Weg mit den RFID-Ladekarten

Öffentliche und private Lademöglichkeiten...

Weg mit den RFID-Ladekarten

von Saftwerk » 2. Nov 2012, 22:03

Ich hab da mal so eine Idee: Jeder von uns kennt ja das Problem mit dem Kartensalat an den Ladestationen.
Warum zum Geier kommt denn niemand auf die Idee, dass man anstatt der umständlich zu bekommenden RFID-Karten einfach den E-Perso verwenden könnte?
Der Leser an den Zigarettenautomaten ist genauso geeignet.
Oder es wird gleich ein Kreditkartenleser verwendet.
Da aber jeder einen Perso oder Pass mitführen muss, ist dieser (imho) am besten geeignet.

Start : E-Perso ranhalten, Kabel rein und laden.
Ende : E-Perso ranhalten, Kabel raus und tschüss
Rechnung geht an die hinterlegte Adresse oder es wird abgebucht.

Freie Personalausweis-API:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/ ... 09725.html

Vielleicht können wir einen Musterbrief aufsetzen, der dann an etwas rückständige Stadtwerke verschickt werden könnte.
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat 2008 in einem Grundsatzurteil entschieden: Es gibt ein einklagbares Recht auf saubere Luft.
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Re: Weg mit den RFID-Ladekarten

von Bernd » 2. Nov 2012, 22:10

Auch wenn sich das Gerücht hartnäckig hält:
Es gibt für Deutsche in Deutschland keine Passmitführungspflicht.

Dann sollte aber jeder Nutzer neben seinem Pass auch einen RFID-Chip erhalten, damit er den Chip einem anderen Fahrer mitgeben kann, der das Auto auflädt.
 
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Re: Weg mit den RFID-Ladekarten

von Saftwerk » 2. Nov 2012, 22:57

Im Prinzip geht es dem Betreiber der Säule doch nur darum sein Geld zu bekommen. Und wenn der Kunde Identifiziert werden kann, dann kann man Ihm auch eine Rechnung schicken. Diese RFID-Karten sind für den Entwickler einfach und billig - anscheinend leider zu einfach.

Ob der Fahrer im Auftrag eines Dritten tankt ist doch dem Betreiber egal. Du kannst doch auch von deinem Chef Vorkasse verlangen, wenn du Auslagen hast - das hat rein gar nichts mit dem Tanken zu tun.
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Re: Weg mit den RFID-Ladekarten

von Bernd » 2. Nov 2012, 23:17

Saftwerk hat geschrieben:Ob der Fahrer im Auftrag eines Dritten tankt ist doch dem Betreiber egal. Du kannst doch auch von deinem Chef Vorkasse verlangen, wenn du Auslagen hast - das hat rein gar nichts mit dem Tanken zu tun.


Wenn ich nur mit meinem Personalausweis beim Stromversorger registriert bin müsste ich den Personalausweis dem mitgeben, der gerade mit dem Auto unterwegs ist.

Und das geht nicht.

Auslagen durch den Fahrer sind auch nicht möglich weil die Tankkosten u.a. aus steuerlichen Gründen auf mein Konto geschrieben werden müssen.

Ebenso ist es recht unpraktikabel wenn jemand das Geld auslegt und dann mit der Person abgerechnet werden muss.
 
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Re: Weg mit den RFID-Ladekarten

von Talkredius » 2. Nov 2012, 23:33

Saftwerk hat geschrieben:Ich hab da mal so eine Idee: Jeder von uns kennt ja das Problem mit dem Kartensalat an den Ladestationen.
...

hmmm, warte mal ab bis Du die ersten "intelligenten" Ladesäulen benutzen musstes, am besten bei -15C° oder wenn RWE gerade mal wieder ein Softwareproblem hat :cry:
Und bei meinem Perso wird kein Chip freigeschaltet, und dass will schriftlich vom Einwohnermeldeamt bestätigt haben.
Ich bin gespannt wie lange es dauert, bis damit die ersten Betrügereien begangen werden. Mein Tipp : Es wird längstens bis 2013 dauern...
Ich will gar keine Art von Chips ;)

Warum z.B. findest Du hier so wenig zu Drehstrom- oder P&C -kisten ? :D

Und außerdem kann man mit dem Kartensammeln schöne Wettbewerbe veranstalten :

1) Wer hat die meistens ?
2.) wer hat die Karte mit den wenigsten Ladesäule ?
3.) Wer hat die Schönsten?
4.) .....

:lol:
stellv. Präsident des Teslafahrer und Freunde e.V.
http://www.tff-ev.de
Entspannung ist Pin runter und den Krach einfach hinter sich lassen
Talkredius, waiting for delivery of Tesla Roadster 4.0
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Re: Weg mit den RFID-Ladekarten

von Saftwerk » 3. Nov 2012, 00:57

Na gut, vielleicht geht das:
Im Prinzip könnte man anstatt des einfachen Rechteck auf dem CP Control Pilot auch Daten bidirektional übertragen.

Ich stelle mir das so vor:
Im Auto ist ein eingebauter Chipkartenleser und eine Karte von der Bank, die NUR mit Pin funktioniert, so dass sie bei Diebstahl wertlos ist.
Über den CP Pin werden diese Daten ausgetauscht und der Ladesäulenbetreiber bekommt sein Geld wie bei einer gewöhnlichen Kreditkartentransaktion.
Wenn die Autotüren verriegelt sind, wird auch das Kabel an beiden Seiten verriegelt.

Bleibt nur noch das Problem des Vandalismus: Wie öffnet man die Klappe der Ladestelle?
Mir fällt dazu nur wieder Funk ein: "Fahrzeug xy möchte laden" (Bluetooth)
Wenn 2020 eine Mio. E-Mobile unterwegs sind, werden wir das schon gelöst haben.
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