Model X vs. I-Pace

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Re: Model X vs. I-Pace

von Gibson » 29. Mai 2018, 20:03

Die Anzeigen hinter dem Lenkrad (oder ein HUD) stammen aus Zeiten, in denen man die Funktion eines Autos (bzw. dessen Motor) überwachen musste (Drehzahl, Öl- und Wassertemperatur, diverse Warnleuchten). Das ist alles überflüssig.
.

Ein gutes HUD zeigt dir z. B. Geschwindigkeit, Tempobegrenzung und Navigation. Grade für Tesla, wo der Bildschirm rechts unten ist, wäre dies sehr sinnvoll.
Aber jedem das seine...
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Re: Model X vs. I-Pace

von TommyP. » 29. Mai 2018, 20:06

Bei meinem muss ich durch das Lenkrad gucken, für Geschwindigkeit, Tempobegrenzung und Navigation. Letzteres geht zusätzlich rechts auf dem großen Bildschirm.
Bei Model 3 wäre das wohl was anderes...
Grüße aus der grünen Heide

Tommy

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Re: Model X vs. I-Pace

von tescroft » 29. Mai 2018, 20:17

HUD ist sicher nicht zwingend, aber halt cool. Man fühlt sich wie ein Jetpilot :-)

OS Electric Drive hat geschrieben:OTA brauche ich eigentlich nicht, hat mir bei meinem BMW nicht gefehlt und fehlt mir bei unserem i3 auch nicht, da er in der Regel so tut wie er ausgeliefert wurde.


Darum geht es mir beim OTA nicht primär. Was hat cool ist, dass ein Tesla mit der Zeit mehr kann, auch Dinge, die nie beworben oder versprochen wurden. Beim Tesla z.B. Supercharger-Verfügbarkeit anzeigen im Navi oder Easy Entry.

3.5 KW-Lader einphasig geht ja gar nicht, das war mir gar nicht bewusst. Mein i3 ist ja so ein Schnarchlader, aber der hat nur 22 KWh zu laden. Der I-Pace hat 90 KWh - man rechne, wie lange das dauernd!

Grundsätzlich find ich es toll, gibt es mit dem I-Pace aber bald einmal eine vernünftige Alternative zu Tesla. Abgesehen von den genannten Makeln hat der I-Pace schon auch seine Vorzüge, wie die handlichere Grösse, schönes Interieur und die lässige Karosserieform.
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Re: Model X vs. I-Pace

von Gibson » 29. Mai 2018, 21:16

Ich geb dir recht, der I Pace hat viele gute Sachen zu bieten. Ich finde es auch gut, wenn ein etablierter Hersteller seinen Hut in den Ring wirft. Konkurrenz ist auch für Tesla, und vor allem aber für uns Verbraucher, gut. Ich sehe den iPace aber mehr als Konkurrenz für das MS. Mal schauen was Audi tatsächlich bringt...
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Re: Model X vs. I-Pace

von J_W » 29. Mai 2018, 21:50

Der I-Pace kann auch OtA


Quote
——-
It’s the first Jaguar to support OTA updates

If there’s one thing we wish the rest of the auto industry would “borrow” from Tesla, it’s the automaker’s approach to software updates. With most cars, if there’s a new version of the infotainment system, or some other system, you’ll need to take it into the dealership to have it installed. Tesla upended that process by making sure every car that leaves its factory is connected and can download and install new software remotely.


————-
Ahk mit 750 kg soll noch in 2018 kommen

Bei mir hat der I-Pace gewonnen. Passt in mein Fahrprofil, vom Münsterland aus ist der 1fache Radius in alle Richtungen groß genug. Schnarchladung ist kein Problem ( für die täglichen Strecken) CCS ist 7km entfernt an der AB. Lademöglichkeit @home für 12ct (mit KWK Anlage). Zusätzliche Wallbox am Büro und die Stadtwerke bauen noch 2 kostenlose vor die Tür. Die Werkstatt ist auch relativ nah. Und da mein XF auch schon viel Spass gemacht hat, bleib ich JLR erst einmal treu. In 4 Jahren wird der Markt bzw das Angebot sicherlich viel größer sein!

VG
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Re: Model X vs. I-Pace

von OS Electric Drive » 29. Mai 2018, 21:51

tescroft hat geschrieben:HUD ist sicher nicht zwingend, aber halt cool. Man fühlt sich wie ein Jetpilot :-)

OS Electric Drive hat geschrieben:OTA brauche ich eigentlich nicht, hat mir bei meinem BMW nicht gefehlt und fehlt mir bei unserem i3 auch nicht, da er in der Regel so tut wie er ausgeliefert wurde.


Darum geht es mir beim OTA nicht primär. Was hat cool ist, dass ein Tesla mit der Zeit mehr kann, auch Dinge, die nie beworben oder versprochen wurden. Beim Tesla z.B. Supercharger-Verfügbarkeit anzeigen im Navi oder Easy Entry.

3.5 KW-Lader einphasig geht ja gar nicht, das war mir gar nicht bewusst. Mein i3 ist ja so ein Schnarchlader, aber der hat nur 22 KWh zu laden. Der I-Pace hat 90 KWh - man rechne, wie lange das dauernd!

Grundsätzlich find ich es toll, gibt es mit dem I-Pace aber bald einmal eine vernünftige Alternative zu Tesla. Abgesehen von den genannten Makeln hat der I-Pace schon auch seine Vorzüge, wie die handlichere Grösse, schönes Interieur und die lässige Karosserieform.


Also so arg viele neuen Dinge sind die letzen Monate nicht aufgeschlagen. Eher Bugfixes die so oder so schon peinlich genug sind. Am Anfang war das noch richtig geil, mein MS wurde mit 5.6 ausgeliefert und jetzt sind wir bei 8.1... Das ist schon cool.. Aber auf der anderen Seite fehlen noch immer elementare Funktionen... Ich denke einfach jedes Auto hat seine Vorteile, Tesla hat ein Ladenetz, andere können dafür Kundenbetreuung...

So muss man sich halt entscheiden was unterm Strich das bessere Produkt ist und da hat jeder selber seine Präferenzen. Für mich ist der AP der größte Schrott und für andere der größte Nutzen... .So scheiden sich halt die Geister wie schon immer.
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Re: Model X vs. I-Pace

von Naheris » 29. Mai 2018, 22:04

Der I-Pace lädt einphasig mit 32 A, also mit etwa 7,2 kW. In Deutschland ist das natürlich aufgrund der Schieflast zuhause meist nicht zulässig und somit auf 20 A (4,6 kW). Ist aber trotzdem nicht rasend. 11 kW ist da schon besser, aber auch nicht gerade super bei einem Akku mit um die 85 kWh.
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Re: Model X vs. I-Pace

von OS Electric Drive » 29. Mai 2018, 22:12

Ich habe bei dem aktuellen MX mal den Strom auf 7kW beschränkt und das geht phänomenal gut. Ich kann mir wenige Momente vorstellen wo mir das nicht reicht. Klar ist schneller laden immer gut, aber auf der anderen Seite reicht das locker aus. In 10h sind auch 70kWh drin.
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Re: Model X vs. I-Pace

von Naheris » 30. Mai 2018, 00:30

*hüstel* Ladeverluste *hüstel* ;)

Auch ich lade fast immer nur mit 1x oder 2x 8A, weil der Lader vom e-Golf da am effizientesten ist, und er angeblich nur dann richtig gut balanced.

Deine und des I-Pace 7 kW wären für vermutlich viele Personen - inkl. mich - auch ausreichend. Hält man sich aber an die Schieflastverordnung, würde diese auf 4,6 kW reduziert. Das wären dann in 10h nur noch 42 kWh - also grob die Hälfte der potentiellen Reichweite. Das fände ich ärgerlich, und für einen meiner Mitarbeiter wäre das tatsächlich ein K.O.-Kriterium (wenn wir nicht eine Genehmigung zum Schieflast-Laden hätten). Zudem dürften die 7,4 kW für Personen mit kürzeren Terminen und viel Wegstrecke etwas nervig sein. Mein Partner/Vetriebler wäre so jemand.

Meine persönliche Meinung ist, dass der Akku eines Autos mit AC in unter fünf Stunden voll sein sollte. Alles darüber halte ich für unschön, aber verschmerzbar. Mir war die AC-Ladeleistung bei meinem e-Golf (2x 16A) bisher nur zwei Mal zu gering - und nur einmal davon musste ich daher an einem Schnelllader ganz kurz zwischenladen. Das waren also vielleicht 10 Minuten Zeitverlust insgesamt. Meine persönliche Priorität für den AC Lader ist daher sehr niedrig - und sie wird vermutlich mit steigender Reichweite im Akku noch geringer.
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Re: Model X vs. I-Pace

von Haraldt1 » 30. Mai 2018, 07:02

Also ich bin der Meinung unter 11kW geht nichts.

Noch nie mit relativ leerem Akku nachhause gekommen und dann möchtest du in 1h nochmal los?

Nicht alle haben eine Garage, bei extrem Wetter einfach nur rein gelaufen und dann vergessen den Wagen anzuhängen, in der früh bemerkst du es und bringst nichts mehr rein.

Mit so wenig Ladeleistung kannst du den Wagen nie so wie ich mit relativ niedrigen Ladestand abstellen und dann erst vor Abfahrt laden.

Wenn du mal irgendwo hängen bleibst, brauchst du Stunden um wieder weiter zu kommen.

Am angefahrenen Tripplecharger hängt schon jemand auf DC... Schon wieder vergehen Stunden un weiter zu kommen.

Alles über den Umkreis der Fahrzeugreichweite wäre für mich so nicht oder nur mit viel Geduld machbar.

Der Akku muss erst mal beweisen mit permanent hohem Ladestand rum zu stehen und über Jahre +hohen Laufleistungen zu funktionieren.
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