1. Jahrestag 2018er MS 75D CPO

Moin zusammen,

übermorgen jährt sich der Kauf meines CPOs 2018er MS 75D zum ersten Mal. Über den Kauf und erste Erfahrungen hatte ich damals im Forum geschrieben.

Ich habe nun monatlich akribisch Protokoll geführt über gefahrene Km, Verbrauch, AC/DC - Anteile und geladenen Strom. Nach knapp 30000 gefahrenen km hab ich im Grunde nix zu meckern. Das, was zu beanstanden war, hat Tesla ohne zu maulen kostenlos behoben.

Trotzdem hab ich mir mal von Tesla heute ein Angebot für eine Inzahlungnahme meines Kfz machen lassen, da ich mit einem neuen oder neueren Model 3 geliebäugelt habe. Also, ich hab den Wagen für knapp 30000 € bei Tesla gekauft. Geboten wurden mir jetzt von Tesla 14100 €! Krass! Innerhalb eines Jahres! Bei allem Verständnis dafür, dass die Händler eine Marge haben wollen, aber das ist geht gar nicht. Damit ist das Thema Model 3 vom Tisch.

Ich werde demnächst mal den Akku mit SmT checken, was sich so in einem Jahr geändert hat (vorab: Gefühlt hat sich weder was an der Ladeleistung noch an der Leistungsentfaltung und Reichweite geändert.) Wenn’s interessiert, kann ich das ja mal zu besten geben, zusammen mit den Daten meiner Protokollierung. Dem einen oder anderen, der über die Anschaffung eines MS 75D nachdenkt, mag das vielleicht helfen.

Gruß an alle

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Es gibt einen freien Markt. Dort ist es möglich auch ältere Tesla anzubieten.

Die Angebote von Tesla für Inzahlungnahme waren immer schon unterirdisch. Generell kann man Einkauf und Verkauf bei Händlern nicht gegenüber stellen. Das hat imho wenig mit einem realen Wertverlust zu tun.

Seat hat mir für unseren Alhambra 16000 Euro geboten. Verkauft habe ich ihn für 24500.

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Tesla möchte keine alten Autos auf dem Hof stehen haben, besonders keine MS/X.
Deswegen der Preis.

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Na ich werde mal sehen, dass ich den Wagen auf dem freien Markt verkaufe. Er ist top in Schuss und bildschön. Es eilt aber nicht. Ich bin wirklich zufrieden mit ihm. Mein erstes BEV, und mein erster Tesla. Nur bin ich nun auf den Geschmack der modernen Technik gekommen. Wenn man ehrlich ist, ist mein Auto technisch gesehen fast ein Oldtimer. Ladezeit, Reichweite, Hard- und Software… Deswegen wollt ich ein aktuelles Model 3. Klar, ein halbwegs aktuelles Model S wäre schön, ist aber selbst als junger Gebrauchter nicht meine Preisliga. Aber wenn er nicht weggeht, ist das auch o.k.. Ist schließlich Jammern auf hohem Niveau. Ladezeit und Reichweite sind nur für Langstrecken relevant, die ich selten fahre.

Wie viel willst für den S75D denn noch? Weil irgendwie glaub ich nicht dass der freie Markt da mehr zahlen würde :thinking:

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Ich kann das so nicht bestätigen. Für mein MX aus 2017 wurde mir ein Betrag geboten, der 1.500 Euro unter DAT lag. Für mich absolut OK und akzeptabel.

Sehe ich ähnlich.
Mehr als 16.000-17.000 wird da nicht rausschauen, und da muss der Zustand gut sein.
Der CPO war überbezahlt.

Ich orientiere mich da an mobile.de, und da stehen Fz. von privat mit ähnlichen Daten (Bj., Laufleistung usw.) zwischen um die 22k und 26k. Drunter geht er auch nicht weg. Dann behalte ich ihn. Hab noch ein fast neuen Satz Winterräder dazu (neue 19“ Felgen und Reifen im Januar gekauft). Mag sein, dass der CPO sehr teuer war, aber ich denke, die Sicherheit eines vernünftigen Wagens war es wert, und da wurde ich nicht enttäuscht.

Was mich ärgert ist, dass Tesla nicht mal ansatzweise gewillt ist, mich als Kunden für ein Neufahrzeug Model 3 zu gewinnen. Denn das hab ich denen so kommuniziert.

Verlangen kann man viel, aber es muss auch gezahlt werden. Andererseits.. es gibt schlimmeres als ein Model S fahren zu müssen :smiley:

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Du vergleichst hier aber Äpfel mit Birnen. AutoScout und mobile.de sind B2C-Plattformen. Dort finden sich Angebote an Endkunden, größtenteils ja auch von Händlern. Die privaten Angebote würde ich ignorieren beim Preisvergleich, da private Verkäufer meistens zu hohe Preisvorstellungen haben. Die Händler-Angebote kannst du verwenden als Benchmark, musst aber deren Marge abziehen. - Denn bei der Inzahlungnahme verkaufst du ja C2B - der Ankauf findet nicht zum Endkundenverkaufspreis, sondern zum Händlerankaufspreis statt.

Check doch mal den Fahrzeugwert bei DAT. Dort musst du keine persönlichen Daten angeben, auch keine Mailadresse. Das Ergebnis erscheint direkt am Screen. - Dieser Wert gibt dir eine gute Indikation, welchen Wert ein Händler in deinem Wagen noch sehen würde. Was ist mein Auto wert? Kostenloser Gebrauchtfahrzeugwert

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Genauso! Wenn nichts geht, fahr ich ihn weiter. Wie gesagt, ich bin sehr glücklich mit dem Auto.:ok_hand:Ich leg mir immer schon monatlich was weg, um irgendwann in hoffentlich ferner Zukunft den Akku machen zu lassen und was für die bekannten Macken zu haben. Geplant ist, wenn die Garantie abgelaufen ist, ihn zu z.B. Zero29 zu bringen und den Akku neu dichten und die DU checken zu lassen. Grundsätzlich kann man das Ding ewig fahren, wenn es vernünftig behandelt wird. Aber die Kohle könnte eben auch für ein neues Model 3 herhalten.:wink:

Danke für den Tipp. Das werd ich mal versuchen :+1:

Hab ich gemacht. DAT sagt 21200 €. Hmm… :thinking:Ich weiß nicht. Ich müsste tief ihn mich gehen und alles nochmal durchdenken, wenn mir das einer als Endpreis bieten würde.

Tesla bot dir 14.100 Euro, richtig? - Das ist schon ein ganzes Stück vom DAT-Wert weg. Wenn dir ein Privatkäufer 21k bietet, bist du bei einem fairen Wert. Wenn dir ein Händler 18-19k bietet, ebenso (der muss ja auch was verdienen im Wiederverkauf). - Die 14k von Tesla finde ich tatsächlich auch zu niedrig.

Oder behalten und als dauerhaftes „Liebhaberstück“ pflegen und hegen. Fürs Alltägliche dann wohl irgendwann ein neues BEV holen.

Na mal schauen. Ist ja kein Zwangsverkauf. Zwei BEVs werd ich mir nicht halten. Kein Geld und kein Platz dafür. Der Alltag ist ja auch gar nicht das Problem des Autos. Er bekommt ja fast täglich sein AC-Spritze und hat wenig Stress, was Leistungsabruf angeht. Ich werd lange Spaß an ihm haben können. Eher die seltenen Langstrecken, da ist er halt merklich ein paar Generationen zurück. Die neue Technik reizt da schon. Eine Frage, die ich mir auch stell: Wird Tesla die Autos ewig updaten, und wenn irgendwann nicht mehr, sind die dann noch lebensfähig?

I feel you. Ich hatte sehr ähnliche Überlegungen bei meinem 2017er MX. - Ich hatte nichts auszusetzen am Fahrzeug, bis auf seine Ladezeit auf Langstrecke und die quasi nicht mehr stattfindende Weiterentwicklung des vertikalen Screens. Da ich aber jedes Jahr mehrere Langstrecken (fängt bei mir bei 1.500 km an :wink: ) fahre, war’s am Ende klar. - Bei mir kam zu Hilfe, dass Tesla vom DAT-Preis nur wenig abwich.

Du wirst die richtige Entscheidung treffen! :slight_smile: - Du kannst ja auch einfach mal inserieren und schauen, ob sich jemand für 24k oder so meldet. Bisschen Preis-Check machen im Markt…

Was ist es dann bei dir gworden, nach dem MX?

Nicht lachen: Ein neues MX.

Bekommt meiner in 2 Wochen auch… Garantie is seit gestern rum, und wenn Fahrwerk fertig ist gibts eigentlich keinen Grund was Neues zu holen. Nachdem bei Tesla quasi alles das Gleiche ist und nach wie vor Glasdach und Luftfahrwerkzwang herrscht wäre ein neues S auch keine Alternative (abgesehen davon dass der Preis inzwischen einfach um rund 30k zu hoch ist, dazu kein gratis Laden, Internet etc. mehr) und somit hoffe ich dass der Akku noch 4 bis 5 Jahre durch hält, und dann einmal neu kommt. Das wäre die Ideale Lösung :slight_smile: