Wallbox und Netzbereitstellungsentgelt in Österreich

Öffentliche und private Lademöglichkeiten...

Re: Wallbox und Netzbereitstellungsentgelt in Österreich

von Kumasasa » 26. Feb 2020, 18:32

Beiträge aus Duffys Vorstellungthread nach hier verschoben.
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Re: Da ist das Ding :)

von macmaniac » 26. Feb 2020, 20:35

panzi hat geschrieben:Hab gerade ein "neues" Haus im Netz der Wiener Netze bezogen und auch hier hab ich einen Brief bekommen mit den 4kw.
Es steht dann drin, dass man ohne Leistungsmessung eine "Freigrenze" von 15000kWh pro Jahr hat und dass eben eine Leistungsmessung installiert wird (und man dann eben neu eingestuft wird) wenn man diese 15MWh überschreitet.


Hmmm... aber wie wird es berechnet? 15MWh hiesse ja 40kWh/Tag aufs Jahr gerechnet. Das wird kaum einer schaffen... Rein der Logik nach würde das ja bei bestehendem Anschluss null Sinn machen nur weil einer ab und an 11kW zieht ihn extra zur Kasse zu bitten...
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Re: Wallbox und Netzbereitstellungsentgelt in Österreich

von panzi » 26. Feb 2020, 20:46

was heisst wie wird es berechnet?
wenn ich mehr als 15000 kwh verbrauche, wird "eine Leistungsmessung" installiert und dann darf man zahlen wenn man punktuell mehr als 4kw zieht.
so verstehe ich das.
die 15000kwh sind aber eh seehr großzügig
 
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Re: Wallbox und Netzbereitstellungsentgelt in Österreich

von Duffy » 26. Feb 2020, 20:57

Bei Wien Energie gibt es also dazu eine sehr klare und wie ich finde auch faire Ansage.
Weiß jemand wie das bei Netze Nö gehandhabt wird?
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Re: Da ist das Ding :)

von satmax » 26. Feb 2020, 21:00

Teatime hat geschrieben:
Duffy hat geschrieben:....aufgrund des hier gelesen und empfohlenen, und der Tatsache, dass diese Verkabelung beim Hausbau so gemeldet wurde und jetzt eben etwas draufhängt (heute wurde nur die Dose gesetzt, das Kabel war immer da) und der Tatsache, dass mir der Energieversorger definitiv keine klare Aussage geben konnte und der Tatsache, dass ich nicht sonderlich häufig mit 11kw laden werde...kommen soviel Tatsachen zusammen das ich es tatsächlich gelassen habe.


Wenn der Zähler bei euch auf Smartmeter getauscht wird bekommt der Netzbetreiber den hohen "Momentan"stromverbrauch(Messintervall 15 Minuten) mit. 4kW sind frei, darüber kostet jedes weitere kW 210€. Gezählt wird die gleichzeitige Stromentnahme über 15 Minuten hinweg (Beispiel 4kW E-Herd + 11kW E-Auto laden + 1kW Sonstiges =16kW-4kW=12*210€ einmalig)
So ein Betrag kann eventuell besser als Anzahlung für einen Batteriespeicher + kleinem Lastmanagement genutzt werden.
Will dich damit nicht erschrecken sondern vorbereiten. Das große Roll-Out der Smartmeter soll in Wien und Niederösterreich in diesem Jahr losgehen.

https://www.netz-noe.at/Download-(1)/Verteilernetzbedingungen-Strom/Sytemnutzungstarife-Strom.aspx
https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassu ... r=20010107

Wünsche dir auf jeden Fall viel Spaß mit eurem Neuzugang!


Hmm, ich habe seit ca. 2 Jahren einen Smartmeter und lade ebensolange 2 Elektroauto gleichzeitig, je 3,7 Kw/h, zusätzlich laufen mehrere Computer rund um die Uhr, auch ca. 2000 Watt Verbrauch. Ich bin also sicher häufig über 10, Tower 15Kw Leitungsbezug. Eine derartige Abrechnung ist mir aber völlig unbekannt.
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Re: Da ist das Ding :)

von rscheff » 26. Feb 2020, 21:18

Teatime hat geschrieben:Zur 4kW-Freigrenze bei der Netzbereitstellungsgebühr: Bei einem meiner Häuser in Niederösterreich war diese Grenze auf jeden Fall bereits Mitte der 80er Jahre gegeben.


4 kW ist über lange Jahre die Minimalleistung für einen normalen Haushalt gewesen - wer immer den Netzanschluß "anno schnee" veranlasst hat, hat damals diese Bereitstellungsgebühr bezahlt.

Das hat jedocht nicht unbedingt etwas mit der technischen Auslegung zu tun - meine Wohnung hier in Wien ist mit 3x 25A an Vorzählersicherungen angeschlossen, d.h. 17 kW Dauerleistung (bzw bis zu 20 kW für 20-30 min) sind schon üblich.


Das die Smartmeter den 15min Durchschnittsverbrauch (Spitzenleistung) aufzeichnen, und dem Netzbetreiber melden, wird dort für schöne Windfall-Umsätze sorgen (d.h. ausser Zählertausch passiert sonst nichts, und früher oder später wird jeder, der E-Herd, Waschmaschine und Geschirrspüler gleichzeitig laufen lässt, mit ein paar 1000 EUR zum Handkuss kommen...)

Vielleicht eine neue Produktidee: stärkere Verbraucher über einen Zwischenstecker anschliessen, von denen immer nur einer hohe Leistung zulässt (und die anderen aktiv oder passiv abschaltet (passiv - nachdem jemand den angeschlossenen Verbraucher einschaltet und dieser mit hoher Leistung zu laufen anfängt). Damit man sicher sein kann, dass die vereinbarte Spitzenleistung nicht überschritten wird... ;)
 
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Re: Wallbox und Netzbereitstellungsentgelt in Österreich

von rscheff » 26. Feb 2020, 21:22

panzi hat geschrieben:was heisst wie wird es berechnet?
wenn ich mehr als 15000 kwh verbrauche, wird "eine Leistungsmessung" installiert und dann darf man zahlen wenn man punktuell mehr als 4kw zieht.
so verstehe ich das.
die 15000kwh sind aber eh seehr großzügig



Man muß einmalig eine höhere Netzbereitstellungsgebühr zahlen (faktisch ohne sonstige technische Gegenleistung), die die gemessenene Spitzenleistung abdeckt. Das kostet die mehreren hundert EUR.

Zusätzlich steigen die Netzgebühren, die pro Zeit bzw pro kWh zu zahlen sind - aber diese wiederkehrenden Zahlungen sind deutlich geringer; die einmalige, überraschende und signifikante Zahlung wird sicher die Konsumentenschützer auf den Plan rufen, vermute ich.
 
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Re: Wallbox und Netzbereitstellungsentgelt in Österreich

von satmax » 26. Feb 2020, 21:31

Ich hatte letztes Jahres ca. 24600 kWh Verbrauch, was bedeutet das jetzt?
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Re: Da ist das Ding :)

von macmaniac » 26. Feb 2020, 21:44

rscheff hat geschrieben:Das die Smartmeter den 15min Durchschnittsverbrauch (Spitzenleistung) aufzeichnen, und dem Netzbetreiber melden, wird dort für schöne Windfall-Umsätze sorgen (d.h. ausser Zählertausch passiert sonst nichts, und früher oder später wird jeder, der E-Herd, Waschmaschine und Geschirrspüler gleichzeitig laufen lässt, mit ein paar 1000 EUR zum Handkuss kommen...)


Und das weißt du, weil? Ich meine, gibt es da bekannte Beispielfälle, oder ist es eine Annahme, weil der Netzbetreiber dank Smartmetern den Verbrauch genauer kennt?

Die 4kW sind in jedem Fall lächerlich niedrig, Stichwort EHerd. Umgekehrt sind die 15MWh sehr großzügig.

Auch, wenn die Ausrollung von Smartmetern schleppend voran geht (ich habe einen) muß da dich jemand bereits Erfahrungswerte haben?
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Re: Wallbox und Netzbereitstellungsentgelt in Österreich

von panzi » 27. Feb 2020, 07:56

Hier der genaue Text von den Wiener Netzen
Es sind sogar 25MWh, nicht 15 :D
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