km
Somit habe ich aktuell im Winter immer noch mindestens 78,5% der EPA-Reichweite.

Ich würde ja gerne 2021 auf das Model Y wechseln, bin aber noch nicht sicher, ob es nicht doch ein M3 LR mit AHK werden könnte.
Vorteile MY:

  • große Heckklappe (statt Kofferraumdeckel)
  • möglicherweise(!) höhere Sitzposition
  • möglicherweise(!) etwas höhere Anhängelast (träum)
    Vorteile M3:
  • größere Reichweite
  • geringerer Preis

Das kann ich gut verstehen das du von den Beschwichtigungen von Tesla genervt bist. Das ist leider ein Folge der schlechten Kommunikation zu diesem Thema.
Allerdings noch ein Hinweis. 250km lange Autobahnfahrten bei niedrigen, also winterlichen Temperaturen, d.h. schon bei unter 10 Grad, kühlen die Batterie insbesondere auf der Autobahn aus und führen, wenn man keinen Supercharger im Navi angewählt hat, damit die Batterie aufgewärmt wird, zu langsameren Ladeleistungen am Lader. Seit Mai 2019 ist die Ladekurve deutlich temperaturabhängiger geworden, so dass das jetzt auffällt.
Um sicher zu gehen solltest du die Batterietemperatur auslesen um zu wissen ob die Batterie wirklich warm genug war, um mit voller Ladeleistung laden zu können.

Viele Grüße

Dirk vom E-Auto-Vlog
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Hallo Dirk,

Danke für die Antwort und den Hinweis. Es war aber erstens nicht die erste Supercharger-Ladung auf der Fahrt und zweitens war der SuC als Ziel im Navi eingegeben. Ich bin nur froh, dass ich nicht (wie Du) so viel Langstrecke fahren muss. In den Urlaub, wenn der Weg eher das Ziel ist, dann geht das gerade so. Aber nervig ist die ewige Dauerwarterei am SuC mit unter 30 kW Ladeleistung schon. Denn gerade im Winter muss man auf über 230 km laden, um sicher am nächsten SuC anzukommen. So war das alles nicht gedacht, denn eigentlich habe ich keinen Tesla, damit ich mir jetzt wieder ernsthaft überlege, mehr mit der Bahn zu fahren, weil die Warterei am Supercharger im nun dritten Winter mit dem Auto eine Qual ist. Und für die Kurzstrecke brauche ich keinen Tesla, da täte es auch ein e.Go oder ein Sion :smiley:

Ich habe das gestern mal (wieder) im SeC besprochen und klargemacht, dass ich mir bei der Kundenbetreuung und Informationspolitik ganz sicher keinen 100D oder M3 oder MY kaufen werde - zumal die Dinger ja auch von der Begrenzung betroffen sein können bzw. werden. Da kann ich auch meinen 70D weiterfahren, der ist irgendwann bezahlt und dann ist gut. Und wenn ich weniger fahre und wegen Kurzsstrecke nur noch AC lade, dann hält der noch ewig :laughing:

Viele Grüsse

Dr. M.

Das kann ich alles unterschreiben. Dass Benziner im Winter mehr verbrauchen bei kurzen Strecken ist auch nicht neu - wieso sollte dies bei E-Mobilen nicht anders sein.
Die Informationspolitik und damit verbunden der Umgang mit „Bestandskunden“ ist leider ein Problem, was Tesla sehr schön vorlebt (siehe auch Beispiele bei den Mobilfunkanbietern: Neukundenprämien und Bestandskunden)
Ich finde, dass sich Tesla zu sehr auf Neugeschäft konzentriert und die Bestandskunden vernachlässigt (Hoffe auf den neuen Chef bei Tesla im DACH Raum).
Das geht gerade nach hinten los und wird noch massiver, was uns alle in die Arme von anderen Anbietern treiben wird, wenn es mal Alternativen geben wird, was das Fahrzeug betrifft - das SC Netz wird nun durch Ionity und die anderen Anbieter gerade schon nicht mehr so wichtig, wie es noch vor zwei Jahren war, wo man mit gefühlt max. 22kW oder als Ausnahme mal mit 50kW laden konnte.
Wenn Tesla hier die Influencer, was wir alle ja sind, nicht mitnimmt dann wird es bald teuer für Tesla, da die dann Werbung schalten müssen.