Tesla - Grohmann Automation

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Re: Tesla- Grohmann Automation, es gibt Ärger

von harlem24 » 4. Nov 2017, 13:38

Bones hat geschrieben:Ich denke, tray bezieht sich darauf, dass EM sich evtl. zuviel um anderes kümmert als Tesla.
Da das aber von niemandem hier wirklich beurteilt werden kann, ist das für jeden von uns nur Spekulatius.


Und auch hier stelle ich mir die Frage, was hat die Performance von Teams bei Telsa mit den anderen Tätigkeiten ihres CEOs zutun?
EM wird sich sicherlich nicht persönlich hinstellen und Roboter programmieren...;)
Auch wenn er es mal so hingestellt hat.
Gruß

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Re: Tesla- Grohmann Automation, es gibt Ärger

von einstern » 4. Nov 2017, 16:01

trayloader hat geschrieben:Stattdessen kümmert man sich um Raketenflüge die man mit einem Boot erreicht (mit check in und den Sicherheitschecks werden dann locker3-4 Stunden draus) und Bohrungsübungen mit 4 m Durchmesser. Während einem parallel durchrutscht das die Serienproduktion des Model3 im Moment nicht möglich ist.

So langsam wird es dann lächerlich.

Damit wird das weitere einsammeln von Geldquellen extrem erschwert.

Trotzdem würde ich ein breites Grinsen vekommen, wenn SpaceX demnächst weitere Details zur Marsrakete enthüllt und als Nutzlast ein Supercharger erkennbar ist. :mrgreen:
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Re: Tesla- Grohmann Automation, es gibt Ärger

von cko » 4. Nov 2017, 17:02

einstern hat geschrieben:Trotzdem würde ich ein breites Grinsen vekommen, wenn SpaceX demnächst weitere Details zur Marsrakete enthüllt und als Nutzlast ein Supercharger erkennbar ist. :mrgreen:

Sicher wird das nicht 1:1 passieren, aber es ist schon interessant, dass man auf dem Mars ganz dringend Solaranlagen und Elektroautos brauchen wird und mit den Alternativen (Raffinerien und Dieselautos) nichts anfangen kann.
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Re: Tesla- Grohmann Automation, es gibt Ärger

von TeeKay » 5. Nov 2017, 10:38

harlem24 hat geschrieben:Ich frage mich halt nur, was Space X und die Boring Company mit Tesla zu tun haben?
Meines Wissens sind das drei verschiedene Firmen, an denen EM halt beteiligt ist, die aber keine oder nur sehr weniger Mitarbeiter gemeinsam haben.
Und ich glaube auch nicht, dass es einen Unterschied macht, ob EM sich noch um SX oder BC kümmert.

Ach nein? Warum wohl ist es extrem selten, dass ein CEO eines 55 Mrd Dollar Market Cap Unternehmens nach einer 100h-Woche noch schnell zwei, drei andere Projekte ähnlicher Größe stemmt? Die sitzen höchstens noch in ein paar Aufsichtsräten, führen aber nicht zig Mega-Startups gleichzeitig.

Dass Elon Musks Getwittere immer weniger mit der Realität zu tun hat und eher den Gehalt von Comical Alis Aussagen ("Er wurde während des dritten Golfkrieges bekannt. Grund waren vor allem seine abwegigen und völlig unglaubwürdigen Propagandaaussagen.") annimmt, zeigt doch schon, dass er keinen Überblick mehr hat. Es fehlt jetzt nur noch ein Aktionär, der sich ne Aktie kauft, um Tesla dann wegen Falschinformationen zu verklagen, weil Musk bei Twitter am laufenden Band Aussagen tätigt, die dann nicht eingehalten werden.

Wer meint, dass die zig anderen Projekte kein Problem seien, der sagt damit implizit auch, dass Elon Musks Leistungen für Tesla Motors unwichtig sind und mal eben nebenbei gemacht werden könnten.
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Re: Tesla- Grohmann Automation, es gibt Ärger

von Spüli » 5. Nov 2017, 11:08

Moin!

EM ist aber nicht derjenige der die Autos und Raketen zusammenschraubt. Er ist vielmehr der Ideengeber und Motivator für ein Team. Wenn so ein Team dann funktioniert kann man es auch einmal ein paar Stunden/Tage sich selbst überlassen.

Wenn der Chef aber mal ein paar Tage an der Endkontrolle nächtigt oder selber auf dem Dach der Fabrik pennt, gibt das einen Schub für die Mitarbeiter. Gerade das Vergessen viele CEO/CTO in der Führung. Oder wann wurde Zetsche/Müller/Diess das letzte Mal bei der Endkontrolle im Werk gesehen?
Gruß Ingo
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Re: Tesla- Grohmann Automation, es gibt Ärger

von harlem24 » 5. Nov 2017, 11:15

Tesla hat wie viele Mitarbeiter? Wikipedia sagt 17.000, da sollten sie es doch schaffen, eine Produktion ans Laufen zu bekommen, ohne dass der CEO sich persönlich drum kümmern muss.
Meiner Ansicht nach ist der Vorstandsvorsitzende für die strategische Ausrichtung zuständig, er muss entscheiden, wo die Reise grundsätzlich hingeht und die Leute aussuchen, zum Beispiel den COO, die die Sachen umsetzen.
Ich könnte mir vorstellen, dass EM eher zu sehr involviert ist und sich um zu viel selber kümmern will, was es wahrscheinlich nicht besser macht. Und sein twittern ist naja, halt EM...;)
Gruß

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Re: Tesla- Grohmann Automation, es gibt Ärger

von fabbec » 5. Nov 2017, 11:17

Als ceo muss man aber auch zusehen das seine Ideen umgesetzt werden.
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Re: Tesla- Grohmann Automation, es gibt Ärger

von harlem24 » 5. Nov 2017, 11:31

Steuernd aber doch nicht selber die Roboter programmieren oder diesen Programmierern im Nacken sitzend.
Gruß

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Re: Tesla- Grohmann Automation, es gibt Ärger

von trayloader » 7. Nov 2017, 09:38

Damit die Diskussion wieder auf den Titel zurückkommt.

hier des Dramas jüngste Entwicklung:
https://electrek.co/2017/11/06/tesla-ac ... utomation/

In der Mitte des Ramp-up eine Neuaquise eines Automatisierungsspezialisten, verbunden mit der klaren Betonung auf "flawless execution".
Da wird man hellhörig. Haben die anderen nicht so performt?

Da dieser extreme Spezialist nicht nur Fertigungsstraßen baut und programmiert, sondern auch eigene Roboter herstellt (wenn auch in Kleinserie), gibt es fast nur zwei Möglichkeiten:

• Tesla holt sich Redundanz ins Haus um Grohmann auf die Spur zu bringen. Sozusagen den Kontrolleur für die vorherige Aquisition.
oder
• Tesla heizt Kuka ein.
Voith als weiterer Anlagenspezialist hing mit Kuka zusammen (25% Anteil mittlerweile verkauft, sie waren das Zünglein an der Waage, die Amerikaner wollten ein Veto einlegen, warum eigentlich nicht die Bundesregierung?). Die gab es eigentlich immer nur im "Paket". Parallel hatte und hat Kuka mehrere eigene Automatisierungssparten für die Zeit danach aufgebaut. Klar, die Roboter kann man immer nur im Zusammenhang sehen, somit eigentlich logisch, daß dahin das Unternehmen expandiert. Jetzt, nachdem Kapazitäten in D frei sind;).
Der Roboter ist dann nur noch der Drucker, und die zwangsläufige Implementierung die Tinte ;)
Die Einstiegsdroge nach dem Dealermotto "Fuck ´em high then suck ´em dry".
Kuka hat doch bestimmt ein paar exclusive Tricks (s.o.) drauf, und lassen sich da ungern reinschauen. Ähnlich Tesla, wo zwar die Patente offenliegen, es aber einen geschützten IP Kern gibt.
Die Frage ist, ob die Kunden nach der kompletten chinesischen Übernahme das wollen. Damit erhält der Mitbewerber aus Asien den kompletten Einblick, behält aber relevantes Wissen für sich.
Wenn dann auch noch der Roboterspezialist hier "proprietären Mist" baut, kommt das erst im Prozess auf, und das erleben wir möglicherweise gerade. Das kann bei einem Musk nicht gutgehen.
Unter diesem Gesichtspunkt macht vielleicht diese Meldung Sinn:
http://www.augsburger-allgemeine.de/aug ... 02876.html
Kuka wird vom Zulieferer zum Konkurrenten im Bereich Automatisierungstechnik und Anlagenbau. Das riecht förmlich danach, daß es mit Übernahme Grohmann in der Zusammenarbeit mit Kuka knirschen mußte. Innen wie außen im Unternehmen.
Vielleicht haben sie ja Tesla strategisch ein wenig absichtlich "verzögert"?
Zwei Fliegen mit einer Klappe. Man erkauft sich die Gunst der ex Grohmann Auftraggeber und hat gleichzeitig den Fuß bei denen in der Türe.
Eine bessere Visitenkarte kann es kaum geben.
Und das meint Musk dann wahrscheinlich mit "Fraud" im 8. Circle, und dem "Ring of Fire". Er fühlt sich im Moment umstellt.

Überhaupt- wie läuft das eigentlich, wenn 400 Roboter bestellt werden. Kauft man sich da automatisch die Implementierung mit ein, oder können das externe Subunternehmer machen?
Wenn ja, sind in Verbindung mit Panasonic hier extreme "Schnittstellen" der Kulturen vorprogrammiert. Es wird an vier Stellen gezogen.
Wenn allerdings Musk mit Kuka über Kreuz liegen sollte, wird es mit der weiteren Expansion nach China sicher nicht einfacher.
Und in dieser kritischen Phase für Tesla kann die Aquise eines weiteren, ich vermute mal für den Rest der Autobranche relevanten Automatisierungsspezialisten ein weiterer Schachzug, ein weiterer Befreiungsschlag sein.

Alles läuft auf die Gigafactory zu.
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Re: Tesla- Grohmann Automation, es gibt Ärger

von Mathie » 7. Nov 2017, 10:07

trayloader hat geschrieben:Damit die Diskussion wieder auf den Titel zurückkommt.

hier des Dramas jüngste Entwicklung:
https://electrek.co/2017/11/06/tesla-ac ... utomation/

In der Mitte des Ramp-up eine Neuaquise eines Automatisierungsspezialisten, verbunden mit der klaren Betonung auf "flawless execution".
Da wird man hellhörig. Haben die anderen nicht so performt?

Wen meinst Du mit „die anderen“? Andere Supplier oder andere Akquisitionen?

Da dieser extreme Spezialist nicht nur Fertigungsstraßen baut und programmiert, sondern auch eigene Roboter herstellt (wenn auch in Kleinserie), gibt es fast nur zwei Möglichkeiten:

• Tesla holt sich Redundanz ins Haus um Grohmann auf die Spur zu bringen. Sozusagen den Kontrolleur für die vorherige Aquisition.
oder
• Tesla heizt Kuka ein.

Kann weder 1 noch 2 nachvollziehen.

ad 1) Wie soll Redundanz eine vorherige Akqusitition kontrollieren? Redundanz kontrolliert nicht, Redundanz schützt vor Ausfällen. Generell halte ich es aber für unwahrscheinlich, dass Tesla durch die Akquisition Redundanz zu Grohmann sucht.

ad 2) Was meinst du mit einheizen? Welchen unmittelbaren Nachteil (damit jemand die Hitze fühlt, muss die Wirkung ja wohl unmittelbar sein) sollte Kuka davon haben, dass Tesla nach dem Erwerb der Roboter von Kuka jetzt einen Automatisierungsspezialisten erwirbt?

Gruß Mathie
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