Soll man missionieren?

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Re: Soll man missionieren?

von sdt15749 » 8. Feb 2018, 15:36

mp37c4 hat geschrieben:
Das kann ich nachvollziehen, deshalb fährt meine Frau auch wieder Verbrenner. Nur für die Kurz- und Mittelstrecken, wo wir wissen, dass es am Ziel eine zuverlässige Lademöglichkeit gibt, nehmen wir den Tesla.


Ja, klar wenn es einem wichtig ist durchzufahren und besonders schnell von A nach B zu kommen ist das Argument valide. Deshalb habe ich auch gar nicht versucht es ihr auszureden. Jeder hat andere Prioritäten und soll sein Leben entsprechend gestalten - solange er das auch den anderen gönnt.

Ich habe übrigens nach 62.000 KM in 18 Monaten viele Fernfahrten mit meinem Tesla gemacht und immer eine zuverlässige Lademöglichkeit gefunden. Ich bin aber auch bereit mich entsprechend zu informieren und wähle entsprechende Hotels aus.
Gruß - Stefan - Model S90D seit August 2016 (AP1) - http://ts.la/stefan3554
 
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Re: Soll man missionieren?

von trimaransegler » 8. Feb 2018, 15:46

Es bringt nichts, jemand zu überreden. Änderung bringt nur das eigene Handeln. Oft sprechen mich Leute an und wenn ich Zeit dazu habe, antworte ich gerne und begeistert. Irgendwann ist das selbstverständlich - ist mir im Leben an vielen Ecken so gegangen, war immer Pionier, mit 18 Vegetarier - die Leute haben gedacht, ich überlebe die nächsten 5 Jahre nicht, heute ist das sogar modern, Veganer zu sein.... :mrgreen: . Mit Geduld die eigene Überzeugung leben führt langfristig zum Ziel... :D
Viele Grüße aus dem Westerwald

Friedhelm

Wer einen Tesla über meine Empfehlung bestellen möchte und freies Superchargen möchte, hier der link: http://ts.la/drfriedhelm6242
 
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Re: Soll man missionieren?

von founder » 8. Feb 2018, 16:24

danielm hat geschrieben:Liebe Teslafreunde und auch nicht,
beim Lesen der Artikel über Elon Musk, Tesla, SpaceX auf Spiegel Online überkommt mich ein ganz schreckliches Verlangen: Ich meine immer die Menschen von ihren falschen Auffassungen und veralteten Denkmustern befreien zu müssen. Aber ich komme mir vor wie Sisyphos: Je positiver die Kommentare unter einem Artikel sind, desto negativer wird der nächste Artikel verfasst, was dann vor allem den deutschen Kleingeist dazu bewegt, sein Halbwissen abzuladen. Was ist da los? Wie können wir gegensteuern, können wir das überhaupt? Klar, ich kann auch SZ lesen oder gar WSJ und Co. Aber ich mag das Feld nicht kampflos räumen.

Es ist ja nicht gerade so, dass ich alles unterschreibe und gut finde, was im EM Dunstkreis passiert. Ich bin kein Fanboy. Aber alles zu kritisieren und immer in Relation zur Deutschen Leistungsfähigkeit zu stellen, halte ich für dumm. Als gestern auf SPON über die Falcon Heavy berichtet wurde, ging es am Ende so weit, dass man in den Kommentaren die Leistung damit relativiert hat, indem man auf Herr von Braun verwiesen hat. Geht's noch?

Wollen wir uns bei entsprechenden SPON Artikeln mal zu einem virtuellen Foren-Flash-Mob verabreden und dann das Forum fluten?
Viele Grüße,
Daniel


Man wird Dich nur solange lassen, wie Du überwiegend negative Reaktionen hervor rufst.
Sobald Du in der Lage bist positive Reaktionen hervor zu rufen, wird man Dich weg zensieren.

So ging es mir 2011 auf Spiegel Online

Ein beliebtes Instrument der Meinungsmanipuation in Foren ist der Enthauptungsschlag.
Das bedeutet jeweils pro und kontra gibt es sehr dumme bis sehr intelligente Postings.
Wenn man bei den kontra Postings nur die intelligenten weg zensiert und
die dümmlichen stehen läßt, entsteht der Eindruck

"Auf der kontra Seite sind nur Dummies".

Ich habe damit sehr viel Erfahrung. Ich habe von 2005 bis 2010 etwa 90 Tausend Besucher von Spiegel Online
auf meine Seiten gebracht. Dann wurde die Zensur immer schlimmer.
Zuletzt geändert von TArZahn am 9. Feb 2018, 21:35, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Link, der angeblich auf SPON führen soll entfernt, da er auf die Homepage von founder führt.
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Re: Soll man missionieren?

von snooper77 » 10. Feb 2018, 20:12

danielm hat geschrieben:Inhaltlich und strategisch bin ich mir nicht sicher, ob man den Hatern und Dummschwätzern die Bühne überlassen sollte. Klar, direkte Erkenntnis würde ich auch nicht erwarten. Aber würde man sachlich mit echten Fakten aufklären, sollte das doch auf den ein oder anderen positiven Einfluss haben... ich glaube auch nicht, dass sich die e-Mobilität durch Geheule aufhalten lässt aber ich würde mir einen aktiveren Part unserer Gesellschaft wünschen. Ich glaube das tut letztendlich weniger weh.



Sicher, ein paar Links zu Studien, die belegen, dass E-Autos deutlich besser abschneiden als Verbrenner, werfe ich auch gerne in die Runde, oder auch andere Quellen, welche Falschbehauptungen widerlegen. Aber wenn dann die Trollerei weitergeht, ist meist kein Blumentopf zu gewinnen.

danielm hat geschrieben:@mod: in meiner Zunft nennt man so eine Überschrift Wortspiel und ist tendenziell eine humoristische Einlage (in dem Fall sicher kein Schenkelklopfer aber so schlecht auch nicht). Aber es geht auch ernst und sachlich. Sorry, wenn Humor unangebracht ist.


Humor ist alles andere als unabgebracht, ganz im Gegenteil - aber ich fand den Originaltitel ganz einfach nicht lustig.
85D silber (blau foliert), 19", bestätigt 18.11.2014, VIN seit 16.02.2015, Produktion 02.04., Transport 08.04., Abholung 09.06.
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Re: Soll man missionieren?

von FrankfurterBub » 11. Feb 2018, 00:22

Das Produkt muss überzeugen, nicht der Internet-Schreiber - dann funktioniert es von selbst.

Vor Missionierung kann ich nur warnen: Wenn man nichts bis wenig mit Tesla am Hut hat, muten solche Kommentare in den Kommentarspalten manchmal leicht religiös/ver'kultet' an, so jedenfalls meine Wahrnehmung. Das hat nichts mit positiver Markenbotschaft zu tun.

Beispiel: Bei mir im Office hängt (noch) die Zeichnung des M3 mit dem 'Dankesschreiben' von EM, zusammen mit einem Plastikschild 'Tesla Parking Only'. Hierüber bin ich mit vielen Gästen ins Gespräch auf Elektromobilität gekommen, ohne zu missionieren. Dabei konnte ich auch einige Fehlvorstellungen geraderücken.
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Re: Soll man missionieren?

von markusX » 11. Feb 2018, 11:27

Missionierung ist Ka... . Generiert (größere) Mauern, welche vorher nicht da waren. Einige werden vielleicht so erschreckt sein, dass sie volles der E-Mobilität ne Absage erteilen.

Bin da heute lockerer drauf. Wer Fragen hat ok, wer keine hat hat einfach keine und fühlt sich wohl. Passt! Es kommen die, die sich interessieren. Produkt muss passen und da sage ich eher: Warte auf X oder Y oder versuche mal Z.

Im meinem privaten Zwangsdunstkreis haben ein paar Mitmenschen einen Neid-Club gegründet. Auch das ist ok.

Manchmal muß man daneben halten, um das Ziel zu erreichen.
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Re: Soll man missionieren?

von Mittelhesse » 11. Feb 2018, 12:00

Im Internet habe ich mir eigentlich abgewöhnt auf Kommentare zu reagieren.

Ich fahre jetzt seit Juni 2015 elektrisch, im ersten Jahr ist man mehr oder weniger als Spinner abgetan worden.
2016 wurde man schon mal hier und da bei Einkaufen angesprochen, und befragt.
2017 hat sich sehr viel geändert, viele interessierte Fragen, viel Zustimmung, und etliche die eine Probefahrt machen wollen.
Die Gesellschaft wandelt sich, ohne das man missionieren muss, es wird immer die ewigen Hater geben. Aber das Thema
ist in der Allgemeinheit angekommen, und viele denken über einen Wechsel nach. :mrgreen:
Liebe Grüße
Stefan Becker


Renault ZOE Q210 schwarz seit Juni 2015. Upgrade auf Z.E. 40 Batterie am 07.03.18 bei 114.019km.
Model 3 reserviert am 02.04.16
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Re: Soll man missionieren?

von fly » 11. Feb 2018, 12:58

In den Kommentarspalten wird jedenfalls offensichtlich, dass ein Großteil der Leser sein Wissen über die vielen Clickbait-Artikel bezieht. Die plappern bedenkenlos jede reißerische Überschrift nach, die ihnen vorgesetzt wird und natürlich besonders die, die den Lesern in den Kram passen (Mein Verbrenner ist weniger umweltschädlich als das böse Elektroauto).
 
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Soll man missionieren?

von aflint99 » 11. Feb 2018, 21:14

Zugegeben, ich habe den Thread nur überflogen.
Ich verstehe die Frage so:
- müssen alle Menschen zu einer Frage die selbe Meinung/Glauben haben ?
- klares nein

Die Definition von „missionieren“ dürfte als bekannt gegeben sein.
Wenn Du eine Meinung zu einem Thema hast, ist es dein gutes Recht, diese zu vertreten. Allerdings hast du auch die Pflicht, anders denkenden dieses Recht ebenfalls zuzugestehen. Hilfreich ist, die Meinung mit fundierten Fakten zu belegen. Sonst ist sie letztlich nur Ideologie. Oder anders ausgedrückt: viel Meinung, wenig Ahnung
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Re: Soll man missionieren?

von just_cruise » 11. Feb 2018, 21:35

sdt15749 hat geschrieben:Gerade heute meinte eine Kollegin, dass Sie es nicht akzeptieren kann das sie bei einer Fahrt von Hamburg nach München eine "Ladepause" machen "muss". Mit ihrem neuen Golf kann Sie diese Strecke ganz easy durchfahren. Natürlich würde auch sie Pausen machen, aber das entscheidet allein sie und nicht das Auto.

Völlig verständlich, so eine Einstellung. Auch ich hatte, bevor ich mir einen Tesla kaufte, Bedenken ob ich Zwangspausen auf Langstrecken innerlich akzeptieren würde. Ergebnis nach der ersten ca. 530 km langen Fahrt war, dass ich noch nie so entspannt am Ziel angekommen bin - die etwas über eine Stunde zusätzliche Reisezeit wg. geringerer Geschwindigkeit (früher bin ich mit der E-Klasse die gleiche Strecke auch schon mal ohne Pause unter 4 Std. gefahren) und 2 Ladepausen hat mich nicht gestört.

Missionieren bringt nichts. Die Meinung, wie sie Deine Kollegin und viele andere haben, wird sich ändern, sobald die Gesamtkosten von EV bei Mittelklasse-Pkw / in der Golf-Klasse geringer sind als die von Verbrennern. Dann steht nämlich automatisch folgende Frage im Raum:
Wieviel Aufpreis ist es mir eigentlich wert, auf langen Strecken KEINE Zwangspausen zum Aufladen machen zu müssen?

Irgendwann in der ersten Hälfte des nächsten Jahrzehnts wird es soweit sein - ab dann wird es ein massives Umdenken bzgl. EV versus Verbrenner geben.
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