12V AGM Batterie von Tesla gegen eine Winston 12V/40Ah LiFeYPO4 Batterie getauscht

hier mal verlinken

Was ist denn vielleicht von dieser Batterie in der 50 oder 100Ah-Variante zu halten? Preislich scheinbar interessant, nur die Pole müssen angepasst werden. Aber immerhin mit BMS:

unter 0°C nicht ladbar.

Hm, verstehe ich jetzt nicht, das ist doch eine „ganz normale AGM-Batterie“ !?
Hier war doch LiFePo4 das Thema, oder hast Du Dich mit der Bezeichnung vertan,
sodaß es doch eine LiFePo4 ist ?

Ich habe eine AGM eingebaut und hier gepostet, weil es keine original Tesla ist und auch ihren Dienst verrichtet, vielleicht sogar etwas besser ist als die C&d, und weil diese 1zu 1 passend ist. Werde entsprechend eine Langzeit Beobachtung machen und hier berichten. Man muss zwangsläufig nicht zur Lithium greifen wenn es so viel extra Aufwand und Mehrpreis bedeutet. Mit Versand bekommt man die für 140 Euro.

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Die neuen Model 3 sollen ja auch mit einer Lithium 12V Batterie ab Werk kommen: Model 3 / Model Y - Technische Veränderungen und Details - #641 von eivissa

Aus diesem Link schließe ich:
Außer der Wischwasserpumpe konnten wohl alle Komponenten mit 15.5V-Lithium umgehen (das ließe sich ja auch anders lösen), da wäre ein späterer Wechsel (im Service-Center) auf Lithium für alte Model3 ja durchaus denkbar.

Was ist das eigentlich für eine Lithium-Batterie die Tesla da einbaut?

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Bei 15.5V und der Bauform (da passen sicher keine prismatischen Zellen rein) würde ich mal von ganz normalen NMC/NCA Zellen ausgehen.

Halbleiter Schalter im Auto sind typischer Weise bis 40V ausgelegt, wobei natürlich auch andere Komponenten den eigentlich 12V ausgesetzt sein können die da etwas empfindlicher sind. Aber insgesamt kann ich mir nicht vorstellen dass das ein Problem wäre.

Nein, hier im Thread ist explizit LiFeYPO4 das Thema, denn das Yttrium in den Winston Zellen macht den Unterschied zu LiFePO4 aus, nämlich Ladefähigkeit bis -20°C statt nur bis 0°C, ohne das Lithium Plattierung und somit dauerhafte Zellschädigung auftritt.

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Kann man vergessen, da die neuen Lithium 16V des Model S/X ein BMS an Bord haben, welches über den LIN Bus mit dem Centralsystem kommuniziert (Teil davon ist das VCBATT). Dies können die bisherigen S/X3/Y nicht. Nachrüsten ist nicht möglich, da stimmt nichts mehr zusammen. Ohne Kommunikation über LIN kann man weder Laden noch Entladen, das BMS ist zu.

Seht selbst (Plaid 12V Battery):
Teil 1:

Teil 2:

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Es sind bei Winston sogar -45°C, wo Laden und Entladen ohne Probleme möglich sein soll. Die max. Zell-Spannung bei der tiefen Temperatur steigt jedoch nicht über 2.4V. Im Datenblatt zu den einzelnen Zellen steht jedoch, dass die 2.5V nicht unterschritten werden dürfen, da diese sonst Schaden nehmen. Man weiss, dass die Winston Zellen sehr robust sind, daher würde ich annehmen, dass sie dies aushalten. Ich sehe mit aktuell -4°C keinen Unterschied zu 10°C, weder SoC, Entladung, etc.

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Ein Bekannter von mir hat ebenfalls die 40Ah Winston eingebaut. Er hat allerdings das Problem das alle 2-3 Wochen die Fehlermeldung: 12V Batterie muß gewartet werden kommt. Model 3 12V Spannungsfrei schalten hilft dann wieder für ein paar Wochen, dann kommt der Fehler wieder. :man_shrugging:

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Ja, eine mögliche Abhilfe wäre das Umprogrammieren auf das grösstmögliche Batterie-Ladeprofil oder die Verwendung eines BMS (SeC macht es aber nicht).

Hast Du Dein DALY noch nicht eingebaut ? Bin gespannt, wie es sich im 3/Y verhält.

ich habe das DALY bei mir noch nicht eingebaut, mal sehen ob ich zwischen den Jahren Zeit dazu finde.

Wissen wir, welche 12V Batterien die anderen EV Hersteller verbauen ? Ich weiss, welche der iD4 hat (keine AGM, normale Varta Starter mit 51Ah), aber wie sieht es mit iD3, Kona, Leaf, etc aus ?

Der Leaf hat eine ganz normale Starter-Batterie verbaut.

ZOE ebenfalls ganz normaler Starterbatterie, hält meist nur 3 Jahre ist dann fällig (ELEC Fehler)

Hier mal das Ergebnis von einem Starterbatterietester >640A finde ich schon beachtlich für so eine kleine Batterie

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Model 3 & Y bekommen Li-Ion

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Die Winston ist erst mal ausgebaut, damit ich das BMS endlich mal implantieren kann. Montage BMS nächste Woche, dann ausgiebige Tests, danach geht’s zurück in’s Model 3. Zwischenzeitlich habe ich eine zweite Winston (ohne Änderungen) in mein Model 3 geschraubt, da ein Bekannter damit Probleme in seinem Model 3 hat, mal schauen was meins dazu sagt.

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