Ladeverluste und ihre Anzeige im Display

Infos zu Batterie und Ladung des Model S...

Ladeverluste und ihre Anzeige im Display

von Nick1 » 10. Dez 2016, 17:56

Mal eine Frage an die Spezialisten, welche vermutlich Raum für Spekulationen lässt, vielleicht kennt jemand aber auch die harten Fakten:
Mir schwirren beim Thema Laden mit 400V Drehstrom so um die 10% Ladeverlust im Hinterkopf rum?
Wie ist das gemeint? Wenn zB 50 kWh die Ladesäule verlassen, daß dann 45 aus dem Akku entnehmbar sind? Eigentlich nicht, oder? Denn diese 5kWh wären dann ja eigentlich Lade- und Entnahmeverlust zusammen, wenn man so will. Ich ging immer davon aus, daß der Akku ca. 10% weniger speichert als Saft ins Auto eintritt.
Jetzt ist mir folgendes aufgefallen: habe neulich an einer Säule mit 16A und 11kW/h geladen.
Genau in dem Moment als im Display +30kWh erschien, habe ich den Wert auf der Säule abgelesen: 31,34kWh. Das sind ja keine 5%. Was wird denn da im Display eigentlich angezeigt?
Eine Woche später habe ich wieder geladen an einer anderen Säule. Diesmal mit 8kW/h.
Tesladisplay: 40kWh. Ladesäule: 41,58kWh
Sind das Messfehler? Vom Auto? Von der Säule? Oder ist mit 8kW/h laden verlustärmer als mit 11? Ladestand bei Beginn und Außentemperatur waren beinahe identisch, im zweiten Fall war der Akku nicht wirklich warm (gelbe Strichellinie ca. zur Hälfte bei Beginn)
Sicherlich wurde hierüber auch schon diskutiert, ich habe allerdings für diese konkrete Fragestellung keinen Faden gefunden...
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Re: Ladeverluste und ihre Anzeige im Display

von snooper77 » 10. Dez 2016, 20:21

kW/h macht keinen Sinn. Du hast mit 11 bzw. 8 kW geladen.
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Re: Ladeverluste und ihre Anzeige im Display

von ChrisKing » 10. Dez 2016, 21:24

snooper77 hat geschrieben:kW/h macht keinen Sinn. Du hast mit 11 bzw. 8 kW geladen.


Aber du weißt doch was er sagen wollte.[emoji16]

Hast du eine Antwort auf seine Frage?
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Re: Ladeverluste und ihre Anzeige im Display

von Wassermann » 10. Dez 2016, 21:57

+1.000

Mir geht das schon seit geraumer Zeit gewaltig auf den Sack, wenn hier "Klugscheisser" um die Ecke kommen und erst mal nichts anderes im Schilde führen, als ein Posting auf "korrekte" Schreibweise der Einheiten, bzw. Spannung (220 Volt geht ja nun mal überhaupt nicht, nein, da muss sofort nach 230 Volt korrigierend eingegriffen werden) abzustrafen. Ich finde das Oberlehrerhaft und in der Sache überhaupt nicht dienlich.

Letztendlich wurde das Problem gut dargestellt und mit solchen Antworten ist keinem gedient. Wer thematisch beitragen kann, soll das bitte tun, um nichts anderes geht es hier im Forum. "Rillenpissigkeit" ist eine Bezeichnung aus dem Ruhrgebiet für ein Verhalten, bei dem es nicht um die Lösung von Problemen geht. Stattdessen wird auf Nebensächlichkeiten rumgeritten. Ich mag das nicht und ich würde mich freuen, wenn hier einige Kandidaten mal in sich gehen würden und diesen Reflex kategorisch unterlassen würden.

Vielen Dank für euer Verständnis. Und meine Entschuldigung an den Threadersteller, dass ich leider nichts zur Lösung beitragen kann. Mich interessiert das allerdings auch, speziell deshalb, weil mein digitaler Stromzähler über eine LED verfügt, die während des Ladens im Abstand von Sekundenbruchteilen einen Blindstrom signalisiert. Auf geschätzt 6faches Blinken der "Entnahme-LED" kommt ein Blinken der "Blindstrom LED". Hat es etwas mit dem Thema zu tun? Ich weiss es nicht. Ich möchte das Thema aber auf keinen Fall kapern. ;)
Grüße vom Chris

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Re: Ladeverluste und ihre Anzeige im Display

von Healey » 10. Dez 2016, 22:07

@Nick1
Die Säulen zeigen Dir an wieviel Sie geliefert haben. Der Tesla zeigt Dir an wieviel im Akku angekommen ist. Dazwischen gibt es Ladeverluste. Da der Tesla nur ganze kWh anzeigt kommt es noch zu Rundungsfehlern. Deine abgelesenen Werte sind vollkommen normal und plausibel.
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Re: Ladeverluste und ihre Anzeige im Display

von snooper77 » 10. Dez 2016, 23:33

Wassermann hat geschrieben:+1.000

Mir geht das schon seit geraumer Zeit gewaltig auf den Sack, wenn hier "Klugscheisser" um die Ecke kommen und erst mal nichts anderes im Schilde führen, als ein Posting auf "korrekte" Schreibweise der Einheiten, bzw. Spannung (220 Volt geht ja nun mal überhaupt nicht, nein, da muss sofort nach 230 Volt korrigierend eingegriffen werden) abzustrafen. Ich finde das Oberlehrerhaft und in der Sache überhaupt nicht dienlich.


Und mich stört gewaltig, das man hier als "Klugscheisser" und als "oberlehrerhaft" betitelt wird, wenn man jemanden versucht zu helfen, die richtigen Einheiten zu Verwenden. Vielen Dank auch.

(Mal ganz abgesehen davon, dass es ziemlich ironisch ist, darüber zu schimpfen, dass ich nichts zur Beantwortung der Frage beisteuere, du dann aber exakt das Gleiche tust.)
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Re: Ladeverluste und ihre Anzeige im Display

von AxelWi » 10. Dez 2016, 23:48

Ich vermute, dass es sich zB um Ladeverluste zB durch Abwärme handelt. Meine gelesen zu haben, dass mit während dem Laden gekühlten Ladekabeln dieser Verlust geringer wäre. Solche Verluste soll es aber auch geben, wenn man zB via Schuko laden würde. Man würde in dem Fall mehr kw/h bezahlen als im Auto ankommen. Je länger und schlechter isoliert das Kabel ist, desto mehr Verlust.
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Re: Ladeverluste und ihre Anzeige im Display

von CarstenM » 10. Dez 2016, 23:50

Healey hat geschrieben:@Nick1
Die Säulen zeigen Dir an wieviel Sie geliefert haben. Der Tesla zeigt Dir an wieviel im Akku angekommen ist. Dazwischen gibt es Ladeverluste. Da der Tesla nur ganze kWh anzeigt kommt es noch zu Rundungsfehlern. Deine abgelesenen Werte sind vollkommen normal und plausibel.
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Genau. Übrigens zeigt die App "Remote S" (von Drittanbieter) die aufgenommene Energie mit Nachkommastellen an.
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Re: Ladeverluste und ihre Anzeige im Display

von Leto » 11. Dez 2016, 02:03

snooper77 hat geschrieben:
Wassermann hat geschrieben:+1.000

Mir geht das schon seit geraumer Zeit gewaltig auf den Sack, wenn hier "Klugscheisser" um die Ecke kommen und erst mal nichts anderes im Schilde führen, als ein Posting auf "korrekte" Schreibweise der Einheiten, bzw. Spannung (220 Volt geht ja nun mal überhaupt nicht, nein, da muss sofort nach 230 Volt korrigierend eingegriffen werden) abzustrafen. Ich finde das Oberlehrerhaft und in der Sache überhaupt nicht dienlich.


Und mich stört gewaltig, das man hier als "Klugscheisser" und als "oberlehrerhaft" betitelt wird, wenn man jemanden versucht zu helfen, die richtigen Einheiten zu Verwenden. Vielen Dank auch.

(Mal ganz abgesehen davon, dass es ziemlich ironisch ist, darüber zu schimpfen, dass ich nichts zur Beantwortung der Frage beisteuere, du dann aber exakt das Gleiche tust.)


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Ordentliche Einheiten sind Sinngebend und unverzichtbar um genau zu wissen worüber man spricht, ich finde es unverschämt das als Oberlererhaft zu betiteln.
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Re: Ladeverluste und ihre Anzeige im Display

von Leto » 11. Dez 2016, 02:41

Du hast AC geladen, also wurden das Ladegerät im Tesla genutzt um AC in DC zu wandeln. Die Batterie kann nur mit DC geladen werden. Das Ladegerät braucht selbst etwas Leistung, ebenso hat die Batterie einen Widerstand an dem bei der Ladung Leistung in Wärme anfällt. Diese Effekte kennt die Ladesäule nicht. Sie zeigt an was an Leistung in der Batterie angekommen ist und auch was Lader und Batteriewiderstand so in Wärme umgesetzt haben. Drum ist der Ladesäulenwert höher. Grundsätzlich sind die Zusammenhänge komplex wann wie viel Verlust anfällt. Die Lader brauchen mehr Leistung wenn sie länger laufen, also wäre schneller laden besser (mehr kW bedeutet weniger Zeit für die gleichen kWh) wenn die Lader unabhängig von der Ladeleistung Verlustleistung erzeugte und die Batterie ebenfalls. Das ist aber nicht so, es gibt auch Verluste die bei höherer Leistung steigen. Bei 2 kW um 40 kWh zu laden sollte das 24 Stunden dauern und der Effekt des Laderverlusts dominiert. 8 oder 11 kW sollten dicht beieinander sein.
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