Miese CO2-Bilanz bei Dienstautos von Politikern: Laut dem 14. Dienstwagen-Check der Deutschen Umwelthilfe (DUH) unter Spitzenpolitikerinnen und -politikern verpassen – gemessen am realen CO2-Ausstoß auf der Straße – bis auf sieben Fahrzeuge alle Dienstwagen den EU-Flottengrenzwert von 95 g CO2/km. Mit einem durchschnittlichen realen CO2-Ausstoß von 227 g/km liegen die Dienstwagen sogar noch über dem Durchschnitt des vergangenen Jahres (225 g CO2/km). Ein Grund dafür sei der wachsende Anteil von Plug-in-Hybriden von 31 Prozent im letzten Jahr auf 43 Prozent. Die DUH legt übrigens Realverbräuche auf Basis von ICCT-Daten zugrunde, keine Normwerte.
„Bereits die bestehenden Emissionsnormen für Neufahrzeuge stellen technisch und ökonomisch eine enorme Herausforderung dar. Eine frühzeitige Überprüfung der bestehenden Emissionsnormen, die die EU-Kommission vorsieht, ist deshalb nicht geboten.“
Die CDU/CSU könnten auch einfach zugeben, dass die Optimierung der Quartalszahlen ihrer Geldgeber das Ziel dieses Positionspapier ist.
In Kalifornien schaffen sie es ja auch die Grenzwerte einzuhalten, aber da braucht man eben zusätzliche Teile in der Abgasanlage, die die Marge spürbar verkleinern.
Von dem her finde ich die Rhetorik der DUH gar nicht so abwegig, denn hier wird - ganz im Gegensatz zum Thema Corona - der Gewinn der Unternehmen über den Gesundheitsschutz gestellt.
Dessen muss man sich bewusst sein, wenn man solche Parteien wählt.
Faustregel: Lies nicht WELT oder BILD. Reine Zeitverschwendung, vor allem, wenn man berücksichtigt, wie viel Zeit es kostet, hinterher alles wieder richtigzustellen. Lieber gleich auf seriöse Quellen zurückgreifen.
Als Ausländer enthalte ich mich hier jeder weiteren Äußerung zum deutschen Geisteszustand und zum betonhart verfestigten Weltbild und sich selbst komplett selbst überschätzenden Weltrettungsgedankengebäudes eines nicht unerheblichen Teils der Bevölkerung. Es würde zum dritten Mal in gut 100 Jahren nichts bewirken und es würde den Lauf der Geschichte wieder nicht ändern. Der Zustand des medial-politischen Komplexes und die Tendenzen der Gesellschaft in Deutschland sind von außen deutlich besser zu erkennen als von innen, und sind - gelinde gesagt - erschreckend.
Die selbe Taktik habe ich mir im kleinen Maßstab auch bei sich anbahnenden Diskussionen mit Gegnern der Elektromobilität angewöhnt. Es ändert nichts, und am Ende werden auch die Gegner elektrisch fahren. Warum sich also die Mühe machen? Sobald man ein felsenfest zementierte Weltbild in Frage stellt, gibt es nichts zu gewinnen außer Wut und Hass und Ideologie (Lest diese oder jene Quelle nicht! Hört nicht auf Argumente aus Quellen, die unsere Meinung nicht vertreten. Schon gar nicht aus der Schweiz. Früher hieß das Feindsender ) oder bestenfalls gönnerhaftes Lachen. Die Geschichte wird aber weiter gehen, nur nicht unbedingt immer dahin, wo die Mehrheit oder ggf. die medial verkündeten Mehrheit es vermutet.
Vielen Dank für komplett unpassende Vergleiche. Zum Glück leidest Du nicht an Selbstüberschätzung und Dein Geisteszustand ist über jeden Zweifel erhaben. Das von Dir als Bild eingeklebte Zitat ist eine ausgezeichnete Erinnerung daran, dass man gerade WELT und BILD nicht zu viel Raum geben darf.
Dieser Vorgang wurde nur von einer ohnehin nicht ernst zu nehmenden Partei bemängelt. Wenn es da ein Problem gegeben hätte, dann hätten auch andere Parteien das Wort entsprechend erhoben.
Und was das mit diesem Thread zu tun hat ist mir ohnehin nicht klar.
Auch ich Reihe mich vollständig in deine Meinung ein. Bei AfD und DUH musste ich dazu noch schmunzeln. Das ist der heutige Umgang mit Politik und Meinungen. Schwierig, vor allem wenn man die letzten 2 Jahrzehnte politisch sieht aber das ist OT.
@SebastianR: ich rate dir, die einen Aufruf der Spenden Aktion einen späteren Thread zu eröffnen! Hier wird dein Ansinnen „zerpflückt“, was im Sinne des ursprünglichen Themas ggf. auch möglich ist, weiß ja kein extra Spendenaufruf-Thema war.
Deswegen habe ich zB nicht moderiert. Das ginge in einem separaten Thema dann.
Für alle:
Zum Thema Spendenaufruf ja/nein hier in Forum finde ich, dass das eine Thema ist, das differenziert betrachtet werden muss:
Aufruf für eine Spendenaktion für eine Partei geht nicht.
Aufruf für eine Orga, die ihre Arbeit deutlich in der Veränderung der Mobilität sieht und betreibt, ist mMn schon eine Möglichkeit. Dabei musste es dann 2 Themen dazu geben: a) Spendenthema b) Diskussion darüber - wo sich jeder darüber auslassen kann, warum er lieber nicht spendet und wie doof die anderen sind, die das tun.
…
Das ganze schreibe ich hier bisher nicht als Mod. Ich nehme das Thema mit in unsere nächste Konferenz, weil es auch mir wichtig erscheint, wie wir das einen gemeinsamen Weg und erarbeiten.