85er Akku: Reduzierung der Ladeleistung seit 2019.20.1 (Teil 1)

In so einem Fall ist Abetterroutenplanner für die Fahrer mit reduzierter Ladegeschwindigkeit unbrauchbar geworden. Leider.

Er will damit eher sagen, dass 10-99 Minuten nicht 36 Minuten dautert, sondern mindestens doppelt so lange = 72 Minuten. Und das kommt beim 85er wohl hin. Wenn es überhaupt reicht…

Wir sollten aufpassen, dass wir in dem ganzen Wust von Daten und Ladekurven in diesem thread die Vergangenheit nicht verklären.

Im Neuzustand und bei idealen Bedingungen hat ein 85er die 10 - 95% in 71 min geladen. Oberhalb von 80% würde es schon immer etwas zäh und man bzw. ich habe am SuC nur äußerst selten so hoch geladen.

Klar ist es jetzt fast nicht mehr brauchbar, über 70% zu laden. Aber 10 - 99% in 36 min hat es nie gegeben.

Oder ich habe hier etwas falsch verstanden.

Es hat früher auch nicht ~ 36 Minuten gedauert von 10 auf fast 100%, Sorry

Ich hab mal bei mir im Teslalogger nachgesehen, im April habe ich mal an einem SuC auf 100% geladen inkl. Balancing.

Gestartet um 18:57 Uhr mit 18% Rest und um 20:14 Uhr war ich bei 99%. Mit Balancing ging es dann noch weiter bis 20:46 Uhr

Balancing am Supercharger ist ein Mythos.

Bei der Aussage von ihm ging es ja meiner Meinung nach nicht um die tatsächlichen Ladezeiten, sondern um die Zeit, die ABRP dafür veranschlagt. Und die ist demnach zu kurz für den Ladehub.

Upps, von 18 auf 99% am SuC, das ist aber auch nicht im Sinne des Erfinders :smiley:

Quatsch, funktioniert überall, Zuhause und auch am SuC, hat da ja auch noch fleißig bei 100% weiter geladen

Hi,
dir ist schon klar, dass eine einzelne Ladekurve sehr wenig Aussagekraft hat, oder?

Viele Grüße
Norbert

Ja, im Grunde nervt das am meisten. Auch ich habe meinen Akku gepflegt und die Kapazität ist nach 4,5 Jahre fast wie neu. Ich habe ca. 1/3 DC-Ladungen. Trotzdem werde ich genauso eingeschränkt, wie die, deren Akku schon deutlich „runter“ ist.

Wie bei mir. Darum bin ich so sauer auf Tesla!

Ne wusste ich nicht, kannste mich da mal aufklären? Klingt spannend!

bei mir auch ca. 4000kWh an Suc und 12000kWh langsam mit max 11kW! eine Frechheit

Du meinst das Balancing?

Dies wird quasi permanent im ganzen SoC Bereich gemacht. Mittels Widerständen werden die Blöcke mit zu viel Spannung „eingebremst“, so dass sie sich einander angleichen.

Damit würde reichen, hin und wieder auf 100 % laden und auf 0 % herunterfahren, damit das BMS wieder weiß, wo unten und oben ist?

Ein Wunschtraum

aka Man-in-the-middle-Attack

Ein schlauer Kopf oder mehrere bauen einen Adapter, der der Ladestation den Wert vom BMS waehrend des Ladens mitteilt, mit entsprechenden Erhoehungen, um wieder die alte Ladekurve zu erhalten, Am besten kontaktlos so wie ein Zangenamperemeter, dann lade ich nur noch CCS an nicht Teslasaeulen und der Teppichhaendler kann mich mal.
LG
Feif
:laughing:

Ganz genau. Kalibrierung der Anzeige ≠ Balancing

Am Supercharger die 100% abwarten ist nur eines: Zeitverschwendung. In der Schlussphase mit 1-3 kW können die internen Balancing-Widerstände mit ihren gesamthaft 42 W (!) ganz sicher keine Differenzen signifikant ausgleichen. Und wer glaubt, dem Akku damit etwas gutes zu tun, irrt obendrein schlicht und einfach, denn 100% ist Stress für die Zelle. Nicht schlimm, aber trotzdem negativ einwirkend.

Das Balancing geschieht nämlich auch zu Hause bei bspw. 43% SoC über Nacht, uneingesteckt in der Garage. Da kann man nicht aktiv Einfluss nehmen drauf.

Wieder was gelernt. Ist mir auch aufgefallen, dass die Spannungsdifferenz der Zellen ( oder Blöcke ? )
sich auch im geparkten Zustand von alleine ausgleicht.

Danke.

… aus zuverlässiger Quelle habe ich erfahren, dass die „Reduzierung“ einzig und allein aus Sicherheitsgründen veranlasst wurde! (und nicht wie oft spekuliert wird um sich vor den Garantieleistungen zu „drücken“!)
bin selbst davon „betroffen“…