Falsche Einheit. + Hochrechnen auf 100% ist eben genau das was nicht funktioniert. Das BMS ist ja dafür verantwortlich die entnehmbare Kapazität zu schätzen, also den Gesundheitszustand des Akkus. Gerade die letzten Prozent - welche hier hochgerechnet werden - sind der fragliche Bereich.
Die entnehmbare Kapazität steigt real nicht, sobald die Degradation erst einmal da ist, dann ist sie da.
Nur das BMS kann zu pessimistisch sein (ist es auch, da zu viel Optimismus zu schlechter Nutzererfahrung führen würde). Wenn man an der pessimistischen Schätzung des BMS etwas drehen will, dann soll das jeder machen der Spaß dran hat. Realistisch bringt mir das im Alltag aber keinen Mehrwert außer eine realistischere Einschätzung der Reichweite. Aber meiner Meinung nach ist das viel eher abhängig vom Fahrstil als vom BMS.
Zu kurz! Mehr als 300km sind bei mir nicht drin. Auch wenn es im Alltag vollkommen egal ist, nerven bei längeren Fahrten die Ladestopps bei ständig stärker frequentierten SuC!
Mein Jaguar I-Pace liegt immer um die 33 kWh/100 km.
Ich lade mein E-Auto immer zwischendurch nach und dann auch bis 100%, warum auch nicht, genau wie meine Handys, ich hatte noch nie einen defekten Akku.
Diese Hochrechnungen bringen physikalisch nichts. Die Akkus altern in den ersten 6 Monaten bzw. 30Tkm um rund 5%. Danach geht es sehr langsam runter. Und das unabhängig davon, ob das BMS kalibriert ist oder nicht. Am besten bringt man das BMS wieder auf Kurs, wenn man auf 100% lädt und balanciert, dann den Akku komplett leer fährt (Nervenstress) und dann erneut auf 100% lädt.
So kann das BMS sich die beiden echten Extrempunkte merken. Ich konnte in meinem Model S 100D auf diese Weise 2,8% Reichweite ‚zurückholen‘. Und das nicht nur in der Anzeige, sondern tatsächlich, weil das BMS das System bei Niedrigständen nicht zu früh abschaltet.
Beim aktuellen Model Y konnte ich am ersten Tag auf 499km aufladen. Nach 10Tkm und mehrfachem kurzzeitigen Aufladen vor der Abfahrt auf 100% zeigt die Reichweite nun 505km an. Immerhin 1% mehr. Diesen Effekt konnte ich auch beim P85D beobachten, der mit 400km TR geliefert wurde und nach 3.000km 403km anzeigte. Das kann was mit der Chemie zu tun haben, die sich erstmal einspielt. Aber nach 30Tkm war ich auf 384km runter.
Also keine Panik. Der Akku altert. Das wissen wir alle. Am Anfang etwas mehr. Dann recht konstant ein wenig. Nach 1 Mio. km hatte der Km-Spitzenreiter in seinem P85 noch 80% Restkapazität. Alles kein Beinbruch.
Das sehe ich auch so.
Mit den Aktionen nimmt man eigentlich nur Einfluss auf das BMS und nicht auf Chemie / Physik im Akku.
Das der Akku damit wirklich länger lebt, oder dauerhaft spürbar mehr Kapazität hat, halte ich für sehr unwahrscheinlich.
Beim alltäglichen Laden vermeide auch weitgehen SoC über 80 und unter 30%.
Natürlich mit Ausnahmen für längere Strecken.
Da darf es auch 100 bis 5% sein.
Damit machen wir wohl schon viel mehr als die meisten anderen eAutofahrer und schonen die Akkus schon ganz erheblich.
Sehe ich von der Logik her auch so, dass dem BMS lediglich etwas „vorgemacht“ wird.
Der eigentliche Prozess der chemischen Degradation ist leider irreversibel. Was an Leistung (Ionen etc.) erst weg ist, bleibt auch weg.
Ich hatte diese Diskussion gerade mit einem (verständlicherweise) unzufriedenen Etron Fahrer, weil ich sagte ich käme 500km mit dem LR.
Mein LR ist aus 2020 ohne Wärempumpe, 55000km
Ich stelle immer im bei Wechsel von Sommer auf Winterreifen einen Tripzähler.
Sommerverbrauch ca 160Wh (hochgerechnet bei ca 70kWh Kapazität der Batterie: ca 437km)
Winterverbrauch ca 195Wh (ca 358km)
Aber man fährt egtl nie 100%-0%, das ist der Denkfehler vieler die umsteigen. Ich lade auf Strecken über 450km (zb Innsbruck-Wien) auch nicht nur ein mal sondern 2x, weil das schneller ist.
Neuere LR haben größere Batterien und Wärmepumpe, also da würde ich schon einiges an Zusatz-KM erwarten.
Ich fahre egtl wie mit dem Verbrenner vorher (was der Verkehr und die Beschränkung/Radarüberwachung hergibt). Wenn man zB die A1 Linz - Wien fährt, ist kaum einer unter 150.
P.S.: In Tirol schafft meine Frau 500km. Ihr Schnitt ist auch im Winter unter 140Wh/km)
windschatten von LKW’s ist echt albern wenn man nicht grad hypermiling betreibt oder auf den letzten ionen unterwegs ist.
ich gönne mir wenn möglich und sinnvoll gerne zügige transporter, je höher die aufbauen umso besser
da hat man dann einen verbrauch wie man ohne die bei ca. 20 kmh weniger in der freien luft hat ( je nach wind ). aber 120 sollten sie schon mind. fahren dann abstand auf 1 und nuckeln
ja genau und cooles bild - ich fühle mich ertappt
da frag ich mich immer was die da grad verbrauchen wenn die so schnell mit so hohen fahrzeugen fahren
Daumenregel eines alten Seglers: Windabschattung in Lee eines Objektes geht etwa 10 mal so weit wie seine Höhe.
Ist natürlich nur eine Daumregel. Und auch nicht digital, was heißt, dass man nicht bei einem 4 Meter hohen Objekt bei 39,9 m noch nix spürt, und bei 40,1 m den Luftstrom wieder komplett.