Gilt das nur bei stehenden oder auch sich bewegenden Objekten?
Wikipedia liefert hier nicht allzuviele Informationen.
Bei einem 4m hohem LKW hätte ich dann bis etwa 40m dahinter einen Windschatten, sagen wir, damit ich mich mit meiner Höhe des Fahrzeug auch voll darin befinde eher 30m. Richtig?
Das mit der Ladestrategie ist wirklich fiktiv.
Bin die letzten drei Monate 100 km pro Monat gefahren und habe 10 km Reichweite verloren, das habe ich vorher mal auf 10.000 km in drei Monaten nicht.
Wie ein in einer Stadt nicht weit von meinem Wohnort geborener Physiker mal sagte: „Alles ist relativ“.
Ob sich die nur Luft bewegt (z.B. über’n Deich oder über eine Insel hinweg), oder der LKW und dein PKW,ist je egal.
Wie gesagt, so in etwa. Und wie du richtig bemerkst, ist dein PKW ja auch schon 2 m hoch, daher ist dieser Übergang ja fließend.
Zudem gibt es ja, wenn man ziemlich dicht ran fährt, eine Leewalze, (ein alter Kajakfahrer wie ich kennt das auch als Kehrwasser ), die dich sogar etwas an den LKW ran saugt.
Aber nochmal: das ist nur eine gaaaanz grobe Daumenregel.
Nur sind halt LKW´s nicht so konstruiert, möglichst viel Wind aufnehmen (und abhalten) zu können, sondern möglichst Luftschlüpfrig die Luft zu „durchschneiden“. 40m dahinter noch Windschatten welcher Reichweitentechnisch was bringt - halte ich eher für homöopatisch…
Nebenbei würde das auch nicht mehr Kapazität in den Akku bringen, nur mehr Reichweite hauptsächlich durch die geringere Geschwindigkeit.
Ich meine mal gelesen zu haben, dass bei zwei LKW’s die hintereinander fahren und die vorgeschriebenen 50m Abstand einhalten, der hintere LKW ca. 3% Kraftstoff spart. Heruntergebrochen auf einen windschlüpfrigen Tesla, der einen Sicherheitsabstand (der auch der Rede wert ist) einhält dürfte da nicht viel übrig bleiben.
Das mit der 60 % Strategie kann ich bestätigen. Genauer von 20 - 60 % laden hat einen direkten „positiven“ Effekt (c.a. 0.3 kWh + pro Aktion) auf das BMS und den NFP Wert. Bei mir (E3L Q2 2021 LR) sind aber immer Schnelllader im Einsatz. Hin- und wieder lade ich auf 100 % und fahre dann gleich. Ist auch kein Problem für den Wert. Was aber wirklich ins Kontor haut sind Ladehübe von 70 auf 80 oder 70 auf 90, dann werden dann gleich mal 0.8 kWh wieder abgezogen. Solche Ladungen versuche ich deshalb fürs erste zu vermeiden.
Kann ich so Bestätigen. Hab ich damals aus Interesse mit meinem W204 Diesel probiert. Erst kommt man in die Verwirbelung, danach saugt es einen regelrecht ran. Musste dann spürbar mehr vom Gas gehen um die „Beschleunigung“ raus zu nehmen. Das sind definitiv mehr als 3-4%! Kann man mit der Hand aus’m Fenster überm Dach schön fühlen. Problem ist dass dieser Punkt eben nicht bei bereits 40meter hinterm LKW kommt, nichtmal bei 20 Meter. Beim UNTERSCHREITEN der 2 Sekunden Regel kommt der spürbare Moment und das ist mir definitiv zu nahe, sodass ich kurz danach abgebrochen habe. Sicher hat man schon 30 Meter hinterm LKW Kraftstoffeinsparung, aber das spielt sich in einem Bereich ab der uns tatsächlich fast durch Temporeduzierung auf 90Kmh sowieso schon beinahe im selben Maße zukommt. Bei LKW hinter LKW sieht das dann sicher anders aus.
Bis 120 ohne jeglichen Windschatten hatte ich nur geringfügigen Mehrverbrauch gegenüber 88 hinterm LKW. Keine Normstrecke, also ohne Gewähr. Hinterm LKW fahren mache ich eher wenn ich mein Gehirn entspannen will und es nicht besonders eilig habe. Wenn man so dicht auffährt dass einen der Abstandsblitzer nicht mehr sehen kann, dann spart man aber sicherlich einige % Luftwiderstand.
Früher mit Verbrenner war sägezahnfahren interessant, da bei hoher Last der Motor effizienter war. Beim Tesla ist es eher die Konstantfahrt und langsames beschleunigen das Ersparnis bringt. Bei 60 km/h kommt man natürlich mit einer Akkuladung weiter als bei 120. Dass die Karosse trotzdem bei allen Geschwindigkeiten recht effizient ist, erkennt man auch daran dass Schmetterlinge umgelenkt werden.